Der Verwaltungsrat und ‘IA’ – viele sehen in Robotern eine Chance!

Nicht AI sondern IA – intelligent Automation. Roboter werden in den nächsten zwei Jahrzehnten unsere Welt erobern. Intelligente Automation  gehört genau gleich wie Artificial Intelligence zur 2.0. Die meisten Verwaltungsräte denken nicht, dass dadurch Arbeitsplätze in Total verloren gehen. 

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Aktuell ist Deep Learning und AI in aller Munde. Umgekehrt – IA – ist es aber genau so spannend! Überlegen Sie mal, welche Jobs in zehn bis fünfzehn Jahren an Roboter ‘verloren’ gehen? Der Assistenzarzt wird ersetzt durch die Krankenschwester mit gepimptem Ipad. Der Krankenpfleger gibt seinen Job an den Roboter ab, genau gleich der Palettenfahrer, der LKW-Fahrer, der Pizzakurier und der ungeliebte Taxifahrer sowieso. Roboter werden sich rasch im alltäglichen Leben manifestieren, Web 2.0 in der Realwelt quasi… Sind deswegen noch höhere Arbeitslosenzahlen zu erwarten? Viele Verwaltungsräte meinen “Nein”, das meint auch der Geschäftsmann 2.0 !

So Long, Euer Palo Stacho

Ein Startup in 4 Stunden gegründet? Das geht mehr oder weniger! Aber danach….

Nach der vier Stunden Arbeitswoche kommt nun das vier Stunden Startup. Felix Plötz beschreibt in seinem Buch wie so etwas möglich sein soll. Wie man – ohne Druck – in vier Stunden pro Woche oder gar pro Monat ein erfolgreiches Business aufbaut, ist zwar nicht ganz unrealistisch aber doch eher selten. 

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Plötz ist einer der glücklichen Unternehmer, welcher sein Unternehmen bereits nach kurzer Zeit (knapp zwei Jahre) an einen grösseren Investor (in seinem Falle ein Grossverlag) verkaufen durfte/konnte.

Wenn ein Startup Business nach zwei Jahren läuft, dann gibt es meistens erneut einen Aufwands-Boost für die Unternehmer, weil das Geschäft grösser wird als die tragende Organisationsstruktur. Die Arbeitszeiten wechseln dann von ‘abnormal hoch’ zu ‘absurd hoch’, so dass häufig auch die grösste Leidenschaft – eine Kernaussage von Plötz’ Buch – zu bröckeln beginnt.

Der Geschäftsmann meint: Bereitschaft,  Leidenschaft und eine Kreditkarte sind die drei wichtigsten Grundlagen für den Beginn eines eigenen Geschäfts. Das mag am Anfang mit 4 Stunden pro ‘XYZ’ reichen, will man aber, dass die Post abgeht, dann reicht das nie! Ein Beispiel: Die Umsetzung der Gründerrezepte des des Startup-Kochbuches “Value Proposition Design” benötigen viel mehr Zeit!

Wer mehr darüber erfahren will, der kaufe sich doch einfach das Buch oder lese den kurzen Artikel im Spiegel. Den Geschäftsmann 2.0 beeindruckt immer wieder, wie wichtig der richtige Buchtitel ist! Das Büchlein (250 Seiten) ist auf jedenfall Nr. 1 auf Amazon! (März 2016)

Klar ist, das “Startup” das Potential hat, nicht nur eine vergängliche Mode zu sein, sondern sich nachhaltig sich in der Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Das zeigen auch die immer wie stärker nachgefragten Value Proposition Design Workshops beim Geschäftsmann 2.0

So Long, Euer Palo Stacho

 

 

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Wenn die Whiskyflasche mit dir redet – IoT und Johnny Walker Blue Label

Wenn die Whiskyflasche zu Dir spricht bist Du nicht besoffen, sondern du bist im Internet of Things Zeitalter angekommen – IoT und Johnny Walker Blue Label.

johnny-walker-blue-label-internet-of-things Alles was technisch machbar ist, wird auf diesem Planeten auch irgendwann mal umgesetzt werden. Zukünftig werden sogar die Flaschen mit uns kommunizieren.

Diageo hat zusammen mit Johnnie Walker eine intelligente Whisky Flasche als Prototypen entwickelt. Damit kann man den Standort der Flasche, den Füllstand, den Zustand des Siegels etc verfolgen und noch mehr.

Der Film zeigt ein sehr interessantes Anwendungsbeispiel. Blue Label ist einer der teuersten Whiskies der Marke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis solche Anwendungen zum Einsatz kommen und nicht nur bei Luxusprodukten wie teurem Schnaps oder einer Louis Vuitton Tasche.

Web 2.0 ist auch Internet of Things!

 

 

Diese Internetplattformen sind ein Schnäppchen, kaufen Sie doch! – Yahoo, AOL, ebay, Salesforce, PayPal, Yelp, Twitter

Wurden im letzten Beitrag noch viele neue Apps und Plattformen besprochen, kommen jetzt die betagteren Player an die Reihe. Viele ältere Internetfirmen sind Kandidaten für eine Übernahme. Hier kommen die Firmen und deren Preise.

Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden
Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden

Es gibt viel Geld im Markt. Es gibt Dinosaurier wie IBM, Microsoft, SAP oder Oracle, bei welchen wenig Innovationskraft erkennbar ist, dafür umso mehr Geld (okay, IBM hat zumindest die Smarter Planet Initiative mit Ihrem Watson) .

Für solche Firmen könnten die obigen Kaufkandidaten interessant sein, aber nicht nur. Das Salesforce für Oracle und ggf auch für Microsoft interessant ist, liegt auf der Hand. Yelp oder Aol könnten für Amazon was sein. Twitter und Google, das hört man schon lange. Yahoo und Ebay, wer will schon die? Aber heute sind diese ehemaligen Kolosse des Internet eher Zwerge, nun ja, fast. Und bei PayPal muss man kein Superhirn sein um zu vermuten, dass sich früher oder später die grossen Banken oder ähnliche Finanzinstitute um diese Firma prügeln werden.

Langer Rede kurzer Sinn: Auch Internetfirmen haben einen Lebenszyklus und auch der läuft bei einigen schneller. Yelp ist 11-jährig, Twitter ist neun, zumindest Yahoo ist gerade 20 geworden. Aber der Kapitalismus macht auch vor Internetplattformen keinen Halt. Weiter Lesen zum Plattformkapitalismus:

Apropos, was ist Euer Tipp? Wer wird von wem übernommen? Thx für eine kurze Einschätzung.

 

Lean Analytics – Welche Tools gehören denn dazu?

LEAN Analytics bei Google kaufen
LEAN Analytics bei Google kaufen

In den letzten Posts war das Thema Big Data. Webanalyse ist weder BI 2.0 und auch nicht Big Data, auch wenn viele Webmetrik-Tools in der Cloud zu finden sind.

Eine Mini-Toolübersicht: BigQuery, Redshift, keen.io, Klicktale, Geckoboard, Chartbeat, Kissmetrics, Tobango, Woopra,

  • Die “Quereinsteiger”  Google BigQuery oder  Amazon Redshift wurden bereits in diesem Post kurz angeschaut.
  • Geckoboard (Webmetrics Lösung und sehr schönes Dashboard dafür, ab 17$/Mt)
  • Chartbeat (Webemtriken ab 9.95$/Mt spezialisiert auf “Info”- oder “Medien”-Websites, die Herausgeber zahlen dafür ab 299$/Mt)
  • Kissmetrics startet ab 150$/Mt und ist als Erweiterung von Google Analytics zu verstehen mit noch mehr Insight, wer von wo auf die Website zugreifft also auch ein Webmetrik Tool
  • Totango spezialisiert sich auf subskriptionsbasierte Websites und hilft die Konversionen zu verbessern, Pricing nicht öffentlich
  • woopra ist ebenfalls ein Realtime Analytics Tool, es kostet bis 30 000 Aktionen nichts und dann startet es bei 79$/Mt
  • Clicktale – ein süsser Name: Klicks erzählen ja eine Geschichte. Dieser Anbieter ist spezialisiert auf Benutzerverhalten, User Expierience (UX) und somit auf Heatmaps etc. Natürlich ist auch eine Conversion Suite im Angebot. Bis zu 5000 Aufzeichungen sind gratis, dann kostet es. Wieviel ist auf einen ersten Blick nicht zu erfahren. Dafür ist die Kundenliste umso eindrücklicher.
  • keen.io verfügt über eine universelle API, da können verschiedenste Daten in die Cloud reingeladen werden, egal wo die Daten gesourced wurden. Bis zu 50 000 Events sind gratis, danach startet das Pricing ab 20$/Mt. Das Angebot richtet sich klar an junge Geschäftsleute, sprich Millenials, welche von Natur aus coden können (so scheint es wenigstens)
  • Mixpanel (Webmetrics Lösung, bis 25 000 Datenpunkten gratis und dann ab 150$/Mt)

Mehr Information: Blogpost des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema Lean & Business Model Generation. Zum Spezialthema Lean Analytics kann man das Buch auf Amazon kaufen:

 

Mehr lesen zu Analytics, BI oder Big Data:

Social Media ist nicht Social Business, das zeigen auch diese Zahlen

Eine im Herbst 2014 veröffentlichte Studie zeigt, dass die meisten Unternehmen zwar Social Media machen aber nicht Social Business.

“Social Media machen” heisst, das bestehende Geschäftsmodell auf Web 2.0 und die Socialen Netzwerke anpassen. Social Business heisst, ein Geschäftsmodell aufbauen, welches sich in allen Geschäftsbereichen die heute möglichen Web 2.0 Angebote und Plattformen zu Nutze macht. So eine Firma sieht dann ganz anders aus, einen CIO gibt es dort wohl nicht mehr, die Unternehmenskultur wird nicht mehr vom HR-Leiter getrieben und der Pressesprecher hat dort wohl auch keinen Platz mehr. Die Innovation und die Produkteentwicklung treibt die Crowd, mehr als die Hälfte der Mitarbeiter sind extern und in der Firma gibt es gar kein Microsoft mehr. Nur, welche gestandene Firma kann so weit gehen, sich solche Überlegungen machen und hat den Mut, diese dann umzusetzen?

Zur Studie und zu den Zahlen: Sie wurde von der Uni ZH gemacht zusammen mit Lithium. Man sieht, dass unter Social Business eben ‘nur’ Social-Marketing, Social-Recruiting, Social-Support oder Social-Commerce verstanden wird. Bestehende Geschäftsmodell-Elemente verwenden “social” als Turbolader. Siehe untenstehende Grafik:

social_business_lithium_unizh_activities

 

Und folgende Zahlen sind dem Gmann noch besonders ins Auge gesprungen:

92 Prozent der Unternehmen nutzen Facebook, aber nur 17 Prozent haben eigene Foren oder Communities. Ein fataler Fehler findet der Gmann, eigene Communities sind ebenfalls zu bauen!

70 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sie Social Media intensiv nutzen, das trifft aber in Wirklichkeit nur auf 48 Prozent zu. Es ist meistens nur Facebook und häufig viel zu wenig Google…

Hier kann die ganze Studie downgeloadet werden, sie ist nicht zu gross (gut)!

Und hier gehts noch zum Artikel, wo die ersten schon das Ende des Social Business verkünden…. ….so Long, Euer Geschäftsmann 2.0, Pavel Stacho

Stell Dir vor, du wüsstest wieviel SVP oder SP in deinem Migros Müsli ist – BuyPartisan

In den USA gibt es tatsächlich eine App Namens BuyPartisan, bei welcher Konsumenten prüfen können wie stark ‘republikanisch’ oder ‘demokratisch’ das zu kaufende Produkt geprägt ist. Parteispendenmonitoring at its best!

Politisches Verhalten mit BuyPartisan tracken - nur mit Ipad/Iphone
Aktuell nur für Apple – BuyPartisan App

Buypartisan, ermöglicht dem amerikanischen Konsumenten Einsicht in das Sponsoringverhalten der US-Unternehmen in die Politik. Offensichtlich werden

Parteispenden von Coca Cola - BuyPartisan
Parteispenden von Coke

Parteispenden von Unternehmen durch deren Verwaltungsräte getätigt, somit kann man mit Buypartisan sehen, welcher Verwaltungsrat welcher Partei welchem Politiker wieviel Geld gegeben hat. Passt das einem nicht, dann kann man das Produkt boykottieren und das auch Web 2.0 mässig weiterverbreiten. Der App-Hersteller Spendconsciously hat eine schöne Apple-style Webseite, aber man gibt sich verdeckt, es ist nicht ersichtlich, wer hinter dieser Organisation steckt. Und deren Crowdfunding vor zwei Jahren war nicht sonderlich erfolgreich.

Würde so was in der Schweiz auch gehen? Sind für so etwas CH-Daten vorhanden? Kann da jemand den Geschäftsmann 2.0 darüber aufklären?

 

Wie Gadgets 2.0 Freude machen, das Leben versüssen, nützlich und günstig sind – Logitech UE Boom und Mini Boom

Die beiden Bluetooth Lautsprecher von Logitech bieten gemäss der Einschätzung des Geschäftsmannes 2.0 hohe Qualität, ansprechendes Design, einfache Bedienung und das beste Preis- / Leistungsverhältnis.

Es ist schon interessant. Viele der elektronischen Geräte, welcher der Geschäftsmann nach der Jahrtausendwende gekauft hat, haben bereits wieder nach einigen Jahren den Geist aufgegeben. Da war ein wunderschönes Radio von Geneva Audio, tot, Mikroanlagen von JVC und Sony, auch beide tot. Ein Video-Rekorder von Philipps, tot oder der tragbare Grundig-CD Player der Kinder, auch tot. Diese Dinger scheinen heute nicht mehr so lange zu leben. Deswegen hat der Geschäftsmann angefangen, bei Elektronikgeräten auf den Preis zu schauen.

Egal ob Bose, Jabra, B&O, Beats Audio oder Jawbone. Für die Lebensdauer zu teuer.
Egal ob Bose, Jabra, B&O, Beats Audio oder Jawbone: Für die Lebensdauer zu teuer.

Nun stand in der Familie die Beschaffung eines tragbaren Lautsprechers an. Man begann, sich die Dinger in den Läden anzuschauen. Als alter Bose Fan war die Sound-Dock / Sound-Link vom US-Unternehmen das Ziel der Begierde. Nur, die Geräte kosten in Europa 30-40% mehr als in den USA. Das ist nicht nett, dass sich die Amis bei uns über den Preis als Premium-Anbieter positionieren wollen. Auch Beats Audio war in der Preisklasse weit über 300 CHF und eigentlich kauft der Gmann keine “Hip-Hop Geräte”. JBL und Jawbone waren in der gleichen Preisgegend. B&O mit seinem Beolit 12 kostet gar 650 CHF. Nur das Jabra Solemate Gerät war mit 180 CHF bedeutend günstiger.

Die Logitech UE Boom: Gut und günstig

Zum Glück gibt es Logitech und die UE-Serie (Ultimate Ears). Der Geschäftsmann hat die Geräte probegehört und zuerst die grössere UE Boombox gekauft. Eine Woche später hat er sich sogar auch die kleinere UE Mobile Boombox geholt. Dieses Gerät kann man sogar zu zweit einsetzen, pro Kanal ein Würfel. Und die Qualität bei Telcos / Skype-Calls ist auch gut (dieses Feature gibt es bei der grösseren UE Boombox nicht). Logitech UE Boom und Mobile Boombox:Die grössere Mobile Boombox kostet beim Manor 130 CHF, es ist also geradezu ein Schnäppchen, wahrscheinlich kommt für den Weihnachtsverkauf 2014 ein neues Modell. Bei der kleineren UE Mobile Boombox ist bereits der Nachfolger draussen, so stehen häufig beide Modelle im Regal und können fast nicht unterschieden werden. Die “alte” Mobile Boombox (mit einem weniger grossen Frequenzbereich) ist im Manor schon ab 80 CHF zu haben und die “neue” kostet rund um 130 CHF. Das alte Modell hat dem Gmann vollends gereicht. Mit der neuen Röhre von Logitech, der Boom 360°, konnte er sich nicht anfreunden.

Wer detaillierte Testberichte lesen will, kann dies bei Fabian Pimminger oder beim Roland Liechti tun.

 

Schon gesehen? OpenStreetMap als Alternative zu Google Maps

Öffentliche Karten und Registerdaten werden im Rahmen weltweiter OpenData Initiativen von Privatpersonen in einem freien Projekt namens OpenStreetMap zusammengeführt und mit lokalen Informationen angereichert. Die Qualität wird sich mit derjenigen von Google Maps messen können, mit der von Apple-Maps sowieso.

Die Quellmattstrasse in Ipsach (CH) auf OpenStreetmap
Die Quellmattstrasse in Ipsach (CH) auf OpenStreetmap

OpenStreetMap ist ein Projekt, welches freie geografische Daten erstellt und bereitstellt. Aus diesen Daten können zum Beispiel Straßen-, Wander- oder Fahrradkarten, Routenplaner oder andere wissenswerte Informationen erstellt werden. Unter OpenStreetMap.org kann man fast genau gleich wie z.B mit Google Maps Adressen suchen. Adressen sind wichtig für die Gesellschaft und für die Wirtschaft. Korrekte, komplette und integre Adressdaten, welche zuverlässig sind. In solchen Sachen vertrauen Behörden und Unternehmen eher öffentlichen Daten und Diensten. Google Maps ist somit eine Lösung, welche da nur bedingt geeignet ist. OSM hat aber ähnlich wie das Produkt von Google verschiedene Kartenansichten. Da gibt es ebenfalls verschiedene Kartenebenen: die Standardansicht, eine sehr gut gemachte Radfahrerkarte, Verkehrskarten, eine Mapo Karte (MapQuest Open) und eine “Humanitarian”-Karte. Letztere zeigt Sachen wie Post, Kindergarten, Bank, Schulen etc.

Zum Vergleich: Google Maps der gleichen Adresse
Zum Vergleich: Google Maps der gleichen Adresse

OpenStreetMap Community – Im Web 2.0 gibt es für fast alles eine Community, welche sich entsprechend den Gesetzen der Crowd selber organisiert. OpenStreetMap in der Schweiz wird von knapp 180 Enthusiasten getrieben, in den USA sind es gegen 280. Eine Überaschung bietet

Googlephobia by Satoshi Kimbayashi
Deutsche Googlephobie

Deutschland, dort sind es gar 1700 Leute, welche in den Strassen rumlaufen, photo- und kartographieren. Naja, eigentlich ist das keine Ueberraschung bei der Googlephobie der Deutschen. Die Mitglieder leisten Ihren Beitrag, in dem Sie die (öffentlichen) Karten- und Adressdaten korrigieren und anreichern. So hat zum Beispiel für unser Beispiel oben ein gewisser Johnny Graber auf OSM die Informationen gepflegt. Er hat einige Maps im Schweizer Seeland übearbeitet hat, wie man unten sieht:

Überarbeitungen von OpenMapData Informationen eines Community Users
Überarbeitungen von OpenMapData Informationen eines bestimmten Community Users

Eine gute Sache, meint der Geschäftsmann 2.0. Auch wenn er Google mag, vertraut er lieber auf OpenData. Nur muss sich OpenStreetMap sputen, Google hat in vielen Ländern das komplettere Karten- und Adressmaterial und vorallem die bessere Suchfunktion.

Weitergehende Links:

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Die vierte industrielle Revolution und das Unwort an der CEBIT 2014

Die Deutsche Regierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und die “vierte industrielle Revolution” als Zukunftsprojekt aufgenommen. Datability bezeichnet den verantwortungsbewussten Umgang mit BigData und ist ein Unwort. 

M4011M-1402Auch wenn der Geschäftsmann 2.0 immer noch Gadgets und IT gerne hat, so besucht er aktuell nicht mehr so häufig die internationalen IT-Messen. Deswegen hat er sich kurz via Internet in Sachen CeBIT schlau gemacht und dabei sind Ihm zwei Sachen besonders aufgefallen: Datability und Industrie 4.0

Datability: Aufgrund von BigData und dem NSA-Skandal (sprich Ueberwachung) liegt das Thema “verantwortungsbewusster Umgang damit” auf der Hand. Und schon hat man ein Mischwort parat, bestehend aus bigData und responsiBILITY. Mal gucken, ob sich der Term einbürgern kann.

Industrie 4.0: Zumindest die Deutschen waren wieder an der CeBIT 2014 der Meinung, dass nach der digitalen Revolution (3.0) wir inzwischen bei der vierten industriellen Revolution angekommen sind. Der Geschäftsmann 2.0 meint, es sei eigentlich erst die Zweite, aber auf jeden Fall sind wir aktuell wieder in einer. Das VierPunktNull bezieht sich auf die Flexibilisierung und indivdualisierung der (Gross-)Produktion, wie auch die Selbstkonfiguration. Der Geschäftsmann 2.0 meint: Falsch hingeschaut! Lean, Selbermachen (3d-Printing) und die Explosion der KMUs werden hier wahrscheinlich zunehmend ein anderes Bild zeichnen.

BI-Trends: Verschwinden jetzt die Datenspezialisten oder verschwinden sie nicht?

In einem der letzten Posts zum Thema BI wurden die 10 Top Trends 2014 beleuchtet. Dort wurde auch an erster Stelle das Ende der Datenspezialisten – The End of data scientists – postuliert. Andere “Experten” sind da anderer Meinung.

Wunschdenken: Datenspezialisten als Rockstars . Handelszeitung Nr. 5 30.1.2014
Wunschdenken: Datenspezialisten als Rockstars . Handelszeitung Nr. 5 30.1.2014

In der Handelszeitung Nr. 5 vom 30.1.2014 wurde das Berufsbild des BI-Analytikers aufgrund des BigData Hypes gehyped. Leider falsch, meint der Geschäftsmann 2.0, diese Jobdescription wird in den nächsten Jahren vermehrt in der breiten Belegschaft der Unternehmen anzutreffen sein – zumindest dort wo Knowledge Worker zum Einsatz kommen. Mehr zum Thema kann bei den “Top 10 Trends 2014 in Business Intelligence” nachgelesen werden.

Fragt doch das nächste Mal den Geschäftsmann 2.0 und nicht die Accenture – So Long, Euer Palo Stacho

BI 2.0 Anbieter sind im Markt noch nicht erkennbar – Die im 2014 angesagten Hersteller von Business Intelligence Tools sind es (noch?) nicht.

Ventana_Research_Value_Index_2014Wie im letzten BI-Post beschrieben ist Mobile-BI eines der aktuellen Zauberwörter. Auf dieses Thema stürzen sich ergo alle bekannten Anbieter. Das zeigt auch der aktuelle Ventana Research Value Index zum Thema, welcher auf der registrierungspflichtigen Site von “Information Management” verfügbar ist. BI wird immer noch als Software für Chefs verstanden. Chefs können gemäss gängigem Verständnis hauptsächlich mit Mail, Powerpoint, Word umgehen und natürlich mit dem Ipad. Dieses Gerät wird von der älteren Belegschaft und somit auch von den Chefs breit akzeptiert. Klar versucht jeder namhafte BI-Hersteller sich nun möglichst gut auf dem Tablet zu positionieren. Nur – das ist nicht BI 2.0 oder gar Lean Analytics! BI 2.0 ist laufende Messung der Geschäftstätigkeit, nicht nur für die Manager sondern für alle. Von allen bedienbar und vorallem von allen “erstellbar”. Bei Lean Analytics stehen weitgehend die Messungen des Web – insbesondere die laufende Analyse und umgehende Korrektur der Firmenaktivitäten im Web – im Vordergrund.  Aber zurück zum Ventana Research Value Index 2014 – Mobile BI: Die Darstellung ist einmal was anderes und erfrischend. Leider unterscheidet sich diese inhaltlich nicht gross von der aktuellen Gartner Grafik “Magic Quadrant Business Intelligence und Analytics (Feb 2013)” – diese sieht doch ziemlich ähnlich aus, siehe unten. Die hauptsächliche Ausnahme ist, dass der Anbieter Microstrategy in Sachen Mobile oben aus schwingt.

Gartner Magic Quadrant BI Feb 2013
Gartner Magic Quadrant BI Feb 2013

Keine BI 2.0 Anbieter zu finden. Egal ob die Ventana- oder die Gartner Darstellung. Die BI 2.0 Anbieter, wie die brandgefährlichen “Quereinsteiger”  Google BigQuery oder  Amazon Redshift sind nicht drauf. Und auch die ganz neuen Player, wie z.B keen.io sind auf diesen Reports nicht zu finden. Mehr zu BI: Die Top 10 Trends 2014 in Business Intelligence – Stimmen die?

So Long – Euer Lean Geschäftsmann 2.0 – Erfahren in QlikTech, SAP und Oracle BI-Tools

PS: Aber es ist schon so, dass die Tablets immer wie mehr zum primären Arbeitsgerät werden, auch beim Geschäftsmann 2.0, siehe Vorsatz 2 im obigen Post.