Bravo Herr Mölleney! „Wir brauchen ein neues Führungsverständnis“ Ja, es entwickelt sich bereits, schaut bei den Jungen direkt hin und nicht an die Unis! #NZZ am So.

Der Geschäftsmann 2.0 hat sich nach der letzten frustrierenden Erfahrung mit einem am Sonntag erscheinenden Blatt gestern lieber die “NZZ am Sonntag” Nr. 33 gekauft. Diese erfrischte Ihn mit erstaunlich viel Inhalt von “ausserhalb des Züricher Seebeckens”! Im Teil NZZexcutive stach dem Geschäftsmann eine Überschrift sofort ins Auge:

“Wir brauchen ein neues Führungsverständnis”

hiess es da und war im Kontext zu dieser Frage zu lesen (Zitat): Ist die Weiterbildung im Management auf der Höhe der Zeit? “Es ist Zeit, ein neues Führungsverständnis zu entwickeln; dabei muss auch die Weiterbidlung mitmachen. Wir werden unser zahlenorientiertes Denken um die menschliche Perspektive erweitern müssen. Die wichtigsten Dinge im Leben wie Vertrauen, Wertschätzung, Hoffnung lassen sich nicht in Zahlen ausdrücken. Einige Weiterbildungsinstitute haben das schon erkannt.

“Wow”, dachte sich der Geschäftsmann, das ist ja genau die Richtung, in welche der Geschäftsmann 2.0 forscht und schreibt! Der Herr Mölleney ist Ihm echt sympathisch. Ein Mann, der ebenfalls genau hinschaut und hinhört in die Welt da draussen. Und der Geschäftsmann 2.0 hat fast die gleichen Ansichten wie der Herr Mölleney, ausser dass er meint, dass zumindest Vertrauen und Wertschätzung in der Welt des Social Business sehr wohl messbar sind! (Weitestgehend könnte man dem “Social Media Monitoring” / “Sentiment Analysis” oder so sagen).

Was das “neue Führungsverständnis” anbelangt, da ist der ehemalige HR-Schef der Swissair ein bizzeli schwammig geblieben, da wurde “dienende Führung” erwähnt. “Richtig, Herr Mölleney” meint der Gmann, das ist aber lediglich eine Facette für die neue Führungsform (siehe Präsentation), welche es für das Zeitalter des Social Business und die darin aufwachsenden Millenials braucht.

Eine Frage und eine Anmerkung an den Hrn. Mölleney hätte der Geschäftsmann 2.0 noch: Frage – Welche Weiterbildungsinstitute haben es denn erkannt, dass man zukünftig ein neues Zukunftsverständnis braucht?” Anmerkung – Der Geschäftsmann kann es nicht glauben, dass sich seine Führungsprizipien – wie von Hrn. Mölleney im Artikel erwähnt – in den letzten 30 Jahren nicht geändert, sondern lediglich “verschoben” haben!

So long, Euer Geschäftsmann 2.0, Palo Stacho

2 Replies to “Bravo Herr Mölleney! „Wir brauchen ein neues Führungsverständnis“ Ja, es entwickelt sich bereits, schaut bei den Jungen direkt hin und nicht an die Unis! #NZZ am So.”

  1. Was das Zukunftsverständnis von Weiterbildung angeht, arbeiten wir an der HWZ in Zürich intensiv an einer neuen Ausrichtung. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr mit ersten Ansätzen starten können. Wer ebenfalls in diese Richtung arbeitet, ist zum Beispiel das Lorange Institute of Business.

    Herzliche Grüsse vom Greifensee, Matthias Mölleney

    P.S.: Leseempfehlung für gute Führungsgrundsätze, die n.b. schon seit mehr als 1500 Jahren unverändert bestehen: Die Ordensregel des Hl. Benedikt, z.B. Kapitel 41.5 oder Kapitel 3

  2. @moelleney: Vielen Dank für das Feedback. Vorallem die Leseempfehlung werde ich mir näher ansehen. Klerikale Literatur ist mir als Flüchtling aus einem Atheistischen Staat nicht so präsent. Liebe Grüsse von der Aare, Palo Stacho

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