Hermes 5 Prüfungsfragen

Die hier aufgelisteten Fragen und Cases wurden von diversen Absolventen der Hermes 5 (Advanced) Zertifizierung notiert. Zur Prüfungsvorbereitung ist das Durcharbeiten dieses Stoffes sicher hilfreich! Die Angaben sind ohne Gewähr. Sind Euch auch einige Fragen hängengeblieben? Schickt uns die zu!

Multiple Choice:

  1. Wie erhält man eine Checkliste zur Beschaffung?
    A: Man lädt sich auf Hermes Online, die Checkliste aus dem Modul Beschaffung, das ganze Modul runter oder man lässt sich auf Hermes Online ein Szenario generieren, welches das Modul beinhaltet, zB. “IT-Standardanwendung”
  2. Wie erhält man die Vorlagen für die Ergebnisse der Phase Realisierung im Modul Projektführung? Man lädt sich das Modul auf Hermes Online runter oder wählt das ganze Modul unter dem Menüpunkt Vorlagen auf Hermes Online.
  3. Welche Rollen, Hierarchieebenen und Rollengruppen sind korrekt aufgeführt?
    A: Rollen gibt es deren 18 und die sind hier ersichtlich. Hierarchieebenen und Rollengruppen gibt es je deren 3: Steuerung, Führung und Ausführung sowie Anwender, Entwickler und Betreiber.
  4. Welche Anpassungen darf man bei der Einführung von HERMES 5 in die Organisation durchführen? Neue Module erstellen, neue Szenarien erstellen, bestehende Dokumente splitten oder weiter detaillieren (Erweitern). Checklisten erweitern wie auch zusätzliche organisationsspezifische Präzisierungen Methoden oder Prozesse in die Hermes-Methode einfügen.
  5. Welche Ergebnisse gehören zum Modul IT-System? Deren 13. Anwendungshandbuch, Detailspez, Detailstudie, Integrations+Install-Anleitung, Integrationskonzept, realisierter Prototyp, Prototyp-Doku, realisierte Schnittstellen, Situationsanalyse, aktiviertes System, entwickeltes System, SystemAnfo, SysArch
  6. Welche Aufgabe des Moduls IT-System kann in der Phasen Konzept oder Realisierung durchgeführt werden? (S. 29)
    K: Systemkonzept realisieren, Prototyp realiseren, Integrationskzpt erarb.
    R: Prototyp real, System real, Systemintegration vorbereiten
  7. Welche Aufgaben (oder Ergebnisse) gehören zum Modul IT-Migration?
    Aufgaben: Migr-Konzept erarbeiten, Migr-Verfahren Realisieren, Migr-durchführen, Entscheid zur Abnahme treffen, Altsystem ausser Betrieb nehmen.
  8. Welche Rollen haben Aufgaben im Modul Projektführung?
    PL, TPL (S. 36)
  9. Welche Ergebnisse gehören zum Modul Projektgrundlagen?
    Rechtsgrundlagenanalyse, SchubAn, Studie
  10. Bei welchen Aufgaben des Moduls IT-System ist der Anwendervertreter aktiv beteiligt?
    S. 38 System realisieren (Erg. Anwendungs-HB), Systemkzpt erarbeiten (Erg. Detailstudie, Sitanal, SysAnfo)
  11. Welche Rollen sind für die Nachhaltigkeit relevant?
    S. 151 Projektauftraggeber, Projektleiter, Business Analyst, Betriebsverantwortlicher, Controlling- und Vergabestellen, Leitung
  12. Was ist der Nutzen von HERMES 5?
    dasfj
  13. Wieso gibt es in HERMES drei Sichten?
    (Deckel Hinterseite) Aufgrund der klaren Struktur. Deswegen entstehen die Sichten zeitlicher Ablauf, Partner und Hierarchie
  14. Welche Aussagen treffen auf Arbeitspakete in HERMES zu?
    (S. 156) Arbeitspakete sind ein Planungselement und quasi die nächsttiefere Stufe einer Hermes Aufgabe. Aus einem AP können 1-n “Arbeitsaufträge” abgeleitet werden (S. 127). So ein AA enthält dann alle relevanten Infos für die Erledigung einer Aufgabe. Weiter gilt für ein AP: 1-n Ergebnisse; Sie erscheinen als “1 Punkt/Topic auf dem Prüfplan/Testkonzept”, sprich APs müssen abgenommen werden. An einem AP arbeiten 1-n Personen. APs dauern 2-6 Wochen.

Cases:

  1. Chronologische Reihenfolge von Aufgaben/Ergebnissen bei der Beschaffung.
    Beschaffungsplan –> Ausschreibung erarbeiten –> Entscheid Ausschreibung –> A. durchführen –> Angebotsbewertung –> Zuschlag –> Vereinbarung
  2. Benennen Sie Mitglieder für den Projektausschuss und begründen sie die Auswahl.
    (Stakeholder, hohe Hierarchiezugehörigkeit und alle drei Partnerseiten (Anw/Betr/Entw) vertreten) –> Hr. Wüst (PK-M, ggf Vorsitz), Hr. Bürgi (PK-K), Hr. Guber (FK) / K. Jud (IT) oder J. Keller / Entwicklungs/Einführungspartner
  3. Begründen Sie, ob und warum mit W. Wüst der richtige Mann die Rolle des Auftraggebers ausübt. Machen Sie alternative Besetzungsvorschläge.
    Hr. Wüst liegt auf der Hand, er kommt von der Kundenseite, hat die “mittleren” Kunden. Hr Guber würde “nur” die FK-Sicht einbringen, Hr. Bürgi hat vielleicht zuwenig zu sagen. Alernative: B. Bürgi
  4. Jemand wird zum Projektleiter und ausserdem zum Qualitäts- und Risikomanager bestimmt. Ist diese Kombination zulässig und ist sie sinnvoll?
    Sofern das Projekt so klein, ist, dass diese Aufgaben auf durch den PL wahrgenommen werden können ist das zulässig. Oft ist ein separater, unabhängiger QS+RMgr die bessere Wahl.
  5. Warum soll die Rolle des Qualitäts- und Risikomanagers in einem Projekt besetzt werden?
    Ein Projekt ist immer hohen Risiken ausgesetzt und es werden bedeutende finanzielle und personelle Ressourcen eingesetzt. Die frühzeitige Erkennung der Risiken und der Umsetzung von risikomindernden Massnahmen erhöht massiv die Chance auf einen Projekterfolg

Last Update – 11.3.2014