60% der Teenager verzichten lieber auf SEX als aufs Handy

Bei der Durchsicht der letzten Ausgabe von “Connect” stiess der GeschäftsMANN 2.0 auf  eine Umfrage, in welcher behauptet wird, dass eben 60 Prozent der Jugendlichen lieber auf Sex verzichten als aufs Handy. “Interessant”, dachte er, “und wie sieht die Verteilung nach Geschlecht aus?” fragte er sich. Der Geschäftsmann hat versucht, das weiter zu recherchieren aber so auf die Schnelle hat er zur Aufteilung nach Geschlecht nichts gefunden. Die Meinung des Geschäftsmannes: Wahrscheinlich würden 99% der Frauen lieber auf Sex als auf Handy verzichten und lediglich 22% der Männer, oder so… 😉 . Weitergehende Links siehe unten:

Mit süsser Infografik: http://techcouch.de/umfrage-60-der-jugendlichen-ist-das-smartphone-wichtiger-als-sex/

http://www.golem.de/news/umfrage-jugendlichen-ist-das-smartphone-wichtiger-als-sex-1204-91397.html

Das Handy ist den jungen Leuten übrigens auch wichtiger als das Auto! Weitere interessante Infografiken gibt es hier beim Life-Report der Deutschen Telekom (TNS-Infratest)

Digitale Mütter – Wie „Digital Moms“ das Internet vermehrt nutzen – MUI2011(14)

93% der Mütter nützen das Internet täglich. Da kommt beim Geschäftsmann 2.0 die Frage auf, ob die Anbieter im Internet auch “Muttergerechte” Keywords verwenden, sodass deren Produkte und Dienstleistungen von den Müttern einfach gefunden werden. Nachfolgende Auflistung zeigt die seit der Mutterschaft mehr/weniger genutzten Medien:

  • Mobile Internet +45 %
  • Internet am PC +44%
  • Radio +28%
  • TV -43%
  • Zeitschriften -38%
  • Zeitungen -33%

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Das TV wird bei den Müttern häufig zum News-Channel degradiert:

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So Long liebe Mütter! Euer Geschäftsmann 2.0

PS: Liebe Väter – Vielleicht zeigt Ihr so was mal Euren Frauen….

Werthaltungen im Ländervergleich: Liebe Deutsche, begreift endlich dass die Schweizer anders sind! – MUI2011(13a)

Ich kann es mir nicht verkneifen, hier noch “Einen” nachzureichen: Die im letzten Post aufgezeigten Wertevergleiche zeigen es wieder einmal ganz deutlich. Schweizer unterscheiden sich von Ihren Deutschen Nachbarn nicht nur durch den Dialekt. Summasumarum könnte man sagen

  • Die Deutschen sind merklich unzufriedener mit Ihrem Leben
  • Vergnügen und Spass ist im Gegensatz zum Schweizer für den Deutschen nicht so bedeutend

Es hat schon was: Beim Deutschen ist das Glas eher halbleer als halbvoll, er ist meistens tierisch ernst und er hat mehr Freiheiten und deswegen ist er gesetzestreuer.

Nicht zu Reden von der konfrontationsfreudigen Debatierkultur, welche die Deutschen haben. Wenn diese auf uns harmoniesüchtigen Schweizer trifft, dann bleibt häufig ein betupfter Schweizer übrig 😉

Trotzdem: Liebe Deutsche – Schön seit Ihr da, willkommen Im Süden!

Werthaltungen im Ländervergleich: Die Schweiz ist am weitesten in Richtung 2.0 fortgeschritten – MUI2011(13)

Wenn man die im Media Use Index aufgelisteten Werthaltungen CH, D, A vergleicht, dann bringt das schon einige persönliche Erkenntnisse für den Geschäftsmann 2.0. Da ist zum Beispiel die Zufriedenheit: Die Schweizer gehen zufriedener und weniger ernst durch Ihr Leben als die Deutschen. Oder die Behauptung, dass in 6 von 10 Schweizern ein Unternehmer schlummert, auch das ist beachtlich, ich will diese Zahl jetzt hier nicht weiter kommentieren. Dafür kann ich mir aber erklären, warum die Schweizer eher mal bereit sind, ein Gesetz zu überschreiten: Wir haben zuviel Gesetze und Reglemente! Und auch sonst, bildet Euch selbst eine Meinung:

WerthaltungCHDEA
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben so wie es ist70%65%72%
Vergnügen und Spass sind im Leben am Wichtigsten70%50%57%
Ich lebe für das Heute, ohne mich um das Morgen zu sorgen48%33%35%
Ich bin mir sicher, ich könnte eine eigene Firma starten57%43%48%
Es gibt Situationen, wo es okay ist, das Gesetz zu ignorieren58%39%42%

Quelle : Brand Asset Valuator(tm)  2011

Wo sich der Schweizer Rat holt – MUI2011(12)

Wo hat sich Herr und Frau Schweizer im Jahre 2011 Rat geholt, wenn es z.B. um einen Kauf eines Fernsehers ging? Anbei die Aufteilung:

data: y&r

Nach wie vor holt man sich meistens bei seiner Familie und bei seinen Freunden direkt Rat. Und man hat gleichzeitig etwas zu reden dabei. Im Gegensatz zu diesen direkten Empfehlungen (33%) zeigt sich der Anteil, der online – im sogenannten Social Graph – eingeholt wird, mit lediglich 10% (gelb) ziemlich bescheiden. Das wird aber nicht so bleiben, denn die Sozialen Netzwerke sind die neue Nachbarschaft!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Quelle : MUI2011, Y&R

Mehr Benutzer nutzen weniger häufig Social-Media. Facebook & Co ist in der Schweiz definitiv angekommen – MUI2011(11)

Dieser Post ist kurz, aber die Zahlen sind relevant:

  • Beinahe die Hälfte der Schweizer (49%) besucht Facebook, aber weniger als ein Drittel (31%) postet aktiv. 
  • Von den auf Facebook aktiv postenden Schweizern ist es ein Drittel (34%), welches täglich Beiträge erfasst. Letztes Jahr waren es noch 37%
  • Bei den 60-69 Jährigen sind über 30% auf Facebook! Gegen 15% posten auch regelmässig
  • Bei den 50-59 Jährigen sind etwa 40% auf Facebook und über 20% posten auch regelmässig

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Quelle : MUI2011, Y&R

1/3 der Schweizer schaut online TV: Das Internet-TV wird erwachsen – MUI2011(10)

In einem Interview in der Netzwoche sagte neulich Beat Knecht, CEO von Zattoo, dass seine Plattform 2.7 Millonen registrierte Schweizer User habe und das der Peak bei etwa 34 Jahren liege. In die gleiche Richtung zeigen die Schweizer Zahlen aus dem Media Use Index 2011:

  • Die Nutzung von Internet-TV stieg von 30 auf 34% (2010-2011)
  • Die 14-19 Jährigen nutzen mit 51% Internet-TV am meisten. Danach fällt die Nutzungsrate auf gegen 30-40% in allen Altersklassen (klar, ab 20 hat man meistens seinen eigenen Fernseher und darf auch schauen, was man will 🙂 )
  • 56% der Internet TV Nutzer sind männlich
Ranking der Plattformen in der Schweiz:

Mobile Werbung ist 2011 explodiert und man erwartet eine Vervierfachung der Ausgaben bis 2015 – MUI2011(7)

In Asien ist Mobile Adverstising stark voraus. Das leuchtet dem Geschäftsmann klar ein, denn einerseits machen die Japaner, Taiwanesen und Koreaner seit Jahren alles mit dem Handy (Lesen, Kaufen etc) und bei den nachrückenden asiatischen Schwellenländern ist das Smartphone grundsätzlich DAS Gerät.

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Copyright MUI2011, Y&R

Wenn man die Werbeausgaben pro CH, D, A vergleicht, dann sind die Österreicher vorne und es wird nach wie vor im Bereich Werbebanner am meisten ausgegeben (Obacht beim Couponing, Online-Couponing wird wohl massiv zunehmen). Alle Zahlen sind wie üblich ohne Gewähr 😉

Mobile Ad ElementeCHDEA
Werbebanner49%59%58%
Werbe SMS26%43%28%
Coupons12%17%21%
Coupons generell (Papier)57%34%43%
Sonderangebote für nahes Geschäft13%12%19%
Sonderangebot im Store5%9%11%

Quelle : groupm/screendigest Mobile Advertising / Y&R

Mobile Internetnutzung in der Schweiz (Deutschland, Österreich) – MUI2011(6)

Die nachfolgende Tabelle zeigt die starke Zunahme der mobilen Nutzung des Internets und den Ländervergleich (CH, D, A). Vorallem die 40-60 jährigen nehmen in der Nutzung stark zu.

BeschriebCH 2011CH 2010DEA
Mobile Internetnutzung44%25%31%37%
40-49 Jährige43%19%
50-59 Jährige31%12%
Tägl. Nutzung 30-39 Jäh.M:25% W:30%
Tägl. Nutzung 40-49 Jäh.M16% F:25%
Tägl. Nutzung 50-59 Jäh.M:10 F: 9%

Quelle MUI2011, Y&R