Wie gute Beziehungen den Geschäftserfolg nachhaltig fördern – Bei der Schweizer ICT-Branche dämmert Web 2.0 #cno #cnopanel

IMAG0456_1Am diesjährigen CNO-Panel #13 diskutierten Michael Casagranda von Silberball, Luc Haldimann von Swiss Made Software und Nicolas Schibler vom PKZ zusammen mit Dr. Pascal Sieber über die Verschmelzung von virtueller und physischer Welt und über zwischenmenschliche Beziehungen, welche schlussendlich zum Kauf eines Kunden führen (können). Der Geschäftsmann 2.0 ist erfreut über die Tatsache, dass langsam die ICT (Informatik und Kommunikationstechnologien) Branche erkennt, dass Web 2.0 und “Social” einen wirklichen Paradigmenwechsel darstellen und die ganze Welt mobil und konvergent wird!

Egal ob physische Beratung im Laden oder Supportanfrage im Web, es geht schlussendlich um Dialog, Information und Response, auch wenn einige der Podiumsteilnehmer den “Zalando-Case” doch recht strapaziert hatten….

…Recht hatten sie, die Speaker 🙂 – “Good (mobile) Relations rules!”

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

Was bringen heute noch ICT-Messen, wenn der Kunde heute einen konkreten Mehrwert erwartet? #cno #cnopanel

Heute hat sich der Geschäftsmann 2.0 wieder einmal ein ein “Klassentreffen” begeben, denn heute findet zum 13. Mal das CNO-Panel statt. Dabei hat er sich dieses Jahr einmal zu einem Workshop eingeschrieben, welches ein echtes 1.0er Thema ist: “ICT-Marketing – Wie lässt sich das Beste aus Messen / Kongressen herausholen”.

Icno2013n der Runde wurde recht schnell klar, dass der Nutzen von reinen ICT-Messen breit in Frage gestellt wurde. Bei Kongressen, welche den Kunden einen konkreten Nutzen in Fachreferaten geboten werden kann, sieht das nach wie vor anders aus. Der Geschäftsmann nahm aber wahr, dass die meisten Workshopteilnehmer  nach wie vor Hemmungen haben, von Messen abzulassen! Sie scheuen sich immer noch, die Stände an den Messen aufzugeben und sich physisch nicht mehr zu zeigen, auch wenn sozuagen alle Anbieter im Raum bestätigten, dass an Messen immer wie weniger Leads mehr generiert werden können.

Klar wurde, dass Kongresse und Messen (sofern es solche noch im ICT-Markt geben wird) zukünftig im Marketing-Mix einen schweren Stand haben werden. ABER: Der Geschäftsmann weiss genau, wie z.B Kongresse – mit den richtigen Begleitmassnahmen in der virtuellen Welt – nach wie vor für die Anbieter gewinnbringende Anlässe sein können! Interesse? Dann kontaktieren Sie den Geschäftsmann 2.0, Sie wissen ja, wo und wie Sie ihn finden, oder hinterlassen Sie Ihm im Kontaktformular doch eine Nachricht http://geschaeftsmann20.com/kontakt/ 

Zum Schluss sagt der Geschäftsmann nur noch eins: “Mach nur, was Du messen kannst”, das gilt auch für Messen und Kongresse

“Der wahre Wertbeitrag der IT” – Stimmt, aber das greift zu kurz – Pascal Sieber’s Aufsatz im “IT business” und am CNO-Panel XII

Volles Haus am CNO Panel #12 in Bern

Der wahre Wertbeitrag der IT” war das Motto des diesjährigen XII. CNO Panels in Bern, wo sich sehr viele Führungskräfte aus der IT ein Stelldichein gaben.  Den gleichen Titel tragen ebenfalls Siebers Einleitung zum aktuellen Buch “Die Organisation des E-Business XII“, wie auch  der gleichnamige Aufsatz im IT business 4/12. Sieber basiert in seinen Ausführungen uA auf den Arbeiten und Erkenntnissen von Prof. N. Venkatraman und geht auf den Sachverhalt ein, welche tatsächliche Kraft die IT zur Veränderung von Unternehmen oder gar Branchen habe. Dabei ist von “IT induced business reconfiguration” die Rede und der daraus abgeleiteten Frage: Welche Auswirkungen hat die IT auf mein Business heute und in Zukunft?

Level 4 ist spannend! Klicken zum vergrössern

Ganz spannend schienen dem Geschäftsmann 2.0 am Anlass wie auch in den Aufsätzen die Ausführungen von Sieber / Venkatraman zum Thema “IT enabled Business Transformation“. Vorallem die Grafik dazu hat es dem Gmann angetan. Einerseits ist sie beinahe zwanzig Jahre alt, sie ist aber nach wie vor brandaktuell! Anderseits begeistert der Inhalt dieser Grafik. – Nicht der oberste Level (5), der ist dem Geschäftsmann klar: Dass bei maximalem Transformationsgrad und bei gleichzeitig höchstem Nutzen eine Geschäftsmodell Redefinition vorliegt, das liegt auf der Hand (Beispiel: 1 Kg Brekkies für zwei Stutz zu verkaufen ist was komplett anderes als 200 Gramm Sheba für 9 Franken! (Gewicht und Preise erfunden)). Aber der Level 4 – der hat es dem Geschäftsmann angetan. Dort steht: “Business Network Redesign” – wow!

Sprich: Bevor alles anders wird (Level 5) wird zunächst das ganze Netzwerk umgekrempelt (Level 4). Und genau das passiert heute, nicht nur im Unternehmen, sondern überall – Also morgen wird die Welt eine gaanz andere sein! Willkommen bei der Digitalen Revolution!

Sieber und Venkatraman sprechen dann von der ICT Revolution, welche unbestrittenermassen abläuft. Nur muss der Geschäftsmann dazu sagen: Es geht bei dem allen nicht (nur) um die IT, welche sowas jetzt zu ermöglichen scheint. Die digitale Revolution, welche das Age of Social einleutet, besteht aus drei Transformationsfaktoren:

  1. Disruptive Technologien (eben die IT) UND disruptive Kommunikationsmittel
  2. Die “Third Wave” der Globalisierung (Frei nach Huntington) und am wichtigsten,
  3. Die Millenials

Fazit: Die Frage sollte lauten “Welche Auswirkungen hat die digitale Revolution auf mein Geschäft bereits heute und dann morgen?” –> This is not “IT induced business reconfiguration” – this is “Business disruption due to a digital revolution” oder so….

…so Long, Euer Gmann 2.0

Massenentlassung: „Schwarze Wolken für die UBS“ ?! –So ein Seich, eine Chance für die Bank und ein Glücksfall für die Schweiz!

Blick am Abend
Komplett falscher Slogen auf der Titelseite Blick am Abend 30.10.2012

Der Geschäftsmann 2.0 ist heute wieder zwischen Bern und Zürich gependelt. So kam Ihm das Boulevard Blatt “Blick am Abend” in die Hand. Auf der Titelseite prangt die Schlagzeile dass eben “Schwarze Wolken über der UBS” hängen, da in der Schweiz 2500 Stellen abgebaut werden. Ok, die Einzelschicksale sind hart, es ist nicht angenehm wenn man seinen Job verliert. Das ist alles Andere als lustig, das weiss der Gmann 2.0 auch aus eigener Erfahrung. Aber für die Schweiz ist das ein Glücksfall! Eine goldene Regel sagt, dass jeder 3-4 Bankarbeitsplatz eine Informatikstelle sei. Beim vom Abbau betroffenen Investmentbanking ist eher jeder Dritte irgendwo in der IT, denn dieses Geschäft ist noch “IT-intensiver”. Der Geschäftsmann 2.0 ist überzeugt, dass die gegen 800 “frei werdenden” Informatiker, wenn es dann auch soviel sind, von der vom Fachkräftemangel geplagten Schweizer (IT-) Wirtschaft aufgesogen werden wie Wasser von einem trockenen Schwamm! Und was ist mit den anderen? Qualifizierte Leute aus dem Backoffice der Bank kann man vielerorts in den Schweizer Unternehmen brauchen, man darf dann halt einen oder zwei Deutsche Mitarbeiter weniger anstelllen (Auch der Geschäftsmann 2.0 sorgte sich um die eine ausgewogene Verteilung der im Betrieb arbeitenden Nationalitäten). Also wo ist das Problem? Denn auch für die Bank ist es eine Chance, dass die UBS eine weniger “böse” Bank wird. Wie es der Pascal Sieber gestern am 12. CNO-Panel wieder mal treffend gesagt hat: The world needs banking but nobody need banks, oder so. Right! Denn “klassiche” Banken gehören zu den Unternehmen, die in nächster Zukunft übermässig von der digitalen Revolution betroffen sein werden!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

PS: Von wem war das Zitat schon wieder? Bill Gates?