Wenn die EinsNuller etwas zu kontrollieren versuchen, was man mit EinsNuller Methoden nicht mehr kontrollieren kann – Erdogan und die Millenials

Generationenbruch: Mit 1.0 Methoden kann man das Aufbegehren der Jungen nicht mehr runternageln
Generationenbruch: Mit 1.0 Methoden kann man das Aufbegehren der Jungen nicht mehr runternageln

Herr Erdogan ist ein EinsNuller (1.0) und “führt” ein Land von Millenials. Diese Art von Staatsführung das kann auf lange Sicht einfach nicht mehr funktionieren und nicht nur in der Türkei, aktuell lässt Brasilien mit seinen Demonstrationen am Confederations Cup grüssen, wobei die dortige Präsidentin Dilma Rousseff es mit einem weniger autokratischen und rigiden Vorgehen angeht.

Dieses Aufbegehren wird noch zunehmen. Was vor  6 Jahren in Thailand begann (wer erinnert sich noch) und dann in Nordafrika seine Fortsetzung fand, das war erst der Anfang! Die Millenials werden älter und kommen in die aktivste Lebensphase als Spätzwanziger und 30er.

Die Politiker werden den direkten Dialog lernen müssen und sollten von Ihren Elfenbeintürmen runtersteigen und zwar schnell. Das gilt übrigens auch für die Führungskräfte in der Wirtschaft!

3 Replies to “Wenn die EinsNuller etwas zu kontrollieren versuchen, was man mit EinsNuller Methoden nicht mehr kontrollieren kann – Erdogan und die Millenials”

  1. Die steigende Vulnerabilität der Menschen und der Gesellschaften ist das Ergebnis der vom Menschen in rasant kurzer Zeit, im Verhältnis zur sonstigen Evolutionsgeschwindigkeit der Menschheit (50 Jahre versus >200.000 Jahre), erschaffenen Evolutionsbeschleunigern. Gemeint sind die Hochtechnologien, insbesondere die Kybernetik und Computertechnologie.

    Die Menschheit hat im Glauben die Evolution überwunden zu haben, sich selbst neue externe Dimensionen zur internen Bewältigung geschaffen. Die Menschheit wird in den kommenden 200 Jahren locker eine selbstlernende künstliche Intelligenz erschaffen haben.

    Die daraus resultierenden kulturellen und sozialen Anpassungsanforderungen sind extrem. Das gesellschaftliche (egal in welcher Gesellschaft auf dem Globus) Spannungspotential sowie die Vulnerabilität nimmt mindestens mit der Geschwindigkeit des Fortschrittes zu. Einige flüchten in die Steinzeit (z.B. Taliban), die Meisten in die Schwarmgesellschaft.

    Das Konzept des territorialen Merkantilismus ist mit globalen Schwarmgesellschaften nicht mehr lebbar und somit überholt. Es ist ein Konzept der Vergangenheit.

    Wir stehen also am Anfang eines neuen Zeitalters:
    dem Zeitalter der Nachhaltigkeit (sozial, kulturell, ökonomisch und ökologisch).

    Wie sieht wohl die Arbeits- und Konsumwelt in 200 Jahren aus, wenn fast alles von Robotern erledigt werden wird?

    Die sozialen Unruhen in immer kürzeren Abständen sind demnach das Symptom der gesellschaftlichen Anpassungsträgheit.

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