In 10 Schritten Weltklassecontent erarbeiten – Mit Value Proposition Design holen Sie das Beste aus Ihrer Webseite!

In 10 Schritten zu Hammer Content – Die eigene Webseite muss interessant und kundenorientiert sein, sonst sind die Leser weg. Mit Hilfe von Value Proposition Design und Business Model Generation kann man sicherstellen, dass dies auch der Fall ist. Eine kurze Anleitung in 10 Schritten, wie man das macht.

Ein gutes Wertangebot zu formulieren ist schwere Arbeit! Vergessen Sie bitte am Anfang SEO (Search Engine Optimization)  etc. Das kommt erst später, relevanter Content steht an erster Stelle:

Der Eigentümer einer Webseite verfügt immer über den blinden Fleck und er ist selten in der Lage, einfach so aus der “Ich-Perspektive” auszubrechen.

Das ist einer der wichtigsten Erfahrungen der letzten vier Jahre, in welcher der Geschäftsmann 2.0 Business Model Generation für sich und viele Kunden angewendet hat. Und das ist sicher einer der Gründe, warum der Alexander Osterwalder die neue “Value Proposition Design Methode” konzipiert hat, weil es nämlich sehr schwierig ist, seinem Gegenüber eine ansprechende Value Proposition – ein stimmiges Wertangebot – zu präsentieren. So ein Gegenüber ist auch ein Webseitenbesucher. Insbesondere die Anwendung der VPD-Methode bringt einen in die Lage, frische, knackige und interessante Webseiten zu entwerfen. Wie das geht, wird nachfolgend ganz kurz erklärt:

  • Plane drei 90 Minuten Workshops ein. Lasse zwischen den Workshops nicht zuviel Zeit verstreichen Halte die Workshopzeiten ein, arbeite die untenstehenden Schritte in den Workshops ab.
  1. Schritt: BMG! Erstelle selber eine Business Model Canvas. Die die Vorlagen und die Anleitung ist auf Gmann20 zu finden. Dieser Teil kann auch als ‘Hausaufgabe’ im Vorfeld geschehen.
  2. Kritische Würdigung des Ist-Zustandes: Analysiere Deine bestehende Website oder den aktuellen Entwurf der Website und überlege, wen diese anspricht. Welches Kundesegment fühlt sich angesprochen? Gleiche dies mit der Business Model Canvas aus Schrit 1 ab.
  3. Schritt: Ansprache – Picke zwei oder drei Personas/Zielkundengruppen aus Deinem Geschäftsmodell heraus und und erstelle für diese ein Customer Profile analog VPD. Schreibe pro Kunde(segment) folgende Bereiche auf Post-Its
    1. Customer Jobs
    2. Die Pains des Kunden mit dem Job (und generelle Pains)
    3. Die Gains des Kunden mit dem Job (und generelle Gains)
  4. Schritt: Dokumentiere, welche Gains zwingend nötig sind und welche nice-to-have sind, das erlaubt die Erstellung einer Rangfolge der Kundenschmerzen und der Wichtigkeit der Ansprache derer. Dokumentiere auch, welche Gains und Pains neu sind. Wurden nicht erwartete Gains/Pains entdeckt?
  5. Schritt: Erstelle Value Maps analog VPD, am besten mit dieser Reihenfolge
    1. Erhebe deine Leistungen und Produkte
    2. Welches sind die GainCreators und was sind die Pain Relieves Deines Angebots?
  6. Schritt: Mach den Fit! Value Map zu Customer Profile. Am Besten mit roten und grünen Klebern
    vpd-service-market-fit-example
  7. Schritt: Ueberarbeite deine Valueproposition und trage die in die Business Model Canvas ein, inklusive Nachführen der BMG-Canvas.
  8. Schritt: Nun zur Webseite – Prüfe ob die vorhandenen oder entworfenen Inhalte der Webseite den
    1. Der Valueproposition entsprechen
    2. Den Kunden und deren Jobs entsprechen
    3. und korrigiere dies entsprechend
  9. Schritt: Texte nun aus Kundenoptik und aus Optik des Wertangebots!
    1. Beginne mit den Taglines und Überschriften, formuliere klare Nachrichten und verklausuliere nicht
    2. Erfasse klare, konkrete und direkte Messages (Website-Content), habe immer das “Why” im Hinterkopf und nicht das “What” oder “How”.
  10. Schritt: Ask the Customer – Lass Dein Resultat Durch Deine(n) Kunden des Vertrauens prüfen (Wenn Du so etwas nicht hast, dann weisst Du was du zusätzlich zu tun hast….)

Nach diesen 10 Schritten hat man auf jeden Fall viel besseren Inhalt für seine Webseite, und das zahlt sich aus. Nun kann man auch mit SEO etc optimieren beginnen. Dieses Vorgehen eignet sich ebenfalls ausgezeichnet für Verkaufspräsentationen, Produktebeschriebe, Workshops zu Unternehmensvisionen, Leitbildern oder sonstigen Mission-Statements.

Nehmen Sie den Gechäftsmann 2.0 zu Hilfe – Mit einem externen Moderator und Facilitator geht die Arbeit nicht nur einfacher, sondern die Resultate werden noch einmal besser! Buchen Sie den Geschäftsmann für die Workshop-Begleitung.

Templates und Vorlagen zum Downloaden gibt es hier:

Download Business Model Generation Canvas ToolkitDownload complete Value Proposition Design Template and Toolkit

Nicht verzagen, den Geschäftsmann 2.0 fragen! Ich freue mich über Euer Feedback! So Long, Euer Palo Stacho

Das ultimative Value Proposition Design Cheat Sheet – Der VPD Spickzettel

Hier finden Sie alles zum Einstieg und zur Arbeit mit der Value Proposition Design Methode von Alexander Osterwalder. Templates Lernhilfen, Beispiele und weiterführende Links. Uebrigens: Hier geht es zum ultimativen Business Model Generation Cheat Sheet!

Powerpoint Vorlagen

VPD-Gesamtes Powerpoint File mit den Value Proposition Design Templates zum selber ausfüllen
Alles: Powerpoint Template mit Value Proposition Design Grafiken

Lernhilfen

Value Proposition Design Value Map and Customer Profile
VPD: Value Map & Customer Profile
VPD-Gesamtes Powerpoint File mit den Value Proposition Design Templates zum selber ausfüllen
Alles: ppt Template mit VPD Grafiken
VPD Methode Mind Map (jpg)
VPD Methode MindMap (jpg)
Interaktives MindMap (Flash)
Interaktives MindMap (Flash)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erklärvideo zum Value Proposition Canvas (4 Min.) 

 

Weiterführende Links

Bücher

 

 

Software, Credits und Quellen

Die Mindmaps sind mit dem freien Softwareprogramm Freemind erstellt worden. Es ist verfügbar für Mac und für Windows. Erstellt wurden die Mindmaps unter Zuhilfenahme der Quellen Business Model Generation, Alexander Osterwalder, Yves Pigneur, 2011 Frankfurt a. M. / ISBN 978-3-593-39474-9 sowie Value Proposition Design ISBN 978-1118968055. Geschäftsmann 2.0 und Social Business von Palo Stacho stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.

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Für alles Andere – Fragen Sie mich, ich freue mich auf Ihre Nachricht:

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Was ist der Unterschied zwischen Value Proposition Design und Business Model Generation?

Von der statischen Modellierung zur dynamischen Ausführung – Der Geschäftsmann 2.0 erklärt den Unterschied zwischen Osterwalders weltberühmten Erstlingswerk BMG und dem aktuell vorliegenden bahnbrechenden VPD (Value Proposition Design).

Der Startup-Guru und Berkeley Professor Steve Blank schreibt, dass mit Value Proposition Design die Thematik rund um den „Markt-Produkte Fit“ nun ein eigenes Buch habe. Das stimmt, es ist aber nur ein Teil der Wahrheit, denn VPD ist eine konsequente Weiterentwicklung des Business Model Generation Ansatzes.

Value Proposition Design ist mehr als die Erweiterung von BMG um zwei Canvas
VPD ist mehr als nur die Erweiterung von BMG um zwei neue Canvas

Es ist schwierig von einem Unterschied zwischen BMG und VPD zu sprechen. Value Proposition Design ist nämlich die konsequente Weiterentwicklung der Business Model Canvas. VPD behebt die zwei schwächsten Elemente in de BMG Methode, nämlich die statische Betrachtungsweise eines Geschäftsmodells und die Beschreibung/Entwicklung des Wertangebotes (Value Proposition)

Der Geschäftsmann 2.0 hat in seinen von Ihm durchgeführten BMG-Workshops recht häufig festgestellt, wie die anwesenden Führungskräfte und Unternehmer Mühe bekunden, eine „echte“ Value Proposition Ihrer Angebote zu formulieren. Auch die Ausführungsplanung der skizzierten Geschäftsmodelle war häufig eine Knacknuss: Am Ende verfügte man zwar über eine supercoole BMG-Canvas mit neuen zukünftigen Value Propositions, doch dann kam meistens die Frage „Und jetzt, wie gehen wir weiter vor?“

Genau das behebt Value Proposition Design, es füllt die „how-to?“ Lücke und bietet eine Anleitung zur schwierigsten Disziplin bei der Geschäftsmodellentwicklung der Entwicklung von echten, nachhaltigen und schlussendlich lukrativen Value Propositions.

Abtauchen: Verwenden Sie die Lernhilfe bei Ihren VPD-Workshops. Mit diesem Werkzeug behält der Geschäftsmann jeweils die Übersicht bei den vom Ihm moderierten Arbeitssitzungen und es dient allen Teilnehmern als interaktives Nachschlagewerk.

 

Mehr zum Thema Value Proposition Design

  1. Der Werkzeugkasten für Unternehmer und Intrapreneurs
  2. Wieso es das beste Strategiebuch aller Zeiten ist
  3. Die Methode: Übersicht für Interessierte und Schnelleser
  4. Der Entwurfsprozess beim VPD
  5. Der Unterschied zwischen Business Model Generation und Value Proposition Design
  6. Benötigte persönliche Skills für einen VPD-Moderator
  7. VPD & Lean Analytics & Startup Owners Manual
  8. Das VPD-Cheat Sheet, der Value Proposition Design Spickzettel
  9. Das grosse interaktive VPD-Mindmap
  10. Das Buch welches die Wirtschaft und Geschäftswelt revolutionieren wird
  11. Nicht vergessen: Der Business Model Generation Spickzettel

 

Das ultimative Business Model Generation Cheat Sheet – Der BMG Spickzettel und Vorlagen

Hier finden Sie alles zum Einstieg und zur Arbeit mit der Business Model Generation Canvas. Vorlagen, Templates, Lernhilfen, Beispiele und weiterführende Links.

BMG ist noch besser geworden, siehe hier: Value Proposition Design Cheat Sheet!

Powerpoint-Vorlagen

Lernhifen

Business Model Generation Canvas Structure
Canvas (ppt)
LeanCanvas ppt
LeanCanvas

 

 

 

 

 

 

Starter Kit
Starter Kit
MethodeMindMap
MethodeMindMap

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Links

  1. Der Movie, welcher alles in 2 Minuten erklärt! (Aber Achtung, danach können Sie es immer noch nicht, verwenden Sie dazu das Starterkit)
  2. Das Interview mit Osterwalder aus der Handelszeitung
  3. Ein weiteres Cheat-Sheet in Englisch, zeigt nur die Canvas
  4. Eine alternative, wirklich gute Powerpoint Vorlage/Template zur Canvas, grafisch ausgefeilt.
  5. Ning: Eine alternative Powerpointvorlage auf Deutsch (Nüchterne Version, vom Gmann 2.0 präferiert)
  6. Das “Original” der Business Model Canvas als Plakat (PDF)
  7. Und neu gibt es auch eine Toolbox zu BMG: https://strategyzer.com/
  8. Lean Canvas: Lean (Startup) und (Business Model) Canvas von Ash Maurya. Ash Maurya hat eine Adaption des Business Model Canvas auf die Lean Startup-Problematik skizziert, welche beeindruckend einfach und erstaunlich effizient ist.
  9. Video zu Lean Canvas auf Youtube
  10. Trongards Business Model Canvas erweitert das Modell um die Felder Social und Environmental Costs und Benefits (Nett, aber gehyped)
  11. Die Community: Business Model Innovation Hub (Alles Englisch)
  12. Was ein anderer Schweizer über BMG schreibt, ist hier nachzulesen (L. Lingg)
  13. Und ein wirklich gutes Blog von Tristan Kromer, welcher UserExperience, LeanStartup und BusinessModelGenaration zusammenbringt gibt es hier: http://grasshopperherder.com/

Bücher:

 

Software, Credits und Quellen

Die Mindmaps sind mit dem freien Softwareprogramm Freemind erstellt worden. Es ist verfügbar für Mac und für Windows. Erstellt wurden die Mindmaps unter Zuhilfenahme der Quellen Business Model Generation, Alexander Osterwalder, Yves Pigneur, 2011 Frankfurt a. M. / ISBN 978-3-593-39474-9 sowie Running Lean, Ash Maurya, ISBN / 978-395561127. Geschäftsmann 2.0 und Social Business von Palo Stacho stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.

Software Downloads

Weiterlesen

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Viel Vergnügen bei der Verwendung und beim Business Modeln! Euer Palo Stacho – Der Geschäftsmann 2.0

PS: Bei Fragen – Kontaktieren Sie mich, kein Problem 🙂

Die Lean Canvas von Ash Maurya

Innovationsmanagement to the Max! – Lean Startup und Business Model Generation vereint. Heute ist es so billig einfach anzufangen und ein Startup aufzubauen, dass es auch “billig” sein sollte, ein Geschäftsmodell zu skizzieren. 

blank / osterwalder / ries: Kochbücher für Entrepreneure und Innovatoren
Kochbücher für Entrepreneure von Heute und Lean Canvas ist die Synthese draus (die rote Fläche)

Think big, start small and immediatly, fail early, scale fast Will man eine Geschäftsidee umgehend umsetzen und man hat das Geld schon oder wenn die Kreditkarte für den Anfang reicht, dann muss man nicht in Schönheit sterben und einen (sowieso unzutreffenden) Businessplan schreiben. Die Lean Canvas reicht.

Der Geschäftsmann 2.0 hat bereits mehrmals auf diesem Kanal geschrieben, dass das meiste Management Knowhow heutzutage nicht mehr aktuell oder gar sträflich veraltet ist. Entrepreneurship, Führung und Innovation leben heute  nach neuen Mustern: Speziell im Anfangsstadium (aber nicht nur dort) sind Geschäftsmodellentwicklung, Produkte/Leistungsentwicklung und Markt/Kundenentwicklung  ganz anderen Gesetzmässigkeiten unterworfen als noch vor fünf Jahren. Der Geschäftsmann 2.0 hat das in seinem Beitrag “Disruptiver Stoff, das neue Rüstzeug für die Führungskraft im 21. Jahrhundert” eingehend beschrieben.

Die Lean Canvas von Ash Maurya vereint als Tool Lean Startup und die Business Model Generation Canvas. Angereichert wird die LeanCanvas durch Ideengut des (Web-) Analytics, welches sich in dem Feld “Key-Metrics” auf der Canvas niederschlägt. Maurya schlägt einen dedizierten Ablauf beim Abfüllen der Canvas vor:

Lean Canvas von Ash Maurya
Klicken für Vollansicht: Lean Canvas von Ash Maurya
 >>>  Hier klicken für Download Powerpoint Template und Anleitung Lean Canvas  <<<

Auf http://leanstack.com/ kann man das Modellierungstool LeanCanvas käuflich erwerben, die Lizenz kostet USD 19 im Monat (Der Geschäftsmann hätte 50 CHF im Jahr bezahlt, aber das dreifache ist Ihm zuviel. Weiter gibt es ein nettes Video

Last but not least: Lesen – (Um-)Denken – Anwenden! Wir haben eine (Social) Business Revolution, die da angaloppiert kommt.

 

 

 

 

 

 

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Die Business Model Generation Canvas

In diesem Artikel ist alles zur BMG-Canvas dabei: Powerpoint-Vorlagen, Beispiele und Tipps. Ebenfalls verfügbar ist ein Mindmap für den totalen Einblick und als Übersicht und als “Checkliste”.

Reales Beispiel für ein echtes und angewendetes Business Model Canvas
Ein reales Beispiel: Geschäftsmodell für Fitnessclub
Template Download Business Model Canvas Vorlage
Downloadlink für Powerpointfile siehe weiter Unten

Bevor der Geschäftsmann 2.0 mit den Teilnehmern einen BMG-Workshop durchführt hat er es sich zur Gewohnheit gemacht, diese ein wenig “einzuschwingen”. Dabei geht es nicht darum um die Leute im Detail zu schulen, sondern es geht eher um die “Aktivierung” der Teilnehmer, damit diese sich bereits mit dem Workshopthema gefühls- und verstandesmässig befassen. Dabei bewährt hat sich die Zusendung einer kurzen Präsentation, welche die Business Model Generation Canvas kurz erklärt und ein Beispiel dazu. Hier kann so eine Beispeldatei im Powerpointformat downgeloaded werden (inkl leerem Canvas zum Abfüllen): simple_businessmodelgeneration_canvas

Business Model Canvas Mindmap: So kann man sich die 9 Elemente der Canvas besser merken
Mindmap: So kann man sich die 9 Elemente der Canvas besser merken

Die 9 Felder der Canvas sind kurz erklärt

  1. Kundensegmente / Customer Segments CS
  2. Wertangebote / Value Proposition VP
  3. Kanäle / Channels CH
  4. Kundenbeziehungen / Customer Relationships CR
  5. Einnahmequellen / Revenue Streams R$
  6. Schlüsselressourcen / Key Resources KR
  7. Schlüsselaktivitäten / Key Activities KA
  8. Schlüsselpartnerschaften / Key Partnerships
  9. Kostenstruktur / Cost Structure C$

Das Canvas Mindmap für den totalen Einblick. Mit Hilfe des Mindmaps stehen auf einen Blick die meisten Ausprägungsmuster pro Feld als Anleitung zur Verfügung.  Man hat sofort den Aufhänger zu den Canvas-Dimensionen und gleichzeitig eine Checkliste für die Moderation. Die editierbare Mindmap-Datei gibt es im letzten Beitrag auch gratis dazu.

Mindmap Business Model Generation Canvas - 9 Dimensionen
Klicken für Vollansicht: Die 9 Dimensionen der Business Model Generation Canvas als Mindmap

 >>>  Hier klicken für interaktives Flash-Mindmap  <<<

Die Anwendung der Canvas – Just do it. Einfach loslegen, zwei bis drei Überarbeitungssitzungen einplanen und pro Workshop nicht länger als zwei Stunden budgetieren. Für den “Abschluss-Workshop” Open-End ins Auge fassen, damit man wirklich alles fertig machen kann und nicht nochmals zusammenkommen muss. Wenn Sie einen Moderatoren dafür brauchen, kontaktieren Sie mich. Was noch? Es gibt nen Film auf businessmodelgeneration.com in 2 Minuten ist die Canvas erklärt.

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle scheingenaue Businesspläne – Business Model Generation verändert die Wirtschaftswelt

Example Business Model Canvas
Geschäftsmodellentwurf für eine Finanzdienstleistung mit Business Model Generation

Seit 2012 hat der Geschäftsmann 2.0 “BMG” in Dutzenden von Workshops angewendet und er ist davon immer noch begeistert. In knapp 4 Jahren ist Business Model Generation von Osterwalder / Peigneur mit über 1 Mio verkauften Exemplaren zum Kultbuch geworden.  Dies ist der Start zu einer kleinen BMG-Serie auf diesem Blog.

Think big, start small, fail early, scale fast. Das Internet verändert alle Bereiche der Gesellschaft, der Wirtschaft und somit auch das Management. Wir stehen vor einer Innovationswelle ungeahnten Ausmasses. Gutes Management alleine reicht nicht aus um die disruptiven Innovationswellen meistern zu können. Business Model Generation ist zusammen mit “Lean-Startup” u. A. eine der Technologien, welche hilft, um aus der “Manage-as-usual” Falle rauszukommen. Nach Jahren Anwendung schreibt der Geschäftsmann 2.0 nun einige Artikel zum Thema:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Die zwei Ur-Artikel: Wieso Geschäftsmodell-Innovation etwas mit Agilität zu tun hat und Disruptiver Stoff – Das neue Rüstzeug für die Führungskraft im 21. Jhdt.

Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle scheingenaue Businesspläne. Der Geschäftsmann 2.0 ist immer noch erstaunt darüber. Wieviele Führungskräfte und Projektleiter den von Ihm häufig verwendeten Ausdruck “Planung ersetzt den Zufall durch den Fehler” nicht verstehen. Dabei ist es ganz einfach. Auch am Schluss eines erfolgreichen Vorhabens wird es sozusagen immer so sein, dass der am Anfang des Projektes skizzierte Plan nicht eingehalten wurde. Dafür sind grundsätzlich zwei Erklärungen möglich a.) Der Plan wurde nicht eingehalten oder b.) Es wurde falsch geplant. Meistens trifft b. zu denn man plant ja am Anfang, da ist vieles ungewiss und unbekannt.  

Übertünchen der Scheinseriösität. Wie viele Strategien bei bestehenden Unternehmen stellten sich im Nachhinen als falsch oder nicht erreichbar heraus? Sehr viele. Wie viele Business-Pläne von Jungunternehmen erweisen sich später als falsch? (sozusagen alle) Fakt ist: Fast alle Strategien und Businesspläne strotzten bis heute nur so von Kalkulationen und Prognosen. Es werden unglaubliche Aufwände betrieben, die Annahmen anhand von Analogien, Beispielen oder anderen Quellen zu rechtfertigen. Mit den Zahlen und dem vielen zusammengetragenen Material entsteht eine gefährliche Scheinseriösität. Viele Führungskräfte wollen Zahlen sehen, weil Zahlen einfach geprüft werden können. Das ist gut so! Nur ist es meistens interessanter herauszufinden, wieso die Zahl “falsch” ist. Wieso wurde Vorgabe x nicht erreicht? Ist es überhaupt die richtige Vorgabe? Doch häufig werden solche Fragen dann in den Hintergrund gestellt. Denn man hatte ja zu Beginn eine seriöse Strategie oder einen seriösen Businessplan erstellt. Man hat dies gewissenhaft erledigt und seriös gearbeitet. Nichts desto trotz basierten alle diese zeitraubenden Arbeiten auf Annahmen!

Handskizze Business Model Canvas
Die neun Flächen der Business Model Canvas

Schnell und effizient skizzierte Geschäftmodellhypothese – Es ist doch viel besser, diese Zeit und Energie darauf anzuwenden zu beweisen, wie gut oder wie schlecht all diese Annahmen gestimmt haben. Und genau das ermöglicht das Business Model Canvas. Schnell und effizient werden mit der Hilfe von Post-Its die Strategie oder ein zukünftiges Geschäftsmodell skizziert. Natürlich darf und muss man das Businessmodel dann mit einer ROI- oder Break-Even Kalkulation unterlegen. Aber Aufgrund des durch die Business Model Canvas erlangten Gesamtsicht und der Kenntnis, dass alles nur (zu prüfende) Hypothesen (Siehe Lean) sind, erscheinen die Zahlen in einer gesunder Distanz und werden nicht als sakrosankt hingenommen!

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

 

Geschäftsmann 2.0 – Jahresrückblick 2013

Was ist aus seinen 12 Vorsätzen für 2013 passiert und was lief sonst noch? Der Geschäftsmann kann auf einen holprigen aber erfolgreichen Umstieg in seinem Berufsleben zurückblicken. Weiter gab’s über 140 Blog-Artikel, enorm viel Gelerntes und einige Gadgets kamen auch dazu.

Der erfolgreiche Umstieg im Geschäftsleben: Nach seiner Auszeit hat sich der Geschäftsmann 2.0 im Frühling 2013 auch wieder dem Business zugewandt und er ist froh, trotz anfänglichen Rückschlägen so erfolgreich unterwegs zu sein. Die letzten zwei grossen Engagements im 2013 – Eine Social Media Marketing Kampagne und die Offert- und Verhandlungs-Führung eines Grossprojektes für einen Grosskunden – waren dermassen intensiv, dass der Geschäftsmann 2.0 im 4. Quartal erheblich weniger Blog-Artikel schrieb als normal.

mikeshiva_2.0
Mike Shiva reloaded

Über 140 Blogposts – Womit wir bei den Blogartikeln wären: Im 2013 kamen zwei neue Kategorien zum Blog hinzu, nämlich die vielgelesene Kategorie “Projektmanagement” und die der “99%“: In den knapp drei Dutzend Artikeln zur letzteren Kategorie behandelte der Geschäftsmann allerlei rund um Social Communities und deren Manifestationen in der realen Welt: Da waren Artikel rund um die Minder-initiative  (Aktionärsdemo-kratie), TanzDichFrei2013, die Unruhen in der Türkei, Women2Drive oder auch eine Prognose zu zukünftigen Aufständen darunter. Natürlich gab es auch Beiträge zu anderen, auch lustigen Themen, oder der denkwürdige Artikel, welchen der Geschäftsmann 2.0 unter dem Titel “Mike Shiva reloaded” publizierte.

Enorm viel Gelerntes und neue Gadgets Nun, die neuen Gadgets behandeln wir in einigen zukünftigen Blogposts. Zum Gelernten kann der Geschäftsmann nur sagen, dass er sein Knowhow rund um die 2.0 erstmals auch bei Kunden umsetzen durfte. Da waren wie erwähnt Social Media Marketing Kampagnen dabei, der Aufbau einer neuen Webpräsenz eines KMU oder auch die Anforderungsanalyse zu einem MVP anhand der Lean-Startup Methode. Gar nicht zu reden von den knapp einem Dutzend Business-Model Generation Workshops und Strategie-Entwicklungen, die er durchführte und moderierte.

Die Erfolgskontrolle zu seinen 12 Vorsätzen. Der Geschäftsmann hat sich für 2013 Einiges vorgenommen, welche Sachen hat er erreicht? (Rot=Nicht erfüllt)

  1. Endlich Evernote zu brauchen – Ja, und es ist super!
  2. Mit Google Analytics arbeiten – Angefangen, er muss aber noch viel Lernen
  3. Sich für ein neues Tablet entscheiden und kaufen – Im dritten Anlauf ein Ipad Air
  4. Sein Passwortmanagement anhand von OpenID, gegebenenfalls mit Clavid, endlich regeln . – Nichts gemacht
  5. Die Creative Commons begreifen – Begriffen, zumindest implizit und rudimentär
  6. Ein Smartphonebasiertes – ERP einführen – Gescheitert (Banana und Google Docs tun es aktuell auch) 
  7. Die Familien Homepage hochschalten – Done!
  8. Die Shit- und Hitliste einführen – Zu wenig wichtig
  9. Den ersten Video-Blogbeitrag erstellen – Er hat Videos gemacht und geschnitten, aber nicht von sich!
  10. Eine neue Berufung finden – Halb erfüllt: Neue Jobs gefunden, neue Berufung noch nicht
  11. Das Buch zu “Social Business” fertig schreiben – Zuviel gearbeitet, zuwenig geschrieben und ein schlechtes Gewissen dabei.
  12. Endlich den “Economist” und “Wired” abonnieren – Der Economist ist mehr als genug! Schaut z.B in die aktuellsten Economist Digital Highlights rein: http://www.economist.com/dh47 

Fazit: 6 1/2 Ziele erfüllt, 5 1/2 nicht erfüllt (Hier sieht man alle Vorsätze im Detail)

Es bleibt nur noch Danke zu sagen! Liebe Leser, Kollegen und Freunde, ich möchte mich für Eure Unterstützung bedanken. Eure Kommentare und Anregungen waren und sind weiterhin hier sehr willkommen! Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen einen ganz guten Rutsch und ein erfolgreiches 2014!  – So Long Euer Palo Stacho

palosmile

Nicht vergessen:
Social Communities are the Armies of the 21st Century!

Wieso Geschäftsmodell Innovation oder -Entwicklung zwingend etwas mit Agilität zu tun hat – Lean Startup, Business Model Generation & Agile

Mehr als nur agil: Das Lean-Modell ergänzt oder ersetzt zukünftig die Wasserfall-Projektmodelle.

Viele organisatorische Problemstellungen oder “Herausforderungen” werden früher oder später in irgendein Softwaresystem gegossen oder zumindest durch Software unterstützt. Und Software, zumindest grössere Lösungen, führt man mit Projekten ein. Weitverbreitet ist dabei das Wasserfall-Prinzip, so wie es der Geschäftsmann 2.0 in Dutzenden Projekten (gegen 50) gemacht hat.

Innovation: Am Anfang ist eine (Geschäfts-) idee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden
Innovation: Am Anfang ist eine Idee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die Kunden

LEAN: Will man dagegen LAUFEND innovativ sein, oder befindet man sich am (zeitlichen) Anfang einer Organisation (=Startup) oder einer Marktleistung, dann ist die (Software-) Projektabwicklung Gift für die Innovation. Man will anhand des MVP (Minimum Viable Product) schnell Fehler machen! Man will die Fehler messen und schnell Gegensteuer geben, sprich man will schnell Lernen und Erfahrungen machen, z.B auch unter Zuhilfenahme von A/B Tests.

 

 

Maximaler Lerneffekt pro Zyklus Bei der Gmod-Innovation oder in Startupphasen versucht man also besser, möglichst viele kurze Iterationen zu machen. Man hält das Ausmass des Schadens möglichst klein und es wird schnell nachjustiert. Weiter wird so grob wie möglich und so detailliert wie nötig entwickelt, aber die Veränderungen der Kundenreaktion werden so genau wie möglich gemessen! So etwas kann nur “Agile Entwicklung”!

Schlanke, iterative Explorationstechnik der Leistung/ Produkt unter Zuhilfenahme der kundengetriebenen Entwicklung
Schlanke, iterative Explorationstechnik der Leistung/ Produkt
unter Zuhilfenahme der kundengetriebenen Entwicklung

Agile Enwicklung versus Wasserfall-basierte Entwicklung: Eine Definition

Definition Agiles Entwicklung ist ein iteratiives und inkrementelles Entwicklungsmodell zur Erstellung von Produkten (Hardware, Software oder Dienstlleistungen) und bietet die Flexibilität auf Kunden-Feedback zu reagieren. Es wird akzeptiert, dass Kundenbedürfnisse und die endgültige Produktspezifikation vorgängig nicht vollständig definiert werden können. Agil ist die Antithese des Wasserfall-Modells.

Definition Wasserfall Entwicklung ist ein linear und sequentiell aufgebautes Entwicklungsmodell zur Erstellung von Produkten (Hardware, Software oder Dienstleistungen) auf Basis einer Schritt-für-Schritt Methode. Das ganze Produkt und dessen Spezifikationen werden allesamt vorgängig definiert. Jede Phase des Wasserfalls werden/können einem benannten Projektteam zugeordnet werden, um eine bessere Projekt- und Terminkontrolle sicherstellen zu können. Wasserfall ist die Antithese des Agilen Entwicklungsmodells.

Mehr zu Wasserfall, insbesondere Hermes 5 gibt es hier. Und hier kann ein weiterer Beitrag zum Spannungsfeld Wasserfall vs. Agil nachgelesen werden.

Startup: Geschäftsmodell Innovation oder Startups von Organisationen: Agilität und Lernfähigkeit der Organisation stehen im Vordergrund, nicht Termine, Kosten und vermeintliche Qualität (Es könnte Qualität eines falschen Produktes sein)
Geschäftsmodell Innovation oder Startups von Organisationen: Agilität und Lernfähigkeit der Organisation stehen im Vordergrund, nicht Termine, Kosten und vermeintliche Qualität (Es könnte Qualität eines falschen Produktes sein)

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Agile Development is the engineering method used to develop products (hardware, software or services) iteratively and incrementally with flexibility to react to customer feedback. It recognizes that customer needs and the final product spec cannot be fully defined a priori. Agile is the antithesis of Waterfall Development.

Waterfall Development is the engineering process used to devlop products (hareware, software or services) linearly, sequentially, with a stage-by-stage method. The entire product an all features are spexcified up-front. Each waterfall stage is assigned to a separate team to ensure greater project and deadline control. Waterfall is the antithesis of Agile Development.

(Steve Blank: The Step-by-Step Guide for Building a Great Company)

Noch mehr dazu: Mehr dazu: Das neue theoretische Rüstzeug für den Geschäftsmann / Unternehmer / Führungskraft des 21. Jahrhunderts 

Business Model Generation ist auch vermehrt in den Schweizer Medien (NZZ / Bund)

Da der Hauptbegründer des Business Model Generation Alexander Osterwalder ein Schweizer ist, wird er auch von der guten alten Presse verstärkt beachtet. Gerade gestern gab es einen Artikel in der NZZ (Reiner Zufall, der Gmann 2.0 hat seinen Blogpost nicht auf diesen Artikel abgestimmt 😉

Der Bund berichtete in einem weitaus besseren Artikel bereits Ende 2012 über Osterwalder (Das ist ein richtig lesenswerter Artikel.) Beruf & Berufung » Der unbekannte Bestseller-Autor, der Managern den Durchblick schenkt .

Den ersten Blogpost des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema BMG findet man hier. Zu diesem Thema kommt noch nächstens mehr auf diesem Kanal.

Disruptiver Stoff: Das neue Rüstzeug für den Geschäftsmann, Unternehmer, Führungskraft des 21. Jahrhunderts

“Welches ist aktuell Euer liebstes Fachbuch?” Als der Geschäftsmann 2.0 Mitte dieses Jahres an einer Weiterbildung in Madrid weilte, fiel während eines Workshops diese Frage. Die Mehrheit der Teilnehmer – alles gestandene Unternehmerinnen und Unternehmer –  nannten “Lean Startup” als Ihren Favoriten. Und keiner kannte das aktuelle Lieblingsbuch des Geschäftsmannes: “Business Model Generation” (Anm: Dabei wird BMG im LeanStartup-Buch mehrmals referenziert)

Zur Sache: Business-Leader in den Zeiten des Social Business sind ganz andere Methoden zur Geschäftsführung und zur Geschäftsentwicklung gefragt! Das was man aktuell (2013) an der Uni oder in sonstigen Management-Kursen lernt, ist mit grösster Vorsicht zu geniessen! Heute wollen wir uns kurz Geschäftsmodellentwicklung und dem Aufbau von Unternehmen, Angeboten oder Organisationen im digitalen Zeitalter widmen.

Am Anfang ist eine Geschäftsidee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden
Am Anfang ist eine Geschäftsidee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden

Geschäftsmodellentwicklung, Produkte/Leistungsentwicklung und Markt/Kundenentwicklung sind im Anfangsstadium (Startup) ganz anderen Gesetzmässigkeiten unterworfen als in den Folgephasen. Das Internet hat diese Startupphase nochmals komplett revolutioniert, kann doch heute jeder mit ein wenig Geld ein “Startup-Entrepreneur” werden.

Startups, irgendwelcher Couleur – egal ob diese von Intrapreneurs oder Entrepreneurs vorangetrieben werden – können heute viel schneller voranschreiten und können viel schneller herausfinden, ob Sie mit dem gewählten (angenommenen) Geschäftsmodell erfolgreich sein können. Geschäftsmodelle werden auch heute nicht mehr mit riesigen Business-Plänen ausgearbeitet sondern mit sogenannten Business Model Canvas, von welchen der Geschäftsmann in den letzten Monaten auch schon ein Dutzend erstellt hat.

startup_lean_bmg_2In der Anfangsphase des Geschäfts ist alles unklar und unsicher. Das Geschäftsmodell, die angepeilten Kunden und das anvisierte Produkt oder Dienstleistung sowieso. Diesem Umstand tragen die neuen Managementtechniken des 21. Jahrhunderts endlich Rechnung.

Fail early – Das Interessante bei den neuen Management-Techniken ist die Tatsache, dass dabei der Fehler (The Failure) der Regelfall ist und deswegen, man möglichst viele kleine Iterationen macht um das Ausmass des Schadens möglichst klein zu halten und möglichst schnell nachzujustieren. Weiter wird so grob wie möglich und so detailliert wie nötig vorgegangen. Das ist ein komplett anderes Vorgehen als noch vor einigen Jahren!

Die theoretische Basis ist in drei – stark zusammenhängenden  – Büchern nachzulesen.

Das Rüstzeug für Geschäftsleute, Unternehmer und Innovatoren des 21. Jahrhunderts
Das Rüstzeug für Geschäftsleute, Unternehmer und Innovatoren des 21. Jahrhunderts

Business Model Generation von Alexander Osterwalder war für den Geschäftsmann 2.0 das Highlight-Buch 2012. Lean Startup von Eric Ries ist auch ein sehr gutes und enorm innovatives Werk, auch wenn es gegen Ende eher abnimmt. Und “The Startup Owner’s Manual” von Steve Blank ist regelrecht ein disruptives Werk. Und der Stoff breitet sich rasend bei den jungen Fach- und Führungskräften in aller Welt aus!

Lesen – (Um-)Denken – Anwenden! Wir haben eine (Social) Business Revolution, die da angaloppiert kommt. Untenstehend die Links zu den Büchern, S. Blank’s Buch ist als Kindle-Edition zu empfehlen, Osterwalders Buch muss man einfach auf Papier haben.

 

 

So Long, Euer Gmann 2.0