Und plötzlich waren 1300 Franken auf der Kreditkartenrechnung: Kostenfalle In-App Käufe – Beispiel Ice Age 4 Game

Der Geschäftsmann 2.0  installierte letzten Sommer die Game-App Ice Age 4 auf seinem GalaxyTab. Der Geschäftsmann konnte sich mit dem Spiel aber nicht so richtig anfreunden, nein es nervte Ihn vielmehr sehr schnell. Einerseits nahm das Game das Gerät dermassen in Anspruch, dass alle anderen Programme in die Knie gingen und andererseits waren die “aggressiven” Nachrichten, Popup-Meldungen und Punktekaufangebote, die da zu jeder Tages- und Nachtzeit dem Screen erschienen, wirklich nervig. So etwas schien die Tochter des Geschäftsmannes nicht zu stören. Diese spielte die ganzen Sommerferien mit dem Game, doch das war dem Geschäftsmann egal, ist doch die WiFi-Funktionalität bei diesem Gerät meistens abgeschaltet.

Genau dieses Game war nun kürzlich das Knaller-Thema bei einem Abendessen bei Freunden, welche ebenfalls Kinder im gleichen Alter haben wie der Gmann. Nach dem Essen diskutierte man mit dem Gastgeber über das Spielverhalten der Kinder. Und dann erzählte der Gastgeber wirklich Unerhörtes: Nämlich dass er aufgrund eines Games innerhalb von 2 Wochen gegen 1300 Franken auf seiner Kreditkarte belastet bekommen habe! Und zwar genau wegen diesem Ice Age 4 Game! Der Sohnemann hatte in dieser Zeit intensiv auf dem iPad damit gespielt und dabei gegen vier Dutzend In-App Käufe getätigt, für welche das Passwort nicht abgefragt worden war!

Der Hausherr rief dann nach Erhalt der Kreditkarten-Rechnungen umgehend Apple an und diese erklärte sich sofort, die Kosten zurückzuerstatten. Leider musste der Hausherr jeden gekauften Einzelposten auf iTunes neu aufrufen und die Kauf- oder Order-Nummer heraussuchen, weil man die Rückbuchung/Gutschrift nicht summarisch machen konnte und auf der Abrechnung diese Nummern nicht vollständig angedruckt werden.

 

Aber ansonsten war der Support der Apple-Hotline super sagte der Hausherr und sein Geld hat er inzwischen auch wieder!

Mehr zu In-App Käufen und wie man sich davor schützen kann, gibt es hier in einem Maclife-Artikel. Der Geschäftsmann 2.0 hat es ganz einfach gemacht: Er das Spiel vom Gerät entfernt.

So Long, Euer Gmann 2.0

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