Lean Analytics – Welche Tools gehören denn dazu?

LEAN Analytics bei Google kaufen
LEAN Analytics bei Google kaufen

In den letzten Posts war das Thema Big Data. Webanalyse ist weder BI 2.0 und auch nicht Big Data, auch wenn viele Webmetrik-Tools in der Cloud zu finden sind.

Eine Mini-Toolübersicht: BigQuery, Redshift, keen.io, Klicktale, Geckoboard, Chartbeat, Kissmetrics, Tobango, Woopra,

  • Die “Quereinsteiger”  Google BigQuery oder  Amazon Redshift wurden bereits in diesem Post kurz angeschaut.
  • Geckoboard (Webmetrics Lösung und sehr schönes Dashboard dafür, ab 17$/Mt)
  • Chartbeat (Webemtriken ab 9.95$/Mt spezialisiert auf “Info”- oder “Medien”-Websites, die Herausgeber zahlen dafür ab 299$/Mt)
  • Kissmetrics startet ab 150$/Mt und ist als Erweiterung von Google Analytics zu verstehen mit noch mehr Insight, wer von wo auf die Website zugreifft also auch ein Webmetrik Tool
  • Totango spezialisiert sich auf subskriptionsbasierte Websites und hilft die Konversionen zu verbessern, Pricing nicht öffentlich
  • woopra ist ebenfalls ein Realtime Analytics Tool, es kostet bis 30 000 Aktionen nichts und dann startet es bei 79$/Mt
  • Clicktale – ein süsser Name: Klicks erzählen ja eine Geschichte. Dieser Anbieter ist spezialisiert auf Benutzerverhalten, User Expierience (UX) und somit auf Heatmaps etc. Natürlich ist auch eine Conversion Suite im Angebot. Bis zu 5000 Aufzeichungen sind gratis, dann kostet es. Wieviel ist auf einen ersten Blick nicht zu erfahren. Dafür ist die Kundenliste umso eindrücklicher.
  • keen.io verfügt über eine universelle API, da können verschiedenste Daten in die Cloud reingeladen werden, egal wo die Daten gesourced wurden. Bis zu 50 000 Events sind gratis, danach startet das Pricing ab 20$/Mt. Das Angebot richtet sich klar an junge Geschäftsleute, sprich Millenials, welche von Natur aus coden können (so scheint es wenigstens)
  • Mixpanel (Webmetrics Lösung, bis 25 000 Datenpunkten gratis und dann ab 150$/Mt)

Mehr Information: Blogpost des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema Lean & Business Model Generation. Zum Spezialthema Lean Analytics kann man das Buch auf Amazon kaufen:

 

Mehr lesen zu Analytics, BI oder Big Data:

IT 2.0 ist sicher in der Cloud – Unterstütze die Swiss Cloud Computing! – Jetzt

Bereits weit über 200’000 CHF hat die die Swiss Cloud Computing via Crowdsourcing gesammelt. Es soll niemand sagen, dass für einen Cloud-Provider aus der Schweiz kein Interesse besteht – Finanziert doch mit und zwar noch Heute , die Zeit drängt!

swisscloudcomputingDer Geschäftsmann 2.0 hat sich dafür entschieden, die Swiss Cloud Computing (SCC) mitzufinanzieren. Inzwischen hat er seine Daten fast nur noch in der (privaten und öffentlichen) Cloud, trotz Firmennetzwerk und NAS zu Hause. Dropbox ist gut und recht, nur ist das ein US-Anbieter (findet der Geschaeftsmann 2.0 nicht soo gut) und dazu ist das nur ein File-Share Anbieter. Die SCC bietet nicht nur das, sondern auch komplette Windows-Systeme in der Schweiz. Man kann sich dort also einen Windows-Desktop monatsweise mieten und noch vieles mehr.

Mitfinanzieren – Bis Ende Juli 2014 kann man noch Mitaktionär werden. Das ist sicher ein guter Beitrag nicht nur für die SCC, sondern auch für eine starke und innovative Schweiz! Hier geht’s zum Crowd-Sourcing: http://www.c-crowd.com/de/home/main/startups/company/uebersicht/?&pid=211#_

Swiss Cloud Computing = Standort Schweiz, kalkulierbare Kosten, laufende Integration von neuen Anwendungen, ohne Altlasten und eine Firma mit Marktvorsprung – Go for IT 2.0

Die erfronenen Tomaten des Geschäftsmannes 2.0 – Der Fehler war am Anfang und nicht am Ende

Die erfrorenen Tomaten im Garten – Der Fehler passierte im Frühling und nicht im Herbst. Das gibts auch im Business

Mal was in eigener Sache und etwas nicht allzu ernstes: Beim Laub rechen musste der Geschäftsmann 2.0 feststellen, dass seine Tomaten erfroren sind. Etwas mehr im Garten, das den Wintereinbruch nicht überlebt hat. Hätte man die Tomaten besser schützen können? Ja, aber das ist nicht der Punkt! Der Geschäftsmann hat mit seinen Kindern die Tomaten schlicht und einfach zu spät gesät und angepflanzt. Der Fehler passierte im Frühling und nicht im Herbst.

Unternehmungen oder Business kann man in dieser Hinsicht durchaus mit den Tomaten vergleichen. Startet man ein Geschäft zu früh, dann “krepierts” vorher, startet man es zu spät, ist die Nachfrage nicht mehr da oder jemand anderes hat das Feld bereits besetzt.

Gerade richtig ist im Business heute (2012-2013) z. B. Beispiel der Zeitpunkt für den Cloud-Umstieg im Unternehmen oder zur echten Präsenz der Führungskräfte auf den Social-Media Plattformen, der Einführung von Micro-blogging basierter Kommunikation im Unternehmen oder von der Abkehr von Microsoft Exchange… Time for Change is now!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Der anstelle des Gärtnerns wohl besser bei den Managementhemen bleibt 😉

Web 2.0 mal praktisch (20) – Es war nie einfacher, sich von Microsoft Exchange zu lösen

Alle “älteren” Kollegen des Geschäftsmannes 2.0 brauchen Outlook und Exchange. Das ist bei den “jüngeren” Kollegen des Geschäftsmannes gar nicht der Fall. Microsoft ist eine Krake, welche den Benutzer mit seiner Funktionalität umgarnt. Alle Manager schimpfen zwar über SAP und den Lock-in, in welchem sich viele Führungsleute mit dieser “ERP-Software” befinden.  Aber Microsoft ist schlimmer! Viel schlimmer. Wieso? Weil – zumindest ist das die Sicht des Geschäftsmannes 2.0 – durch Microsoft-Produkte die Innovationskraft der Organisation geschmälert wird, die Agilität und die Flexibilität ist tiefer. Bei Microsoft kostet ja fast alles immer etwas. Das ist z.B bei Google nicht der Fall. Die Gegenfrage könnte hier heissen: “Und was ist mit den Lock-in Gefahren bei Google?” Ja – Die gibt es selbstverständlich auch, aber der Geschäftsmann 2.0 ist der Meinung, dass der Vorteil der stärkeren Agilität und Flexibilität bei Google, sowie die dadurch höheren Innovations-Möglichkeiten die Nachteile aufwiegen! Vorallem für KMUs und bei Jungfirmen ist man sofort und unkompliziert operativ.

Google – Apps ermöglicht den Aufbau einer kompletten “Büroautomations / Workgroup Infrastruktur” innert Stunden. Auch Nicht-Techniker können das erledigen, Dummy Anleitungen gibt es im Web genug, wie z.B hier. Will man sich nicht sofort komplett von der Microsoft / Windows Welt lösen, dann muss man ja nicht gleich alles von Google verwenden.  Man kann ja mit Gmail und dem Google-Kalender und -Adressbuch starten und daneben Cloud-basierte File-Ablagen wie z.B Dropbox oder Skydrive (Microsoft) verwenden. Gmail erlaubt auch Imap und wenn man diesen Dienst zusammen mit einer Cloud-File Ablage nutzt, dann muss man sich fürs Erste keine Gedanken zum Backup machen (Der Geschäftsmann 2.0 arbeitet mit zwei Notebooks und hat die Daten dazu noch in der Cloud, sprich seine Daten sind redundant auf 3 Systemen vorhanden).

Was dem Geschäftsmann bei Google weiter gefällt: Man kann bei Gmail sofort und einfach seinen Account einrichten. Man kann gratis sogar seinen eigenen Domain-Namen hinterlegen. Bis 10 Nutzer ist der Dienst gratis. Will man die Werbung weg haben oder hat man mehr als 10 Nutzer, dann kostet das ca 5$ pro User und Monat.

Wie löst man sich nun von Exchange und migriert auf Google? Hier ein kurzer Beschrieb:

  1. Man sammelt erste Erfahrungen mit einem einzelnen Gmail Account
  2. Man löst bei Switch oder einen eigenen Domain-Namen
  3. Man richtet über Google-Apps die neue Umgebung ein (Eröffnung der Benutzer und der Mail-Adressen, es können mehrere Adressen pro User, sogenannte Aliase vergeben werden; Einpflegen des Domainnamens wie z.b [email protected] oder so.; etc)
  4. Man passt Gmail seriöser für seine Bedürfnisse an, insbesondere:
    1. Nicht vergessen gleich am Anfang die Labels einzurichten, welche der “Ordner-Ersatz” sind. Gmail kennt keine Ordner, sondern Labels. Das Gute ist, ein Mail kann mit mehreren Labels versehen werden.(Zahnrad –> Einstellungen –> Labels)
    2. Weitere sinnvolle Anfangseinstellungen (Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein)
      • Tastaturkürzel aktivieren
      • Immer https verwenden
      • Konversationssicht deaktiveren (für diejenigen, die gar nicht zschlag damit kommen)
      • Desktopbenachrichtigungen für Chats einschalten
    3. Auch die Signatur gleich am Anfang erstellen. (Ebenfalls Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein: ganz unten)
  5. Adress-Migration: Man hat die Möglichkeit, alles (Mails/Kalender/Adressen/ToDo’s/etc) zu migrieren. Wenn man einen sauberen Schnitt machen will, dann ist es gegebenenfalls besser, per Zeitpunkt X einfach umzuswitchen und die “alten” Elemente einfach auf dem alten Outlook-Client zu belassen.
    Wenn man sich für die zweite Variante entschliesst, dann braucht man trotzdem die Adressen. Das ist der einzige knifflige Teil der Umstellung. Hier das grobe Vorgehen mit Tipps:

    1. Im Outlook (2010) Datei–> Oeffnen–> Importieren–> “In Datei exportieren” wählen
    2. Kommagetrennte Werte (Windows) wählen: Ergibt ein CSV – Format
    3. Den zu exportierenden Kontaktordner wählen. Tipp: Neben dem Standardordner “contacts” gibt es auch den Ordner “Vorgeschlagene Kontakte” , denn sollte man in einem zweiten Schritt ebenfalls exportieren, denn dort sind diejenigen Email-Adressen drin mit welchen man häufig mailt!
    4. Filenamen wählen und – wichtig – anhand “Benutzerdefinierte Felder zuordnen” eine eigene Filestruktur erstellen! Die gruppierten Kontaktfelder wie zb +Name (Dahinter verbergen sich die Einzelfelder Anrede, Vorname, Weitere Vornamen, Nachname, Suffix) sind DIE Fehlerquelle für den nachfolgenden Import.
      Export laufen lassen und nun ist man bereit für den Import in Gmail.
  6. Import der CSV-Datei wie hier beschrieben.  Achtung, der Import läuft sehr schnell durch, nicht erschrecken. Und dann wichtig, wenn die Kontaktübersicht leer bleibt, bitte den Browser aktualisieren (F5) und nicht mehrmals auf den Import-Button klicken, so wie der Geschäftsmann 2.0 es getan hat.

Und schon kann man ohne Microsoft-Exchange / Outlook existieren! Was jetzt noch übrig bleibt ist das einrichten des Offline-Mails entweder anhand Google-Chrome  (Anleitung) oder mit dem ausgezeichneten Mailclient Thunderbird.

So Long, Euer nun exchangefreier Geschäftsmann 2.0 – Palo Stacho

Mite & Finarx Timesheet – Stempeluhren in der Cloud gratis bzw. für 5€ im Monat

Wenn Herr/Frau Berater/in Arbeitsleistungen bzw. Arbeitszeiten erfassen will, dann gibt es viele Lösungen, der Geschäftsmann hat in der Vergangenheit auch schon einige präsentiert. Hier zwei weitere dieser Tools:

Timesheet Finarx kann mit In-App Käufen individuell gecustomized werden (z.B. Pausenfunktion, Arbeitszeitrundungen, etc), sexy. Die Lösung ist gratis, wenn man lediglich einen Kunden drüber pflegt (Dem sagt man “Freemium-Geschäftsmodell”). http://www.finarx.eu/index.php/en/

Mite ist speziell erwähnenswert wegen ihrer grafischen Auswertfähigkeit. Die Arbeits-Reports kommen wenn nötig auch visualisiert daher. Es gibt Mite bietet Apps für alle Smartphones und Tablets an, welche aber alle Online-Zugriff benötigen, Offline-Erfassung is nich… Details: http://mite.yo.lk

Für Interessierte: Schaut mal rein! Als Stammdaten sind vorher Kunden, Projekte und Leistungen erfassen und los geht’s

ERP-Software im Betrieb? Nur noch solche aus der Cloud! – Und: Gibt es Alternativen zu runmyaccounts.ch?

Der Geschäftsmann arbeitet mit SAP-ERP Software und mit einer Sage-Lösung. Heutzutage würde er aber voll auf die Cloud setzen. Und zwar auf eine reine Cloud-basierte, also nicht auf ein Saas-Szenario einer ERP-Lösung (Den Unterschied Cloud-ERP und SaaS-ERP kann man hier nachlesen).

Perplex ist der Geschäftsmann 2.0 aber, nachdem er sich in seinem Netzwerk bei den (jüngeren) Führungskräften herumgehört hat, wer welche Cloud-Lösung in Sachen Finanzen einsetzt. Da tönt es unisonohttp://www.runmyaccounts.ch/ ! Run my accounts ist ja keine Software, es ist eigentlich das Out-Tasking der Buchhaltung. Wenn man dann fragt, was für eine Software diese Runmyaccounts-Firma verwendet, bekommt man die Antwort “Ich weiss nicht… …ich glaube die heisst Mammut oder so…”.

Wieso muss man die Buchhaltung selber Inhouse machen? Weil wir es bis jetzt immer so gemacht haben? Denkt mal nach! Eben: Social Business wird die Geschäftswelt verändern.

Frage an Euch: Hat es da Draussen jemanden, der bereits auf Cloud-ERP setzt (abgesehen von der Run My Accounts Lösung)? Für einen kurzen Kommentar würde ich mich freuen!

Web 2.0 mal praktisch (19) – Es war nie einfacher, sich mit seinen Mitarbeitern und Partnern auszutauschen (Micro-) Blogging

Huch! Anscheinend sind die Bilder bei der Migration verloren gegangen! Sorry (3.3.2013)

Diejenigen, die mein Blog lesen, die wissen was ein Blog ist, sonst würden Sie ja mein Blog nicht lesen, welches ich auf WordPress (Wiki) schreibe ;-/. Von Twitter haben die meisten ebenfalls gehört, einige brauchen es sogar. Klar ist, dass Twitter sich zur Galionsfigur der Microblogging-Tools (Wiki-Eintrag hier). Blogging-Tools und Microblogging-Tools gehören irgendwie zusammen. Derjenige der bloggt, der twittert auch. Beides sind jedenfalls echt gute Mittel, um sich schnell mit seinen Partnern, Mitarbeitern oder Kunden auszutauschen. Beides sind effiziente Mittel, um die Distanz zwischen Führungskraft 2.0 und seinen Peers zu vermindern. Dies hilft vorallem, wenn die Führungskraft 2.0 und seine Mitarbeiter immer “auf Achse” sind. Es muss immer nicht Twitter, WordPress oder Blogger (gehört google) als Plattform sein. Es gibt anderes und alles liegt wie gewohnt in der Cloud, hier eine Auswahl:

Tumblr
Wie Twitter ohne die 140 Zeichen-Beschränkung, kann zum ausgewachsenen Blog ausgebaut werden. Man kann in sein “Tumblelog” auch Bild, Ton und andere Dateien reintun. Hier gibt’s ein 18-minütiges Tutorial und hier geht’s zum Wiki-Eintrag. Hätte ich Tumblr früher gekannt, dann hätte ich mir überlegt, mein Blog auf Tumblr zu führen, anstelle wie jetzt bei WordPress.

Snipia
Quasi Twittern pro Projekt. Projektgruppen anlegen, den Gruppenmitgliedern Aufgaben zuweisen, Statusupdates posten, Dateien gemeinsam mit Teammitgliedern bearbeiten. Kostenlos.

SAP Streamwork
geht in die gleiche Richtung wie Snipia. Es ist eine Microblogging, Produktivitätssteigerungs und „Decision-Support“ Plattform. Ein Mitglied kann zu einem bestimmten Gebiet/Thema/Aufgabe eine „Aktivität“ eröffnen und dann diese Aktivität mit anderen Mitgliedern teilen oder andere Mitglieder einladen (Ein bizzeli analog der Circles auf Google+) Im Informations-Strom zu einer Aktivität können alle Arten von Dokumenten (doc/xls/pdf/ppt/video/etc) hinzugelegt werden. Als zusätzliche Objekte können Elemente wie Timeline, Poll (Umfrage), Pro/Contra Liste mit den Teilnehmern geteilt werden. Abschliessend können die Entschlüsse als Decision Items festgehalten und mit den anderen geteilt werden. Zu Streamwork geht’s hier.

Yammer
Wie Twitter, ist quasi ein Firmentwitter, weil nur diejenigen mit der gleichen xyz.com  Email-Adresse die Meldungen untereinander sehen. Die unadministrierte Lösung ist gratis, die administrierte Version kann bös ins Geld gehen, vorallem wenn viele Mitarbeiter registriert sind. Ich verwende firmenintern Yammer, migriere aber immer wie mehr zu google+

Socialcast
Nachtrag 22.10.2012:Die Firma VMWare hat mit http://www.socialcast.com/ ebenfalls eine Social-Network Plattform in Angebot, welche z.B von der Firma SAS oder von Philips genutzt wird.

Socialtext
Mischung zwischen Wiki , Weblog und FirmenSocialNetwork. Man kann via Browser, Handy oder einer Adobe AIR-Applikation zugreifen. Ebenfalls ist ein Activity Stream integriert. Man kann das als eine echte Knowledgemanagement-Plattform ansehen. Kostenpflichtig, On-Demand beginnt bei 5000 USD/Jahr  für 50 Mitarbeiter. Socialtext ist nach meinem Kenntnissstand die einzige Lösung, die auch lokal, als on-premise Lösung betrieben werden kann.

Google+
Jeder Geschäftsmann sollte sich https://plus.google.com/ anschauen, jeder! Was Facebook für das Privatleben ist, könnte google+ für das Geschäftsleben (und Familienleben) werden. Google+ ist ein Blog, ein Microblog, die Aufmachung mit den Circles ist sehr ansprechend, die Integration mit gmail top und g+ konkurrenziert sogar noch Skype. Bringt man sein Unternehmen auf google+, dann braucht man kein anderes Blogging/Microblogging-Tool oder ähnlich. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass über kurz oder lang g+ der Totengräber für Yammer sein wird. Genau gleich wie Facebook ist google+ gekommen um zu bleiben. Und:Viele Geschäftsleute trauen google mehr als Facebook. Ja, ich bin ein Fan (geworden).

Hier gibt es die Wiki-Einträge zu den Blogplattformen: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Blogger.com http://de.wikipedia.org/wiki/Wordpress
Und hier gibt es noch eine laange Liste von Alternativen: 
http://www.quora.com/Who-are-the-top-competitors-to-Yammer

Führt Ihr ein “Social Business”, dann braucht Ihr sicher so ein Tool wie oben, oder? Danke für Eure Feedbacks!
So long, euer Geschäftsmann20, Palo

 

 

Web 2.0 mal praktisch (11) – Für Projektmananager 2.0: Von diesen Tools sollte man Kenntnis haben

Basecamp / Trello

Heute geht es um Projektmanagement-Plattformen, um echte Projektmanagement-Plattformen. Natürlich kann man Micro-Blogging Werkzeuge wie Twitter, Tumblr oder SAP-Streamwork auch als Hilfe für Projektabwicklung brauchen. Aber um die geht’s nicht, die kommen glaube ich, erst in Folge 19. Aber jetzt zur Sache:

Ich stelle kurz  Trello und Basecamp vor. Beide Plattformen laufen wie alle anderen bereits vorgestellten Plattformen in der Cloud, als ein “Software as a Service” (SaaS). Ich will die Plattformen aber so wenig wie möglich vergleichen, denn Beide sind doch verschieden. Klar, jedes Werkzeug zur Projektabwicklung braucht Milestones und To-Do’ s und irgendwelche Dashboards (=Instrumententafeln), Gruppenmember und Activities.

Basecamp ist eine der arrivierten Plattformen. Die Gratisversion ist nicht wirklich für die Abwicklung von Projekten, die ich gewöhnt bin, geeignet, zum Ausprobieren reicht Sie allemal. Ab 49$/Mt bekommt man dann wirklich genügend Ressourcen (Speicherplatz, Anzahl Projekte, etc).  Die Grundlagen eines Projekte sind wirklich schnell angelegt, Projektdefinition erstellen–>Auf die ToDo-Liste gehen und ToDo’s anlegen–>Auf dem Kalender Milestones anlegen. Gruppenzuordnungen, Zuweisungen von ToDo’s an Dritte und die ganzen Benachrichtigungsmechanismen (zB. Message Posting bei Milestone-Erreichung oder -Ueberschreitung) sind auch drin.

Trello überrascht mich zunächst positiv mit nicht-funktionalen Features: Der Zugriff ist per se via https und somit gesichert. Einloggen kann man sich ebenfalls mit seinem google-Account, was auch in so einem Setup häufig Sinn macht, denn wenn man so eine Plattform verwendet, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man ebenfalls mit google-Docs oder mit Gmail  arbeitet. Eine Preiskomponente konnte ich nirgends finden.  Die Projekte werden hier über “Pendenzenlisten” gemanagt, man kann x-Listen nebeneinander auf dem Screen anlegen. Sprich: Man definiere ein Board–> Auf dem Board mache man eine Liste(n)–> Auf die Liste kommen Card(s) –> und die Cards werden Membern zugeteilt (bzw. die Member “nehmen” sich eine Card und arbeiten diese ab.)  Der Aufbau ähnelt ein bizzeli dem aktuellen Facebook-Client, sprich man sieht rechts, was die “Anderen” machen und was gerade so “Läuft”.  Trello kann vielfältig eingesetzt werden, stark ist es sicher als PM-Tool bei der agilen Software-Entwicklung.

Wenn Ihr mehr SEHEN wollt, schaut Euch die Clips hier an, beide dauern ca 6. Minuten:

trello: http://www.youtube.com/watch?v=aaDf1RqeLfo&hd=1
basecamp:http://www.youtube.com/watch?v=p-GIZ5sFak4

Auf die Frage,  was ich momentan brauche, muss ich leider sagen, keines der obigen Tools (trello wird beim nächsten Scrum-Projekt bei mir zum Einsatz kommen, glaube ich). Ich arbeite aktuell mit einer inzwischen wohl 30-jährigen Methode mit Wasserfall-Prinzip namens “Hermes“, aber auch die haben, was die Unterstützung anbelangt wirklich vorwärts gemacht! Der Hermes Power-User hilft mir bei der Projektinitialisierung und beim Projekt-Dokumente-Management ungemein! Zwar läuft dieses Tool nicht in der Cloud, sondern auf meinem PC, dankbar für die Erleichterung bin ich trotzdem 🙂

Hermes Power-User downloaden: http://www.hermes.admin.ch/ikt_projektfuehrung/poweruser/hermes-power-user-release-2.0

Web 2.0 mal praktisch (1) – Lass Dir Dein eigenes Produkt fertigen

Das Sourcing Portal für Produkte

Eigenes Produkt gefällig? alibaba.com erlaubt es irgendwelche Produkte zu sourcen! Ab 30 Stück hat man eine eigene TV-Linie, bei Snowboards reichen schon 15 Exemplare um eine eigene Marke zu kreieren.  Aber zugegebener massen wird es bei grösseren Stückzahlen interessant, z.B. bei den Snowboards sind die Lieferanten erst ab einem Lot von 500/1000 Stück bereit, wirklich persönliches Customizing zu einem (sehr) angemessenen Preis anzubieten. Aus meiner Sicht ist diese Web 2.0 Sourcing Plattform ein exemplarisches Beispiel, wie das Internet die Globalisierung “hebelt”. Man kann irgendein Gut “gleich um die Ecke”, sprich im Browser entdecken und für seine Bedürfnisse produzieren lassen, egal wo sich der Produzent auf diesem Globus befindet. Geht mal durch und schaut Euch die Preise an! Viel Vergnügen beim Schmöckern…

WEB 2.0 mal praktisch (0) – Business-Anwendungen für den Geschäftsmann 2.0

Am Ende dieses Jahrzehnts, wenn die Bevölkerungsgruppe der Digital Natives die kritische Masse in den Geschäftsleitungetagen überschritten  hat (Details hier), wird niemand mehr daran zweifeln, dass die Zukunft der Businessanwendungen in der Cloud liegt. So lange muss der innovative und kostenbewusste Geschäftsmann nicht warten. Es gibt bereits jetzt Cloud-basierte Anwendungen, die sich mit bestehenden on-„premise“ Lösungen durchaus messen können. Andere Lösungen sind vielleicht noch nicht so ausgereift, aber preislich oder in Bezug auf einen sexy-Lösungansatz sehr interessant. Dieser Post ist der Beginn einer kleinen Serie „Cloud mal praktisch“ in welcher diverse Plattformen vorgestellt werden, die für den geschäftlichen Verwendungszweck gedacht sind. Anbei ein kurzer Ausblick auf die Serie (Update 11.2.2012 mit Links):

  1. Lass dir dein eigenes Produkt fertigen
  2. Hol Dir Dein Design, günstig, schnell und einfach
  3. Nie war es einfacher Deine Kunden zu (Be-)fragen
  4. Markenaufbau a la Minute
  5. Noch nie bist Du schneller zu einem Webshop gekommen
  6.  Wozu ein Webshop? Vielleicht tun es ja bestehende Marktplätze
  7. Noch nie war Werbung einfacher
  8. Vergiss nicht auch mit Kleinanzeigen zu werben!
  9. Es war nie einfacher, Rechnungen zu erstellen und zu versenden
  10. Wieso immer e-Banking: Zahlwesen für Business mal anders
  11. Für Projektmananager 2.0 : Von diesen Tools sollte man Kenntnis haben
  12. Wer braucht noch eine Telefonzentrale?
  13. Nie war es einfacher, dass Dritte Dir helfen, Deine Produkte/Leistungen verkaufen
  14. Wenn man schon einen Anwalt braucht, dann so
  15. In 4 Tagen unter 1000 CHF zur eigenen AG
  16. Die Plattform für Kleinarbeiten, vorallem für Kleinarbeiten 2.0
  17. Die Plattform für alle anderen Arbeiten
  18. Die virtuelle Post, echt gut
  19. Es war nie einfacher, sich mit seinen Mitarbeitern und Partnern auszutauschen
  20. Tipps für Sicherheitsbewusste
Vielleicht ist etwas für Euch dabei. Aber eins ist aus meiner Sicht ganz sicher:  Die Liste lässt erahnen, dass das Internet – insbesondere das “Social Web” – wirklich eine disruptive  Technologie ist. Diese hat erst jetzt damit begonnen, unsere Geschäftswelt so richtig umzukrempeln. Wir stehen erst am Anfang einer Business Revolution und auch am Anfang einer Management Revolution, denn sowas braucht auch andere Führungskräfte!  

Interessiert? Dann bleibt in den nächsten Wochen auf diesem Kanal!

So long, Palo Stacho, Euer Geschäftsmann20

Kleinanzeigen in der Zeitung, das war Gestern

Wer schaltet heute noch Kleinanzeigen in einem Printmedium? Wohl niemand mehr, dafür gibt es ja diverse Plattformen, geordnet nach Themengebieten. Die Auktionsplattformen www.ricardo.ch und www.ebay.ch kennt wohl inzwischen jeder, aber es gibt mehr und viele Plattformen bieten heute auch eine Smartphone-App an:

Kleinanzeigenportale: Hervorzuheben ist hier sicher http://www.kleinanzeigen.ch und deren Facebook-Seite http://apps.facebook.com/kleinanzeigen/?ref=ts bis heute hat diese Page 1000 Likers

http://www.piazza.ch oder http://www.tutti.ch oder http://www.tradus.ch oder http://www.craigslist.org (Craigslist ist DIE revolutionäre Kleinanzeigen-Plattform aus den USA, auch nach Jahren kommt diese in einem spartanischen Outfit daher)

Tauschbörsenhttp://www.exsila.ch

Autoshttp://www.autoscout24.ch oder http://www.auto.ricardo.ch oder http://www.car4you.ch

Immobilien: http://www.nzzdomizil.ch oder http://www.immostreet.ch oder http://www.immoscout24.ch oder http://www.homegate.ch oder http://www.newhome.ch oder  http://www.immoclick.ch. Will man diese Portale nicht einzeln abklappern, dann empfiehlt es sich bei „Aggregatoren“ vorbeizusurfen, wie z.B. http://www.comparis.ch. Letzthin haben wir in der Familie gerade eine Anzeige auf homegate.ch geschaltet. Die Annonce war zwei Wochen geschaltet und kostete uns gegen 150 Franken, vermittelt wurde die Immobilie, die wir ausgeschrieben hatten, aber dann doch über ein Inserat auf der Kleinanzeigentafel des lokalen Coop-Geschäfts 😉

Die obige Auflistung hat keinen Anspruch an Vollständigkeit aber die Menge der für die Schweiz verfügbaren Services zeigt, dass der Markt beachtlich ist und Fakt ist, dass diese Plattformen allesamt zu den Sargnägeln der Zeitungs- und Zeitschriftenindustrie gehören!

Meine ersten Erfahrungen mit LTE in der Schweiz – Das ist echt ein Datenturbo!

Huawei LTE USB Modem E398
Das LTE Test-Modem der Swisscom

Ueber die Feiertage gönnte ich mir einige Zeit um zu erfahren, ob das mobile Surfen via LTE  mich in eine neue Dimension des Datenverkehrs beamt. Ich habe auf dem Tourismusbüro in Grindelwald ein Huawei USB Modem E398 „LTE Trial“ der Swisscom gemietet (Siehe Pressemitteilung). Die Woche kostet 19 Franken und es ist ein Depot von 100 CHF zu entrichten. Auf meine Rückfrage hin haben Sie auf dem Tourismusbüro 10 solche Modems erhalten, ich war der Dritte, der so ein Gerät hier im Ort bezog und der erste „Inländer“.

Nach dem Reinstecken des USB-Modems ging die Installiererei los. Ich musste es wohl hinnehmen, dass auf meinem Thinkpad nun wieder mal eine Version des „Unlimited Data Managers“, V 10.5.0 installiert wurde.  Was mir aber gar nicht gefiel, war das untenstehende Fenster, denn als Lonovo Thinkpad Benutzer bin ich auf die Thinkpad Acccess Connections angewiesen bzw. stark angewöhnt und will auch in Zukunft nicht darauf verzichten.

Nicht schön: Empfehlung Thinkvantage Access Connections zu entfernen
Nicht schön: Empfehlung Thinkvantage Access Connections zu entfernen

Ich habe ergo hier „überspringen“ gewählt.  Anschliessende ratterte die Installation in gut fünf Minuten bei mir auf dem X200 durch, mit anschliessendem Reboot des Rechners.

Nach dem Restart habe ich das Modem eingesteckt. Ich wurde anschliessend vom Unlimited Data Manager aufgefordert, einige Grundkonfigurationen vorzunehmen. Das tat ich dann auch, da war nichts Spezielles bis auf dieses Fenster: Hier gab ich an, dass das Programm NICHT bei Windows-Start hochzufahren sei und dass ich das Programm nur bei WWAN nützen wolle. So gab es dann auch keine Friktionen mit den obig beschriebenen Thinkvantage Access Connections Programm 🙂

Konfiguration Unlimited Data Manager
Konfiguration Unlimited Data Manager

Anschliessend hat mich der Unlimited Data Manger automatisch mit LTE verbunden, siehe Fenster unten.

Verbindung mit LTE, zwei Balken reichen für megaschnelles Internet!
Verbindung mit LTE, zwei Balken reichen für megaschnelles Internet!

Danach habe ich begonnen zu surfen und habe einige Dateien hochgeladen. Dabei war DIE GESCHWINDIGKEIT IST EINFACH PHAENOMENAL! Es waren KEINE LATENZEN spürbar und die Verbindung schien mir schneller als mein Kabelanschluss Zuhause! Beim Bilderupload meldete mir das System einen Transfer von über 800 KB/Sek. Sprich eine 1.5 Megabyte grosse Powerpoint-Datei wurde in weniger als zwei Sekunden in meine Cloud hochgeladen. So macht das langsam echt Spass!

Warten wir gespannt auf den flächendeckenden Rollout und auf den Preis, denn jetzt würden mich die Kosten noch abschrecken. Der Trial kostet in den entsprechenden Wintersportorten, 19 CHF / Woche oder 60 CHF / Monat. Eigentlich nicht sooo teuer, wenn man sich damit den heimischen Kabelanschluss sparen könnte, aber kappen möchte ich den doch nicht….

….und ich wünsche allen einen guten Rutsch ins 2012.

So long, Palo Stacho Euer Geschäftsmann 2.0