Primärliteratur Geschäftsmann 2.0: Socialnomics – Erik Qualman: MUSTHAVE

Dieses Buch ist ein MUST für alle Unternehmer, Manager, Linienverantwortliche, Marketeers und solche, die sich für das Thema interessieren.

Um ehrlich zu sein: Sein Video auf Youtube war der effektive “Trigger” für mein Upgradeprojekt:  , dieser Clip hat mich einfach umgehauen und ich habe mir dieses Video seither xmal angeschaut, im Geschäft, bei Kollegen und auch in der Familie. Ich habe mir umgehend das Buch “Socialnomics – Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern” gekauft und zu lesen begonnen (ISBN 978-3-8266-9020-4).

Titelseite Socialnomics (Deutsch)
Paperback Version Socialnomics auf Deutsch

Ich bin mit den Ausführungen dieses Mannes voll und ganz einverstanden! LESEN Sie dieses Buch, es sind lediglich 200 Seiten! Apropos 200 Seiten: Ein mir befreundeter Professor hat zufällig zur gleichen Zeit mit dem Lesen begonnen wie meine Person. Ich brauchte mehr als 2 Wochen dafür, der Professor hatte das Werk in 3 Tagen (oder weniger) durch… …ich hätte die Lektüre auf 5-6 Tage komprimieren können, so inspirierend war der Inhalt, aber auf 2 Tage? Naja.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=lFZ0z5Fm-Ng
Blog: http://socialnomics.net/
http://en.wikipedia.org/wiki/Erik_Qualman

Wie mit Hilfe von Twitter Business entsteht – Tradeshift

Ich bin auf eine Twitter-Konversation gestossen, welche für mich exemplarisch für den Wandel des geschäftlichen Handelns eines Geschäftsmannes 2.0 ist. Tradeshift ist eine Plattform, welche gratis elektronische Rechnungspräsentation erlaubt. Dieser clevere Service erlaubt es Gross und Klein gegenseitig Rechnungen auszutauschen und diese anhand von Social Media Mechanismen zu bearbeiten (z.B. Rechnungen können in einem kollaborativen Modus behandelt werden, so ist eine Beanstandung oder gar eine allfällige Verweigerung sehr simpel gelöst. Aus meiner Sicht ist Tradeshift die erste wirkliche „soziale Business Plattform“ der Welt. Alles begann mit einem Tweet eines gewissen Morten Lund, in welchem er Informationen über Software für öffentliche Verwaltungen / Open Source nachgefragt hat:

  • ML: HEEELP. contact me if you really understand software for Municipalities (small) – 4 Juni 2009 – Twitter
  • hippebrun: @christianlanng Har du set @ml tweet? HEEELP. contact me if you really understand software for Municipalities (small) – 4 Juni 2009 – Twitter
  • christianlanng: @ml What do you want to know? (Google me) – 4 Juni 2009 – Twitter
  • ML: @christianlanng I wanna know all u know! – 5 Juni 2009 – Twitter

Morten und Christian trafen sich anschliessend in Kopenhagen, und Christian erzählte wie „NemHandel“, quasi ein „Vorgänger“ von Tradeshift, entstand.

Schlussendlich führte diese Twitter-Konversation zu dem, was heute Tradeshift ist. Und heute, 15 Monate nach der Firmengründung konnte Tradeshift bereits einige Erfolge verbuchen. Der Service wird seit dem Launch im Mai in über 60 Ländern gebraucht und die Firma PayPal ist als strategischer Investor eingestiegen (http://techcrunch.com/2010/10/11/paypal-invests-tradeshift-lanng/)

Ich finde das bestechend, was meint Ihr? Gebt mir ein Feedback!

Weiterführende Infos:
Details zu Tradeshift http://tradeshift.com/en/
Uberblicks-Video zu Tradeshift: http://www.youtube.com/watch?v=Goh5vXW_27s
Schönes Video zu Tradeshift Enterprise: http://tradeshift.com/enterprise/?utm_content=tweetdeck&utm_medium=ts.tt-twitter&utm_source=direct-ts.tt
Homepage von Morten Lund: http://lundxy.com/

7 Wochen Facebook und 5 Wochen Xing: Status meiner Netzwerkpräsenz

Kurz: 135 Facebook-Freunde nach 7 Wochen, 175 Xing-Kontakte nach ca einem Monat.

Ende September hatte ich mein Debut auf Facebook, die Einrichtung brauchte doch gegen eine halbe Stunde, vorallem die Privacy-Einstellungen brauchten Zeit.
Dann ging es schnell: Ich erlaubte dem System auf meinen Hotmail-Account zuzugreifen, um allfällige Freunde (anhand “Email-Adressmatching”) zu finden und anschreiben zu können. Von den 300 Hotmail-Adresskarten wurden ca 60 Personen identifiziert, welchen ich automatisiert eine Freundschaftsanfrage senden konnte.
DREI Tage später hatte ich schon gegen 80 Facebook-Freunde und war schon voll drin mitten im geschehen. Danach ging während 2 Wochen mein Saldo an Freunden kontinuierlich auf die heutige Zahl hoch, mit relativ wenig Interaktion. Seither ist mein Freundesaldo von 135 Personen nicht mehr gewachsen. Ich liege mit der Anzahl Freunde im Uebrigen absolut im “Hick”, es wird gesagt, dass der durchschnittliche FB-User 130 Freunde hat. Bis heute bereue ich meinen Entschluss nicht! Das Einlesen meiner Email-Adressen hätte ich mir sparen können, a.) Habe ich so mein Hotmail-Passwort weitergegeben und b.) Wäre ich genau so schnell zu meinen Freunden gekommen, wenn ich einfach angefangen hätte. Ich fühle mich vielen von meinen Freunden viel “näher” als früher, das ist echt ein gutes Gefühl. Negative Erlebnisse gab es bis jetzt sozusagen keine, einmal wurde ich auf einem Party-Föteli markiert, aber diese Markierung ist schnell gelöscht und so hab ich das auch gemacht. Apropos Party: Nichts ist schneller und einfacher organisiert wie eine Veranstaltung auf Facebook! Der Anlass, den wir auf Facebook organisiert haben http://www.facebook.com/event.php?eid=163254397018683 war erfolgreich. Es hätten aber doch mehr Leute kommen können, wenn wir auch noch “konventionelle” Werbung gemacht hätten. Für öffentliche Anlässe reicht die Werbung auf Facebook alleine nicht, für private Anlässe kann ich es persönlich zu 99% brauchen! (Meine Eltern und Schwiegereltern müsste ich noch per Telefon einladen)

Xing

Bei Xing scheint mir der Aufwand bedeutend höher und das Aufnahmeverhalten ist ein Anderes, ein Sorgfältigeres. Hier scheint es drei Kategorien von Nutzern zu geben:
1. Die Aktiven, die umgehend antworten
2. Die Passiven, welche nicht so häufig auf dieser Plattform sind
3. Die Vorsichtigen/Zögernden, die nicht zu schnell auf die Kontaktanfrage reagieren und auch abwägen. Zu diesen gehört meine Person teilweise auch.

Aufgrund der formelleren Kommunikationsweise und dem sorgfältigeren Umgang mit den Netzwerkpartnern geht sowieso alles behutsamer vonstatten, aber interessanterweise persönlicher als auf Facebook, finde ich. Es gibt massiv viel weniger Status-Updates und somit auch viel weniger “Kommunikation an Alle”. Dafür erreichen mich einige direkte, persönliche Nachrichten. Es gibt auch sozusagen keine Angeberei auf Xing. Trotzdem finde ich Xing gehört nicht voll zu Social Media, für mich ist es eher eine persönliche Profilpflegeplattform, sicher ein Paradies für Headhunter. Was aber ganz gut ist: Suchst Du einen “Business”-Service also irgendeine externe Dienstleistung  aus dem Kontext DEINER Berufswelt: Einfach Status-Update machen und “Ich suche” pflegen und sofort bekommt man  Angebote! Zum Beispiel habe ich einen Telesales gesucht und umgehend gefunden.

Alles in Allem: Facebook UND Xing finde ich gut und beides tut mir gut!

Gängige Literatur zu Social Media

Um mein persönliches Knowhow abzurunden lese ich gerne Fachbücher, eine Auswahl habe ich mir besorgt und ich werde diese in den nächsten Wochen mal durchgehen:

978-3-89721-615-0Das Facebook-BookAnnette Schwindt
978-3-406-59358-1Net-working mit Xing, Facebook & Co.Ch. Schmid-Egger/C. Krüll
978-3-86936-077-530 Minuten Twitter, Facebook, XING & Co.Tim Schlüter, Michael Münz
978-3-86980-053-0Facebook Marketing unter FreundenFelix & Klaus Holzapfel
978-3-8266-9020-4Socialnomics wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändernErik Qualman
978-3-453-15537-4Was würde Google tun? Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet Giganten profitiertJeff Jarvis

Die Buchrezensionen werden nächstens in diesem Blog publiziert!

Aha: Anstandsregeln bei “Einladungen” zum Xing

Facebook ist relativ locker bei Freundschaftsanfragen, man muss einfach den Button “Freundschaftsanfrage” drücken und fertig. Geschäftskollegen scheinen da ein bizzeli heikler zu sein. Der Standardtext “Sehr geehrter Herr/Frau XY, ich würde Sie gern zu meinen Kontakten hinzufügen” wird nicht sehr gutiert. Zwei Kollegen von den ersten 6 Einladungen haben diese Art von Einladung schon bemängelt.  RAT: Erstelle 2-3 Standardsätze um neue Kolleginnen und Kollegen einzuladen. Beispiele:

Lieber XY
es würde mich freuen, wenn Du meinem Netzwerk beitreten würdest…
Mit freundlichem Gruss, YX

Hallo XY, Du wurdest mir gerade als Kontakt empfohlen.
Viele Grüsse YX

Übrigens: Dieses Blog ist drei Tage alt und wurde am Vormittag bereits von 6 Personen gelesen und das ohne Werbung oder so…

Geschäftsmann 2.0 und Passwörter

Als ich vor 3 Wochen begann, mein Geschäftsmann 2.0 Projekt zu entwickeln, da besass ich etwa 5 Userprofile und Passwörter. Bis gestern hatte ich schon 14!

Und heute sind im Rahmen von Geschäftsmann 2.0 nochmal drei Userprofile und Passwörter (wordpress / switch / freedns.org)  dazugekommen. Ergo pflege ich momentan  Total siebzehn (17) verschiedene Userprofile und Passwörter. Ich glaube, die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, zumal mein Xing-Account immer noch nicht eröffnet ist. Ich werde mich dieser Problematik annehmen müssen und herumschauen müssen, welche Services mir hier das Leben erleichtern, denn so geht das auf die Dauer nicht.