Der Einfluss der digitalen Disruption auf Leadership – Patrick Warnking Google Schweiz

Hör zu, messe und öffne einen direkten (digitalen) Kanal zu Deinen sich emanzipierenden Kunden, sonst kannst Du zukünftig nicht mehr entscheiden und führen, so Patrick Warnking von Google am 11.11.2015 an einem Vortrag der Uni Zürich.
Früher machte man Führungsentscheidungen auf Basis von wenigen und veralteten Daten. Heute und vorallem morgen muss man Entscheidungen auf Basis von Trendanalysen aktueller Daten machen, auch weil der Kunde/Käufer immer wie stärker in die Geschäftsbeziehung einbezogen ist und einflussreicher wird.

Wieso wird Führung im Zeitalter der Digitalen Disruption eine grössere Herausforderung? Das war die zentrale Frage beim Vortrag von Patrick Warnking. Der grösste Treiber der digitalen Transformation ist der Kunde oder der Käufer (Anm: Da ist der Geschäftsmann 2.0 absolut einverstanden).

Führung braucht BigData um richtig zu bleiben
Führung braucht zukünftig Big Data!

Warnking ging darauf ein, dass Führungsentscheidungen in der Vergangenheit auf wenig und “Daten von Gerstern” gemacht wurden und immer noch werden. Heutige und vorallem zukünftige Führungsentscheidungen benötigen eine Unterfütterung von  Informationen auf breiter Basis und vorallem auf Basis von laufenden Trends, welche im Internet (Google lässt grüssen) gemessen werden können.  Oder besser: Gemessen werden müssen. Und das macht Führung zu einer grösseren Herausforderung als Sie jemals war.  Dieser Zustand wird sich noch verstärken, denn aktuell (2016) sind “nur” 3 Milliarden Menschen online, 5 Milliarden werden in den nächsten Jahren noch dazu kommen!

Die digitale Disruption erlaubt eine 1:1 Beziehung und Zuhören  Die Schweizer Uhrenhersteller kennen weniger 10 % Ihrer Kunden. Tesla oder Zalando kennen 100 % Ihrer Kunden!  Und Sie haben zusätzlich eine 1:1 Beziehung durch Ihre Apps, dem ‘Digitalen Kanal’. Weiter werden die  Kunden immer wie anspruchsvoller und sind noch mehr online. “Vierundzwanzigstundenlangonline, Shitstorms, an gutes Design gewöhnt und so weiter”: Die Kunden werden demanding und haben untereinander auch eine Beziehung, nicht nur zum Anbieter. Zuhören ist gefragt! Diese Kanäle müssen genau beobachtet werden, sagt Warnking (Google – bzw. Google Analytics – lässt erneut grüssen). Die Firmen und deren Führungen müssen die Fähigkeit zum Zuhören entwickeln. Da ist Analytics nur das technische Thema, die Ansprüche der Kunden sind da viel wichtiger, welche die Anbieter heute erkennen können und müssen, um weiterhin innovativ zu bleiben.

Fazit: Zuhören lernen, messen (BigData), anspruchsvollere, emanzipierte und immeronline Kunden, mit welchen man anhand gutem Content interagieren oder auf neudeutsch “engagen” muss.  Interessanter Vortrag von Patrick Warnking. Doch Leser dieses Kanals haben diese Erkenntnis bereits vor Jahren gemacht oder? Weiter besteht “Führung 2.0” nicht nur aus den obigen Elementen, das ist viel mehr! Da gehören viel mehr Sachen dazu, Lean, die Sharing Economy, Deflationäre Wirtschaft, Unternehmer 2.0 undundund dazu!

Beiträge des Geschäftsmannes 2.0 zu

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0  – Palo Stacho (Twitter)

PS: Die Ausführungen von P. Warnking sind persönliche Sichten und nicht die Meinung von Google.

Topic: The Department of Economics: A guest lecture by Google Switzerland’s Country Director, Patrick Warnking.

What are potential trends and success factors in the context of digital transformation? What challenges might occur for customers and us as normal human beings? In this exclusive lecture, Patrick Warnking will illustrate the changes associated with the application of digital technology in aspects of human society and what this means for business models and performance rates.

The lecture took  place on November 11, 2015 at 6.30 pm at the Department of Economics, Schönberggasse 1, 8001 Zürich 

Patrick Warnking is a member of the Advisory Board of the Department of Economics. In 2007, Warnking took on the role as Industry Leader Entertainment for Google Germany. He’s been Country Director of Google Switzerland since January 2011, currently focusing on consulting, supporting and leading (digital) transformation for customers and partners in and around Switzerland.

In 10 Schritten Weltklassecontent erarbeiten – Mit Value Proposition Design holen Sie das Beste aus Ihrer Webseite!

In 10 Schritten zu Hammer Content – Die eigene Webseite muss interessant und kundenorientiert sein, sonst sind die Leser weg. Mit Hilfe von Value Proposition Design und Business Model Generation kann man sicherstellen, dass dies auch der Fall ist. Eine kurze Anleitung in 10 Schritten, wie man das macht.

Ein gutes Wertangebot zu formulieren ist schwere Arbeit! Vergessen Sie bitte am Anfang SEO (Search Engine Optimization)  etc. Das kommt erst später, relevanter Content steht an erster Stelle:

Der Eigentümer einer Webseite verfügt immer über den blinden Fleck und er ist selten in der Lage, einfach so aus der “Ich-Perspektive” auszubrechen.

Das ist einer der wichtigsten Erfahrungen der letzten vier Jahre, in welcher der Geschäftsmann 2.0 Business Model Generation für sich und viele Kunden angewendet hat. Und das ist sicher einer der Gründe, warum der Alexander Osterwalder die neue “Value Proposition Design Methode” konzipiert hat, weil es nämlich sehr schwierig ist, seinem Gegenüber eine ansprechende Value Proposition – ein stimmiges Wertangebot – zu präsentieren. So ein Gegenüber ist auch ein Webseitenbesucher. Insbesondere die Anwendung der VPD-Methode bringt einen in die Lage, frische, knackige und interessante Webseiten zu entwerfen. Wie das geht, wird nachfolgend ganz kurz erklärt:

  • Plane drei 90 Minuten Workshops ein. Lasse zwischen den Workshops nicht zuviel Zeit verstreichen Halte die Workshopzeiten ein, arbeite die untenstehenden Schritte in den Workshops ab.
  1. Schritt: BMG! Erstelle selber eine Business Model Canvas. Die die Vorlagen und die Anleitung ist auf Gmann20 zu finden. Dieser Teil kann auch als ‘Hausaufgabe’ im Vorfeld geschehen.
  2. Kritische Würdigung des Ist-Zustandes: Analysiere Deine bestehende Website oder den aktuellen Entwurf der Website und überlege, wen diese anspricht. Welches Kundesegment fühlt sich angesprochen? Gleiche dies mit der Business Model Canvas aus Schrit 1 ab.
  3. Schritt: Ansprache – Picke zwei oder drei Personas/Zielkundengruppen aus Deinem Geschäftsmodell heraus und und erstelle für diese ein Customer Profile analog VPD. Schreibe pro Kunde(segment) folgende Bereiche auf Post-Its
    1. Customer Jobs
    2. Die Pains des Kunden mit dem Job (und generelle Pains)
    3. Die Gains des Kunden mit dem Job (und generelle Gains)
  4. Schritt: Dokumentiere, welche Gains zwingend nötig sind und welche nice-to-have sind, das erlaubt die Erstellung einer Rangfolge der Kundenschmerzen und der Wichtigkeit der Ansprache derer. Dokumentiere auch, welche Gains und Pains neu sind. Wurden nicht erwartete Gains/Pains entdeckt?
  5. Schritt: Erstelle Value Maps analog VPD, am besten mit dieser Reihenfolge
    1. Erhebe deine Leistungen und Produkte
    2. Welches sind die GainCreators und was sind die Pain Relieves Deines Angebots?
  6. Schritt: Mach den Fit! Value Map zu Customer Profile. Am Besten mit roten und grünen Klebern
    vpd-service-market-fit-example
  7. Schritt: Ueberarbeite deine Valueproposition und trage die in die Business Model Canvas ein, inklusive Nachführen der BMG-Canvas.
  8. Schritt: Nun zur Webseite – Prüfe ob die vorhandenen oder entworfenen Inhalte der Webseite den
    1. Der Valueproposition entsprechen
    2. Den Kunden und deren Jobs entsprechen
    3. und korrigiere dies entsprechend
  9. Schritt: Texte nun aus Kundenoptik und aus Optik des Wertangebots!
    1. Beginne mit den Taglines und Überschriften, formuliere klare Nachrichten und verklausuliere nicht
    2. Erfasse klare, konkrete und direkte Messages (Website-Content), habe immer das “Why” im Hinterkopf und nicht das “What” oder “How”.
  10. Schritt: Ask the Customer – Lass Dein Resultat Durch Deine(n) Kunden des Vertrauens prüfen (Wenn Du so etwas nicht hast, dann weisst Du was du zusätzlich zu tun hast….)

Nach diesen 10 Schritten hat man auf jeden Fall viel besseren Inhalt für seine Webseite, und das zahlt sich aus. Nun kann man auch mit SEO etc optimieren beginnen. Dieses Vorgehen eignet sich ebenfalls ausgezeichnet für Verkaufspräsentationen, Produktebeschriebe, Workshops zu Unternehmensvisionen, Leitbildern oder sonstigen Mission-Statements.

Nehmen Sie den Gechäftsmann 2.0 zu Hilfe – Mit einem externen Moderator und Facilitator geht die Arbeit nicht nur einfacher, sondern die Resultate werden noch einmal besser! Buchen Sie den Geschäftsmann für die Workshop-Begleitung.

Templates und Vorlagen zum Downloaden gibt es hier:

Download Business Model Generation Canvas ToolkitDownload complete Value Proposition Design Template and Toolkit

Nicht verzagen, den Geschäftsmann 2.0 fragen! Ich freue mich über Euer Feedback! So Long, Euer Palo Stacho

Wie Alphabet/Google aktiv den deutschen Sprachraum diskriminiert. Der Film “Code Girl” ist trotzdem sehenswert!

Väter und Töchter, schaut den Film Code Girl, das ist mehr als Inspiration, leider nicht auf Deutsch! Wenn nicht bis am 5.11.2015 gratis auf Youtube, dann halt im Kino.

Nur bis am 5.11.2015 - Der Codegirl Film auf Youtube als Sneak Preview - Made with Code Initiative
Nur bis am 5.11.2015 – Der Codegirl Film auf Youtube als Sneak Preview

Vom ländlichen Moldavien, übers städtische Brasilien bis hinzu ins zu einer Agglomeration in Massachusetts: Der Film folgt CODEGIRL Teams im High-School-Alter. Mädchen aus aller Welt, die drei Monate Zeit haben, um eine mobile Anwendung zu entwerfen, welche ein Problem in ihrer Gemeinde löst. Das Siegerteam erhält zehntausend Dollar, um ihre App zu vervollständigen. Aber jedes Mädchen entdeckt für sich etwas Wertvolles auf dem Weg. Deutschsprachige Codegirls: Meldet Euch doch hier an! https://www.madewithcode.com/

Nur bis am 5.11.2015 – Der Codegirl Film auf Youtube als Sneak Preview:  

Leider nicht auf Deutsch. Der Geschäftsmann 2.0 wollte diesen Film mit seiner Tochter auf Deutsch sehen, leider hat er Ihn nicht gefunden! Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Hindi sind auf Youtube vorhanden, aber nicht auf Deutsch. Meint Ihr, ist das Absicht?

Sagt dem Geschäftsmann 2.0 Eure Meinung, So Long, Euer Palo Stacho.

Steve Jobs’ wichtigstes Vermächtnis ist weder das Iphone, noch das Ipad sondern gute User Experience! (Und was Denon falsch macht)

Steve Jobs und Apple haben haben die Menschheit an eine gute Benutzererfahrung – gute User Experience (UX) – gewöhnt. Hersteller wie Denon, welche keine gut bedienbaren Produkte herstellen, werden untergehen. Ausnahmen vorbehalten. 

Bad UX with Denon Products - AVR Receiver
Unterirdische Benutzererfahrung bei Denon – AVR4311

Denon war zusammen mit Sony eine der liebsten Audio Marken des Geschäftsmannes 2.0. Guter Sound, gutes (äusseres) Design, stabile Geräte und gute Reputation. Die letzte Denon Anschaffung vor einigen Jahren kostete schon einige tausend Franken. Der Audio / Video Receiver AVR-4311 (8tung: die 5 Sternebewertung gilt nur für Nerds!) ist ein richtiger Alleskönner und er sieht gut aus. Auf dem Papier versprach das gegen 30 kg schwere Gerät alles, was ein Männerherz begehrt: 11 Kanäle, reichlich Power, über ein Dutzend HDMI Ein- und Ausgänge, Bedienung via Web und App. Beim Auspacken überwältigte einen schon nur die Fernbedienung.

Schlechte UX, kein WAF sind der Untergang –  Am Anfang war die überladene

Horror Denon Remote
Wer will heute noch so etwas bedienen?

Fernbedienung noch beeindruckend, aber das war dann schon alles. Die Ehefrau, wie auch die Kinder sind vom Gerät überfordert. Da helfen auch die Iphone/Ipad Apps nichts, diese sind dermassen schlecht programmiert und vom Bedienungskonzept so von gestern, dass sie stark an ein SAP-Gui erinnern! Wer will schon auf einer Smartphone-App Pfeiltasten bedienen?! Firmen, welche eine schlechte Benutzererfahrung anbieten haben heute und in der Zukunft ein massives Problem. Dass dem so ist, das ist eindeutig Apple und Steve Jobs zu verdanken. Er hat die Leute mit seinen Geräten an gute, einfache Bedienung gewöhnt. Und das ist gut so. Die technik- und featureverliebten Japaner, insbesondere Denon, müssen da brutal nachbessern, die neuen Geräte sind nicht viel besser geworden. Kein Wunder ist heute Sonos, Bose, Harman & Kardon, das was früher Sony, Denon und Marantz einmal war!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Always improving the WAF!

PS: Und dass sich der 30kg schwere Player immer wieder aufhängt und man das Ding vom Strom trennen muss, macht die Sache nicht besser! 😉

 

 

 

Der Tod von Twitter und die Vergewaltigung der sozialen Netze – Umair Haque zum Missbrauch 2.0

Twitter sei am Sterben.  Umair Haque, einer der jungen Lieblingsökonomen des Geschäftsmannes 2.0 ortet in seinem Essay den Grund dafür neben mangelndem Wettbewerb die Vergewaltigung des sozialen Netzes.

Twitter: Nur noch gewalttätig, öde und Grau
Twitter: Nur noch gewalttätig, öde und grau

Der grosse Missbrauch – Umair behauptet, dass das grösste Problem der Betreiber von den sozialen Plattformen die missbräuchliche Verwendung und die Übergriffe seien. Das sei schlimmer als die Probleme mit der Monetisierung (mit dem Geschäftsmodell Geld verdienen), der Regulation, den unglaublichen Investitionskosten oder der Zensur. Twitter wurde als globaler Treffpunkt gepriesen, doch Haque verortet dort nur noch Geschrei, Belästigung, Drohungen, Mobbing, Stalking, Tyrannei und Mobbing. Da werde gewaltsam bedroht und man kann nicht einmal die Polizei rufen. Und sowieso: Twitter fühle sich nur noch an wie ein Friedhof.  Die Betreiber der Plattformen nehmen dazu keine Stellung und sehen keinen Handlungsbedarf. Der Missbrauch ist bei denen kein, Thema, lediglich mehr Werbung.

Twitter als Plattform für Polemik 2.0 und Populismus 2.0.  Für Haque haben sich die verbleibenden Benutzer, welche Twitter nicht verlassen haben, sich in themenspezifischen Stämmen zusammengeschlossen. Übt jemand Kritik oder macht jemand eine Bemerkung, welche dem „Stamm“ nicht passt, dann wird er allen Mitteln bekämpft, über und unter der Gürtellinie.

Sittenverfall 2.0 –Der grosse Sittenverfall sei auch erklärbar .  Im Zentrum der Technologie liege ja auch der Programmcode und nicht das Benehmen: „Q&A in technology is considered an issue of code — not conduct“ schreibt Haque.  Die ständigen Übergriffe passieren in den sozialen Medien überall von überall her von Individueen, welche man nie zu Gesicht bekommen wird.  Er kommt zum Schluss, dass die Gesellschaft der Übergriffe der Megatrend im Web und schlussendlich auch auf dem Globus sei (Abusive Society). Die erhoffte digitale Revolution sei zur digitalen Tyrannei mutiert.

Was meint der Geschäftsmann 2.0 dazu? – Haque hat sicher bis zu einem gewissen Grad Recht. Auch er nimmt die Entvölkerung auf Facebook und Twitter wahr. Der Ton auf Twitter ist zeitweise rüder geworden und auch der Content scheint abgenommen zu haben. Und richtig: Die Retweets haben zugenommen.  Doch es gibt immer eine Pendelbewegung. Aktuell schwenkt das Pendel eher in Richtung Ernüchterung und Desillusionierung zum Thema soziale Netze.  Aber das Pendel wird zurückschwingen und das Web 2.0 und auch Twitter werden überleben. Die Revolution ist da!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Lesen – Umair Haque: The New Capitalist Manifesto: Building a Disruptively Better Business. Harvard Business Review Press 2010. ISBN 978-1422158586 . Das war eines der ersten Bücher des Geschäftsmannes 2.0 zur grossen Disruption.

 

Value Proposition Design in Action! – Deutliche Zunahme an VPD Workshops auf Basis von Osterwalders Methode

Der Geschäftsmann 2.0 verzeichnet eine erhebliche Zunahme an durchgeführten Value Proposition Design Workshops. Zu den Kunden gehören nicht nur Startups, sondern auch altgediente Unternehmen.

VPD - Value Proposition Design Bedarf nimmt zu im Jahr 2015
Der Geschäftsmann in action – Value Proposition Desgin at its best!

Konnte der Gechäftsmann 2.0 im gesamten ersten Halbjahr 2015 lediglich eine Hand voll Workshops zum Thema Business Model Generation / Value Proposition Design durchführen, so waren es alleine im September schon deren vier!

Bei den durchgeführten Trainings und Arbeitsitzungen zeigt sich dabei durchwegs ein ähnliches Bild. Alle Kunden hatten schon von Business Model Generation gehört, die meisten sogar eine Canvas erstellt.

Die meisten haben gleiche Schwächen – Doch die meisten Canvas oder Maps haben häufig die gleichen Schwächen. Der Inhalt der Plakate ist nicht konkret.  Es wird abstrahiert und verallgemeinert. Elemente, welche Schlüsselaktivitäten sind werden als Kundenbeziehungen definiert. Und bei allen: Die Value Proposition ist zu schwach! Es lohnt sich mehrmals und zusammen mit einem Facilitator durch das Wertangebot zu gehen! Der Geschäftsmann hilft gerne – Kontaktieren Sie Ihn hier!

Weiterlesen zum Thema:

Value Proposition Design in Action – Zusammen mit dem Geschäftsmann 2.0!

7 Wege um auf Social Media Leads zu genieren – Guter Blogpost von Pam Neely

Email-Marketing ist immer noch die beste Waffe, dazu gesellen sich die Beantwortung von User-/Kunden-Fragen, sinnvoller Content und 5 weitere und gute Tipps.

Email Marketing wirkt immer noch am besten!
Email Marketing wirkt immer noch am besten!

Pam Neely hat auf scoop.it einen super Hands-On Beitrag zum Thema Kundenakquise mit Social Media für KMU geschrieben. Der Geschäftsmann 2.0 findet das einen ausgezeichneten Post. Kurz zusammengefasst: Email-Marketing ist die sicherste und immer noch die erfolgversprechendste Lösung, Social Media ist die absolute Kür, schwierig aber mit entsprechendem Potential, wenn es einmal einschlagen sollte (8tung: In beide Richtungen, nach oben und nach unten). Weiter sind folgende sieben Regeln sinnvoll und im Auge zu behalten:

  1. Beantworte Fragen
  2. Liefere den sinnvollsten Content zu welchem Du fähig bist
  3. Direktansprache. Richte Dich direkt an Deine Kunden und Prospects
  4. Recycle or Die: Kuratiere Content (so wie es der Geschäftsmann genau diesen Post von Pam macht)
  5. Bezahlte Werbung. Google Ads ist einfach ein Must.
  6. Bewerbe Gated-Content. Hier geht es nicht darum kostenpflichtige Inhalte gratis zu veröffentlichen, sondern so wie es der Geschäftsmann 20 macht. Analysiere z.B einen McKinsey oder einen komplexen IBM-Report oder ähnlich.
  7. Brauche Video: So einfach, aber trotzdem so schwierig einmal damit anzufangen. Ein Smartphone Video tut es übrigens auch!

 

Ohne einen Rappen zu zahlen Social Media und Web 2.0 Wissen aneignen – Felix Beilharz’ eBook-Liste

33ebooks-profil-182x182Im Umfeld von Online-Marketing, Web 2.0 und SocialMedia hat das Buchpapier definitiv ausgedient. Felix Beilharz Liste von 33 aktuellen und kostenlosen eBooks zu Social Media und Web 2.0  bietet alles was das Herz des Geschäftsmannes 2.0 begehrt. Wir gratulieren zu dieser Compilation und bedanken uns dafür.

Viel Spass beim Stöbern und Lesen! So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Verkehr 2.0 wird Europa und die Finanzindustrie mehr verändern als alles Andere

Autonome, fahrerlose Fahrzeuge und die deflationären Kräfte der Sharing Economy werden die vom Autobau geprägte europäische Wirtschaft in nicht geahntem Masse umwälzen. Das Gleiche gilt für die Versicherungsgesellschaften, deren Autoversicherungsgeschäft sich in in Luft auflösen wird.

“Es wird weniger Autos in den Strassen haben – Vielleicht nur 30% der Menge, welche heute vorhanden ist” – Sebastian Thrun, früherer Entwicklungsleiter des Google Auto

Ein typisches Auto wird in 96% der Zeit nicht gebraucht.  Eine Studie der Columbia

Ich bin ein Disruptor - Google Auto by Angelina
Ich bin ein Disruptor;  Google Auto by Angelina

Universität sagt aus, dass die 13’000 ‘Cabs’ in New York durch 9’000 selbstfahrende Taxis ersetzt werden könnten. Eine andere Studie der OECD für die Stadt Lissabon zeigt, dass “Taxibots” die Anzahl benötigter Fahrzeuge in der Stadt um 80 bis 90 Prozent verringern würden. Gemäss dem Economist hat in der Region San Franzisco niemand Angst vor den Google Autos, Zwar nerven sie, weil die Fahrzeuge warten, bis der Fussgänger den Streifen ganz verlassen hat, aber ansonsten sind diese akzeptiert. Bis heute haben diese 2.9 Millionen Kilometer zurückgelegt, dabei gab es nur 12 kleine Unfälle, keine Verletzten und schon gar keine Toten!

Wenn 90% der Fahrzeuge in den USA selbstfahrend wären, dann würden die jährlichen Verkehrstoten von 32’000  auf 11’300 fallen und die Städte könnten die Parkplätze, welche durchschnittlich 24% der Stadtfläche ausmachen, anders nutzen.

Und in Europa? Rosige Aussichten für Google, Tesla und die USA und hoffentlich auch für Europa! Unser Kontinent wird mitgeprägt vom Autobau, sei es bei den Italienern, bei den Franzosen und bei den Deutschen sowieso. Auch Grossbritannien hat eine riesige Automobilindustrie, auch wenn es keine britischen Volumenmarken mehr gibt. Portugiesen, Spanier und Tschechen haben auch riesige Autofabriken. Natürlich freut es auch jeden Europäer, wenn seine Städte nicht mehr mit belegten Autoparkplätzen zugestopft sind und es viel weniger Unfälle und Verkehrstote gibt. Nur, was passiert mit der Automobilindustrie, was passiert mit den (europäischen) Autobauern, wenn diese nur noch ein Drittel ihres heutigen Volumens verkaufen? Was passiert mit den Automotive Zulieferern in der Schweiz, wenn die Deutschen nur noch 30% des heutigen Auftragsvolumens vergeben? Und was passiert mit den Versicherungsgesellschaften, nicht nur in der Schweiz, sondern überall? Es wird viel weniger Automobilversicherungspolicen mehr geben und da die Risiken im Strassenverkehr massiv zurückgehen werden, gibt es für die Versicherungsgesellschaften nichts mehr zu verdienen! – Wir werden über Jahrzehnte eine deflationäre Marktentwicklung erleben. Jeder Banker und Volkswirtschafter hat Angst vor einer Deflation, aber die U(e)BER-Deflation wird kommen wie das Amen in der Kirche!

Ist das gut? – Musk und Page als reizender Stachel im Fleisch der europäischen Wirtschaft  Das deflationäre Marktumfeld ist das einte, das andere ist der Arbeitsmarkt: Wie sieht denn die europäische Wirtschaft und dessen Arbeitsmarkt aus, wenn die Autobauer zukünftig 70 – 80% weniger Belegschaft brauchen?

Hoffen wir, dass Larry Page von Google und Elon Musk von Tesla als Stachel in der Europäischen Automobilindustrie genügend weh tun, dass wir uns auf dem ‘alten Kontinent’ tiefgreifend erneuern werden!

Fazit: Verkehr 2.0 wird ergo einen riesen Einfluss haben, viel mehr auf unsere Wirtschaft als auf unsere Mobilität, einverstanden?!

Wir leben in spannenden Zeiten! So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quellen: Urban Mobility System Upgrade (see PDF), Economist, Columbia University ‘Transforming personal mobility’

Hans Rosling erklärt, wieso die Bootsflüchtlinge nicht den Flieger nehmen

Des Geschäftsmanns 2.0 liebster Statistiker Hans Rosling erklärt, wieso die armen Leute im Boot über das Mittelmeer fliehen anstelle das Flugzeug zu nehmen. Zwei Minuten erfrischende Information über ein sehr trauriges Thema.

Rosling zeigt, dass die EU es den Fluggesellschaften aufgebrummt hat, zu entscheiden, wer ein Flüchtling ist oder nicht, denn die Airlines müssen auf eigene Kosten den Passagier wieder an den Anfangsort zurückfliegen, wenn er nicht alle Papiere hat!

Übrigens: Der Statistiker 2.0 Hans Rosling hat das Weltbild des Geschäftsmannes nachhaltig hier verändert, siehe hier. Und Wahrheitsliebende sollten sich den GapMinder runterladen!

Wenn dein Videorekorder ohne dein Wissen echtes Geld produziert

Das Internet der Dinge könnte sich als schlimmste Gefahr seit Jahrzehnten zeigen, wenn die betroffenen Geräte gegen den Menschen missbraucht werden.

Eine amoklaufende Insulinpumpe. Ein sich beim Fahren deaktiverendes Bremssystem in einem Auto. Ein Botnetz bestehend aus Millionen von Fernsehern. Der Geschäftsmann ist kein Panikmacher, aber das Internet hat seine Unschuld schon vor längerer Zeit verloren. Da geht es nicht um Internet-Porno oder so, sondern dass (internetbasierte) Software die Welt grundlegend die Gesellschaft und Wirtschaft verändert (Software is eating the World). Social Business hatte noch was mit “Mensch-Netz-Geschäft-Netz-Mensch” zu tun. Aber nun tun sich vermeintlich gefährliche Mechanismen rund ums Internet of Things auf (Maschine-Geschäft-Maschine).

Immer wie mehr Alltagsgegenstände sind mit dem Internet verbunden und haben eingebaute Intelligenz. Jedem ist klar, dass die “Smart-TVs” eigentliche Computer geworden sind. Man stelle sich vor, wenn irgendeine Hackergruppe diese Millionen installierter Geräte knackt und als Botnet missbraucht. Botnetze sind die Grundlage der Computerkriminalität und der Geschäftsmann 2.0 hat sich mehr als einmal gefragt, ob einer seiner Windowsrechner ein Zombie geworden sei. Aber sein Radio, sein TV, oder gar sein Harddisk-Videorekorder? Und genau solche Videorekorder wurden in Vergangenheit zu einem Botnet missbraucht.

Ich bin eine Bitcoin-Mine
Ich bin eine Bitcoin-Mine

Bitcoin Mining mit dem Videorekorder Hacker haben es gemäss dem Magazin Wired  tatsächlich geschafft, mit Hilfe von gekidnappeten DVRs Geld zu machen, indem sie deren Rechenkapazität zum Bitcoin schürfen missbrauchten! Da wird der Videorekorder zur Gelddruckmaschine umgewandelt! Wahnsinn…. …auch das ist irgendwie eine Version von Plattformkapitalismus (Serie hier), oder?

Serie Kriminalität und Sicherheit und Internet Mit illegalen Machenschaften kann im Web sehr, sehr viel Geld gemacht werden und nicht nur mit digitaler Erpressung, so wie hier beschrieben. In den nächsten Posts wird sich der Geschäftsmann mit diesem Thema auseinandersetzen. Ist jemand von Euch schon mal Opfer von so etwas geworden ist, dann meldet Euch doch beim Geschäftsmann 2.0 (auch privat!).

….So Long, Euer Pavel Stacho aka Gmann 2.0

 

Die Dell Hölle ist schon 10 Jahre her!

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Jeff Jarvis postete vor 10 Jahren am 21. Juni 2005 seinen Wutbeitrag über die schlechte Qualität und den schlechten Service von Dell.

Das führte zum ersten Shitstorm der Geschichte. Der Originalbeitrag kann hier immer noch eingesehen werden.

Original Post Beitrag über die Dell Hölle