Erpressung 2.0: Plötzlich ist auch der Normalbürger ein Erpressungsziel

Mit Ransomware können Cyberkriminelle Erpressertrojaner auf tausenden von PCs platzieren und Lösegeld verlangen, damit man wieder auf seine Daten kommt. Bei Tausenden von Lösegeldzahlungen muss dann das Lösegeld auch  nicht so hoch sein. Normalbürger sind neu Ziel von Erpressung 2.0 

geldoderdatenDer Geschäftsmann 2.0 hat ein neues Word gelernt: Ransomware. Der bekannteste Vertreter ist aktuell der Virus Cryptolocker und Abwandlungen davon. Anscheinend ist dies eher ein Baukasten, wo sich die Cyber Kriminellen bedienen können. Damit bauen Sie eine eigene Version des Trojaners un versenden Ihn dann in die weite Welt. Bei Infektion verschlüsselt der Trojaner die eigenen Daten auf dem PC und man muss Lösegeld zahlen, damit man wieder Zugriff auf z.B seine Word-Dokumente zurückbekommt.

Erpressertrojaner können tausende von Rechnern attackieren und infizieren. Somit muss das geforderte Lösegeld nicht so hoch sein, man spricht von durchschnittlich 200 USD. Ein in der Presse verbreitetes Beispiel war, dass Ende 2014 ein mit CryptoLocker erpresster Sheriff in den USA fünfhundert Dollar Lösegeld zahlen musste. Dass damit Millionen verdient werden können ist schon länger bekannt. Nur, das muss es nicht. Die Erpresser können überall auf der Welt hocken. Ein gut ausgebildeter Uni-Abgänger verdient in Indien oder auf den Philippinen 150 – 200 USD pro Monat. Solche Leute müssen nicht zwingend Millionen verdienen. Ihnen reicht es vielleicht, dass Sie ‘lediglich’ einige Dutzend Normalbürger abzocken können….

…somit ist im digitalen Zeitalter auch der Normalbürger zum lukrativen Ziel für Erpressung geworden.

Frage an Euch: Wurde jemand von Euch schon mal so erpresst? Und hat jemand von Euch dann versucht, so etwas bei er Polizei anzuzeigen?

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

3 Replies to “Erpressung 2.0: Plötzlich ist auch der Normalbürger ein Erpressungsziel”

  1. Ist das nicht etwas ähnliches wie der Bundestrojaner? Oft wird vermutlich gar nicht mal verschlüsselt sondern nur eine Bildschirmmaske vorgeschoben wo der unbedarfte User einen Code eingeben muss. Um derartige Malware vom Rechner zu deaktivieren um wieder an den Rechner zu kommen, habe ich das hier gemacht: http://bit.ly/1ARb2Ms

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