Digitalisierung für KMU

Digitalisierung für KMU
Eine kurze Anleitung zur Digitalisierung für KMU: Wir zeigen kurz wo man anfängt und wie man’s macht. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen den Sprung in die digitalisierte Zukunft wagen. Viele Firmen wissen aber nicht, wo man mit der eigenen Digitalisierung anfangen soll und wie der Wandel vonstatten geht. Das ist die Erfahrung des Geschäftsmannes 2.0 aus seinen Digitalisierungsprojekten der letzten Jahre.
 
Kleinere und mittlere Unternehmen leisten sich weniger Berater, sind skeptischer und kostenbewusst – Digitalisierung für KMU fängt nicht mit einem Beratungsmandat an. Ressourcen sind ein limitierender Faktor und das ist meistens gut so. Dazu kommt, dass die Digitalisierung für KMU auch die Gefahr in sich birgt, dass das aktuell erfolgreiche Geschäftsmodell torpediert wird. Kein Unternehmer wird seine eigene und gut laufende Firma mit einem Schlag zu ‘digitalisisieren’! Das wäre töricht und auch nicht zielführend. Warum? Weil der Faktor Zeit und eigene Erfahrung massgebliche Komponenten sind, um sich erfolgreich zu einem digitalen KMU Unternehmen zu wandeln. Erfahrungen und gegebenenfalls auch Fehler brauchen Zeit und ein schrittweises Vorgehen macht es einfacher.  Wichtig ist, dass man einen (anpassbaren) Plan hat, eine Roadmap.
 

Der Nutzen der Digitallisierung für KMU

Kurz noch ein Wort zum Nutzen. Was bringt einem KMU die Digitalisierung? Das kann man verhältnismässig einfach zusammenfassen:
 
  • Man behält seine Kunden und seine Mitarbeiter. «Ich muss mich komplett ändern, sonst habe ich in 10 Jahren keine Kunden und auch keine Mitarbeiter mehr!» Diese lange zurück liegende Erkenntnis hat den Geschäftsmann 2.0 dazu bewogen, sein früheres Business aufzugeben. Die Geschäftswelt verändert sich und nicht nur wegen den Millenials. Der Detailhandel / Retail scheint zu sterben, aber nicht nur wegen den Millenials und den Webshops.
  • Man kann Kosten drastisch sparen. In den letzten 15 Jahren hat die Technologie unglaubliche Fortschritte gemacht. Eine Infrastruktur aus dem Jahre 2005 ist heute sträflich ineffizient, von den darauf fussenden Prozessen gar nicht zu reden.  
  • Man kann Erträge steigern oder nachhaltig sichern. Erträge steigern kann man durch mehr Kunden oder durch mehr kaufende Kunden. Das ist jedem Untermehensführer klar. Dass eine höhere Reichweite und Mehrumsatz auch die digitalen Kanäle betrifft ist heute wohl unbestritten. Dass der Umsatz nicht mehr nur in der Region gemacht wird, sondern neu gegebenenfalls sogar global stattfinden sollte, auch das wird immer wie mehr akzeptiert.
 

Digitalisierung für KMU: Wo fängt man an?

 Wo anfangen mit der Digitalisierung? Wir haben bereits einleitend erwähnt, dass man etappenweise Vorgehen soll. Unsere Erfahrungen zeigen drei Startbereiche, bei welchen man beginnen kann:
  • Auf der Stufe des Geschäftsmodells
  • Bei der Customer  Experience / Kundenfront
  • Bei den internen Abläufen (Operations) 
Start beim Geschäftsmodell: Welchen Bereich man zuerst wählt, ist abhängig von den Kompetenzen des Unternehmers oder der Geschäftsleitung. Es macht Sinn, dort mit der Wo anfangen mit der Digitalisierungdigitalen Innovation anzufangen wo man sich am ‘sichersten’ fühlt. 
Diejenigen welche auf Stufe Geschäftsmodell als Startpunkt wählen, die gehen eher einen Top-Down Ansatz. Man betrachtet das Business aus einer strategischen Optik und prüft, in welchen Geschäftsbereichen die Digitalisierung voran getrieben werden soll.  Für so etwas ist eine IST-Auslegeordnung des aktuellen Geschäftsmodells sehr sinnvoll. Für die Erstellung von so einer Auslegeordnung eignet sich  am Besten die Business Model Canvas, hat unsere Erfahrung gezeigt.
 
Start bei der Kundenerfahrung: Ohne Kunden gibt’s die Firma nicht.  Mit digitalen Ansätzen kann der Kundennutzen nachhaltig gesteigert werden, die Kundenansprache auch im Web erreicht und optimiert werden.  Unternehmen erstellen mit Hilfe des Value Proposition Designs ein entsprechendes Konzept, bevor konkrete Digitalisierungsmassnahmen in Angriff genommen werden. Oder man kann auch hemdsärmelig vorgegangen werden:  Man baut sich einen Webshop!  Damit passiert Digitalisierung dann rasch. Das hat eines unserer letzten Projekte eindrücklich gezeigt. Aber Achtung: Nicht jede Firma braucht einen Webshop. Und gleichzeitig braucht der Aufbau des Webshops das kompetente Personal. Stellen Sie dafür am besten einen ‘Mitzwanziger’ an  und schulen sie die bestehenden Mitarbeiter on-the-job 😉 
 
Start bei den betrieblichen Abläufen: Heute gegründete Firmen  haben Abläufe, Werkzeuge und Hilfsmittel, die 10x schneller sind und 100x weniger* Kosten als vor 5 Jahren! Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen von ungeahntem Ausmass sind möglich.  Der Einsatz neuer ‘Tools’ und von digitalisierten Prozessen benötigt eine ‘überarbeitete Kommunikationskultur’. Operations und ‘Execution’ hat häufig viel mit Kommunikation zu tun.  Es reicht nicht, dass man den alten Exchange-Mailserver durch z.B. Office365 oder Google-Apps ersetzt, auch wenn das ein sehr guter Anfang ist (Weg mit den alten, innovationshemmenden und teuren ‘IT-Altlasten’).  Die gleichzeitige Einführung eines ‘Kommunikationsleitfadens für das digitale Zeitalter’, gibt einen positiven Boost. Zurück zu den betrieblichen Abläufen:  Definieren Sie ienen Geschäftsprozess, den Sie erneuern wollen (Rechnungstellung, Einkauf, Personalwesen, Produktionsteile, etc) und beginnen Sie, Erfahrungen zu sammeln.
 
Natürlich sind Mischformen möglich.
 

Digitalisierung für KMU: Wie macht man es?

 
Wir erklären die Digitalisierungstreiber, welche man im Unternehmen einführen und anwenden kann.  Etablieren Sie einige dieser ‘digitalen Kompetenzen bei sich im Geschäft! So digitalisieren Sie sich selbst und verpassen Ihrer Unternehmung einen digitalen Core!
 
D
 
 
  
  1. Selbstständigkeit ermöglichen: Aktive und selbstständige Mitarbeiter: Millenials versuchen gerne, machen gerne was alleine, fragen vielleicht nicht, obschon man es erwarten würde. Das gilt für Kunden und
  2. Nach Lean vorgehen! Agieren nach dem Lean-Startup Modell. Bei der Produkte-, Angebots- oder Dienstleistungsentwicklung mit einem MVP (Minimum Viable Product) beginnen. mit kleinen und kurzen Iterationen die Projekte treiben und die Verbesserung (oder Verschlechterung) messen und analysieren. Das Lean Startup Buch ist nicht nur für Startups! Unbedingt lesen oder die Methodologie hier kennenlernen. 
  3. Freelancer anstellen: Personal bei Bedarf. Das ist nichts schlechtes! Sei es Upwork, Designcrowd oder Fiverr. Klare Tasks können dort ganz einfach ausgeschrieben werden.  Wenn Sie noch keinen PayPal Account haben, dann erstellen Sie sich zu allererst ein Konto. Wollen Sie mehr zu diesem Thema wissen, dann lesen Sie diesen Beitrag von uns.  
  4. Die Community zu nutzen beginnen: Mit Hilfe von Communities oder der Crowd kann man den Geschäftsgang hebeln, das ist erwiesen. Das ist auch nicht teuer! Ganz wichtig ist, dass das KMU begreift, dass es die Community und die Crowd bereits heute gibt. Und sie gehört ‘einem’ nicht.
  5. Engagement erzeugen: Es gibt Methoden und Techniken, mit welchen man die Mitarbeiter, das Firmenumfeld und die ‘zugewandten Köpfe’ aktivieren kann und so die Geschäftsaktivitäten ‘multiplizieren’. Gamification, Ranking, Peer-Review sind nur drei Schlagwörter hier.
  6. Die Sharing Economie nutzen: Infrastruktur bei Bedarf ist das Stichwort und nicht nur beim benötigten Rechenpower
  7. Analytics’ verwenden:  Viele Experten reden heute von der ‘Data Driven Company’ Fangen Sie an, irgendeinen Geschäftsbereich zu messen, zu analysieren und zu visualisieren. In Ihrem nächsten Evolutionschritt werden später Bauchentscheide durch datenbasierte Erkenntnisse und Entscheide ersetzt
  8. Der Firma einen digitalen Kern verpassen: Einfach gesagt, aber häufig nicht so einfach. Eine digitale oder digitalisierte Firma entwickelt und benötigt gemäss unserer Erfahrung immer einen digitalen Kern. Dieser Kern manifestiert sich einerseits auf der kulturelle Seite. Salopp kann man sagen, dass sich die Unternehmenskultur auf das digitale Zeitalter adaptiert hat und das Unternehmen auch ein ‘Transformatives Leitbild’ vorzeigen kann. Und andererseits verfügt ein digitalisiertes Unternehmen immer irgendwo über ein ‘transformatives IT-Kernsystem’. Das ist quasi der digitale Warp-Antrieb des digitalen Geschäftsmodells.
  9. Altlasten loswerden: In den Firmen gibt es IMMER Innovationshemmer! Schauen Sie dorthin wo es wehtut: Identifizieren und trennen Sie sich von den Prozessen, Systemen oder anderen Ressourcen, die keine Zukunft mehr haben! Ich (Der Geschäftsmann 2.0) kann Sie auch besuchen kommen, ich finde die Altlasten häufig rasch. 

 

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In 10 Schritten Weltklassecontent erarbeiten – Mit Value Proposition Design holen Sie das Beste aus Ihrer Webseite!

In 10 Schritten zu Hammer Content – Die eigene Webseite muss interessant und kundenorientiert sein, sonst sind die Leser weg. Mit Hilfe von Value Proposition Design und Business Model Generation kann man sicherstellen, dass dies auch der Fall ist. Eine kurze Anleitung in 10 Schritten, wie man das macht.

Ein gutes Wertangebot zu formulieren ist schwere Arbeit! Vergessen Sie bitte am Anfang SEO (Search Engine Optimization)  etc. Das kommt erst später, relevanter Content steht an erster Stelle:

Der Eigentümer einer Webseite verfügt immer über den blinden Fleck und er ist selten in der Lage, einfach so aus der “Ich-Perspektive” auszubrechen.

Das ist einer der wichtigsten Erfahrungen der letzten vier Jahre, in welcher der Geschäftsmann 2.0 Business Model Generation für sich und viele Kunden angewendet hat. Und das ist sicher einer der Gründe, warum der Alexander Osterwalder die neue “Value Proposition Design Methode” konzipiert hat, weil es nämlich sehr schwierig ist, seinem Gegenüber eine ansprechende Value Proposition – ein stimmiges Wertangebot – zu präsentieren. So ein Gegenüber ist auch ein Webseitenbesucher. Insbesondere die Anwendung der VPD-Methode bringt einen in die Lage, frische, knackige und interessante Webseiten zu entwerfen. Wie das geht, wird nachfolgend ganz kurz erklärt:

  • Plane drei 90 Minuten Workshops ein. Lasse zwischen den Workshops nicht zuviel Zeit verstreichen Halte die Workshopzeiten ein, arbeite die untenstehenden Schritte in den Workshops ab.
  1. Schritt: BMG! Erstelle selber eine Business Model Canvas. Die die Vorlagen und die Anleitung ist auf Gmann20 zu finden. Dieser Teil kann auch als ‘Hausaufgabe’ im Vorfeld geschehen.
  2. Kritische Würdigung des Ist-Zustandes: Analysiere Deine bestehende Website oder den aktuellen Entwurf der Website und überlege, wen diese anspricht. Welches Kundesegment fühlt sich angesprochen? Gleiche dies mit der Business Model Canvas aus Schrit 1 ab.
  3. Schritt: Ansprache – Picke zwei oder drei Personas/Zielkundengruppen aus Deinem Geschäftsmodell heraus und und erstelle für diese ein Customer Profile analog VPD. Schreibe pro Kunde(segment) folgende Bereiche auf Post-Its
    1. Customer Jobs
    2. Die Pains des Kunden mit dem Job (und generelle Pains)
    3. Die Gains des Kunden mit dem Job (und generelle Gains)
  4. Schritt: Dokumentiere, welche Gains zwingend nötig sind und welche nice-to-have sind, das erlaubt die Erstellung einer Rangfolge der Kundenschmerzen und der Wichtigkeit der Ansprache derer. Dokumentiere auch, welche Gains und Pains neu sind. Wurden nicht erwartete Gains/Pains entdeckt?
  5. Schritt: Erstelle Value Maps analog VPD, am besten mit dieser Reihenfolge
    1. Erhebe deine Leistungen und Produkte
    2. Welches sind die GainCreators und was sind die Pain Relieves Deines Angebots?
  6. Schritt: Mach den Fit! Value Map zu Customer Profile. Am Besten mit roten und grünen Klebern
    vpd-service-market-fit-example
  7. Schritt: Ueberarbeite deine Valueproposition und trage die in die Business Model Canvas ein, inklusive Nachführen der BMG-Canvas.
  8. Schritt: Nun zur Webseite – Prüfe ob die vorhandenen oder entworfenen Inhalte der Webseite den
    1. Der Valueproposition entsprechen
    2. Den Kunden und deren Jobs entsprechen
    3. und korrigiere dies entsprechend
  9. Schritt: Texte nun aus Kundenoptik und aus Optik des Wertangebots!
    1. Beginne mit den Taglines und Überschriften, formuliere klare Nachrichten und verklausuliere nicht
    2. Erfasse klare, konkrete und direkte Messages (Website-Content), habe immer das “Why” im Hinterkopf und nicht das “What” oder “How”.
  10. Schritt: Ask the Customer – Lass Dein Resultat Durch Deine(n) Kunden des Vertrauens prüfen (Wenn Du so etwas nicht hast, dann weisst Du was du zusätzlich zu tun hast….)

Nach diesen 10 Schritten hat man auf jeden Fall viel besseren Inhalt für seine Webseite, und das zahlt sich aus. Nun kann man auch mit SEO etc optimieren beginnen. Dieses Vorgehen eignet sich ebenfalls ausgezeichnet für Verkaufspräsentationen, Produktebeschriebe, Workshops zu Unternehmensvisionen, Leitbildern oder sonstigen Mission-Statements.

Nehmen Sie den Gechäftsmann 2.0 zu Hilfe – Mit einem externen Moderator und Facilitator geht die Arbeit nicht nur einfacher, sondern die Resultate werden noch einmal besser! Buchen Sie den Geschäftsmann für die Workshop-Begleitung.

Templates und Vorlagen zum Downloaden gibt es hier:

Download Business Model Generation Canvas ToolkitDownload complete Value Proposition Design Template and Toolkit

Nicht verzagen, den Geschäftsmann 2.0 fragen! Ich freue mich über Euer Feedback! So Long, Euer Palo Stacho

Value Proposition Design – Das Buch, welches die Wirtschaft, die Geschäftswelt und die Strategieentwicklung revolutionieren wird!

Strategie 2.0 – Osterwalders’ neuestes Buch Value Proposition Design wird nicht nur die Welt der Strategieberatung umwälzen, sondern es legt den Grundstein zur neuen Ära des Do-it-yourself  Firmenaufbaus.  Kaufen sie das Buch, wenden Sie den Inhalt an und verändern sie damit ganz einfach die Welt!

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„Weisst Du, ich will die SAP der Strategieentwicklung werden“, sagte Alex Osterwalder letzten September zum Geschäftsmann 2.0. „Das neue Buch ist was ganz, ganz Grosses, noch viel grösser als Business Model Generation“ – Der Gmann dachte sich, „Ok, ich liebe sein Business Model Generation Buch, aber nun ist der Mann wirklich grössenwahnsinnig geworden, nur,  er wirkt doch ganz normal?!“. Der anschliessende VPD Workshop war echt anregend und die dabei angewendete Value Map hatten den Geschäftsmann bei der Entwicklung seiner neuen Geschäftsidee weiter gebracht. Trotzdem konnte er Osterwalders’ Ansage nicht nachvollziehen – bis er im Oktober 2014 dann das Buch Value Proposition Design in der Hand hielt.

Revolutionär Das Buch ist schlicht und einfach revolutionär. Es ist ein Fachbuch für Nicht-Fachbuch Kundige, es ist ein Kochbuch in Comicform für Unternehmer oder solche, welche es werden wollen. Es ist eine DIY-Anleitung zur Strategieentwicklung, Produktentwicklung und zum Firmenaufbau ohne Strategieberater. Es ist DER Sargnagel für BCG, McKenzie und wie sie alle heissen.

Deswegen hat der Geschäftsmann 2.0 diesem bahnbrechenden Werk eine Beitragsserie gewidmet, welche mit diesem Beitrag ein Ende findet. Ich hoffe, die Beiträge waren informativ und kurzweilig!

Bucht den Geschäftsmann 2.0 doch zu einem BMG/VPD Workshop:

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Das ultimative Value Proposition Design Cheat Sheet – Der VPD Spickzettel

Hier finden Sie alles zum Einstieg und zur Arbeit mit der Value Proposition Design Methode von Alexander Osterwalder. Templates Lernhilfen, Beispiele und weiterführende Links. Uebrigens: Hier geht es zum ultimativen Business Model Generation Cheat Sheet!

Powerpoint Vorlagen

VPD-Gesamtes Powerpoint File mit den Value Proposition Design Templates zum selber ausfüllen
Alles: Powerpoint Template mit Value Proposition Design Grafiken

Lernhilfen

Value Proposition Design Value Map and Customer Profile
VPD: Value Map & Customer Profile
VPD-Gesamtes Powerpoint File mit den Value Proposition Design Templates zum selber ausfüllen
Alles: ppt Template mit VPD Grafiken
VPD Methode Mind Map (jpg)
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Interaktives MindMap (Flash)
Interaktives MindMap (Flash)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erklärvideo zum Value Proposition Canvas (4 Min.) 

 

Weiterführende Links

Bücher

 

 

Software, Credits und Quellen

Die Mindmaps sind mit dem freien Softwareprogramm Freemind erstellt worden. Es ist verfügbar für Mac und für Windows. Erstellt wurden die Mindmaps unter Zuhilfenahme der Quellen Business Model Generation, Alexander Osterwalder, Yves Pigneur, 2011 Frankfurt a. M. / ISBN 978-3-593-39474-9 sowie Value Proposition Design ISBN 978-1118968055. Geschäftsmann 2.0 und Social Business von Palo Stacho stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.

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Für alles Andere – Fragen Sie mich, ich freue mich auf Ihre Nachricht:

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Der Geschäftsmann 2.0 ist ein echter Value Proposition Design Profi

Just do it! Welche 5 Eigenschaften sind nötig, um die Wirtschaftswelt zu verändern?  „Es sind keine speziellen Eigenschaften nötig – Tun Sie’s einfach!“  meint der Geschäftsmann 2.0, aber diese fünf Eigenschaften,  welche im Value Proposition Design Buch dafür beschrieben werden, sind sicher sehr hilfreich:

  1. Unternehmerische Stärken
  2. Anwenden des Designstandpunkts (Design Thinking)
  3. Kundenorientierung und –Feingefühl
  4. Experimentierfreudigkeit
  5. Werkzeugkenntnisse (Tool Skills)

Die Jobdescription eines VPD-Champions Als Intra- / Entrepreneur oder eben ein unternehmerisch orientierter Mensch versuchen Sie gerne was Neues aus. Sie sind in der Lage zwischen strategischem Handeln und taktischer Flexibilität hin und her zu schalten. Ihr gelebter Designstandpunkt erleichtert Ihnen den Vorgang, schlussendlich ein Resultat zu erreichen und das auf manchmal non-linearen Wegen, aber sicher mit einigen Iterationen. Ihre Kundenempathie erlaubt Ihnen die Kundenperspektive zu verstehen und beim Kunden zwischen dem zu unterscheiden, was er braucht und dem was er sagt, was er brauche. Ihre Experimentierfreudigkeit und Ihre Beharrlichkeit unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer (Geschäfts)idee und treibt Sie ständig an, nach der besten Variante zu suchen und das auch zu beweisen. Sie sind optional ebenfalls geübt in der Anwendung einer strukturierten Methode und deren (Software)Werkzeugen.“  Der Geschäftsmann 2.0 freut sich, dass er über all diese Eigenschaften verfügt!

GM20 = VPD-Champion Der Geschäftsmann 2.0 ist somit der ideale
Value Proposition Designer. Er war in mehreren Unternehmen Teilhaber palo_portrait_shadowoder Inhaber. Er durchlief eine Karriere bei einem multinationalen, börsenkotierten Unternehmen. Als Requirements Engineer, Business Analyst und Projektleiter war er in den letzten 20 Jahren häufig mit der Kundenperspektive konfrontiert, als Verkäufer und Verkaufsleiter übrigens auch. Weiter kann er zuhören und die Leidenschaft brennt immer noch in ihm!

Wollen Sie bei sich einen Geschäftsbereich erforschen, haben Sie eine Idee, wollen Sie Ihre Strategie überprüfen oder weiterentwickeln? Ein Coach mit langjähriger Führungserfahrung und den entsprechenden “Facilitationskills” vereinfacht den Prozess ungemein.

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Wir bedienen sehr gerne auch deutsche Kunden!

 

Mehr zum Thema Value Proposition Design

  1. Der Werkzeugkasten für Unternehmer und Intrapreneurs
  2. Wieso es das beste Strategiebuch aller Zeiten ist
  3. Die Methode: Übersicht für Interessierte und Schnelleser
  4. Der Entwurfsprozess beim VPD
  5. Der Unterschied zwischen Business Model Generation und Value Proposition Design
  6. Benötigte persönliche Skills für einen VPD-Moderator
  7. VPD & Lean Analytics & Startup Owners Manual
  8. Das VPD-Cheat Sheet, der Value Proposition Design Spickzettel
  9. Das grosse interaktive VPD-Mindmap
  10. Das Buch welches die Wirtschaft und Geschäftswelt revolutionieren wird
  11. Nicht vergessen: Der Business Model Generation Spickzettel

 

Was ist der Unterschied zwischen Value Proposition Design und Business Model Generation?

Von der statischen Modellierung zur dynamischen Ausführung – Der Geschäftsmann 2.0 erklärt den Unterschied zwischen Osterwalders weltberühmten Erstlingswerk BMG und dem aktuell vorliegenden bahnbrechenden VPD (Value Proposition Design).

Der Startup-Guru und Berkeley Professor Steve Blank schreibt, dass mit Value Proposition Design die Thematik rund um den „Markt-Produkte Fit“ nun ein eigenes Buch habe. Das stimmt, es ist aber nur ein Teil der Wahrheit, denn VPD ist eine konsequente Weiterentwicklung des Business Model Generation Ansatzes.

Value Proposition Design ist mehr als die Erweiterung von BMG um zwei Canvas
VPD ist mehr als nur die Erweiterung von BMG um zwei neue Canvas

Es ist schwierig von einem Unterschied zwischen BMG und VPD zu sprechen. Value Proposition Design ist nämlich die konsequente Weiterentwicklung der Business Model Canvas. VPD behebt die zwei schwächsten Elemente in de BMG Methode, nämlich die statische Betrachtungsweise eines Geschäftsmodells und die Beschreibung/Entwicklung des Wertangebotes (Value Proposition)

Der Geschäftsmann 2.0 hat in seinen von Ihm durchgeführten BMG-Workshops recht häufig festgestellt, wie die anwesenden Führungskräfte und Unternehmer Mühe bekunden, eine „echte“ Value Proposition Ihrer Angebote zu formulieren. Auch die Ausführungsplanung der skizzierten Geschäftsmodelle war häufig eine Knacknuss: Am Ende verfügte man zwar über eine supercoole BMG-Canvas mit neuen zukünftigen Value Propositions, doch dann kam meistens die Frage „Und jetzt, wie gehen wir weiter vor?“

Genau das behebt Value Proposition Design, es füllt die „how-to?“ Lücke und bietet eine Anleitung zur schwierigsten Disziplin bei der Geschäftsmodellentwicklung der Entwicklung von echten, nachhaltigen und schlussendlich lukrativen Value Propositions.

Abtauchen: Verwenden Sie die Lernhilfe bei Ihren VPD-Workshops. Mit diesem Werkzeug behält der Geschäftsmann jeweils die Übersicht bei den vom Ihm moderierten Arbeitssitzungen und es dient allen Teilnehmern als interaktives Nachschlagewerk.

 

Mehr zum Thema Value Proposition Design

  1. Der Werkzeugkasten für Unternehmer und Intrapreneurs
  2. Wieso es das beste Strategiebuch aller Zeiten ist
  3. Die Methode: Übersicht für Interessierte und Schnelleser
  4. Der Entwurfsprozess beim VPD
  5. Der Unterschied zwischen Business Model Generation und Value Proposition Design
  6. Benötigte persönliche Skills für einen VPD-Moderator
  7. VPD & Lean Analytics & Startup Owners Manual
  8. Das VPD-Cheat Sheet, der Value Proposition Design Spickzettel
  9. Das grosse interaktive VPD-Mindmap
  10. Das Buch welches die Wirtschaft und Geschäftswelt revolutionieren wird
  11. Nicht vergessen: Der Business Model Generation Spickzettel

 

Das ultimative Business Model Generation Cheat Sheet – Der BMG Spickzettel und Vorlagen

Hier finden Sie alles zum Einstieg und zur Arbeit mit der Business Model Generation Canvas. Vorlagen, Templates, Lernhilfen, Beispiele und weiterführende Links.

BMG ist noch besser geworden, siehe hier: Value Proposition Design Cheat Sheet!

Powerpoint-Vorlagen

Lernhifen

Business Model Generation Canvas Structure
Canvas (ppt)
LeanCanvas ppt
LeanCanvas

 

 

 

 

 

 

Starter Kit
Starter Kit
MethodeMindMap
MethodeMindMap

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Links

  1. Der Movie, welcher alles in 2 Minuten erklärt! (Aber Achtung, danach können Sie es immer noch nicht, verwenden Sie dazu das Starterkit)
  2. Das Interview mit Osterwalder aus der Handelszeitung
  3. Ein weiteres Cheat-Sheet in Englisch, zeigt nur die Canvas
  4. Eine alternative, wirklich gute Powerpoint Vorlage/Template zur Canvas, grafisch ausgefeilt.
  5. Ning: Eine alternative Powerpointvorlage auf Deutsch (Nüchterne Version, vom Gmann 2.0 präferiert)
  6. Das “Original” der Business Model Canvas als Plakat (PDF)
  7. Und neu gibt es auch eine Toolbox zu BMG: https://strategyzer.com/
  8. Lean Canvas: Lean (Startup) und (Business Model) Canvas von Ash Maurya. Ash Maurya hat eine Adaption des Business Model Canvas auf die Lean Startup-Problematik skizziert, welche beeindruckend einfach und erstaunlich effizient ist.
  9. Video zu Lean Canvas auf Youtube
  10. Trongards Business Model Canvas erweitert das Modell um die Felder Social und Environmental Costs und Benefits (Nett, aber gehyped)
  11. Die Community: Business Model Innovation Hub (Alles Englisch)
  12. Was ein anderer Schweizer über BMG schreibt, ist hier nachzulesen (L. Lingg)
  13. Und ein wirklich gutes Blog von Tristan Kromer, welcher UserExperience, LeanStartup und BusinessModelGenaration zusammenbringt gibt es hier: http://grasshopperherder.com/

Bücher:

 

Software, Credits und Quellen

Die Mindmaps sind mit dem freien Softwareprogramm Freemind erstellt worden. Es ist verfügbar für Mac und für Windows. Erstellt wurden die Mindmaps unter Zuhilfenahme der Quellen Business Model Generation, Alexander Osterwalder, Yves Pigneur, 2011 Frankfurt a. M. / ISBN 978-3-593-39474-9 sowie Running Lean, Ash Maurya, ISBN / 978-395561127. Geschäftsmann 2.0 und Social Business von Palo Stacho stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.

Software Downloads

Weiterlesen

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Viel Vergnügen bei der Verwendung und beim Business Modeln! Euer Palo Stacho – Der Geschäftsmann 2.0

PS: Bei Fragen – Kontaktieren Sie mich, kein Problem 🙂

Die Lean Canvas von Ash Maurya

Innovationsmanagement to the Max! – Lean Startup und Business Model Generation vereint. Heute ist es so billig einfach anzufangen und ein Startup aufzubauen, dass es auch “billig” sein sollte, ein Geschäftsmodell zu skizzieren. 

blank / osterwalder / ries: Kochbücher für Entrepreneure und Innovatoren
Kochbücher für Entrepreneure von Heute und Lean Canvas ist die Synthese draus (die rote Fläche)

Think big, start small and immediatly, fail early, scale fast Will man eine Geschäftsidee umgehend umsetzen und man hat das Geld schon oder wenn die Kreditkarte für den Anfang reicht, dann muss man nicht in Schönheit sterben und einen (sowieso unzutreffenden) Businessplan schreiben. Die Lean Canvas reicht.

Der Geschäftsmann 2.0 hat bereits mehrmals auf diesem Kanal geschrieben, dass das meiste Management Knowhow heutzutage nicht mehr aktuell oder gar sträflich veraltet ist. Entrepreneurship, Führung und Innovation leben heute  nach neuen Mustern: Speziell im Anfangsstadium (aber nicht nur dort) sind Geschäftsmodellentwicklung, Produkte/Leistungsentwicklung und Markt/Kundenentwicklung  ganz anderen Gesetzmässigkeiten unterworfen als noch vor fünf Jahren. Der Geschäftsmann 2.0 hat das in seinem Beitrag “Disruptiver Stoff, das neue Rüstzeug für die Führungskraft im 21. Jahrhundert” eingehend beschrieben.

Die Lean Canvas von Ash Maurya vereint als Tool Lean Startup und die Business Model Generation Canvas. Angereichert wird die LeanCanvas durch Ideengut des (Web-) Analytics, welches sich in dem Feld “Key-Metrics” auf der Canvas niederschlägt. Maurya schlägt einen dedizierten Ablauf beim Abfüllen der Canvas vor:

Lean Canvas von Ash Maurya
Klicken für Vollansicht: Lean Canvas von Ash Maurya
 >>>  Hier klicken für Download Powerpoint Template und Anleitung Lean Canvas  <<<

Auf http://leanstack.com/ kann man das Modellierungstool LeanCanvas käuflich erwerben, die Lizenz kostet USD 19 im Monat (Der Geschäftsmann hätte 50 CHF im Jahr bezahlt, aber das dreifache ist Ihm zuviel. Weiter gibt es ein nettes Video

Last but not least: Lesen – (Um-)Denken – Anwenden! Wir haben eine (Social) Business Revolution, die da angaloppiert kommt.

 

 

 

 

 

 

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Die Business Model Generation Canvas

In diesem Artikel ist alles zur BMG-Canvas dabei: Powerpoint-Vorlagen, Beispiele und Tipps. Ebenfalls verfügbar ist ein Mindmap für den totalen Einblick und als Übersicht und als “Checkliste”.

Reales Beispiel für ein echtes und angewendetes Business Model Canvas
Ein reales Beispiel: Geschäftsmodell für Fitnessclub
Template Download Business Model Canvas Vorlage
Downloadlink für Powerpointfile siehe weiter Unten

Bevor der Geschäftsmann 2.0 mit den Teilnehmern einen BMG-Workshop durchführt hat er es sich zur Gewohnheit gemacht, diese ein wenig “einzuschwingen”. Dabei geht es nicht darum um die Leute im Detail zu schulen, sondern es geht eher um die “Aktivierung” der Teilnehmer, damit diese sich bereits mit dem Workshopthema gefühls- und verstandesmässig befassen. Dabei bewährt hat sich die Zusendung einer kurzen Präsentation, welche die Business Model Generation Canvas kurz erklärt und ein Beispiel dazu. Hier kann so eine Beispeldatei im Powerpointformat downgeloaded werden (inkl leerem Canvas zum Abfüllen): simple_businessmodelgeneration_canvas

Business Model Canvas Mindmap: So kann man sich die 9 Elemente der Canvas besser merken
Mindmap: So kann man sich die 9 Elemente der Canvas besser merken

Die 9 Felder der Canvas sind kurz erklärt

  1. Kundensegmente / Customer Segments CS
  2. Wertangebote / Value Proposition VP
  3. Kanäle / Channels CH
  4. Kundenbeziehungen / Customer Relationships CR
  5. Einnahmequellen / Revenue Streams R$
  6. Schlüsselressourcen / Key Resources KR
  7. Schlüsselaktivitäten / Key Activities KA
  8. Schlüsselpartnerschaften / Key Partnerships
  9. Kostenstruktur / Cost Structure C$

Das Canvas Mindmap für den totalen Einblick. Mit Hilfe des Mindmaps stehen auf einen Blick die meisten Ausprägungsmuster pro Feld als Anleitung zur Verfügung.  Man hat sofort den Aufhänger zu den Canvas-Dimensionen und gleichzeitig eine Checkliste für die Moderation. Die editierbare Mindmap-Datei gibt es im letzten Beitrag auch gratis dazu.

Mindmap Business Model Generation Canvas - 9 Dimensionen
Klicken für Vollansicht: Die 9 Dimensionen der Business Model Generation Canvas als Mindmap

 >>>  Hier klicken für interaktives Flash-Mindmap  <<<

Die Anwendung der Canvas – Just do it. Einfach loslegen, zwei bis drei Überarbeitungssitzungen einplanen und pro Workshop nicht länger als zwei Stunden budgetieren. Für den “Abschluss-Workshop” Open-End ins Auge fassen, damit man wirklich alles fertig machen kann und nicht nochmals zusammenkommen muss. Wenn Sie einen Moderatoren dafür brauchen, kontaktieren Sie mich. Was noch? Es gibt nen Film auf businessmodelgeneration.com in 2 Minuten ist die Canvas erklärt.

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Die Business Model Generation Methode – Innovation und Strategieentwicklung einfach gemacht

Think big, start small, fail early, scale fast – Genau das unterstützt die BMG-Methode. Ein Einblick.

Kurzüberblick Business Model Generation Methode - Osterwalder / Peigneur
Strategie – Geschäftsmodellierungsprozess – Muster – Design als Disziplin – Geschäftsmodelle vs. Businesspläne

Osterwalder und Pigneur definieren in ihrem erfrischenden Buch den Term Geschäftsmodell wie folgt: “Ein Geschäftsmodell beschreibt das Grundprinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst.” Dieses Grundprinzip wird heutzutage nicht mehr mit scheingenauen, mit Tabellen vollgespickten Businessplänen beschrieben, sondern viel besser mit einer sogenannten Business Model Canvas (weitere Beispiele zur Canvas im nächsten Beitrag). Diese Canvas ist jedoch lediglich das Resultat eines umfassenden Modellierungsprozesses, welcher ziemlich viel Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzt.

Simultane Entwicklung von zwei Geschäftsmodellen anhand der Business Model Canvas
Klicken für Grossbild: Schnappschuss nach 60 Minuten Workshop: Gleichzeitige Entwicklung von zwei Geschäftsmodellen

Trotz bestechender Einfachheit ungeahnte Vielfalt der Methode. Die oben dargestellte Business Model Leinwand – die sogenannte BMG Canvas – hat zwar nur 9 Felder (Kundensegemente, Wertangebote, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmequellen, Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartnerschaften und Kostenstruktur), aber wie gesagt vereint Sie unglaublich viele Kompetenzen, welche dem effektiven Ausfüllen der Canvas zuträglich sind. Deswegen geht Osterwalders Buchs “Business Model Generation” vielmehr auf weitere Dritttechniken ein, welche andere bekannte Autoren bereits beschrieben haben. Andersons Long Tail wird abstrahiert, genau gleich wie J. Galbraiths Sternmodell oder die Blue Ocean Strategiemodellierung. Die BMG-Methode und sein Buch nehmen genau all diese Themen wieder auf und vereinen diese schlussendlich in der Visualisierung anhand der BMG-Canvas. Die Methode beinhaltet

  1. Die Verwendung der Canvas – Das ist ja klar, siehe nächster Beitrag
  2. Muster bei Geschäftsmodellen – Bekannte und neue , 2.0er Geschäftsmodellmuster wie Long Tail, Multi-Side Geschäftsmodelle, Gratis oder Open Business als Geschäftsmodell oder der LongTail. Speziell interessant für Intrapreneurs sind die sogenannten Entflechtungsmodelle als Muster.
  3. Die Strategiebetrachtungen im Kontext der BMG-Canvas. Die Methode eignet sich hervorragend um Strategie-Entwürfe abzubilden. Im Speziellen finden die Geschäftsmodellumgebung, die Einschätzung von Geschäftmodellen und der Umgang mit mehreren Geschäftsmodellen (in einer Strategie) Beachtung
  4.  Der Design(standpunkt) als ultimatives Basishandwerk für Innovatoren und Geschäftsmodellierer. Sie sind die Gestaltungstechniken, welche es erlauben, mit Dritten solche kreativen Prozesse anzugehen oder mitzuteilen. Als Stichworte seien hier Customer Insights, Visuelles Denken, Szenarientechnik, Storytelling oder Prototypen erwähnt. Klar ist: Der Geschäftsmann 2.0 ist in den letzten Jahren neben der Führungskraft auch zum Designer geworden, Business Model Generation hat Ihm dabei geholfen.
  5. Die fünf Phasen des Geschäftsmodellierungsprozesses und Tipps für die Anwendung sind ebenfalls eine der Hauptsäulen der Methode. Für jede der 5 Phasen  Mobilisieren, Gestalten, Verstehen, Implementieren, Durchführen werden  die notwendigen Aktivitäten, die kritischen Erfolgsfaktoren, wie auch deren Gefahren aufgezeigt.

Ablauf des Geschäftsmodell Gestaltungsprozess: 

    1. Mobilisieren – Vorbereitung, die Voraussetzung schaffen: Projektziele festlegen, vorläufige Verwendungsideen prüfen, Planen, Team zusammenstellen
    2. Verstehen – Recherche und Analyse: Umfeld abfragen, potentielle Kundne untersuchen, Experteninterviews, recherchieren, was bereits versucht wurde (und was scheiterte), Ideen und Meinungen sammeln.
    3. Gestalten – Schaffen und Testen: Brainstormin, Prototypen, Testen (Useability, Integrationsfähigkeit, Machbarkeit), auswählen
    4. Implementieren – Kommunizieren und einbeziehen
    5. Durchführen – Die Anwendung: Das Umfeld monitoren, das Geschäftsmodell laufend bewerten, das Business Model verjüngen oder überdenken, die Geschäftsmodelle der gesamten Firma in Einklang bringen, mit Synergien und Konflikten zwischen den Geschäftsmodellen umgehen

Das BMG-Mindmap für den totalen Einblick. Um während den Workshops nicht immer in den diversen Büchern rumzublättern (Ja der Geschäftsmann schlägt gerne in Literatur nach, da hat er keine Skrupel, er hat schon genug Content im Kopf) hat sich der Printout des untenstehenden Mindmaps ausbezahlt. Man hat sofort den Aufhänger zu den Themen und gleichzeitig eine Checkliste für die Moderation. Die editierbare Mindmap-Datei gibt es im letzten Beitrag auch gratis dazu.

Mindmap Business Model Generation Methode
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Die Anwendung der Methode – Just do it. Man kann die Methode problemlos selber anwenden. Natürlich macht ein erfahrener Moderator die Sache bequemer, disziplinierter, ertragreicher und einfacher. Bedient man sich eines Moderators, dann reichen  in der Regel z. B. für Strategieentwicklungen drei bis vier halbtätige Workshops. Ein Halbtag wird für Kalkulationen verwendet, der Rest ist Arbeit mit der Canvas.  Danach kann selbstständig weitergefahren werden.

Was noch? Wer nen Film sehen will, der kann das auf businessmodelgeneration.com tun – Der Movie, welcher alles in 2 Minuten erklärt ist sehr unterhaltsam. Aber Achtung, danach können Sie es immer noch nicht, verwenden Sie dazu lieber das Starterkit des Geschäftsmannes 2.0 (Kommt im letzten Post)

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle scheingenaue Businesspläne – Business Model Generation verändert die Wirtschaftswelt

Example Business Model Canvas
Geschäftsmodellentwurf für eine Finanzdienstleistung mit Business Model Generation

Seit 2012 hat der Geschäftsmann 2.0 “BMG” in Dutzenden von Workshops angewendet und er ist davon immer noch begeistert. In knapp 4 Jahren ist Business Model Generation von Osterwalder / Peigneur mit über 1 Mio verkauften Exemplaren zum Kultbuch geworden.  Dies ist der Start zu einer kleinen BMG-Serie auf diesem Blog.

Think big, start small, fail early, scale fast. Das Internet verändert alle Bereiche der Gesellschaft, der Wirtschaft und somit auch das Management. Wir stehen vor einer Innovationswelle ungeahnten Ausmasses. Gutes Management alleine reicht nicht aus um die disruptiven Innovationswellen meistern zu können. Business Model Generation ist zusammen mit “Lean-Startup” u. A. eine der Technologien, welche hilft, um aus der “Manage-as-usual” Falle rauszukommen. Nach Jahren Anwendung schreibt der Geschäftsmann 2.0 nun einige Artikel zum Thema:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Die zwei Ur-Artikel: Wieso Geschäftsmodell-Innovation etwas mit Agilität zu tun hat und Disruptiver Stoff – Das neue Rüstzeug für die Führungskraft im 21. Jhdt.

Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle scheingenaue Businesspläne. Der Geschäftsmann 2.0 ist immer noch erstaunt darüber. Wieviele Führungskräfte und Projektleiter den von Ihm häufig verwendeten Ausdruck “Planung ersetzt den Zufall durch den Fehler” nicht verstehen. Dabei ist es ganz einfach. Auch am Schluss eines erfolgreichen Vorhabens wird es sozusagen immer so sein, dass der am Anfang des Projektes skizzierte Plan nicht eingehalten wurde. Dafür sind grundsätzlich zwei Erklärungen möglich a.) Der Plan wurde nicht eingehalten oder b.) Es wurde falsch geplant. Meistens trifft b. zu denn man plant ja am Anfang, da ist vieles ungewiss und unbekannt.  

Übertünchen der Scheinseriösität. Wie viele Strategien bei bestehenden Unternehmen stellten sich im Nachhinen als falsch oder nicht erreichbar heraus? Sehr viele. Wie viele Business-Pläne von Jungunternehmen erweisen sich später als falsch? (sozusagen alle) Fakt ist: Fast alle Strategien und Businesspläne strotzten bis heute nur so von Kalkulationen und Prognosen. Es werden unglaubliche Aufwände betrieben, die Annahmen anhand von Analogien, Beispielen oder anderen Quellen zu rechtfertigen. Mit den Zahlen und dem vielen zusammengetragenen Material entsteht eine gefährliche Scheinseriösität. Viele Führungskräfte wollen Zahlen sehen, weil Zahlen einfach geprüft werden können. Das ist gut so! Nur ist es meistens interessanter herauszufinden, wieso die Zahl “falsch” ist. Wieso wurde Vorgabe x nicht erreicht? Ist es überhaupt die richtige Vorgabe? Doch häufig werden solche Fragen dann in den Hintergrund gestellt. Denn man hatte ja zu Beginn eine seriöse Strategie oder einen seriösen Businessplan erstellt. Man hat dies gewissenhaft erledigt und seriös gearbeitet. Nichts desto trotz basierten alle diese zeitraubenden Arbeiten auf Annahmen!

Handskizze Business Model Canvas
Die neun Flächen der Business Model Canvas

Schnell und effizient skizzierte Geschäftmodellhypothese – Es ist doch viel besser, diese Zeit und Energie darauf anzuwenden zu beweisen, wie gut oder wie schlecht all diese Annahmen gestimmt haben. Und genau das ermöglicht das Business Model Canvas. Schnell und effizient werden mit der Hilfe von Post-Its die Strategie oder ein zukünftiges Geschäftsmodell skizziert. Natürlich darf und muss man das Businessmodel dann mit einer ROI- oder Break-Even Kalkulation unterlegen. Aber Aufgrund des durch die Business Model Canvas erlangten Gesamtsicht und der Kenntnis, dass alles nur (zu prüfende) Hypothesen (Siehe Lean) sind, erscheinen die Zahlen in einer gesunder Distanz und werden nicht als sakrosankt hingenommen!

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

 

Wieso Geschäftsmodell Innovation oder -Entwicklung zwingend etwas mit Agilität zu tun hat – Lean Startup, Business Model Generation & Agile

Mehr als nur agil: Das Lean-Modell ergänzt oder ersetzt zukünftig die Wasserfall-Projektmodelle.

Viele organisatorische Problemstellungen oder “Herausforderungen” werden früher oder später in irgendein Softwaresystem gegossen oder zumindest durch Software unterstützt. Und Software, zumindest grössere Lösungen, führt man mit Projekten ein. Weitverbreitet ist dabei das Wasserfall-Prinzip, so wie es der Geschäftsmann 2.0 in Dutzenden Projekten (gegen 50) gemacht hat.

Innovation: Am Anfang ist eine (Geschäfts-) idee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden
Innovation: Am Anfang ist eine Idee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die Kunden

LEAN: Will man dagegen LAUFEND innovativ sein, oder befindet man sich am (zeitlichen) Anfang einer Organisation (=Startup) oder einer Marktleistung, dann ist die (Software-) Projektabwicklung Gift für die Innovation. Man will anhand des MVP (Minimum Viable Product) schnell Fehler machen! Man will die Fehler messen und schnell Gegensteuer geben, sprich man will schnell Lernen und Erfahrungen machen, z.B auch unter Zuhilfenahme von A/B Tests.

 

 

Maximaler Lerneffekt pro Zyklus Bei der Gmod-Innovation oder in Startupphasen versucht man also besser, möglichst viele kurze Iterationen zu machen. Man hält das Ausmass des Schadens möglichst klein und es wird schnell nachjustiert. Weiter wird so grob wie möglich und so detailliert wie nötig entwickelt, aber die Veränderungen der Kundenreaktion werden so genau wie möglich gemessen! So etwas kann nur “Agile Entwicklung”!

Schlanke, iterative Explorationstechnik der Leistung/ Produkt unter Zuhilfenahme der kundengetriebenen Entwicklung
Schlanke, iterative Explorationstechnik der Leistung/ Produkt
unter Zuhilfenahme der kundengetriebenen Entwicklung

Agile Enwicklung versus Wasserfall-basierte Entwicklung: Eine Definition

Definition Agiles Entwicklung ist ein iteratiives und inkrementelles Entwicklungsmodell zur Erstellung von Produkten (Hardware, Software oder Dienstlleistungen) und bietet die Flexibilität auf Kunden-Feedback zu reagieren. Es wird akzeptiert, dass Kundenbedürfnisse und die endgültige Produktspezifikation vorgängig nicht vollständig definiert werden können. Agil ist die Antithese des Wasserfall-Modells.

Definition Wasserfall Entwicklung ist ein linear und sequentiell aufgebautes Entwicklungsmodell zur Erstellung von Produkten (Hardware, Software oder Dienstleistungen) auf Basis einer Schritt-für-Schritt Methode. Das ganze Produkt und dessen Spezifikationen werden allesamt vorgängig definiert. Jede Phase des Wasserfalls werden/können einem benannten Projektteam zugeordnet werden, um eine bessere Projekt- und Terminkontrolle sicherstellen zu können. Wasserfall ist die Antithese des Agilen Entwicklungsmodells.

Mehr zu Wasserfall, insbesondere Hermes 5 gibt es hier. Und hier kann ein weiterer Beitrag zum Spannungsfeld Wasserfall vs. Agil nachgelesen werden.

Startup: Geschäftsmodell Innovation oder Startups von Organisationen: Agilität und Lernfähigkeit der Organisation stehen im Vordergrund, nicht Termine, Kosten und vermeintliche Qualität (Es könnte Qualität eines falschen Produktes sein)
Geschäftsmodell Innovation oder Startups von Organisationen: Agilität und Lernfähigkeit der Organisation stehen im Vordergrund, nicht Termine, Kosten und vermeintliche Qualität (Es könnte Qualität eines falschen Produktes sein)

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Agile Development is the engineering method used to develop products (hardware, software or services) iteratively and incrementally with flexibility to react to customer feedback. It recognizes that customer needs and the final product spec cannot be fully defined a priori. Agile is the antithesis of Waterfall Development.

Waterfall Development is the engineering process used to devlop products (hareware, software or services) linearly, sequentially, with a stage-by-stage method. The entire product an all features are spexcified up-front. Each waterfall stage is assigned to a separate team to ensure greater project and deadline control. Waterfall is the antithesis of Agile Development.

(Steve Blank: The Step-by-Step Guide for Building a Great Company)

Noch mehr dazu: Mehr dazu: Das neue theoretische Rüstzeug für den Geschäftsmann / Unternehmer / Führungskraft des 21. Jahrhunderts