Wieso Geschäftsmodell Innovation oder -Entwicklung zwingend etwas mit Agilität zu tun hat – Lean Startup, Business Model Generation & Agile

Mehr als nur agil: Das Lean-Modell ergänzt oder ersetzt zukünftig die Wasserfall-Projektmodelle.

Viele organisatorische Problemstellungen oder “Herausforderungen” werden früher oder später in irgendein Softwaresystem gegossen oder zumindest durch Software unterstützt. Und Software, zumindest grössere Lösungen, führt man mit Projekten ein. Weitverbreitet ist dabei das Wasserfall-Prinzip, so wie es der Geschäftsmann 2.0 in Dutzenden Projekten (gegen 50) gemacht hat.

Innovation: Am Anfang ist eine (Geschäfts-) idee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden
Innovation: Am Anfang ist eine Idee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die Kunden

LEAN: Will man dagegen LAUFEND innovativ sein, oder befindet man sich am (zeitlichen) Anfang einer Organisation (=Startup) oder einer Marktleistung, dann ist die (Software-) Projektabwicklung Gift für die Innovation. Man will anhand des MVP (Minimum Viable Product) schnell Fehler machen! Man will die Fehler messen und schnell Gegensteuer geben, sprich man will schnell Lernen und Erfahrungen machen, z.B auch unter Zuhilfenahme von A/B Tests.

 

 

Maximaler Lerneffekt pro Zyklus Bei der Gmod-Innovation oder in Startupphasen versucht man also besser, möglichst viele kurze Iterationen zu machen. Man hält das Ausmass des Schadens möglichst klein und es wird schnell nachjustiert. Weiter wird so grob wie möglich und so detailliert wie nötig entwickelt, aber die Veränderungen der Kundenreaktion werden so genau wie möglich gemessen! So etwas kann nur “Agile Entwicklung”!

Schlanke, iterative Explorationstechnik der Leistung/ Produkt unter Zuhilfenahme der kundengetriebenen Entwicklung
Schlanke, iterative Explorationstechnik der Leistung/ Produkt
unter Zuhilfenahme der kundengetriebenen Entwicklung

Agile Enwicklung versus Wasserfall-basierte Entwicklung: Eine Definition

Definition Agiles Entwicklung ist ein iteratiives und inkrementelles Entwicklungsmodell zur Erstellung von Produkten (Hardware, Software oder Dienstlleistungen) und bietet die Flexibilität auf Kunden-Feedback zu reagieren. Es wird akzeptiert, dass Kundenbedürfnisse und die endgültige Produktspezifikation vorgängig nicht vollständig definiert werden können. Agil ist die Antithese des Wasserfall-Modells.

Definition Wasserfall Entwicklung ist ein linear und sequentiell aufgebautes Entwicklungsmodell zur Erstellung von Produkten (Hardware, Software oder Dienstleistungen) auf Basis einer Schritt-für-Schritt Methode. Das ganze Produkt und dessen Spezifikationen werden allesamt vorgängig definiert. Jede Phase des Wasserfalls werden/können einem benannten Projektteam zugeordnet werden, um eine bessere Projekt- und Terminkontrolle sicherstellen zu können. Wasserfall ist die Antithese des Agilen Entwicklungsmodells.

Mehr zu Wasserfall, insbesondere Hermes 5 gibt es hier. Und hier kann ein weiterer Beitrag zum Spannungsfeld Wasserfall vs. Agil nachgelesen werden.

Startup: Geschäftsmodell Innovation oder Startups von Organisationen: Agilität und Lernfähigkeit der Organisation stehen im Vordergrund, nicht Termine, Kosten und vermeintliche Qualität (Es könnte Qualität eines falschen Produktes sein)
Geschäftsmodell Innovation oder Startups von Organisationen: Agilität und Lernfähigkeit der Organisation stehen im Vordergrund, nicht Termine, Kosten und vermeintliche Qualität (Es könnte Qualität eines falschen Produktes sein)

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Agile Development is the engineering method used to develop products (hardware, software or services) iteratively and incrementally with flexibility to react to customer feedback. It recognizes that customer needs and the final product spec cannot be fully defined a priori. Agile is the antithesis of Waterfall Development.

Waterfall Development is the engineering process used to devlop products (hareware, software or services) linearly, sequentially, with a stage-by-stage method. The entire product an all features are spexcified up-front. Each waterfall stage is assigned to a separate team to ensure greater project and deadline control. Waterfall is the antithesis of Agile Development.

(Steve Blank: The Step-by-Step Guide for Building a Great Company)

Noch mehr dazu: Mehr dazu: Das neue theoretische Rüstzeug für den Geschäftsmann / Unternehmer / Führungskraft des 21. Jahrhunderts 

SCRUM prüfen für Vorgesetzte – 10 Checkfragen für agile Projekte (Auch für Hermes 5 Projekte)

Als Abschluss zum Thema Projektmanagement hat der Geschäftsmann 2.0 mal den Kopf schräg gehalten und hat sich überlegt, womit bzw. wie man als Sponsor / Führungskraft / Projektauftraggeber ein agiles Projekt checken oder kontrollieren könnte. Dabei ist Ihm folgendes eingefallen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  1. Das Produkt hat keine Soll- / Nice-to-have Features sondern nur Must-Funktionalität (Fehlende Streichkandidaten)
  2. Eine schwache oder fehlende Definition of Done
  3. Fehlendes Burndown-Chart
  4. Das Resultat des Sprints sind Produkte ohne Mehrwert für das Business (‚Wir bauen noch an der Infrastruktur‘)
  5. Ablieferung von nicht ausführbaren/exekutierbaren Artefakten (Programme, welche im CI eingecheckt sind, funktionieren nicht ohne Weiteres – Checkfrage: Zeig doch mal am Bildschirm, was du heute/zuletzt eingecchekt hast)
  6. Der Produktowner wurde im aktuellen Sprint noch nicht gesehen
  7. Die funktionale Beschreibung der Soll – Lösung ist zu grob (Alle User Stories sind immer noch Epics)
  8. Im SCRUM-Team findet man niemand, welcher testet und dies teamintern abnimmt
  9. Das Daily-Scrum (Daily stand up) Meeting findet lediglich unregelmässig statt oder es sind nicht alle Team-Mitglieder zugegen.
  10. Die Sprints dauern immer verschieden lange (Wie will man so die Sprint-Velocity vorhersagen können?) und man kann Ihnen kein Protokoll der Sprint-Retrospektive vorlegen.
  11. Was habe ich sonst noch vergessen? Sagt es mir (aus Optik Führungskraft/Sponsor) – Der Geschäftsmann 2.0 freut sich auf Euer Feedback!

Mehr Lesenswertes vom Gmann 2.0 zu Hermes 5 

Wehr mehr über Fehler bei Scrumprojekten erfahren möchte siehe hier

Gefährdet Hermes 5 die öffentliche Hand auf Ihrem Weg zur Verwaltung 2.0?

In der Verwaltung  funktioniert SCRUM nicht Palo, zumindest nicht für ganze Projekte. Ich hatte letzthin ein ‘agiles’ Vorhaben zu verantworten, bei welchem aus einem Dutzend geplanten Sprints über 40 wurden!“ (Zitat einer Führungskraft im öffentlichen Dienst)*

So etwas ist in der Tat ein Albtraum  – die Ohnmacht des Managers, die Hilflosigkeit und die ständige Frage „Hört denn das nie auf, dieses Projekt?“  gehören sicher zu den Kehrseiten des Managerlebens, über welche die Presse in der Regel nicht so viel zu schreiben weiss. Klar –  als Journalist ist man bei Verrichtung seiner Tätigkeit eine Einzelmaske und dazu noch vogelfrei, da liegt es auf der Hand, wenn man nichts von Führungsverantwortung kennt und dazu nichts zu schreiben weiss.

Doch zurück zur Sache: Das Zitat am Anfang des Textes widerspiegelt die Befürchtungen vieler, wenn gar nicht der meisten Vorgesetzten, welche mit der Entscheidung konfrontiert sind, ob diese ein Projekt mit agilen Methoden (allem voran mit SCRUM) oder mit „klassischem“ Projektmanagement durchführen wollen.  Diejenigen Organisationen -insbesondere die Verwaltungseinheiten des Bundes und der Kantone – welche das Projektmanagementmodell Hermes 5 anwenden, müssen sich diese Frage gar nicht stellen, denn in H5 ist Scrum / Agile Methoden lediglich in der Realisierungsphase vorgesehen – Leider.

„Schnell was machen und dann am Markt austesten“ – das gibt es bei H5 nicht. Und der Geschäftsmann 2.0 bedauert das zutiefst. Warum? Weil „lean“ & „agile“ zwei elementare Eigenschaften der digitalen Revolution und des Social Business sind. Darum! Und dieses Blog dreht sich ja hauptsächlich um die ZwoNull (2.0).  Klar, Hermes 5 ist „leaner“ geworden, das ist unbestritten.  Und es gibt Projekte, welche sich nicht für eine schlanke Abwicklung eignen, auch das ist klar. Auch wird die öffentliche Hand mit der Anwendung von agilen Projektabwicklungsmodellen nicht plötzlich eine „Agile Verwaltung 2.0“. Dafür braucht es schon mehr.

Nichts desto trotz wird in der Wirtschaft in den nächsten Jahren oder gar Jahrzehnten „Lean“ das Schlagwort sein und bleiben. Die Harvard Business Review (HBR) nannte letzthin, das Lean Startup Modell als „A New Strategy for the 21st Century Corporation“. Der Geschäftsmann 2.0 sieht das genau so und nicht erst seit er dieses Zitat in der HBR gelesen hat. Und er wünscht sich als Bürger, dass ebenfalls die öffentliche Hand agiler wird.

Langer Rede kurzer Sinn: Auf die Veränderungsprozesse bei der öffentlichen Hand hat Hermes 5 und Ihre fehlende Möglichkeit, ganze Projekte nach agilem Vorbild umzusetzen, wenig Impact. Da haben Communities, welche öffentlich Druck machen viel mehr Kraft! – Trotzdem hätte der Geschäftsmann 2.0 Freude, wenn man auch bei der Verwaltung “Schnell etwas machen könnte” 😉

Mehr Lesenswertes vom Gmann 2.0 zu Hermes 5 

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

*Anmerkung zu den “40 Sprints”: Der Geschäftsmann wartet noch auf die Diskussion mit dieser Führungskraft um zu erklären, dass wohl in diesem Fall der Fehler mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht bei der Agilen Methode lag sondern wie so oft bei Projekten der Öffentlichen Hand seinen Ursprung viel früher hatte. Zwei Stichwörter: Ungenügende Businessanalyse oder mangelhaftes Pflichtenheft bei Vergabe (Das reicht jetzt aber, wenn schon widmet der Geschäftsmann 2.0 diesem Thema einen Post)

Verwenden von Hermes 5 Standardszenarien – Arbeiten mit Hermes-Online am Beispiel eines agilen IT-Entwicklungsprojekts (Teil 7)

Die Verwendung von Hermes-Online und deren vorhandenen Standardszenarien anhand des Beispiels des Szenario “IT-Entwicklung agil”.  Dieser Beitrag befasst sich mit der Webplattform www.hermes.admin.ch und ist vorallem für Projektmanagementprofis und Hermes-Spezialisten und -Interessierte gedacht.

Und tschüss... ...PC Programm Hermes Poweruser wird nicht mehr unterstützt
Und Tschüss… …PC Programm Hermes Poweruser wird nicht mehr unterstützt

Der Geschäftsmann 2.0 hat sich mal die Funktionalität und die Anpassbarkeit von Hermes online angeschaut. Denn das alte “Hermes – Poweruser”, welches man früher auf dem PC installiert hat, wird wohl nicht mehr unterstützt. Deswegen hat der Gmann sich mal so ein Testprojekt für sich angelegt. Für diejenigen, welche die Zeit nicht haben, so etwas durchzuspielen hat der Geschäftsmann nachfolgend die wichtigsten Printscreens beim Anlegen so eines Beispielprojektes eingebettet.

 

Erster Schritt: Auf Hermes Online entsprechendes Szenario auswählen:
http://www.hermes.admin.ch/anwenderloesung/szenarien-overview.xhtml

Hermes Online Rubrik "Anwenden" - Wir probieren mal "IT-Entwicklung Agil" aus. Siehe folgende Printscreens
Hermes Online Rubrik “Anwenden” – Wir probieren mal “IT-Entwicklung Agil” aus. Siehe folgende Printscreens

 

Optionaler Folgeschritt: Szenario anpassen
Hier kann man das Projekt vor dem Download “Customizen” oder personalisieren. Einerseits kann man Projektdaten eingeben, welche dann in allen Dokumenten und Vorlagen bereits eingebettet sind und zusätzliche, sogar eigene Elemente hinzufügen.

Wenn man vorgängig bei den Szenarien  den Button "Szenario anpassen" geklickt hat, kann man das Projekt Customizen
Wenn man vorgängig bei den Szenarien den Button “Szenario anpassen” geklickt hat, kann man das Projekt Customizen

Printscreen Unten: Elementeauswahl (Nur verfügbar wenn “Szenario anpassen” gewählt wurde.

Folgeschritt bei der "Szenario-Anpassung": Auswahl der Standardelemente des Szenario. Auf dem Folgebildschirm kann man sogar noch eigene Elemente ins Szenario einbinden (kein Printscreen).
Folgeschritt bei der “Szenario-Anpassung”: Auswahl der Standardelemente des Szenario. Auf dem Folgebildschirm kann man sogar noch eigene Elemente ins Szenario einbinden (kein Printscreen).

 

Folgeschritt: Sprach und Bestandteileauswahl vor dem Download

Vor dem Download des Standardszenario: Sprach- und Bestandteileauswahl
Vor dem Download des Standardszenario: Sprach- und Bestandteileauswahl

 

Am Schluss wird das Zip-File generiert (Printscreen unten). Dieses kann nach wenigen Sekunden im Browser runtergeladen werden. Die Grösse variiert zwischen 2-4 Megabytes und beinhaltet alle nötigen Dokumnente und Vorlagen.

Vor dem Download des Standard Szenario Hermes 5: Das Zip-File wird generiert
Vor dem Download des Standard Szenario Hermes 5: Das Zip-File wird generiert

 

Nach dem Download: Struktur des Hermes 5 Zipfiles (Printscreen unten) mit dem Standard-Szenario. Der Inhalt des Zip-Files mit Hunderten von Files und Vorlagen und Guidelines, welche nach dem Download extrahiert werden müssen und in ein separates Verzeichnis abgelegt werden können. Da der Extrakt mit einem index.html File daher kommt, lassen sich die Dokumente auch auf einem Web-Server ablegen!

Struktur des downgeloadeten Hermes-Zipfiles: Beachte start_de.html - Alle Inhalte können gebrowsed werden. Gut!
Struktur des downgeloadeten Hermes-Zipfiles: Beachte start_de.html – Alle Inhalte können gebrowsed werden. Gut!

 

Die persönliche Hermes 5 – Projekthomepage:
Bei Doppelklick auf das asu dem Zip-File entpackte index.html zeigt die persönliche Projekthomepage. Hier die Hauptseite des Beispielprojektes des Geschäftsmannes 2.0 mit entsprechender Personalisierung. Beachte die Seitennavigation und die Elemente gegliedert nach Projektphase und Modul.

Im Browser aufgerufenes Index.html des extrahierten Hermes 5 Zip-Files
Im Browser aufgerufenes Index.html des extrahierten Hermes 5 Zip-Files
Modul Entwicklung Agil: Nicht gerade berauschende Anzahl von Aufgaben/Elementen. Phase Initialisierung ist leer.
Runtergescrollt: Der Teil IT-Entwicklung Agil dieses index.html: Nicht gerade berauschende Anzahl von Aufgaben/Elementen. Phase Initialisierung ist leer.

 

Die tiefste Ebene auf der persönlichen Hermes 5 Projekthomepage. Am Beispiel unten der Aufgabe “Sprints durchführen” wird die unterste Navigationsebene gezeigt. Hier sieht man die Aufgaben und die beteiligten Rollen / Aktivitäten / Beziehungen

Tiefste Navigationsstufe am Beispiel Detailaufgabe "Sprint durchführen"
Tiefste Navigationsstufe am Beispiel Detailaufgabe “Sprint durchführen”

 

Im Download mitgelieferte Vorlagen (Auszug). Im untenstehenden Printscreen sieht man die Vorlagen, welche nach dem Generieren im zip-File mitgeliefert wurden. Jede Vorlage kann man anklicken und dann steht das Dokument zum Editieren zur Verfügung. Weiter unten schauen wir uns kurz den Projektmanagementplan und das Dokument Prototypendokumentation an.

Auszug aus den mitgenerierten Vorlagen, welche nach dem Download des Hermes 5 Zip-Files zur Verfügung stehen.
Auszug aus den mitgenerierten Vorlagen, welche nach dem Download des Hermes 5 Zip-Files zur Verfügung stehen.

 

Vorlage Projektmanagementplan. Nachfolgend kurz ein Printscreen der Seite 1, des Inhaltsverzeichnisses und eines interessanten Teils des Dokuments, nämlich der Risiko-Matrix

Printscreen aus Vorlage  "PROJEKTMANAGEMENTPLAN"
Printscreen aus Vorlage “PROJEKTMANAGEMENTPLAN”
Inhaltsverzeichnis des neuen Hermes 5 Lieferobjektes - Projektmanagementplan
Inhaltsverzeichnis des neuen Hermes 5 Lieferobjektes – Projektmanagementplan
Auszug Projektmanagementplan Hermes 5: Risikomatrix
Auszug Projektmanagementplan Hermes 5: Risikomatrix

 

Vorlage Prototypendokumentation. Nachfolgend zu guter Letzt ein Printscreen des Dokuments “Prototypendokumentation”. Nur damit man ein zweites Dokument zum Vergleich hat:

Erste Seite Dokument Protoypendokumentation
Erste Seite Dokument Protoypendokumentation

Für ganz Gwundrige:

So das war’s. Im nächsten Beitrag geht es noch kurz um die Würdigung des Moduls.
So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Beitragsserie Hermes 5:

  1. Einleitung und Anlass
  2. Eine kurze Übersicht für PM-Profis und Hermes-Kenner
  3. Anstelle Tailoring: Szenarien und Module
  4. Die Unterschiede von Hermes 5 zu Hermes 2003 – Grobübersicht
  5. Hermes 5 und agile Softwareentwicklung (SCRUM) – Ein Lösungsansatz
  6. Wie geht es weiter mit Hermes 5 (Juni 2013)
  7. Verwenden von Hermes 5 Standardszenarien –  Beispiel eines agilen IT Projekts
  8. Kurzübersicht & Würdigung Hermes 5 Standardszenario “IT Entwicklung Agil”

Hermes 5 und agile Softwareentwicklung (SCRUM) – Ein Lösungsansatz (Teil 5)

Projektmanagement und agile Softwareentwicklung – allem voran mit SCRUM – in einem Atemzug zusammen zu nennen, das tönt auf den ersten Blick nach dem Versuch der Quadratur des Kreises, sprich: Das geht eigentlich nicht. Wieso ist dem so?

Projektmanagement bedeutet Vorgaben, Termine, Budget, Fristen, von Oben nach Unten, der Projektleiter als Antreiber, ZackZack!

SCRUM hingegen bedeutet: Alle Macht dem IT-Entwicklungsteam. Das Team kann dem Product-Owner erst nach einigen Sprints sagen, wann und mit welchem Aufwand das Produkt voraussichtlich fertig wird. Es gibt keinen IT-Projektleiter, da ist “nur” der Product-Owner quasi als mitbeteiligter Auftraggeber. Da ist das Team, welches so zusammengesetzt ist, dass es in der Lage ist, selbstständig das Produkt zur Serienreife zu bringen. Und da ist der Scrum-Master, welcher die Stolpersteine beseitigt und das Team auf gleicher Augenhöhe (nicht von oben herab) coachen tut. Die Schönheit und Genialität dieses Ansatzes offenbart sich einem erst auf den zweiten Blick: Aufgrund der kurzen Sprints, welche von Anfang bei Sprintende ein ausführbares Produkt liefern müssen (Auch wenn bei den ersten Sprints das lauffähige Produkt in einem absolut unbrauchbaren Zustand geliefert wird), kann der Auftraggeber bereits sehr früh darüber entscheiden, ob sich das Team auf dem richtigen Weg befindet. Und: Es gibt keinen Projektleiter, es ist das Team welches sagt, was es bis wann liefert. Somit gibt es keine “Von oben nach unten Direktive”, das Team commited sich quasi mit Haut und Haaren zu den versprochenen Lieferterminen und kann sich nicht mehr hinter dem PL verstecken und sagen: “Der Projektleiter hat uns unmöglich zu haltende Vorgaben gegeben”.

Somit könnte man schliessen, dass die Rolle des Projektleiters nicht mit dem Scrum-Team in Einklang zu bringen ist. Es ist wie Öl und Essig. So etwas bindet einfach nicht. Die Sache ist aber die Gleiche wie bei der Salatsauce: Ein Salat schmeckt nicht – nur mit Öl. Genau so wenig schmeckt er nur mit Essig! Was also tun?

Scrum & Projektmanagement – Es gibt eine Lösung dafür: Im Gespräch mit einem der Hermes Methoden Spezialisten, dem Bernhard Kruschitz von der BKI konnte der Geschäftsmann einen absolut machbaren Approach umreissen, um Projektmanagement und agile Softwareentwicklung vereinen zu können!

Also: Der Auftraggeber und der Gesamtprojektleiter / Programmleiter braucht auf der einen Seite irgendwelche Planungsgrössen, Anhaltspunkte und Finanz- / Zeitschätzungen zum Produkt. Das Scrum-Team hingegen braucht die Freiheit bei der Produkteerstellung und die Möglichkeit, sich selber – ohne Zwang von oben – zu den Terminen und Aufwänden committen zu können (Das Team legt sich den Zwang selber auf). Und damit beides erfüllt werden kann, a.verfügbare Planungsgrössen für die Oberleitung und b. das Commitment und die Freiheit des Scrum-Teams, macht man während der Initialisierungsphase eben eine “IT-Studie” (früher hat man das Prototyp genannt).

Bei dieser Studie (dies ist ein mit Hermes5 neu eingeführtes Deliverable in der Phase Initialisierung) wird der Kern des Entwicklerteams gebildet und man gibt dem Team zwei oder drei Sprints frei. Mit jedem Sprint wird die Qualität der Storypoints besser und am Ende von Sprint 2 oder Sprint 3 sollte man dann ein Product Backlog haben, welches nicht mehr mit so grossen Unsicherheiten behaftet sein sollte.

Reserven – Jetzt hat man eine Planungsgrösse, welche man mit guten Reserven ausgestattet in den Projektmanagementplan übernehmen kann und das agile Scrum-Team hat bereits zu Beginn der Realisierungsphase eine viel höhere Sicherheit beim entwickeln und schätzen!

Hier noch ein Wort an die Auftraggeber: Die besten Auftraggeber, welche der Geschäftsmann bei seinen ca. 50 Projekten hatte, waren diejenigen, welche beim Projekt finanzielle und zeitliche Reserven eingeplant hatten. Es ist nicht nötig, diese Reserven zu kommunizieren, aber es ist gut, diese zu haben.

Fazit: Eine Entwicklungsstudie am Ende der Initialisierungsphase kann nicht nur dazu dienen einen funktionalen Prototyen zu entwickeln, sondern die dabei anfallenden Schätzgrössen (welche eine bessere Planungssicherheit bei der Projektplanung ermöglichen) können auch den Einsatz von agilen Softwareentwicklungsmethoden wie Scrum während der Realisierungsphase (welcher nun ein definiertes Zeitfenster eingeräumt werden kann) ermöglichen.

Zu guter Letzt: SCRUM & Hermes 5

So stellt sich Hermes Agile Softwarentwicklung im Hermes-Kontext vor
So stellt sich Hermes Agile Softwarentwicklung im Hermes-Kontext vor Quelle: Hermes 5

Agiler SW-Entwicklung wird im Hermes 5 Referenzhandbuch ab Seite 161 ein eigenes Kapitel geschenkt. Dort ist ersichtlich, dass die Autoren es als nicht möglich erachten SCRUM für den ganzen Projektzyklus zu verwenden sondern nur für dein Teil, nämlich wenn Software entwickelt wird. Das ist durchaus ein legitimer Ansatz. Nur dann gibt es für die Zeit, wenn Software entwickelt wird zumindest im Umfeld der Entwicklung keinen Projektleiter, nur das sehen die Hermes-Autoren, sie können sich nicht vorstellen, dass es Projekte oder Teilprojekte ohne PL gibt. So ist es auch irgendwie verständlich, dass im Hermes 5 Referenzhandbuch an folgenden Stellen aus Optik des Gmanns 2.0 Schwächen aufweist:

S. 63 / S. 51 Bei “Entwicklung Agil” führt der Projektleiter das Product Backlog, und er führt das “Protokoll” bei Sprints. Ein PL hat an beiden Orten eigentlich nichts verloren.

S. 113 “Die Einführung von SCRUM hat einen klaren Start und ein klares Ende”. Ja, SCRUM hat auch ein klares Ende, aber SCRUM kennt keinen vorgängig bekannten, klaren Endtermin das sieht man erst nach Sprint 2 oder 3 wann man etwa fertig sein könnte (Nämlich dort wo das Burndownchart die 0 Linie kreuzt)

S. 113 bei Sprints durchführen heisst es im Absatz “Hermes Spezifisch”: Die Projektleitung überträgt dem SCRUM-Team die Verantwortung für die Durchführung eines Sprints“. Hier sollte es eher heissen: “Der Product-Owner (den es im Hermes ja so nicht gibt) überträgt dem SCRUM-Team die Verantwortung für die Erstellung des Produkts.

Beitragsserie Hermes 5:

  1. Einleitung und Anlass 
  2. Eine kurze Übersicht für PM-Profis und Hermes-Kenner
  3. Anstelle Tailoring: Szenarien und Module
  4. Die Unterschiede von Hermes 5 zu Hermes 2003 – Grobübersicht
  5. Hermes 5 und agile Softwareentwicklung (SCRUM) – Ein Lösungsansatz
  6. Wie geht es weiter?

Fragen dazu oder Lust auf Mehr?: Update 18.3.2014 Aufgrund der regen Nachfrage gibt es nun dedizierten Hermes-Bereich mit Erfahrungen und Tipps: http://geschaeftsmann20.com/projektmanagement Fragen beantwortet der Geschäftsmann gerne hier.

So Long, Euer Geschäftmann 2.0, welcher neben dem zertifizieren PL auch zertifizierter Scrum-Master und Scrum Product Owner ist….

Die Unterschiede von Hermes 5 zu Hermes 2003 – Grobübersicht (Teil 4)

Delta Hermes 2003 zu Hermes 5 – Dieser Artikel eignet sich nur für Hermes Profis. Hier werden die Unterschiede von Hermes 5 zu Hermes 2003 angeschaut. Die Angaben sind ohne Gewähr und repräsentieren lediglich die persönlichen Beobachtungen des Geschäftsmannes 2.0, welcher das Thema im Detail analysiert hat und als Projektleiter mit jahrelanger Hermes-Erfahrung (und Hermes-Zertifikat), die ‘alte’ Version auch noch kennt. Vorneweg: Der Gmann 2.0 meint, Hermes 5 ist gut! Besser als das ‘alte’ Hermes 2003.

  1. Man unterscheidet neu zwischen Stammorganisation und Projektorganisation
  2. Im Projekt soll nun der Betreiber von Anfang an mit dabei sein (Triumvirat Ersteller, Betreiber und Anwender)
  3. Die komplette Ergebnisorientierung der Methodik wurde mit dieser Version endlich geschafft
  4. Es gibt nicht mehr nur Hermes-Systementwicklung und Hermes-Systemadaptation sondern Szenarien: IT-Standardanwendung, IT-Individualanwendung, Dienstleistung/Produkt, Geschäftsorganisation und ein individuelles Szenario.
  5. Ganz wichtig: Szenarien bestehen aus Modulen, Module bestehen aus Aufgaben, Aufgaben beinhalten Ergebnisse.
  6. Es gibt neu auch ein Szenario “IT-Individualanwendung agil” – wobei dieses mit Vorsicht zu geniessen ist (Siehe folgenden Post dieser Blogserie). Man beachte aber trotzdem die Seiten 161ff – Kapitel Agiles PM mit HERMES und SCRUM
  7. Die Phase Voranalyse ist verschwunden
  8. Der Term Tailoring ist verschwunden, dafür gibt es neu die Module und im Speziellen das Kapitel “Planung” (Planungsanleitung S. 154)
  9. Es braucht nicht immer alle Module  (Die mit einem * braucht’s immer)
  10. Der Projektplan und das Projekthandbuch wurden im Projektmanagementplan zusammengefasst
  11. Dem Umstand, dass Projekte in ein Projektportfoliomanagement eingebettet sein können wird neu auch Rechnung getragen (S. 18 / S. 147ff) und hat mehr Gewicht (siehe Grafik)
  12. Es gibt ein neues Lieferobjekt Projekteskalationsprozess
  13. Beschaffung” ist nun auch ein Hermes-Lieferobjekt, Nein, Entschuldigung es ist sogar ein Modul! (Was man nicht sieht, ist ob die Beschaffung produktespezifisch oder produkteneutral durchgeführt werden kann/muss/darf)
  14. Es gibt neu ein Deliverable “Studie” während Initialisierungsphase – Was man früher in der Voranalyse machte, macht man jetzt in der Initialisierung mit der Studie
  15. Somit gibt es auch keinen “Bericht Voranalyse” mehr, das Ergebnis heisst neu “Studie”.
  16. Das Gleiche ist mit dem “Bericht Konzept” passiert, dieses Ergebnis gibt es Hermes 5 nicht mehr. Neu kommt dem wohl – zumindest im Szenario IT-Individualentwicklung – die Aufgabe “Systemkonzept erarbeiten” am nächsten. Die Resultate dieser Aufgabe sind “Situationsanalyse”, “Systemanforderungen”, “Detailstudie” und “Systemarchitektur”
  17. Der Projektauftrag ist jetzt nicht mehr eine Handlung, sondern ein Dokument
  18. Das ehemalige Submodell Projektmarketing ist verschwunden – Neu hat man Stakeholdermanagement und Kommunikation und das gibt dann auch neue Ergebnisse wie z.B eine
  19. Stakeholdermanagement-Liste
  20. Das ehemalige Submodell Riskmanagement ist neu ein Teil der Projekt-Governance (S. 143)
  21. Die Ergebnisse Systemanforderungen und die Systemarchitektur wurden nun zusammengefasst in “Systemkonzept erarbeiten” (Aufgabe)
  22. Die Phasen Initialisierung und Konzept haben die fast die gleichen Prüfkriterien und die gleichen Abbruchkriterien.
    • Prüfkriterien: Bei der Initialisierung prüft man ob man das Projekt starten soll
    • Prüfkriterien: Bei der Konzeptpahse prüfr man, ob man das Projekt realisieren soll
    • Abbruchkriterien: Bei beiden Phasen prüft man ob man abbrechen soll: “Mögliche Gründe für eine Beendigung sind Unwirtschaftlichkeit, zu hohe Risiken, fehelende Realisierbarkeit, fehlende Übereinstimmung mit den Zielen und Strategien der Organisation”
  23. ERST in der Phase Konzept sind die ungefähren Projektkosten bekannt! (s. 19)
  24. Viele neue Module anstelle einige wenige alte Submodelle. Die ehemaligen Submodelle
    • Konfigurationsmanagement
    • Risikomanagement
    • Qualitätssicherung
    • Projektmarketing

    sind nun alles Aufgaben im Modul Projektführung

  25. Wie gesagt sind Projektmarketing und Riskmanagement sind wieder in die Projektführung ‚zurückgewandert’ (S.30 Projektführung), es gibt aber klar die Rolle eines Qualitäts- und Risikomanagers (S. 67)
  26. Die Stammorganisation hat zwei neue Organisationseinheiten zu betreiben:
    • Kompetenzzentrum Projektmanagement, Synonym ist PMO (Projektmanagementoffice)
    • Controlling & Vorgabestellen (z.B eine Governance-Abteilung)
  27. Bei “Entwicklung Agil” führt der Projektleiter das Product Backlog, auch führt er “Protokoll” bei Sprints (Der Geschäftsmann 2.0 ist damit wirklich nicht einverstanden, das ist schlicht und einfach Nonsens. Es gibt keinen PL bei agiler Softwareentwicklung und wenn eine Hermes Rolle das Product Backlog führen müsste, dann wäre es wohl am ehesten die Rolle “Geschäftsprozessverantwortlicher” oder vielleicht noch der “Business Analyst” (Mehr zu “agil” im nächsten Beitrag “Hermes 5 und Agile SW-Entwicklung“).
  28. Konfigurationsmanagement heisst neu “Änderungsmanagement führen” (S. 77)
  29. Die ehemalige Konfigurationsidentifikation und der KM-Plan sind teilweise in das Dokument Änderungsstatusliste eingeflossen
  30. Es gibt eine Reihe neu benannter Konzepte: Produktkonzept, Betriebskonzept, Integrationskonzept, Einführungskonzept, Geschäftsorganisationskonzept, Migrationskonzept, Testkonzept, Systemkonzept
  31. Das Systemkonzept ist ein Merge von Systemarchitektur und Systemanforderungen (welche es aber auch immer noch als eigenständige Deliverables gibt)
  32. Das Referenzhandbuch H5 geht auch (eben schön im Sinne der Ergebnisorientierung) explizit auf Entscheide ein. Es wird beschrieben dass Entscheide zu treffen sind bei:
    • Entscheid zu SCRUM
    • Entscheid zu ISDS-Konzept
    • Entscheid zum Projektabschluss
    • Entscheid zum Zuschlag
    • Entscheid zur Abnahme der Migration
    • Entscheid zur Abnahme
    • Entscheid zur Ausschreibung
    • Entscheid zur Betriebsaufnahme
    • Entscheid zur Projektfreigabe
    • Entscheid zur Variantenwahl
    • Entscheid zur Vorabnahme
  33. Der Projektauftrag (ist neu ein Dokument und kein Vorgang) beinhaltet weite Teile der Kapitelstruktur des ehemaligen Dokuments Voranalyse.
  34. Es gibt auch neu einen Projektinitialisierungsuaftrag
  35. Das Projekthandbuch und der Projektplan sind neu in den Projektmanagementplan eingeflossen
  36. “Neue” Optiken sind ebenfalls in Hermes 5 eingeflossen
    1. Nachhaltigkeit (S. 149)
    2. Finanzielle Steuerung und Führung (S. 153)
    3. Release Management
    4. Vorgehen bei Programmen – Programm Management

 

h5-PTDC0001
Hermes 5 und Projektporfoliomanagment

Hä? Nicht verstanden – Einige Sachen hat der Geschäftsmann 2.0 im neuen Hermes 5 Referenzhandbuch nicht begriffen, nicht verstanden oder er meint diese seien falsch:

  • S. 83 Entscheid zu SCRUM treffen – nicht verstanden
  • S. 113 “Die Einführung von SCRUM hat einen klaren Start und ein klares Ende“. Nicht begriffen – Ja, klar hat SCRUM auch ein klares Ende, aber SCRUM kennt keinen klaren Endtermin, oder?
  • S. 113 bei Sprints durchführen heisst es im Absatz “Hermes Spezifisch”: Die Projektleitung überträgt dem SCRUM-Team die Verantwortung für die Durchführung eines Sprints” – nicht verstanden. Sollte es nicht eher heissen: “Der Product-Owner (den es im Hermes ja so nicht gibt) überträgt dem SCRUM-Team die Verantwortung für die Erstellung des Produkts? –> Man versteht, wieso das bei Hermes 5 so ist, denn ab S. 161 gibt es ein Spezialkapitel zu Hermes und SCRUM und dort sieht man, dass die Autoren es als nicht möglich erachten SCRUM für den ganzen Projektzyklus zu verwenden sondern nur für den Teil, wenn entwickelt wird.

Fazit: Einiges bleibt gleich, vieles ist neu und das meiste ist besser: Hermes 5 ist ein Gewinn!

Beitragsserie Hermes 5:

  1. Einleitung und Anlass
  2. Eine kurze Übersicht für PM-Profis und Hermes-Kenner
  3. Anstelle Tailoring: Szenarien und Module
  4. Die Unterschiede von Hermes 5 zu Hermes 2003 – Grobübersicht
  5. Hermes 5 und agile Softwareentwicklung (SCRUM) – Ein Lösungsansatz
  6. Wie geht es weiter?

Mehr zu Hermes 5: Update 18.3.2014 Aufgrund der regen Nachfrage gibt es nun einen Hermes-Bereich, mit Grundlagen, Erklärungen, Mindmaps, Lernhilfen und sogar mit echten Prüfungsfragen: http://geschaeftsmann20.com/projektmanagement