Tiefgraue Wolken für den EU online Handel und Internetwerbung – Die geplante Datenschutzverordnung der EU

Rechtsthemen sind nicht die Lieblinge des Geschäftsmannes 2.0. Aber wenn man die “Nebenwirkungen” sieht, welche die geplante neue EU Datenschutzverordnung mit sich bringt, dann muss auch er genauer hinschauen.

Der eigentliche Zweck ist, ein europaweit einheitliches Datenschutzrecht zu schaffen. Und die (amerikanischen) e-commerce und e-business Firmen zurückzubinden. Denn im Gegensatz zu Europa, – wo man davon ausgeht, dass die Daten, welche eine Firma über einen Benutzer speichert, dem Benutzer gehören – ist in den USA die Usanz eine komplett andere. Dort gehören die Userdaten den Firmen.  Aber zurück zu der geplanten EU-Datenschutzrichtlinie: Dort sind zwei Sachen drin, welche Werbetreibenden im Netz oder grundsätzlich all jenen Firmen, deren Geschäftsmodell auf “online” & “online-marketing” aufbaut, ein sehr grosses Kopfzerbrechen bereiten werden:

  1. “Überall opt-In“: Sprich für jegwelche Datenspeicherung muss der Anbieter seine Zustimmung geben
  2. Tracking cookies werden verboten: Ganz schlimm, so kann z.B Amazon dem Geschäftsmann keine Vorschläge mehr machen. Oder er wird keine Anzeigen mehr haben, welchen Ihn über verschiedene Webseiten hinweg verfolgen (Uebrigens: Sowas heisst “retargeting” glaubt der Gmann 2.0 zu wissen).

Kommt dieses EU-Gesetz so zustande, dann aber Achtung! Mal schauen, ob dies so heiss gegessen wird, wie es aktuell gekocht wird <– Hierzu mehr siehe Stern-Artikel

27.4.2013 – So Long, Euer Schweizer Gmann 2.0

PS: Der Geschäftsmann 2.0 meint, dass die treibenden Kräfte dahinter wohl die Deutschen sind, die sind sehr auf Ihre Privatsphäre bedacht (Nicht wertend gemeint!)

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