UBER – Erfahrungsbericht: Schneller, günstiger, einfacher, sauberer – Die Sharing Economy oder UBERs Weltherrschaft

Ungeachtet des aktuellen Gossip rund um UBER wird das Netzwerk das globale Taxigeschäft umwälzen. Zu Recht meint der Geschäftsmann 2.0 – Ein Erfahrungsbericht.

20 Minuten Gossip-Artikel zu UBER 2014
Der Gossip im Herbst 2014 wird UBER nicht stoppen können (Artikel 20 Minuten)

Der Geschäftsmann mag keine Taxis, insbesondere die Taxifahrer in der Schweiz. Viel zu teuer, die Grundtaxe in Zürich kostet bald 8 CHF. Zu unfreundlich, die Fahrer und die Autos in der Schlange konnte er sich auch nie ohne harsche Diskussionen aussuchen. Da kommt Ihm der UBER Dienst mit seiner Super App mehr als Recht.

Bis anhin konnte er drei Taxi-Kategorien in Zürich und in Amsterdam auspropieren. UberX sind die normalen Taxis, UberBlack sind Autos vom Typ Audi A6 oder die Mercedes E-Klasse und UberLux sind richtig angenehme Limousinen vom Kaliber der S-Klasse.

Ein kleines Preisbeispiel: UberX kostet vom Hauptbahnhof Zürich ins Hotel Dolder ca 18 CHF und der Weg zurück in der S-Klasse Limo 28 CHF. Das ist rund ein Drittel günstiger als die normalen Zürcher Taxis. Eine ähnliche Ersparnis konnte er auch in Amsterdam verbuchen.

Screenshot UBER App
Leider noch nicht in Bern. Noch zwei Klicks und das Taxi würde schon kommen – Die UBER App

Die App ist einfach der Hammer, die Bedienung ist super einfach: Die Fahrt wird bei der Kreditkarte abgebucht. Man kann wirklich easy das Taxi bestellen, mittels Geo Tagging findet der Fahrer den Fahrgast und häufig ruft er dann bei der in der App hinterlegten Telefonnummer an, wenn er in der Nähe ist und dann kommt man Ihm halt ein paar Schritte entgegen. Man sieht jederzeit, wie lange er noch zum Treffpunkt braucht, einerseits mit einer Minutenangabe und andererseits sieht man auf der Google-Maps Karte in der UBER App, wo sich der Wagen aktuell befindet. Man kann sich den ungefähren Fahrtpreis kalkulieren lassen und auch die ungefähre Ankunftszeit. Super. Und die Autos sind auch super, wie auch die Fahrer, die sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.

Jede Fahrt muss man bewerten und wenn man von den 5 verfügbaren Punkten nur deren 3 vergibt, dann fragt die App nach dem Grund. Leider sind die Fahrten vom und zum Flughafen nicht sonderlich billiger, auch bei UBER hat sich hier ein „Premium-Preis“ eingebürgert.

Fazit: Der Geschäftsmann 2.0 wünscht sich UBER unbedingt auch in seiner Heimatstadt, dann würde er wohl noch mehr Taxi fahren! Die lokalen Taxi-Unternehmen stehen vor dem Ende, zu schlecht ist der Service und zu schlecht ist der Ruf, zu hoch sind die Preise. Die aktuellen Skandale rund ums UBER-Management können dem Erfolg der Unternehmung nichts anhaben.

Apropos Skandale – Sharing Economy hin oder her. Primär ist es eine Sharing ECONOMY, und im Web 2.0 herrscht knallharte Wirtschaft und straft das Konzept des LongTail mit Lügen, findet der Geschäftsmann 2.0.

Eine bessere Welt und unglaubliche geschäftliche Chancen – Vivek Wadhwa (3)

Eine bessere Welt, weniger Armut, Prosperierende Wirtschaft und erfolgreiches Unternehmertun schliessen sich nicht aus. Das zeigt das Referat von Vivek Wadhwa: Der ganze Foliensatz.

In den letzten 14 Jahren ist der Anteil der Menschen, welche in absoluter Armut leben, um zwei Drittel zurückgegangen. Waren es 2000 dreissig Prozent, so sind es heute 2014 weniger als 10% (Economist). Diese Entwicklung wird DSC_0365_20140118120402995weiter anhalten, davon ist der Geschäftsmann 2.0 felsenfest überzeugt. Wenn seine Töchter gegen 2070 pensionert werden, dann wird die Technik und die Welt ebenfalls eine ganz Andere sein. Sie werden die Intelligenz der ganzen Menschheit am Handgelenk, um den Hals tragen oder implantiert haben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird es unglaubliche geschäftliche Opportunitäten geben. Google, Amazon und Facebook sind lediglich der Anfang von umwälzenden Unternehmen und Geschäftsmodellen, sowie von Technologie 2.0!

Bildet Euch selber ein Meinung, schaut Euch den gesamten Foliensatz von Vivek Wadhwa an, wohin die Reise bei der Technologie 2.0 geht. Diejenigen Unternehmen, welche die heute bestehenden Lösungsansätze in Sachen Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildung 2.0, Krankheitswesen oder ‘neue’ Nahrung kommerzialisieren können, werden die Alibabas von morgen sein! Klickt auf ein Bild und navigiert durch die ganze Bildergallerie.

 Euer Geschäftsmann 2.0 – Change Agent, Unternehmer, Project Leader,  Multiplier 

Fünf Beispiele von Technologie 2.0 – Lösungen für die Probleme der Menschheit para – Vivek Wadhwa (2)

Eine bessere Welt – Egal ob Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildungsmangel, Krankheiten, Nahrungsmittelknappheit oder Armut: Technologie 2.0 und wohl auch die Globalisierung werden die grossen Probleme der Menschheit lösen. Beispiele dazu.

Vivek Wadhwa - Humanity's Grand Challenges
Wadhwa an der ACT 2014

Der Redner, “Universaltechnologe” und Unternehmer Vivek Wadhwa (Wiki) zeigte dieses Jahr an der Konferenz ACT 2014 in Kolkata mit seiner sehr eindrücklichen Präsentation, was heute alles möglich ist. Einige ausgewählte Slides will der Geschäftsmann 2.0 Euch nicht vorenthalten.

Die Herausforderungen der Menscheit (Vivek Wadhwa) Energie, Wasser, Ausbildung, Krankheiten,  Nahrung, Armut
Die globalen Herausforderungen der Menschheit

Heute haben immer noch Milliarden von Menschen keinen verlässlichen Zugriff auf Energie, welche es für das Gesundheitswesen, Bildung, Wirtschaft und Industrie braucht. Sauberes Trinkwasser ist global knapp. Es ist allgemein bekannt, dass Bildung aus der Armutsfalle führt wie auch dass Millionen von Menschen an vermeidbaren Krankheiten leiden. Wir werden in dreissig Jahren zwei Milliarden Menschen mehr auf dem Globus sein, da braucht es auch mehr Nahrung auf dem Planeten und diese zwei Milliarden Menschen mehr sollten nicht in extremer Armut leben, so wie es heute noch Milliarden tun! Doch für alles gibt es bereits jetzt Lösungen. Hier ein paar aussergewöhnliche Beispiele vom Vivek Wadhwa:

1. Energie – Der Globus benötigt 16 Terrawatt pro Jahr, die Sonne liefert uns 6000x mehr Energie. Und dann gibt es ja noch weitere alternative Energiequellen wie Windenergie oder aus Algen gewonnener Strom.

2. Wasserknappheit – 71% des Planeten ist mit Wasser bedeckt, da wär es ja gelacht, wenn man dieses Problem nicht lösen könnte! Und ja, man braucht nur eine stabile Stromversorgung: Ein Plasmawandler reinigt Schmutz und Salzwasser in Trinkwasser um (mehr Details im nächsten Beitrag)

3. Bildungsmangel – Smartphone, Tablets und Web 2.0 werden die Bildung revolutionieren. Wer diesen Kanal schon länger liest, dem muss der Geschäftsmann 2.0 nicht mehr erklären (Details hier)

4. Krankheiten. Gedruckte Organe, bionische Prothesen und Erweiterungen oder auf den Patienten zugeschnittene Gentherapien, alles wird erschwinglich. Eine Genomentschlüsselung eines Menschen kostete im Jahr 2000 hundert Millionen Dollar, heute (2013) kostet diese weniger als zehn Tausend Dollar! Tendenz weiter fallend

5. Nahrungsmittelknappheit – Wer sagt dass wir zukünftig auf Fleisch verzichten müssen. Es gibt schon heute Studien zu Zuchtfleisch – In vitro Meat. Und natürlich werden die Äcker in die Höhe wachsen, Stichwort “Vertical Farms”. Aber vielleicht ist das ja gar nicht nötig, siehe digitale Disruption auf dem Bauernhof.

Armut – Die digitale Revolution wird weiterhin zu verminderter Armut führen. Dieser Effekt wird durch die Hyperglobalisierung unterstützt. Im Jahr 2000 lebten 30% der Menschheit unter der absoluten Armutsgrenze, heute im 2014 sind es weniger als 10% (Economist).

Im nächsten Post gibt es dann die volle Dröhnung in Sachen Wadhwa, so Long, Euer Gmann 2.0

Eine bessere Welt dank Technologie 2.0 – Vivek Wadhwa (1)

Die digitale Disruption beeinflusst alles – Die Wissenschaft hat bereits heute Lösungen für die fünf grossen Herausforderungen der Menschheit parat. Vivek Wadhwas ausgesprochen eindrückliches Referat zeigt, wie Technologie 2.0 die globalen Probleme lösen wird auch wenn wir heute skeptisch sind. 

PPP – “You know Indias’ three big P Problems? People, Pollution and Politicians!”  Das sagte der Taxifahrer dieses Jahr dem Geschäftsmann 2.0 als dieser in seinem Taxi in New Delhi herumfuhr. Auch der einfache Mann ist sich also der Herausforderungen durchaus bewusst. Auch war der Gmann 2.0 darüber erstaunt, dass das indische Taxi, wie viele übrigens, bereits mit einer Start-Stopp Automatik versehen war. Nun, Indien baut an einer besseren Zukunft: Mit Narendra Modi hat das Land einen starken und reformwilligen Politiker und dass Sie das Land dereinst auch wieder sauber kriegen werden, daran hat der Geschäftsmann keinen Zweifel mehr. Und was die Population anbelangt, auch hier ist man auf dem richtigen Weg, man kann das ja selber nachprüfen, es gibt ja Hans Roslings Gapminder und der zeigt folgende Entwicklung der indischen Bevölkerung. Hier gibt’s den Graphen dazu.

Der Welt geht es besser – In seinem letzten Beitrag ging der Geschäftsmann darauf ein, dass es uns auf dem Globus inzwischen besser geht, dass es aber immer noch vielzuviele Schwarzseher und Ignoranten auf der Welt gebe und dass jede Frau und jeder Mann heute selber nachprüfen könne, wie es um unseren wundervollen Planeten steht.

Zu verdanken ist das der wundervollen Technologie Der weltweit bekannte Redner und “Universaltechnologe” Vivek Wadhwa (Wiki) zeigte dieses Jahr an einer Unternehmerkonferenz in Kolkata, Indien, was heute alles möglich ist. In seinem Vortrag zeigte er bereits heute verfügbare und unglaubliche Technologien, welche helfen, die grossen Herausforderungen der Menschheit zu lösen. Egal ob Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildungsmangel, Krankheiten, Nahrungsmittelknappheit oder Armut – Überall sind Lösungen vorhanden!

Disruptive Technologie(n) wird zunächst unterschätzt – Diese Lösungen werden greifen, auch wenn viele heute meinen, es gehe eher bergab. So zeigte Wadhwa, dass Technoloige Anlaufzeit brauche und am Anfang einerseits viel zu hohe Erwartungen an falschen Orten gestellt würden. Andererseits entstünden Netzwerkeffekte welche die technologischen Auswirkungen stark hebeln würden. Andererseits versursachten die umwälzenden Technologien positive Auswirkungen in Gebieten, an welche man am Anfang gar nicht gedacht hatte.

Diusruptive Technologien greifen exponentiell – Im Jahr 2000 war ein $1000 Notebook in der Lage, Funktionen eines Insektenhirns durchzuführen. Heute (2013/2014) “kann der Notebook” schon die Funktionalität eines Maushirns und 2023 wird ein durchschnittlicher Notebook in der Lage sein, menschliche Gehirnwindungen nachzuvollziehen. Und gegen 2050 wird ein Notebook – sofern er dann immer noch Notebook heisst – die Brainpower der Menschheit vereinen!

Die Geschichte der Technologie hat erst begonnen! Wir wissen nicht, wohin die Reise führen wird. Social Business war der Anfang. Das ist eine unglaubliche ZwoNull, welche da auf uns zukommen wird!

Im nächsten Post werden einige Beispiele von Wadhwa’s Referat gezeigt, welche unglaublichen Technologien heute bereits vorhanden sind, um Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildungsmangel, Krankheiten, Nahrungsmittelknappheit oder Armut zu bekämpfen.

Das ultimative Business Model Generation Cheat Sheet – Der BMG Spickzettel und Vorlagen

Hier finden Sie alles zum Einstieg und zur Arbeit mit der Business Model Generation Canvas. Vorlagen, Templates, Lernhilfen, Beispiele und weiterführende Links.

BMG ist noch besser geworden, siehe hier: Value Proposition Design Cheat Sheet!

Powerpoint-Vorlagen

Lernhifen

Business Model Generation Canvas Structure
Canvas (ppt)
LeanCanvas ppt
LeanCanvas

 

 

 

 

 

 

Starter Kit
Starter Kit
MethodeMindMap
MethodeMindMap

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Links

  1. Der Movie, welcher alles in 2 Minuten erklärt! (Aber Achtung, danach können Sie es immer noch nicht, verwenden Sie dazu das Starterkit)
  2. Das Interview mit Osterwalder aus der Handelszeitung
  3. Ein weiteres Cheat-Sheet in Englisch, zeigt nur die Canvas
  4. Eine alternative, wirklich gute Powerpoint Vorlage/Template zur Canvas, grafisch ausgefeilt.
  5. Ning: Eine alternative Powerpointvorlage auf Deutsch (Nüchterne Version, vom Gmann 2.0 präferiert)
  6. Das “Original” der Business Model Canvas als Plakat (PDF)
  7. Und neu gibt es auch eine Toolbox zu BMG: https://strategyzer.com/
  8. Lean Canvas: Lean (Startup) und (Business Model) Canvas von Ash Maurya. Ash Maurya hat eine Adaption des Business Model Canvas auf die Lean Startup-Problematik skizziert, welche beeindruckend einfach und erstaunlich effizient ist.
  9. Video zu Lean Canvas auf Youtube
  10. Trongards Business Model Canvas erweitert das Modell um die Felder Social und Environmental Costs und Benefits (Nett, aber gehyped)
  11. Die Community: Business Model Innovation Hub (Alles Englisch)
  12. Was ein anderer Schweizer über BMG schreibt, ist hier nachzulesen (L. Lingg)
  13. Und ein wirklich gutes Blog von Tristan Kromer, welcher UserExperience, LeanStartup und BusinessModelGenaration zusammenbringt gibt es hier: http://grasshopperherder.com/

Bücher:

 

Software, Credits und Quellen

Die Mindmaps sind mit dem freien Softwareprogramm Freemind erstellt worden. Es ist verfügbar für Mac und für Windows. Erstellt wurden die Mindmaps unter Zuhilfenahme der Quellen Business Model Generation, Alexander Osterwalder, Yves Pigneur, 2011 Frankfurt a. M. / ISBN 978-3-593-39474-9 sowie Running Lean, Ash Maurya, ISBN / 978-395561127. Geschäftsmann 2.0 und Social Business von Palo Stacho stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.

Software Downloads

Weiterlesen

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Viel Vergnügen bei der Verwendung und beim Business Modeln! Euer Palo Stacho – Der Geschäftsmann 2.0

PS: Bei Fragen – Kontaktieren Sie mich, kein Problem 🙂

Die Business Model Generation Canvas

In diesem Artikel ist alles zur BMG-Canvas dabei: Powerpoint-Vorlagen, Beispiele und Tipps. Ebenfalls verfügbar ist ein Mindmap für den totalen Einblick und als Übersicht und als “Checkliste”.

Reales Beispiel für ein echtes und angewendetes Business Model Canvas
Ein reales Beispiel: Geschäftsmodell für Fitnessclub
Template Download Business Model Canvas Vorlage
Downloadlink für Powerpointfile siehe weiter Unten

Bevor der Geschäftsmann 2.0 mit den Teilnehmern einen BMG-Workshop durchführt hat er es sich zur Gewohnheit gemacht, diese ein wenig “einzuschwingen”. Dabei geht es nicht darum um die Leute im Detail zu schulen, sondern es geht eher um die “Aktivierung” der Teilnehmer, damit diese sich bereits mit dem Workshopthema gefühls- und verstandesmässig befassen. Dabei bewährt hat sich die Zusendung einer kurzen Präsentation, welche die Business Model Generation Canvas kurz erklärt und ein Beispiel dazu. Hier kann so eine Beispeldatei im Powerpointformat downgeloaded werden (inkl leerem Canvas zum Abfüllen): simple_businessmodelgeneration_canvas

Business Model Canvas Mindmap: So kann man sich die 9 Elemente der Canvas besser merken
Mindmap: So kann man sich die 9 Elemente der Canvas besser merken

Die 9 Felder der Canvas sind kurz erklärt

  1. Kundensegmente / Customer Segments CS
  2. Wertangebote / Value Proposition VP
  3. Kanäle / Channels CH
  4. Kundenbeziehungen / Customer Relationships CR
  5. Einnahmequellen / Revenue Streams R$
  6. Schlüsselressourcen / Key Resources KR
  7. Schlüsselaktivitäten / Key Activities KA
  8. Schlüsselpartnerschaften / Key Partnerships
  9. Kostenstruktur / Cost Structure C$

Das Canvas Mindmap für den totalen Einblick. Mit Hilfe des Mindmaps stehen auf einen Blick die meisten Ausprägungsmuster pro Feld als Anleitung zur Verfügung.  Man hat sofort den Aufhänger zu den Canvas-Dimensionen und gleichzeitig eine Checkliste für die Moderation. Die editierbare Mindmap-Datei gibt es im letzten Beitrag auch gratis dazu.

Mindmap Business Model Generation Canvas - 9 Dimensionen
Klicken für Vollansicht: Die 9 Dimensionen der Business Model Generation Canvas als Mindmap

 >>>  Hier klicken für interaktives Flash-Mindmap  <<<

Die Anwendung der Canvas – Just do it. Einfach loslegen, zwei bis drei Überarbeitungssitzungen einplanen und pro Workshop nicht länger als zwei Stunden budgetieren. Für den “Abschluss-Workshop” Open-End ins Auge fassen, damit man wirklich alles fertig machen kann und nicht nochmals zusammenkommen muss. Wenn Sie einen Moderatoren dafür brauchen, kontaktieren Sie mich. Was noch? Es gibt nen Film auf businessmodelgeneration.com in 2 Minuten ist die Canvas erklärt.

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle scheingenaue Businesspläne – Business Model Generation verändert die Wirtschaftswelt

Example Business Model Canvas
Geschäftsmodellentwurf für eine Finanzdienstleistung mit Business Model Generation

Seit 2012 hat der Geschäftsmann 2.0 “BMG” in Dutzenden von Workshops angewendet und er ist davon immer noch begeistert. In knapp 4 Jahren ist Business Model Generation von Osterwalder / Peigneur mit über 1 Mio verkauften Exemplaren zum Kultbuch geworden.  Dies ist der Start zu einer kleinen BMG-Serie auf diesem Blog.

Think big, start small, fail early, scale fast. Das Internet verändert alle Bereiche der Gesellschaft, der Wirtschaft und somit auch das Management. Wir stehen vor einer Innovationswelle ungeahnten Ausmasses. Gutes Management alleine reicht nicht aus um die disruptiven Innovationswellen meistern zu können. Business Model Generation ist zusammen mit “Lean-Startup” u. A. eine der Technologien, welche hilft, um aus der “Manage-as-usual” Falle rauszukommen. Nach Jahren Anwendung schreibt der Geschäftsmann 2.0 nun einige Artikel zum Thema:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

Die zwei Ur-Artikel: Wieso Geschäftsmodell-Innovation etwas mit Agilität zu tun hat und Disruptiver Stoff – Das neue Rüstzeug für die Führungskraft im 21. Jhdt.

Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle scheingenaue Businesspläne. Der Geschäftsmann 2.0 ist immer noch erstaunt darüber. Wieviele Führungskräfte und Projektleiter den von Ihm häufig verwendeten Ausdruck “Planung ersetzt den Zufall durch den Fehler” nicht verstehen. Dabei ist es ganz einfach. Auch am Schluss eines erfolgreichen Vorhabens wird es sozusagen immer so sein, dass der am Anfang des Projektes skizzierte Plan nicht eingehalten wurde. Dafür sind grundsätzlich zwei Erklärungen möglich a.) Der Plan wurde nicht eingehalten oder b.) Es wurde falsch geplant. Meistens trifft b. zu denn man plant ja am Anfang, da ist vieles ungewiss und unbekannt.  

Übertünchen der Scheinseriösität. Wie viele Strategien bei bestehenden Unternehmen stellten sich im Nachhinen als falsch oder nicht erreichbar heraus? Sehr viele. Wie viele Business-Pläne von Jungunternehmen erweisen sich später als falsch? (sozusagen alle) Fakt ist: Fast alle Strategien und Businesspläne strotzten bis heute nur so von Kalkulationen und Prognosen. Es werden unglaubliche Aufwände betrieben, die Annahmen anhand von Analogien, Beispielen oder anderen Quellen zu rechtfertigen. Mit den Zahlen und dem vielen zusammengetragenen Material entsteht eine gefährliche Scheinseriösität. Viele Führungskräfte wollen Zahlen sehen, weil Zahlen einfach geprüft werden können. Das ist gut so! Nur ist es meistens interessanter herauszufinden, wieso die Zahl “falsch” ist. Wieso wurde Vorgabe x nicht erreicht? Ist es überhaupt die richtige Vorgabe? Doch häufig werden solche Fragen dann in den Hintergrund gestellt. Denn man hatte ja zu Beginn eine seriöse Strategie oder einen seriösen Businessplan erstellt. Man hat dies gewissenhaft erledigt und seriös gearbeitet. Nichts desto trotz basierten alle diese zeitraubenden Arbeiten auf Annahmen!

Handskizze Business Model Canvas
Die neun Flächen der Business Model Canvas

Schnell und effizient skizzierte Geschäftmodellhypothese – Es ist doch viel besser, diese Zeit und Energie darauf anzuwenden zu beweisen, wie gut oder wie schlecht all diese Annahmen gestimmt haben. Und genau das ermöglicht das Business Model Canvas. Schnell und effizient werden mit der Hilfe von Post-Its die Strategie oder ein zukünftiges Geschäftsmodell skizziert. Natürlich darf und muss man das Businessmodel dann mit einer ROI- oder Break-Even Kalkulation unterlegen. Aber Aufgrund des durch die Business Model Canvas erlangten Gesamtsicht und der Kenntnis, dass alles nur (zu prüfende) Hypothesen (Siehe Lean) sind, erscheinen die Zahlen in einer gesunder Distanz und werden nicht als sakrosankt hingenommen!

Weiterlesen:

  1. Attraktive Geschäftsmodellhypothesen anstelle Businesspläne
  2. Die Business Model Generation Methode
  3. Die Business Model Generation Canvas
  4. Die Lean Canvas von Ash Maurya
  5. Das ultimative Businessmodel-Generation Cheat Sheet – Der BMG-Spickzettel

 

Es muss Video sein: Youtube, dessen Werbeumsätze und der Tod der althergebrachten Zeitungen

Niemand bestreitet mehr den Niedergang der werbefinanzierten Zeitungsindustrie, was aber dabei vielleicht erstaunt, ist die herausstechende Rolle von Youtube und von Online-Video 

Früher wurde bei den Zeitungen und Zeitschriften Content produziert, um möglichst viel Werbeeinnahmen zu generieren und Leser zu gewinnen (Die Verleger werden wohl behaupten, dass es genau umgekehrt war, aber was solls). Heute gilt das nach wie vor, nur einfach im Web und vorallem bei den Online-Videos.

Dem Geschäftsmann 2.0 ist in den letzten Monaten der sprunghafte Anstieg der Werbung bei den Youtube Videos aufgefallen. Das nervige “in …Sek können sie die Werbung überspringen” scheint irgendwie beinahe die Regel von beliebten Clips zu werden. Inzwischen können Werbeeinnahmen bei Online-Videos auf Youtube mehr einbringen als klassische Bannerwerbung (umgerechnet auf 1000er-Views) und sie können sogar noch mehr Werbeinträge als Fernsehwerbung generieren! – Und wer ist das leidtragende Werbemedium. Nicht die Fernsehstationen. sondern die Printmedien.  Denn Fernehen bleibt beliebt: In den USA Haushalten wird pro Tag 4.5 Stunden TV geglotzt und 1 Stunde Online Videos geschaut. Wenn man dies berücksichtigt, dann ist es verständlich, dass inzwischen über 20 % aller Werbeausgaben in den USA auf “Online” fallen. Vor 2 Jahren hat der Geschäftsmann 2.0 noch geschrieben, dass die CMO “es” (Web 2.0 & Co) noch nicht begriffen haben. Das ändert. Und wer ist der Nutzniesser? Fast nur eine Firma: Google! Nur zwei Zahlen dazu: Die Firma macht aktuell 60 Milliarden USD Umsatz und 13 Milliarden Gewinn. Womit? Hauptsächlich mit Werbung).

Garantiert werbefrei, zumindest bei Netflix
Garantiert werbefrei, zumindest bei Netflix

Professionell gemachtes Online-Video wird heute nicht mehr nur dazu ins Web gestellt, um Image zu erhöhen, Werbeeinnahmen zu generieren, einen Webshop zu befeuern oder um Benutzer länger auf der Webseite zu halten. Der Blockbuster “House of Cards” (Beitrag des Gmanns zum Totengräber Netflix ist hier) fällt ebenfalls in die Kategorie Online-Video und der Produzent Netflix will mehr Abnonnenten auf seinem werbefreien Fernseh-Netzwerk. Genau so produziert Microsoft die Pulp-Serie, um mehr Xboxen zu verkaufen….

…so Long, Euer Geschäftsmann 2.0

PS; Das ist nach beinahe einem Monat Pause wieder ein Beitrag des Geschäftsmannes 2.0 – Die Projekte nahmen überhand, Freizeit, Familie und Publikationen fanden nicht statt. Nun sollte das wieder besser werden.

Xing als Abzocker in der Schweiz und die Folgen davon – 83% Aufpreis führt zu Kündigungen

Der bekannte Unternehmer und Video-Blogger Philipp Sauber hat seine Kündigung der Premium Mitgliedschaft auf Facebook publiziert. Innert eines Tages haben es Ihm über 15 Facebook-Friends gleich getan. 

Kündigung Premium-Mitgliedschaft auf Xing
Kündigung Premium-Mitgliedschaft auf Xing

Philipp, ein alter Kollege des Geschäftsmannes 2.0 hat sich zu Recht über die 83% Zuschlag für eine Xing Premium Mitgliedschaft aufgeregt. Als konsequente Führungskraft hat er nun seine Mitgliedschaft gekündigt. Innert 24 Stunden haben sich Ihm mindestens 15 Personen – viele unter Ihnen Führungskräfte – angeschlossen. So schnell geht das. Die Zahl mag klein erscheinen, trotzdem sind die Bedingungen für eine virale Verbreitung gegeben und auch für eine virale Kündigungswelle in der Schweiz.

Xing – Früher Open BC war einer der Vorreiter in Sachen Social Media und der Geschäftsmann 2.0 hatte grosse Sympathien für das Deutsche Unternehmen. Leider hinkt die Firma der Entwicklung seit einigen Jahren nach und LinkedIn – leider wieder einmal eine amerikanische Firma – hat Xing den Rang abgelaufen, obschon LinkedIn einige Jahre jünger und ein eigentlicher Xing-Klon ist.

Die Drohgebärden von Xing auf die Kündigung von Philipp ist offensichtlich eine “Reaktion 1.0” und giesst lediglich Öl ins Feuer. Moderne Unternehmen (2.0) sollten keine solchen Kündigungsfristen haben, Web-Plattformen schon gar nicht. Es zeigt, ein Web 2.0 Plattformbetreiber muss nicht zwingendermassen eine Firma 2.0 sein!

Übrigens: Hier kann man seine Premium-Mitgliedschaft auf Xing kündigen. Sie müssen aus der Liste “Ich habe eine Frage (?) zu meiner Mitgliedschaft” auswählen.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

PS: Es folgt ein Auszug aus dem Facebook Thread zur Kündigung von Philipp Sauber, es kommen bereits Tipps, wie man sich gegen alllfällige Schritte von Xing wappnen kann:

….gekündigt – samesame 

14 hours ago · 


Thomas Bruehwiler Das mit der neuen Karte hatte ich auch mal. Du wirst bald Post von einem Inkassounternehmen erhalten. Die sind da ziemlich unnachgiebig.



Agrippino Rovetto Wer eine Firma so führt ruiniert sie bald. Wenn ich daran Denke, wie viel Negativwerbung sie mit dieser Art machen…
13 hours ago · Like · 1


Marcel Napierala Gekündigt
13 hours ago · Like · 1



Daniela Corboz Aber im Mail zur Preiserhöhung stand doch, das man 3 Wochen lang zum nächsten Termin Kündigen kann…..seltsam dass dies jetzt doch nicht geht…
13 hours ago · Like

Dieter Pounds Zwar Deutschland. . Dennoch gekündigt. .. dann kamen freche Mails… nie mehr was gehört. Allerdings im normalen Account steht ein Hinweis.
13 hours ago · Like · 1

H

einz Rutishauser Gekündigt!
12 hours ago · Like · 1



Carlo A. Nessi Philipp Sauber Falls Du trotzdem schon jetzt kündigen möchtest, könntest Du Dich auf das neue UWG beziehen, weil die AGB’s von Xing mit einem Rollover-Vertrag den Konsumenten massiv benachteiligt. Siehe …See MoreAllgemeine Geschäftsbedingungen AGB « Stiftung für Konsumentenschutz
www.konsumentenschutz.ch Das Kleingedruckte (die sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB) sind h…See More
7 hours ago · Like · 1



Philipp Sauber ich warte mal ab und schau ob die auf mich zu kommen. danke aber für den hinweis, sollt’s ärger geben, wird das sicherlich helfen.
7 hours ago · Like











Marc Stutz Gestern gekünigt!
7 hours ago · Like · 1






Disruptiver Stoff: Das neue Rüstzeug für den Geschäftsmann, Unternehmer, Führungskraft des 21. Jahrhunderts

“Welches ist aktuell Euer liebstes Fachbuch?” Als der Geschäftsmann 2.0 Mitte dieses Jahres an einer Weiterbildung in Madrid weilte, fiel während eines Workshops diese Frage. Die Mehrheit der Teilnehmer – alles gestandene Unternehmerinnen und Unternehmer –  nannten “Lean Startup” als Ihren Favoriten. Und keiner kannte das aktuelle Lieblingsbuch des Geschäftsmannes: “Business Model Generation” (Anm: Dabei wird BMG im LeanStartup-Buch mehrmals referenziert)

Zur Sache: Business-Leader in den Zeiten des Social Business sind ganz andere Methoden zur Geschäftsführung und zur Geschäftsentwicklung gefragt! Das was man aktuell (2013) an der Uni oder in sonstigen Management-Kursen lernt, ist mit grösster Vorsicht zu geniessen! Heute wollen wir uns kurz Geschäftsmodellentwicklung und dem Aufbau von Unternehmen, Angeboten oder Organisationen im digitalen Zeitalter widmen.

Am Anfang ist eine Geschäftsidee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden
Am Anfang ist eine Geschäftsidee oder ein Geschäftsmodell nur ein Satz von Hypothesen. Das Gleiche gilt für das Produkt und die angepeilten Kunden

Geschäftsmodellentwicklung, Produkte/Leistungsentwicklung und Markt/Kundenentwicklung sind im Anfangsstadium (Startup) ganz anderen Gesetzmässigkeiten unterworfen als in den Folgephasen. Das Internet hat diese Startupphase nochmals komplett revolutioniert, kann doch heute jeder mit ein wenig Geld ein “Startup-Entrepreneur” werden.

Startups, irgendwelcher Couleur – egal ob diese von Intrapreneurs oder Entrepreneurs vorangetrieben werden – können heute viel schneller voranschreiten und können viel schneller herausfinden, ob Sie mit dem gewählten (angenommenen) Geschäftsmodell erfolgreich sein können. Geschäftsmodelle werden auch heute nicht mehr mit riesigen Business-Plänen ausgearbeitet sondern mit sogenannten Business Model Canvas, von welchen der Geschäftsmann in den letzten Monaten auch schon ein Dutzend erstellt hat.

startup_lean_bmg_2In der Anfangsphase des Geschäfts ist alles unklar und unsicher. Das Geschäftsmodell, die angepeilten Kunden und das anvisierte Produkt oder Dienstleistung sowieso. Diesem Umstand tragen die neuen Managementtechniken des 21. Jahrhunderts endlich Rechnung.

Fail early – Das Interessante bei den neuen Management-Techniken ist die Tatsache, dass dabei der Fehler (The Failure) der Regelfall ist und deswegen, man möglichst viele kleine Iterationen macht um das Ausmass des Schadens möglichst klein zu halten und möglichst schnell nachzujustieren. Weiter wird so grob wie möglich und so detailliert wie nötig vorgegangen. Das ist ein komplett anderes Vorgehen als noch vor einigen Jahren!

Die theoretische Basis ist in drei – stark zusammenhängenden  – Büchern nachzulesen.

Das Rüstzeug für Geschäftsleute, Unternehmer und Innovatoren des 21. Jahrhunderts
Das Rüstzeug für Geschäftsleute, Unternehmer und Innovatoren des 21. Jahrhunderts

Business Model Generation von Alexander Osterwalder war für den Geschäftsmann 2.0 das Highlight-Buch 2012. Lean Startup von Eric Ries ist auch ein sehr gutes und enorm innovatives Werk, auch wenn es gegen Ende eher abnimmt. Und “The Startup Owner’s Manual” von Steve Blank ist regelrecht ein disruptives Werk. Und der Stoff breitet sich rasend bei den jungen Fach- und Führungskräften in aller Welt aus!

Lesen – (Um-)Denken – Anwenden! Wir haben eine (Social) Business Revolution, die da angaloppiert kommt. Untenstehend die Links zu den Büchern, S. Blank’s Buch ist als Kindle-Edition zu empfehlen, Osterwalders Buch muss man einfach auf Papier haben.

 

 

So Long, Euer Gmann 2.0

Die 2013er Ausgabe des Videoclips, welcher das Leben des Geschäftsmannes 2.0 veränderte – Socialnomics von Eric Qualman

Mit der ersten Version dieses Videos hat alles angefangen: Der Clip und die Lektüre von Erik Qualmans Buch haben das Leben des Geschäftsmannes 2.0 verändert. Nun liegt das Video in einer 2013er Version vor. Es lohnt sich, sich das Video wieder einmal reinzuziehen, es haut einen immer noch um!

Qualman hat sein Standardwerk übrigens ebenfalls überarbeitet, es liegt in einer 2012er Version vor.

2013 kommen die Aktionäre mit eVoting vermehrt an die Macht – Beispiel: GV der Zurich Insurance mit der Sherpany Plattform

Dass sich im Zeitalter des Web 2.0 die Bürger, Käufer und Kunden zu emanzipieren beginnen, hat der Geschäftsmann 2.0 in Dutzenden von Beiträgen auf diesem Kanal be- und umschrieben. Er hat dabei auch erwähnt, dass eine ganz wichtige Wirtschaftsgruppe, nämlich die der Aktionäre und Investoren eine wichtige Rolle bei der Digitalen Revolution und beim Social Business spielen würde (Siehe Aktionäre an die Macht“). Nur war es dem Geschäftsmann 2.0 nicht ganz klar, wie das vonstatten gehen würde.

GV Zurich 2013 - Die Mehrzahl der Teilnehmer stimmte anhand eVoting ab!
GV Zurich 2013 – Die Mehrzahl der Teilnehmer stimmte anhand eVoting ab!

Aber jetzt liegt es auf der Hand. Aktionäre können vorallem oder fast nur an der Generalversammlung Ihre Meinung kundtun. Und bis heute dominierten zwar die Kleinanleger die Redezeit, aber es waren die grossen institutionellen Anleger, welche das Stimmvolumen im Griff hatten. Das könnte jetzt anders werden. Web 2.0- Plattformen erlauben es, dass sich viel grössere Gruppen ohne einen expliziten Führer organisieren können. Der Homo coniunctus lebt ja in digital unterstützten Netzwerkstrukturen, siehe Details hier. Und auch bei den Aktionären hält der Homo coniunctus Einzug. Inzwischen gibt es mehr unter fünfzig jährige Aktionäre, als 50+ Aktionäre, sagt eine Studie der UniZH. Aktionärsgruppierungen können z.B. auf den neuen eVoting-Plattformen für Generalversammlungen entstehen. Diese Plattformen sind für alle Anleger offen. Sie erleichtern u. A. den institutionellen Profianlegern, z.B. Pensionskassen Managern, Ihre Arbeit enorm.

Aber auch Kleinanleger profitieren: “Weisst Du Palo, ich habe jetzt mit dieser neuen Plattform nun alle meine eigenen grossen Direktinvestitionen an einem gemeinsamen Ort im Griff –  Das finde ich Super”  Das hat dem Geschäftsmann gestern ein guter Freund beim gemeinsamen Abendessen gesagt. Die Plattform, von welcher der Freund des Geschäftsmannes 2.0 sprach, ist Sherpany. In kürzester Zeit konnte Sherpany nahmhafte Kunden und Partner für sich gewinnen, so das Firmenblog.

Und die Plattform wird Rege benutzt! Die Zurich Insurance Group hat letzte Woche am 4.4.2013 eVoting zum ersten Mal Ihren Aktionären ermöglicht. Die Beteiligung war beeindruckend: Von den 2232 im Saal anwesenden Aktionären haben 1810 über Sherpany abgestimmt und gegen 37’000 Stimmen vertreten! “Respekt”, meint der Geschäftsmann 2.0. Dass eVoting in der Wirtschaft abgehen würde, das hat er sich schon gedacht, aber gerade so?! Wow!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

Disclaimer:  Der Geschäftsmann 2.0 hat seine neue Berufung gerade eben bei dieser Sherpany-Plattform gefunden. Er arbeitet neu für dieses Zürcher Start-Up Unternehmen.