Bedient H&M keine Apple Kunden? Die Martin Margiela Kampagne

Heute geht es mal wieder um etwas profaneres: Der Geschäftsmann 2.0 hat sich die Web-Kampagne von H&M zu der gestern am 15.11.2012 gelaunchten Kollektion von Martin Margiela angeschaut. Dabei war er bass darüber erstaunt. dass so ein gosser Modekonzern den Fehler begeht, für diese Kollektion quasi einen komplett auf “Flash” basierenden Webauftritt ins Web zu stellen!

Diese Seite funktioniert weder auf dem Iphone noch auf deim Ipad! Will den H&M mit Besitzern von Apple Geräten kein Business machen? Gemäss Bilanz 18/2012 ist der weltweite Marktanteil an Iphones nach wie vor bei 20%, somit wird ein Fünftel der potentiellen Kundschaft web-marketingmässig nicht – oder fast nicht adressiert….

Was meint Ihr dazu?

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Übrigens: Der Geschäftsmann meint, dass die Flash-Version der Margiela-Kollektions Page mit Ihrer Verschachtelung und Ihrer tiefen Platzausnutzung auf dem Screen  sowieso nicht über alle Zweifel erhaben ist (Mann, brauchen die vielen Bilder Bandbreite!)! Diese Kampagne fällt im Mobile Advertising Ranking sicher durch 😉

 

3 Replies to “Bedient H&M keine Apple Kunden? Die Martin Margiela Kampagne”

  1. Deshalb werden ja keine Kunden “aussen vor” gelassen – man darf problemlos mit dem iPad in ein H&M Geschäft. Solche Kampagnen sind ja meist ausverkauft in wenigen Stunden, da reichen die anderen 80%, die man auch mit dieser WEB-Seite erreicht locker aus. Grundsätzlich finde ich das nicht ideal, dass ein so grosser Konzern seine Seiten noch nicht überarbeitet hat – aber deshalb wird man als Kunde nicht ausgegrenzt, würde ja noch fehlen wenn Marktfreiheit bedeuten würde “funktionsfähige Web-Seite auf allen verfügbaren Geräten”.

    Deutlich schlimmer finde ich, dass auch einige Luxusgüter Konzerne noch solche Seiten betreiben (im Moment). Bei Luxusgütern ist man dann im Gegensatz zu H&M doch exakt bei der Kundengruppe unterwegs, die tendenziell auch iPads und iPhones kauft (Qualität und Design stehen tendenziell über dem Preis).

    Ich sehe das als absolut unkritisch im konkret angesprochenen Fall von H&M – die werden Schlange stehen für die Kollektion, mit iPhone, Samsung oder was auch immer…

    1. Danke für das Feedback. Ungeachtet ob es H&M oder die Luxusgüter Industrie ist, dass man solche Unterlassungen macht kann schon als unproffessionell gelten, oder? Und: Die Manager dieser Firmen scheinen wohl gar keine Apple Gerãte zu besitzen….

      1. …bisschen viel ff in unprofessionell…. ! Ich denke nicht – einfach strategisch in diesem Bereich noch nicht ganz auf der Höhe der Zeit – man verkauft ja auch in Läden und nicht online, eine Strategie, die für einige auch noch aufgehen kann. “Lädele” muss ja manchmal auch noch physisch bleiben……was machen unsere Frauen sonst so am Samstag nachmittags ;-)??

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