Diese Internetplattformen sind ein Schnäppchen, kaufen Sie doch! – Yahoo, AOL, ebay, Salesforce, PayPal, Yelp, Twitter

Wurden im letzten Beitrag noch viele neue Apps und Plattformen besprochen, kommen jetzt die betagteren Player an die Reihe. Viele ältere Internetfirmen sind Kandidaten für eine Übernahme. Hier kommen die Firmen und deren Preise.

Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden
Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden

Es gibt viel Geld im Markt. Es gibt Dinosaurier wie IBM, Microsoft, SAP oder Oracle, bei welchen wenig Innovationskraft erkennbar ist, dafür umso mehr Geld (okay, IBM hat zumindest die Smarter Planet Initiative mit Ihrem Watson) .

Für solche Firmen könnten die obigen Kaufkandidaten interessant sein, aber nicht nur. Das Salesforce für Oracle und ggf auch für Microsoft interessant ist, liegt auf der Hand. Yelp oder Aol könnten für Amazon was sein. Twitter und Google, das hört man schon lange. Yahoo und Ebay, wer will schon die? Aber heute sind diese ehemaligen Kolosse des Internet eher Zwerge, nun ja, fast. Und bei PayPal muss man kein Superhirn sein um zu vermuten, dass sich früher oder später die grossen Banken oder ähnliche Finanzinstitute um diese Firma prügeln werden.

Langer Rede kurzer Sinn: Auch Internetfirmen haben einen Lebenszyklus und auch der läuft bei einigen schneller. Yelp ist 11-jährig, Twitter ist neun, zumindest Yahoo ist gerade 20 geworden. Aber der Kapitalismus macht auch vor Internetplattformen keinen Halt. Weiter Lesen zum Plattformkapitalismus:

Apropos, was ist Euer Tipp? Wer wird von wem übernommen? Thx für eine kurze Einschätzung.

 

Reale Facebook Müdigkeit? US Studie von Princeton Survey Research Associates International

Ein Kollege des Geschäftsmannes 2.0 hat Studie aufgeschnappt, dass die Welt weniger auf Facebook ist als früher, hier sein Post. Man kann sich nun fragen, ob dieser Rückgang darauf zurückzuführen ist, dass Facebook nicht mehr so frisch ist und deswegen die Begeisterung abgenommen hat und nun quasi die “Phase der Produktivität” – so wie es häufig die Gartner Group in Ihrem Hypecycle beschreibt – begonnen hat. Oder wenden sich die nachwachsenden Generationen neu anderen Plattformen zu? Der Geschäftsmann persönlich glaubt an das Erste. Facebook ist gekommen um zu bleiben, die Plattform wird nicht alleine bleiben, die Chinesen z.B “dürfen” ja nicht auf Facebook, andere Länder wie Brasilien und Russland haben andere Lieblingsnetzwerke.

Der Geschäftsmann 2.0 selber hat viel Energie in Facebook gesteckt und er hatte bis heute auch Spass dabei. Auch er hat schon einige Plattformen hinter sich. Er begann mit seinem 2400 Baud Modem Ende der Achtziger bei der Bärengraben Mailbox (BGB) seine “Online Karriere”. Das Modem kostete unglaubliche fünzehnhundert Franken und man wählte sich über die Telefonleitung ein, was dann pro Monat Telefonrechnungen in astronomischer Höhe verursachte. Anschliessend kam Compuserve (Wiki ) und mit dem ersten Broswer (Wer kennt noch Mosaic?) kam AOL. Die Yahoo’s und MySpace’s etc hat er dann ausgelassen, zuviel war er unterwegs in der Freizeit und zuwenig am Bildschirm (Zu dieser Zeit hatte er ja auch noch kein Smartphone). Seit drei Jahren ist er nun bei FB, er wird wohl noch für einige Zeit dort bleiben, auch wenn er ebenfalls – so wie im Blobbeitrag des Kollegen beschrieben – weniger häufig posted und weniger online ist.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

Compuserve