Stuxnet – Das ist nicht irgendein Virus, das ist die erste digitale Massenvernichtungswaffe!

Die Lektüre von Blackout hat den Geschäftsmann 2.0 dazu bewogen, den 2010 bekannt gewordenen Virus Stuxnet nachzuschlagen. Viren hatte er bis anhin nicht so ernst genommen. PC infiziert, Bank-Konto geknackt? Na und!? Natürlich ist das schlimm, genau gleich wie eine schwere Grippe oder ein Einbruch im Haus.

Doch Stuxnet (Wiki)ist eine neue Dimension eines Virus. Das ist gemäss des Spezialisten Ralph Langner „eine generische Waffenvernichtungswaffe“! Generisch heisst hier, dass der Virus* so aufgebaut ist, dass der Schadcode ‚einfach’ auf ein neues Ziel angepasst werden kann. Die Struktur von Stuxnet ist nicht alleine darauf beschränkt, iranische Urananreicherungsanlagen anzugreifen und die dort laufenden Gaszentrifugen zu zerstören! Warum Massenverrichtungswaffe? Nun, der Virus selber bringt die Leute nicht um, er ist aber in der Lage, Installationen, Maschinen etc zu zerstören, dessen Zerstörung wiederum den Tod von Menschenleben nach sich zieht.

Zum Thema gibt es einen Video eines TED-Talks von Langner, der ist mindestens so spannend wie eine Folge von CSI! (Knapp 20 Minuten). Schaut rein.

Langner bezeichnet in einem Interview der Frankfurter Rundschau diese Cyber-Waffe als einen Baukasten, welcher ohne Weiteres auf andere Ziele ausgerichtet werden kann. Das regt wieder mal zum Nachdenken an ….

…so long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

 

5 Replies to “Stuxnet – Das ist nicht irgendein Virus, das ist die erste digitale Massenvernichtungswaffe!”

  1. ….ja, Stuxnet ist mit vom eindrücklichsten was die “Virenindustrie” bisher hervor gebracht hat – die unglaublich strukturierte Programmierweise wie auch die geschätzten Kosten lassen auf Staaten als Auftraggeber schliessen oder schliessen diese zumindest nicht aus – was ebenfalls zum Denken anregen könnte. Was dieser Stuxnet allerdings mit dem “Massenverrichtung” à la Züricher Strichplatz zu tun hat kann ich nicht nachvollziehen 😉 (lustiger typo 😉 )!

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