7 Wege um auf Social Media Leads zu genieren – Guter Blogpost von Pam Neely

Email-Marketing ist immer noch die beste Waffe, dazu gesellen sich die Beantwortung von User-/Kunden-Fragen, sinnvoller Content und 5 weitere und gute Tipps.

Email Marketing wirkt immer noch am besten!
Email Marketing wirkt immer noch am besten!

Pam Neely hat auf scoop.it einen super Hands-On Beitrag zum Thema Kundenakquise mit Social Media für KMU geschrieben. Der Geschäftsmann 2.0 findet das einen ausgezeichneten Post. Kurz zusammengefasst: Email-Marketing ist die sicherste und immer noch die erfolgversprechendste Lösung, Social Media ist die absolute Kür, schwierig aber mit entsprechendem Potential, wenn es einmal einschlagen sollte (8tung: In beide Richtungen, nach oben und nach unten). Weiter sind folgende sieben Regeln sinnvoll und im Auge zu behalten:

  1. Beantworte Fragen
  2. Liefere den sinnvollsten Content zu welchem Du fähig bist
  3. Direktansprache. Richte Dich direkt an Deine Kunden und Prospects
  4. Recycle or Die: Kuratiere Content (so wie es der Geschäftsmann genau diesen Post von Pam macht)
  5. Bezahlte Werbung. Google Ads ist einfach ein Must.
  6. Bewerbe Gated-Content. Hier geht es nicht darum kostenpflichtige Inhalte gratis zu veröffentlichen, sondern so wie es der Geschäftsmann 20 macht. Analysiere z.B einen McKinsey oder einen komplexen IBM-Report oder ähnlich.
  7. Brauche Video: So einfach, aber trotzdem so schwierig einmal damit anzufangen. Ein Smartphone Video tut es übrigens auch!

 

Ohne einen Rappen zu zahlen Social Media und Web 2.0 Wissen aneignen – Felix Beilharz’ eBook-Liste

33ebooks-profil-182x182Im Umfeld von Online-Marketing, Web 2.0 und SocialMedia hat das Buchpapier definitiv ausgedient. Felix Beilharz Liste von 33 aktuellen und kostenlosen eBooks zu Social Media und Web 2.0  bietet alles was das Herz des Geschäftsmannes 2.0 begehrt. Wir gratulieren zu dieser Compilation und bedanken uns dafür.

Viel Spass beim Stöbern und Lesen! So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Verkehr 2.0 wird Europa und die Finanzindustrie mehr verändern als alles Andere

Autonome, fahrerlose Fahrzeuge und die deflationären Kräfte der Sharing Economy werden die vom Autobau geprägte europäische Wirtschaft in nicht geahntem Masse umwälzen. Das Gleiche gilt für die Versicherungsgesellschaften, deren Autoversicherungsgeschäft sich in in Luft auflösen wird.

“Es wird weniger Autos in den Strassen haben – Vielleicht nur 30% der Menge, welche heute vorhanden ist” – Sebastian Thrun, früherer Entwicklungsleiter des Google Auto

Ein typisches Auto wird in 96% der Zeit nicht gebraucht.  Eine Studie der Columbia

Ich bin ein Disruptor - Google Auto by Angelina
Ich bin ein Disruptor;  Google Auto by Angelina

Universität sagt aus, dass die 13’000 ‘Cabs’ in New York durch 9’000 selbstfahrende Taxis ersetzt werden könnten. Eine andere Studie der OECD für die Stadt Lissabon zeigt, dass “Taxibots” die Anzahl benötigter Fahrzeuge in der Stadt um 80 bis 90 Prozent verringern würden. Gemäss dem Economist hat in der Region San Franzisco niemand Angst vor den Google Autos, Zwar nerven sie, weil die Fahrzeuge warten, bis der Fussgänger den Streifen ganz verlassen hat, aber ansonsten sind diese akzeptiert. Bis heute haben diese 2.9 Millionen Kilometer zurückgelegt, dabei gab es nur 12 kleine Unfälle, keine Verletzten und schon gar keine Toten!

Wenn 90% der Fahrzeuge in den USA selbstfahrend wären, dann würden die jährlichen Verkehrstoten von 32’000  auf 11’300 fallen und die Städte könnten die Parkplätze, welche durchschnittlich 24% der Stadtfläche ausmachen, anders nutzen.

Und in Europa? Rosige Aussichten für Google, Tesla und die USA und hoffentlich auch für Europa! Unser Kontinent wird mitgeprägt vom Autobau, sei es bei den Italienern, bei den Franzosen und bei den Deutschen sowieso. Auch Grossbritannien hat eine riesige Automobilindustrie, auch wenn es keine britischen Volumenmarken mehr gibt. Portugiesen, Spanier und Tschechen haben auch riesige Autofabriken. Natürlich freut es auch jeden Europäer, wenn seine Städte nicht mehr mit belegten Autoparkplätzen zugestopft sind und es viel weniger Unfälle und Verkehrstote gibt. Nur, was passiert mit der Automobilindustrie, was passiert mit den (europäischen) Autobauern, wenn diese nur noch ein Drittel ihres heutigen Volumens verkaufen? Was passiert mit den Automotive Zulieferern in der Schweiz, wenn die Deutschen nur noch 30% des heutigen Auftragsvolumens vergeben? Und was passiert mit den Versicherungsgesellschaften, nicht nur in der Schweiz, sondern überall? Es wird viel weniger Automobilversicherungspolicen mehr geben und da die Risiken im Strassenverkehr massiv zurückgehen werden, gibt es für die Versicherungsgesellschaften nichts mehr zu verdienen! – Wir werden über Jahrzehnte eine deflationäre Marktentwicklung erleben. Jeder Banker und Volkswirtschafter hat Angst vor einer Deflation, aber die U(e)BER-Deflation wird kommen wie das Amen in der Kirche!

Ist das gut? – Musk und Page als reizender Stachel im Fleisch der europäischen Wirtschaft  Das deflationäre Marktumfeld ist das einte, das andere ist der Arbeitsmarkt: Wie sieht denn die europäische Wirtschaft und dessen Arbeitsmarkt aus, wenn die Autobauer zukünftig 70 – 80% weniger Belegschaft brauchen?

Hoffen wir, dass Larry Page von Google und Elon Musk von Tesla als Stachel in der Europäischen Automobilindustrie genügend weh tun, dass wir uns auf dem ‘alten Kontinent’ tiefgreifend erneuern werden!

Fazit: Verkehr 2.0 wird ergo einen riesen Einfluss haben, viel mehr auf unsere Wirtschaft als auf unsere Mobilität, einverstanden?!

Wir leben in spannenden Zeiten! So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quellen: Urban Mobility System Upgrade (see PDF), Economist, Columbia University ‘Transforming personal mobility’

Wenn dein Videorekorder ohne dein Wissen echtes Geld produziert

Das Internet der Dinge könnte sich als schlimmste Gefahr seit Jahrzehnten zeigen, wenn die betroffenen Geräte gegen den Menschen missbraucht werden.

Eine amoklaufende Insulinpumpe. Ein sich beim Fahren deaktiverendes Bremssystem in einem Auto. Ein Botnetz bestehend aus Millionen von Fernsehern. Der Geschäftsmann ist kein Panikmacher, aber das Internet hat seine Unschuld schon vor längerer Zeit verloren. Da geht es nicht um Internet-Porno oder so, sondern dass (internetbasierte) Software die Welt grundlegend die Gesellschaft und Wirtschaft verändert (Software is eating the World). Social Business hatte noch was mit “Mensch-Netz-Geschäft-Netz-Mensch” zu tun. Aber nun tun sich vermeintlich gefährliche Mechanismen rund ums Internet of Things auf (Maschine-Geschäft-Maschine).

Immer wie mehr Alltagsgegenstände sind mit dem Internet verbunden und haben eingebaute Intelligenz. Jedem ist klar, dass die “Smart-TVs” eigentliche Computer geworden sind. Man stelle sich vor, wenn irgendeine Hackergruppe diese Millionen installierter Geräte knackt und als Botnet missbraucht. Botnetze sind die Grundlage der Computerkriminalität und der Geschäftsmann 2.0 hat sich mehr als einmal gefragt, ob einer seiner Windowsrechner ein Zombie geworden sei. Aber sein Radio, sein TV, oder gar sein Harddisk-Videorekorder? Und genau solche Videorekorder wurden in Vergangenheit zu einem Botnet missbraucht.

Ich bin eine Bitcoin-Mine
Ich bin eine Bitcoin-Mine

Bitcoin Mining mit dem Videorekorder Hacker haben es gemäss dem Magazin Wired  tatsächlich geschafft, mit Hilfe von gekidnappeten DVRs Geld zu machen, indem sie deren Rechenkapazität zum Bitcoin schürfen missbrauchten! Da wird der Videorekorder zur Gelddruckmaschine umgewandelt! Wahnsinn…. …auch das ist irgendwie eine Version von Plattformkapitalismus (Serie hier), oder?

Serie Kriminalität und Sicherheit und Internet Mit illegalen Machenschaften kann im Web sehr, sehr viel Geld gemacht werden und nicht nur mit digitaler Erpressung, so wie hier beschrieben. In den nächsten Posts wird sich der Geschäftsmann mit diesem Thema auseinandersetzen. Ist jemand von Euch schon mal Opfer von so etwas geworden ist, dann meldet Euch doch beim Geschäftsmann 2.0 (auch privat!).

….So Long, Euer Pavel Stacho aka Gmann 2.0

 

Die Dell Hölle ist schon 10 Jahre her!

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Jeff Jarvis postete vor 10 Jahren am 21. Juni 2005 seinen Wutbeitrag über die schlechte Qualität und den schlechten Service von Dell.

Das führte zum ersten Shitstorm der Geschichte. Der Originalbeitrag kann hier immer noch eingesehen werden.

Original Post Beitrag über die Dell Hölle

Diese Internetplattformen sind ein Schnäppchen, kaufen Sie doch! – Yahoo, AOL, ebay, Salesforce, PayPal, Yelp, Twitter

Wurden im letzten Beitrag noch viele neue Apps und Plattformen besprochen, kommen jetzt die betagteren Player an die Reihe. Viele ältere Internetfirmen sind Kandidaten für eine Übernahme. Hier kommen die Firmen und deren Preise.

Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden
Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden

Es gibt viel Geld im Markt. Es gibt Dinosaurier wie IBM, Microsoft, SAP oder Oracle, bei welchen wenig Innovationskraft erkennbar ist, dafür umso mehr Geld (okay, IBM hat zumindest die Smarter Planet Initiative mit Ihrem Watson) .

Für solche Firmen könnten die obigen Kaufkandidaten interessant sein, aber nicht nur. Das Salesforce für Oracle und ggf auch für Microsoft interessant ist, liegt auf der Hand. Yelp oder Aol könnten für Amazon was sein. Twitter und Google, das hört man schon lange. Yahoo und Ebay, wer will schon die? Aber heute sind diese ehemaligen Kolosse des Internet eher Zwerge, nun ja, fast. Und bei PayPal muss man kein Superhirn sein um zu vermuten, dass sich früher oder später die grossen Banken oder ähnliche Finanzinstitute um diese Firma prügeln werden.

Langer Rede kurzer Sinn: Auch Internetfirmen haben einen Lebenszyklus und auch der läuft bei einigen schneller. Yelp ist 11-jährig, Twitter ist neun, zumindest Yahoo ist gerade 20 geworden. Aber der Kapitalismus macht auch vor Internetplattformen keinen Halt. Weiter Lesen zum Plattformkapitalismus:

Apropos, was ist Euer Tipp? Wer wird von wem übernommen? Thx für eine kurze Einschätzung.

 

Wenn nur jeder Zweite Ami weiss, wer Edward Snowden ist, wie ist es dann mit dem Inhalt des Patriot Act?

Was Edward Snowden über Penis-Photos denkt oder: Die Hälfte der US-Amerikaner kennt Edward Snowden nicht, wie steht’s denn mit dem Patriot Act?

04.06.2015 – Hoffentlich kennen nach den Vorkommnissen der letzten Wochen mehr Leute die Tragweite, wenn der Patriot Act in den USA trotzdem ‘noch durch käme’. Was viele (zumindest Europäer) wissen: Die US Politiker konnten sich über den Patriot Act nicht einigen und eine 10 – Stunden Rede verhinderte da auch noch was. 20 Minuten titelte am 1.6.2015, dass die “Sammelwut der Amis in den USA nun eingeschränkt sei“, aber ansonsten suggerierte das Gratisblatt eher, der Patriot Act sei etwas Gutes und ‘es passiere sonst nichts‘….

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John Oliver interviewt Edward Snowden:  Alles was Sie über xKeyscore, Mystic, Muscular, Prism und versendete Nackt Selfies wissen müssen,

Das ist aber nicht so! Der Patriot Act ist gefährlich, er sieht alle Ihre Penisbilder, welche sie mit Ihrem Smartphone rumschicken! Und der sehr bekannte Late-Night Talker John Oliver geht mit Edward Snowden einig: Snowden meint, die Menschen sollten Ihre Privatsphäre behalten dürfen und kein Staatsschnüffler dürfte seine Nase in die Nackt-SMS von uns Normalbürgern stecken dürfen! Der Beitrag ist ein Knaller. Dreissig Minuten Aufklärung zum Patriot Act. Sie lernen, wie wenig Amerikaner den Edward Snowden kennen, was Section 215 ist, was der NSA alles kann und das alles auf sehr humorvolle, britische Weise. Bilden Sie sich Ihre Meinung!

Ein UBER für Alles – Apps und Plattformen revolutionieren das tägliche Leben: SpoonRocket, Medicast, Alfred, Tinder etc.

“UBER ist überall – Es lebe die App für jede Lebenslage!” – Web 2.0 mal praktisch (27)

Für Alles eine App und ein wenig mehr –Von der vermeintlichen Netzwerkgesellschaft zum knallharten Plattformkapitalismus. Smartphone Apps verbunden mit Internetangeboten, welche das tägliche Leben vereinfachen sind zur Stunde ausgesprochen angesagt, versprechen Sie doch ein global skalierendes Geschäftsmodell. Wäre der Geschäftsmann 2.0 ein Angestellter oder Unternehmer in San Francisco oder in der Bay Area, dann würde sein Leben noch verAPPleter sein als es schon heute ist. Eine kleine Geschichte über Apps:

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Als der Geschäftsmann 2.0 aus seinem Haus in der Nähe von Palo Alto tritt, verabschiedet er sich von seiner kränkelnden Frau und steigt in den gerade zugefahrenen Tesla, in welchem schon zwei Personen sitzen. Seine morgendliche, anderthalbstündige Fahrt nach San Francisco in sein Office Nähe Mid-Market teilt er sich mit Hilfe von Sidecar. Im Stau in Richtung City managed er seine Kleinarbeiten mit der Assistentin von Fancy Hands. Er ist an diesem Tag nicht der Fahrer, so kann er anschliessend auch gleich den Stand der Arbeiten für sein neues Firmen-CRM prüfen. Dieses hat er über TopCoder an einen philippinischen Entwickler vergeben. Im Nachgang prüft er, immer noch im Stau, die neu entwickelten Webseitenmodule, welche er über Elance an einen lokalen Freelancer gegeben hat, denn seinen Webinhalt will er so ‘lokal’ wie möglich gestaltet haben.

Inzwischen ist er im Büro angekommen. Noch auf dem Weg zum Arbeitsplatz bespricht er mit Hilfe der supercoolen Zoom-App das neue Produktevideo. Den Art Director und Designer hat er über Tongal gefunden, einer Plattform, welche so gut ist, dass ‘dort’ sogar Super Bowl Videos produziert werden. Nun ist es bald Mittag. An einen Lunch in einem der guten Restaurants des Mission Districts ist nicht zu denken, der Tag ist vollgepackt mit Terminen und Aufgaben. Deswegen wird über die SpoonRocket-App ein leckeres Steak mit Salat bestellt. Das Mahl wird wie versprochen zeitgerecht geliefert. Der Geschäftsmann 2.0 geniesst mit seinem Team das gepflegte Mittagessen in der Kantine.

Der Nachmittag ist zwar weniger kreativ, aber nicht weniger produktiv. Zusammen mit einem Berater von Eden McCallum führt er einen Analyse Workshop für die Marktentwicklung von Osteuropa durch. Der Berater ist ein in Grossbritannien ansässiger Pole, welcher wegen seiner jungen Familie lediglich 70% teilselbstständig arbeitet. Der Geschäftsmann 2.0 ist beeindruckt von seinen Marktkenntnissen und seiner Effizienz. Und die Leistungen sind nicht allzu teuer. Eden McCallum industrialisiert die Beraterbranche, der Berater kann viel flexibler arbeiten und der Geschäftsmann profitiert von den günstigeren Tagessätzen. Noch vor vier, fünf Jahren hätte er nicht gedacht, dass solche Workshops ohne ultrateuren Technologieeinsatz möglich sind, aber dank Conceptboard, einer b2b-Kollaborationsplattform geht das ganz einfach von der Hand! Das Schwierigste dabei ist die persönliche Umgewöhnung, ‘aber ist das nicht überall so?‘ überlegt er kurz.

Gegen Abend ist der mühsamste Teil des Arbeitstages an der Reihe; Die Markenrechte für die neue Produktelinie müssen global geschützt werden. Diese wichtige, aber monotone Arbeit erledigt er mit Hilfe von InCloudCounsel. Die Kosten sind beträchtlich tiefer, als bei der klassischen Anwaltskanzlei, welche in der Vergangenheit den Markenschutz für seine Firma erledigt hat. Inzwischen ist es halb sieben Uhr Abends geworden als er sich zum Pickup-Punkt aufmacht, um seine SideCar Fahrt nach Hause anzutreten. Zum Glück geht die Fahrt um diese Zeit nur noch ein wenig mehr als eine Stunde. Da bleiben auch die Blumen für seine Frau frisch, welche er am Nachmittag über seine Bloomthat-App bestellt hat und welche gerade vorhin von einem Velokurier geliefert worden sind.

Im Auto kommt der Geschäftsmann 2.0 langsam zur Ruhe. “Schon praktisch alle diese Helferlein in App-Form…” denkt er sich “...die Snobs von der Ostküste brauchen nicht mal mehr das, dort gibt es ja neu ‘Alfred’, dieses Portal erledigt praktisch alles für Dich, was nicht business like ist.” Bald nickt er für ein paar Minuten kurz ein.

Die Frau des Geschäftsmannes 2.0 hatte einen schwierigen Tag. Ihre starke Erkältung hatte sie geschwächt, doch es gab so viel zu tun! Zum Glück hatte sie, gleich nachdem Sie Ihrem Ehemann Adieu gesagt hatte, mit Hilfe Ihrer Medicast-App einen Doktor gebucht. Kaum eine halbe Stunde später war der ältere, erfahrene Hausarzt an der Tür. Sie kannten Sich bereits, sie waren fast Nachbarn, denn der Arzt hatte vor drei Jahren seine Praxis in der Nähe von Menlo Park aufgegeben und war in die Gegend gezogen. Jetzt machte er nur noch Hausbesuche. Dank Medicast konnte er so arbeiten, wie er wollte und auf den Praxis Stress verzichten. Die Frau nahm sich vor, all Ihre Pendenzen so rasch wie möglich zu erledigen, die Medikamente wirkten bereits. Doch sie wusste, dass die Besserung nicht von Dauer sein würde, ‘also los!‘ dachte sie sich. Ihre selber bedruckten Batik T-Shirts liefen auf Etsy ziemlich gut und sie organisierte über die Lyft-App die Abholung der fünf grossen Couverts, welche heute auf den Versand warteten. Der Bote kam beinahe gleichzeitig wie sein Kollege von Washio, welcher die grossen Tischdecken gereinigt zurückbrachte. Die Decken zusammen mit dem Hemden Ihres Mannes hatte sie gestern mit Hilfe der Washio-App abholen lassen und innert 24 Stunden war alles sauber retour ins Haus geliefert worden. Am späteren Vormittag hatte sich die Klempnerin angemeldet, das sagte zumindest ihre Task-Rabbit App. Die Mischbatterie war nicht mehr dicht und musste ausgetauscht werden. Ihr Ehemann hatte Ihr die nötige Reparatur im Bad schon seit Wochen versprochen, nun hatte sie die Sache selber zur Hand genommen, “All diese Freelancer aus der Umgebung sind ja genau für so etwas da!” dachte Sie sich. Und teuer war es auch nicht.  Während Sie auf die Klempnerin wartete, erledigte sie Ihre Mails. In der Inbox hatte Sie einige Fragen zur letzten Auftragsarbeit, welche Sie diesmal auf Mechanical Turk aufgegeben hatte. Sie hatte sich nämlich dazu entschlossen, die hunderten von Flohmarktanzeigen, welche Sie in den letzen zwanzig Jahren gesammelt hatte, zu scannen und indexieren zu lassen. Für die Vergabe von kleineren Arbeiten verwendete sie normalerweise Fiverr aber dieser Job war doch recht gross, auf Fiverr fand sich kein passender Anbieter und Fancy-Hands mit Ihren rein amerikanischen Freelance-Anbietern war für qualfiziertere und somit auch teuerere Arbeiten geeignet.

Doch nachdem die Klempnerin gegangen war, war Schluss! Die letzte halbe Stunde Smalltalk mit der jüngeren Handwerkers-Frau war zwar amüsant – die Klempnerin erzählte von Ihren Bekanntschaften mit Tinder-Männern – aber auch anstrengend. Die für den Nachmittag angemeldete Putzfrau war mit der Homejoy-App rasch abgemeldet. Anschliessend legte sich die Frau ‘kurz’ auf das Wohnzimmer Sofa. Sie  schlief sofort ein. Als der Geschäftsmann 2.0 am Abend mit den Blumen nach Hause kam, war sie immer noch fest am Schlafen. Zum Glück gibt es die Dominos’ Pizza App, da war das Not-Abendessen rasch bestellt und man konnte dabei minutengenau verfolgen, wo die Pizzen gerade waren…..

Die Apps oder Webseiten zur Geschichte:

  • Amazon Mechanical Turk Bildschirmarbeit verrichten oder verrichten lassen
  • Alfred Die Fernsteuerung für Ihre Haushaltsarbeiten, Einkaufen, Wäsche, putzen (New York und Boston)
  • BloomThat Schnittblumen on Demand
  • Business Talent Group – BTG (Berater On-Demand)
  • Dominos Pizza Kurier
  • Elance / oDesk (Heute Upwork mit neu 10%iger Gebühr)
  • Eden McCallum Mgmt Consulting / Beratung
  • Fancy Hands Get Things Done (USA basierte Assistenten)
  • Fiverr Alle Jobs für 5 Dollar (Ist in Indien tw ein Mehrtagesverdienst)
  • HANDY Putzfrauenplattform, nun auch in Grossbritannien aktiv
  • Homejoy Cleaning
  • Instarcart Lebensmittel innert einer Stunde zu Hause (So wie seit Jahren LeShop in der Scheiz oder neu auch Shopwings in Deutschland anbietet)
  • InCloudCounsel Mechanical Turk für Rechtsangelegenheiten
  • Lyft Taxidienst
  • Medicast bringt Ihm den Hausarzt zurück.
  • MyClean.com und MyClean.ch
  • Quirky Crowdgesourcee Ideen-Wettbewerbe, ähnlich Atizo
  • Shyp bringt alles überall hin.
  • Sidecar Sharing Rides
  • Spoon Rocket Essen innert einer Viertel Stunde
  • Task Rabbit das Allrounderportal, vom Klempner bis zum Servierboy für die Gartenparty.
  • Topcoder / Appirio (Für alles ein Programmierer)
  • Tongal ist Plattform für die Erstellung von Videos, warum sollte er was anderes nehmen, wenn sie schon für Super-Bowl Clips verwendet wurden
  • Tinder, bei den Jungen sehr beliebte “Blind-Date” App
  • Uber hat der Geschäftsmann 2.0  in seinem Erfahrungsbericht schon beschrieben
  • Washio Textilreinigung on Demand

Tools:

  • ConceptBoard – Dezentrale Kollaboration inklusive virtuelle Workshops
  • Zoom Videoconferencing. Hat beim Geschäftsmann 2.0 Skype und Hangouts abgelöst (älterer Beitrag hier)

Weiterlesen:

Welche Tools habt Ihr den so im Einsatz, welche App ist aus Eurer Sicht nennenswert? Ein kurzer Kommentar würde den Geschäftsmann 2.0 freuen! – So Long, euer Pavel “Palo” Stacho.

 

Social Business kommt in die Jahre und verliert an Glanz

Cloud Computing ist nach wie vor das Top Thema und mit dem sich anbahnenden socialbusinessdownInternet der Dinge nimmt die Relevanz von “Industrie 4.0” weiter zu. Das vom Gmann20 gehegte und gepflegte “Social Business” ist auf dem absteigenden Ast, aber die Anderen verstehen darunter so profane Dinger wie Social CRM, -Collaboration oder so, was natürlich nur ein kleiner Teil ist.

Von Social Networks zur Sharing Economy hin zum Plattform Kapitalismus – Doch Cloud als Schlagwort wird sehr bald überholt werden. In den letzten fünf bis zehn Jahren sind die (Web 2.0) Plattformen oder App-basierte Plattformangebote ganz gross geworden. Der bekannte Punk Blogger Sascha Lobo hat auf jeden Fall letzten Herbst voll ins Schwarze getroffen, als er bei der in Deutschland beginnenden Googlephobie den Term Plattform Kapitalismus prägte. Inzwischen haben die Amis diesen Ausdruck wie Waldsterben oder Kindergarten übernommen!

Zurück zu Social Business & Web 2.0: Mit den Schlagwörtern ist es so eine Sache. Sie nutzen sich ab. Sie werden beizeiten falsch verstanden. Irgendwann kann man ‘es’ nicht mehr hören oder es ist ganz einfach nicht mehr interessant.

Das geht dem Geschäftsmann 2.0 genau so! Langsam ist er wirklich bei der 2.0 angekommen! Auch wenn die digitale Revolution erst angefangen hat, das Umlernen hat bei Ihm nach über fünf Jahren langsam ein Ende! Ich freue mich darauf, nicht mehr nur Fachbücher zu lesen… …und er freut sich auf die interessanten Beiträge zu den Internet Plattformen!

Quelle: Artikel im Mittelstandswiki, Plattform Kapitalismus auf Spiegel Online

 

Stimmen denn diese 9 grössten Social Media Irrtümer? Der Geschäftsmann 2.0 sagt ja!

Mit dem Titel “Die 9 grössten Social Media Irrtümer” geht absatzwirtschaft.de auf die “grössten” Mythen und Argumente der Neinsager ein. Ein netter Artikel, welcher es verdient, näher angeschaut zu werden.

Es werden folgende ‘Mythen’ dargeboten, der Geschäftsmann erlaubt sich, diese in kursiver Schrift zu würdigen (Wenn Falsch! hinten dran steht, dann ist es richtig, es ist ein Mythos;-)

  1. Social-Media-Aktivitäten = Social Business (Richtig, istn Irrtum)
  2. Social Media kostet nichts (Auch richtig) 
  3. Social Media ist nur für die Großen (Richtig aber einfallslos)
  4. Meine Zielgruppe ist nicht in den sozialen Medien (Wer glaubt denn das noch?)
  5. Mit SoMe gewinnt man Neukunden (Richtig ist auch ein Irrtum: Die organische Google-Suche, bezahlte Werbung bei Google und E-Mail-Marketing rangieren da weitaus höher. Aber für Upselling ist SoMe sehr gut!)
  6. In B2B ist alles anders (Richtig, sprich das stimmt nicht aus Optik SoMe)
  7. SoMe ist für moderne Marken mit jungen Zielgruppen (Richtig, das stimmt auch nicht) 
  8. Facebook reicht (Kommt drauf an, für die Alten schon) 
  9. SoMe ist anarchisch und verträgt keine Strukturen (Auch richtig, es gibt Superfans, Opinion Leaders und do’s und don’t s)

Social Media ist eben nicht gleich Social Business, aber vermutlich der ganz kleine erste Schritt dahin. Social Business entspricht eher der Enterprise 2.0

Zum Originalartikel “Die 9 grössten Social Media Irrtümer“, nehmt den Titel, vorallem das ‘grösste’ nicht so ernst! Es gibt vieeel schlimmere Irrtümer!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Sie sind heute und morgen 4.-5. Mai 2015 nicht am Digital Economic Forum?

Machen sie sich nichts draus, sie verpassen nichts! Denn die Themen und die Referenten wie Oracle, Accenture und Co versprechen nichts Umwerfendes.

def_doof_2015Das DEF wartet angeblich mit Top Shots zum Thema auf. Leider kann der Geschäftsmann 2.0 keine echten Top Shots zum dazu erkennen. Irgendwelche CEO’s von Medienunternehmen 1.0, welche Ihre eigentlich sehr erfolgversprechenden eCommerce Startups zu bevormunden versuchen? Wohl kaum. Der Stephan Siegrist könnte ein Highlight sein, auch wenn er eher Publizist ist als Digitaler Oekonom. Interessant wird sicher auch der Newcomer Sven Ruoss werden, welcher mit “Digital Switzerland 2015” seine Studienresultate zum Stand der digitalen Transformation in der Schweiz präsentieren wird. Trotzdem, es wird sicher ein spannenderTag werden, auf jeden Fall.

Leser dieses Kanals verpassen auf trotzdem nichts, in den letzten 5 Jahren haben Sie auf Geschäftsmann 2.0 mehr zu digitalen Transformation erfahren die meisten Anderen, nämlich bald gegen 600 Beiträge zum Thema (Übersicht hier!)

 

 

Lean Analytics – Welche Tools gehören denn dazu?

LEAN Analytics bei Google kaufen
LEAN Analytics bei Google kaufen

In den letzten Posts war das Thema Big Data. Webanalyse ist weder BI 2.0 und auch nicht Big Data, auch wenn viele Webmetrik-Tools in der Cloud zu finden sind.

Eine Mini-Toolübersicht: BigQuery, Redshift, keen.io, Klicktale, Geckoboard, Chartbeat, Kissmetrics, Tobango, Woopra,

  • Die “Quereinsteiger”  Google BigQuery oder  Amazon Redshift wurden bereits in diesem Post kurz angeschaut.
  • Geckoboard (Webmetrics Lösung und sehr schönes Dashboard dafür, ab 17$/Mt)
  • Chartbeat (Webemtriken ab 9.95$/Mt spezialisiert auf “Info”- oder “Medien”-Websites, die Herausgeber zahlen dafür ab 299$/Mt)
  • Kissmetrics startet ab 150$/Mt und ist als Erweiterung von Google Analytics zu verstehen mit noch mehr Insight, wer von wo auf die Website zugreifft also auch ein Webmetrik Tool
  • Totango spezialisiert sich auf subskriptionsbasierte Websites und hilft die Konversionen zu verbessern, Pricing nicht öffentlich
  • woopra ist ebenfalls ein Realtime Analytics Tool, es kostet bis 30 000 Aktionen nichts und dann startet es bei 79$/Mt
  • Clicktale – ein süsser Name: Klicks erzählen ja eine Geschichte. Dieser Anbieter ist spezialisiert auf Benutzerverhalten, User Expierience (UX) und somit auf Heatmaps etc. Natürlich ist auch eine Conversion Suite im Angebot. Bis zu 5000 Aufzeichungen sind gratis, dann kostet es. Wieviel ist auf einen ersten Blick nicht zu erfahren. Dafür ist die Kundenliste umso eindrücklicher.
  • keen.io verfügt über eine universelle API, da können verschiedenste Daten in die Cloud reingeladen werden, egal wo die Daten gesourced wurden. Bis zu 50 000 Events sind gratis, danach startet das Pricing ab 20$/Mt. Das Angebot richtet sich klar an junge Geschäftsleute, sprich Millenials, welche von Natur aus coden können (so scheint es wenigstens)
  • Mixpanel (Webmetrics Lösung, bis 25 000 Datenpunkten gratis und dann ab 150$/Mt)

Mehr Information: Blogpost des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema Lean & Business Model Generation. Zum Spezialthema Lean Analytics kann man das Buch auf Amazon kaufen:

 

Mehr lesen zu Analytics, BI oder Big Data: