Not evil again: Die Alternative Bank Schweiz (ABS) Bank betreibt “Ethical Banking”

Auf der Suche nach der Bank 2.0 berichtet der Geschäftsmann 2.0 über ein weiteres Finanzinstitut: “Alternativ, sozial, fair, nachhaltig und ökologisch” – Dieses sind die Schlagworte, welche sich die Alternative Bank Schweiz (ABS) rund um den ehemaligen Max Havelaar Chef Martin Rohner auf die Fahnen geschrieben hat. Die ABS Bank ist eine Universalbank, sie bezeichnet sich selbst als “führende Schweizer Alltagsbank”.  Der Kunde kann bei der ABS also “e-banken”, Hypotheken lösen oder sogar Anlegen/Investieren.

Im Gegensatz zur in einem früheren Post präsentierten Globalance Bank läuft das mit dem Investieren / Anlegen bei der ABS anders ab. Man kann sein Geld bei ökologischen und sozialen Anlagefonds zeichnen, treuhänderische Darlehen geben oder mit “Förderkassenobligationen” quasi direkt lokalen, nachhaltig agierenden Schweizer Unternehmen einen Kredit geben. Und zu guter Letzt besteht ebenfalls bei der ABS die  Möglichkeit, sich individuell ein ABS-Anlageportfeuille aufzubauen, welches sich nach den strengen Regeln der ABS zur Ökonomie UND zur Nachhaltigkeit richtet.

Der Chef Martin Rohner sagte in einem auf Monetas publizierten Interview, dass die Bank im 2011 ein sehr hohes Bilanzwachstum von 11% hatte und die ABS immer noch einen rekordhohen Zufluss an Neukundengeldern verzeichnet.

Das Reizvolle an dieser Bank ist, dass es hautpsächlich eine lokale Bank ist. Und dass die ABS im Gegensatz zur hier auf diesem Kanal ebenfalls beschriebenen, nachhaltig handelnden Globalance, eine Universalbank ist. Die allfälligen Anlagen, welche man mit seinem Kapital tätigt sind transparent und hauptsächlich lokal, man kann sein Investement “anfassen” und weiss sein Geld bei jemandem in der Nähe (Ausnahme: Wenn man bei der ABS in globale börsenkotierte Unternehmen investiert ist, was man wie oben beschrieben auch kann).

Fazit: Die ABS ist keine Bank 2.0., auch wenn die ABS versucht, nachhaltig zu geschäften. Lediglich die Ausrichtung auf nachhaltiges Handeln macht eine Bank 2.0 alleine nicht aus. 2.0 bedeutet u.A  Auslagern von Geschäftsprozessen in die Community, dies bedingt dann eine konsequente Digitalisierung der Unternehmung damit die Stakes in die Geschäftsprozesse (Verkauf, Marketing, Support, Kundendienst, F&E) eingebunden werden könnten (Stichwort: Customer-Driven oder gar besser “Stakeholder-Driven”).

Aber auch diese Bank hat gute Gene. und zwar solche, die mehr in Richtung “Alternativ” gehen als in Richtung “2.0“.

Wem würde der Geschäftsmann 2.0 nun sein Geld hinbringen? Schwierige Frage….

So Long, Euer “Pavel” Palo Stacho

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