Verkehr 2.0 wird Europa und die Finanzindustrie mehr verändern als alles Andere

Autonome, fahrerlose Fahrzeuge und die deflationären Kräfte der Sharing Economy werden die vom Autobau geprägte europäische Wirtschaft in nicht geahntem Masse umwälzen. Das Gleiche gilt für die Versicherungsgesellschaften, deren Autoversicherungsgeschäft sich in in Luft auflösen wird.

“Es wird weniger Autos in den Strassen haben – Vielleicht nur 30% der Menge, welche heute vorhanden ist” – Sebastian Thrun, früherer Entwicklungsleiter des Google Auto

Ein typisches Auto wird in 96% der Zeit nicht gebraucht.  Eine Studie der Columbia

Ich bin ein Disruptor - Google Auto by Angelina
Ich bin ein Disruptor;  Google Auto by Angelina

Universität sagt aus, dass die 13’000 ‘Cabs’ in New York durch 9’000 selbstfahrende Taxis ersetzt werden könnten. Eine andere Studie der OECD für die Stadt Lissabon zeigt, dass “Taxibots” die Anzahl benötigter Fahrzeuge in der Stadt um 80 bis 90 Prozent verringern würden. Gemäss dem Economist hat in der Region San Franzisco niemand Angst vor den Google Autos, Zwar nerven sie, weil die Fahrzeuge warten, bis der Fussgänger den Streifen ganz verlassen hat, aber ansonsten sind diese akzeptiert. Bis heute haben diese 2.9 Millionen Kilometer zurückgelegt, dabei gab es nur 12 kleine Unfälle, keine Verletzten und schon gar keine Toten!

Wenn 90% der Fahrzeuge in den USA selbstfahrend wären, dann würden die jährlichen Verkehrstoten von 32’000  auf 11’300 fallen und die Städte könnten die Parkplätze, welche durchschnittlich 24% der Stadtfläche ausmachen, anders nutzen.

Und in Europa? Rosige Aussichten für Google, Tesla und die USA und hoffentlich auch für Europa! Unser Kontinent wird mitgeprägt vom Autobau, sei es bei den Italienern, bei den Franzosen und bei den Deutschen sowieso. Auch Grossbritannien hat eine riesige Automobilindustrie, auch wenn es keine britischen Volumenmarken mehr gibt. Portugiesen, Spanier und Tschechen haben auch riesige Autofabriken. Natürlich freut es auch jeden Europäer, wenn seine Städte nicht mehr mit belegten Autoparkplätzen zugestopft sind und es viel weniger Unfälle und Verkehrstote gibt. Nur, was passiert mit der Automobilindustrie, was passiert mit den (europäischen) Autobauern, wenn diese nur noch ein Drittel ihres heutigen Volumens verkaufen? Was passiert mit den Automotive Zulieferern in der Schweiz, wenn die Deutschen nur noch 30% des heutigen Auftragsvolumens vergeben? Und was passiert mit den Versicherungsgesellschaften, nicht nur in der Schweiz, sondern überall? Es wird viel weniger Automobilversicherungspolicen mehr geben und da die Risiken im Strassenverkehr massiv zurückgehen werden, gibt es für die Versicherungsgesellschaften nichts mehr zu verdienen! – Wir werden über Jahrzehnte eine deflationäre Marktentwicklung erleben. Jeder Banker und Volkswirtschafter hat Angst vor einer Deflation, aber die U(e)BER-Deflation wird kommen wie das Amen in der Kirche!

Ist das gut? – Musk und Page als reizender Stachel im Fleisch der europäischen Wirtschaft  Das deflationäre Marktumfeld ist das einte, das andere ist der Arbeitsmarkt: Wie sieht denn die europäische Wirtschaft und dessen Arbeitsmarkt aus, wenn die Autobauer zukünftig 70 – 80% weniger Belegschaft brauchen?

Hoffen wir, dass Larry Page von Google und Elon Musk von Tesla als Stachel in der Europäischen Automobilindustrie genügend weh tun, dass wir uns auf dem ‘alten Kontinent’ tiefgreifend erneuern werden!

Fazit: Verkehr 2.0 wird ergo einen riesen Einfluss haben, viel mehr auf unsere Wirtschaft als auf unsere Mobilität, einverstanden?!

Wir leben in spannenden Zeiten! So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quellen: Urban Mobility System Upgrade (see PDF), Economist, Columbia University ‘Transforming personal mobility’

UBER – Erfahrungsbericht: Schneller, günstiger, einfacher, sauberer – Die Sharing Economy oder UBERs Weltherrschaft

Ungeachtet des aktuellen Gossip rund um UBER wird das Netzwerk das globale Taxigeschäft umwälzen. Zu Recht meint der Geschäftsmann 2.0 – Ein Erfahrungsbericht.

20 Minuten Gossip-Artikel zu UBER 2014
Der Gossip im Herbst 2014 wird UBER nicht stoppen können (Artikel 20 Minuten)

Der Geschäftsmann mag keine Taxis, insbesondere die Taxifahrer in der Schweiz. Viel zu teuer, die Grundtaxe in Zürich kostet bald 8 CHF. Zu unfreundlich, die Fahrer und die Autos in der Schlange konnte er sich auch nie ohne harsche Diskussionen aussuchen. Da kommt Ihm der UBER Dienst mit seiner Super App mehr als Recht.

Bis anhin konnte er drei Taxi-Kategorien in Zürich und in Amsterdam auspropieren. UberX sind die normalen Taxis, UberBlack sind Autos vom Typ Audi A6 oder die Mercedes E-Klasse und UberLux sind richtig angenehme Limousinen vom Kaliber der S-Klasse.

Ein kleines Preisbeispiel: UberX kostet vom Hauptbahnhof Zürich ins Hotel Dolder ca 18 CHF und der Weg zurück in der S-Klasse Limo 28 CHF. Das ist rund ein Drittel günstiger als die normalen Zürcher Taxis. Eine ähnliche Ersparnis konnte er auch in Amsterdam verbuchen.

Screenshot UBER App
Leider noch nicht in Bern. Noch zwei Klicks und das Taxi würde schon kommen – Die UBER App

Die App ist einfach der Hammer, die Bedienung ist super einfach: Die Fahrt wird bei der Kreditkarte abgebucht. Man kann wirklich easy das Taxi bestellen, mittels Geo Tagging findet der Fahrer den Fahrgast und häufig ruft er dann bei der in der App hinterlegten Telefonnummer an, wenn er in der Nähe ist und dann kommt man Ihm halt ein paar Schritte entgegen. Man sieht jederzeit, wie lange er noch zum Treffpunkt braucht, einerseits mit einer Minutenangabe und andererseits sieht man auf der Google-Maps Karte in der UBER App, wo sich der Wagen aktuell befindet. Man kann sich den ungefähren Fahrtpreis kalkulieren lassen und auch die ungefähre Ankunftszeit. Super. Und die Autos sind auch super, wie auch die Fahrer, die sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.

Jede Fahrt muss man bewerten und wenn man von den 5 verfügbaren Punkten nur deren 3 vergibt, dann fragt die App nach dem Grund. Leider sind die Fahrten vom und zum Flughafen nicht sonderlich billiger, auch bei UBER hat sich hier ein „Premium-Preis“ eingebürgert.

Fazit: Der Geschäftsmann 2.0 wünscht sich UBER unbedingt auch in seiner Heimatstadt, dann würde er wohl noch mehr Taxi fahren! Die lokalen Taxi-Unternehmen stehen vor dem Ende, zu schlecht ist der Service und zu schlecht ist der Ruf, zu hoch sind die Preise. Die aktuellen Skandale rund ums UBER-Management können dem Erfolg der Unternehmung nichts anhaben.

Apropos Skandale – Sharing Economy hin oder her. Primär ist es eine Sharing ECONOMY, und im Web 2.0 herrscht knallharte Wirtschaft und straft das Konzept des LongTail mit Lügen, findet der Geschäftsmann 2.0.

Schon gesehen? OpenStreetMap als Alternative zu Google Maps

Öffentliche Karten und Registerdaten werden im Rahmen weltweiter OpenData Initiativen von Privatpersonen in einem freien Projekt namens OpenStreetMap zusammengeführt und mit lokalen Informationen angereichert. Die Qualität wird sich mit derjenigen von Google Maps messen können, mit der von Apple-Maps sowieso.

Die Quellmattstrasse in Ipsach (CH) auf OpenStreetmap
Die Quellmattstrasse in Ipsach (CH) auf OpenStreetmap

OpenStreetMap ist ein Projekt, welches freie geografische Daten erstellt und bereitstellt. Aus diesen Daten können zum Beispiel Straßen-, Wander- oder Fahrradkarten, Routenplaner oder andere wissenswerte Informationen erstellt werden. Unter OpenStreetMap.org kann man fast genau gleich wie z.B mit Google Maps Adressen suchen. Adressen sind wichtig für die Gesellschaft und für die Wirtschaft. Korrekte, komplette und integre Adressdaten, welche zuverlässig sind. In solchen Sachen vertrauen Behörden und Unternehmen eher öffentlichen Daten und Diensten. Google Maps ist somit eine Lösung, welche da nur bedingt geeignet ist. OSM hat aber ähnlich wie das Produkt von Google verschiedene Kartenansichten. Da gibt es ebenfalls verschiedene Kartenebenen: die Standardansicht, eine sehr gut gemachte Radfahrerkarte, Verkehrskarten, eine Mapo Karte (MapQuest Open) und eine “Humanitarian”-Karte. Letztere zeigt Sachen wie Post, Kindergarten, Bank, Schulen etc.

Zum Vergleich: Google Maps der gleichen Adresse
Zum Vergleich: Google Maps der gleichen Adresse

OpenStreetMap Community – Im Web 2.0 gibt es für fast alles eine Community, welche sich entsprechend den Gesetzen der Crowd selber organisiert. OpenStreetMap in der Schweiz wird von knapp 180 Enthusiasten getrieben, in den USA sind es gegen 280. Eine Überaschung bietet

Googlephobia by Satoshi Kimbayashi
Deutsche Googlephobie

Deutschland, dort sind es gar 1700 Leute, welche in den Strassen rumlaufen, photo- und kartographieren. Naja, eigentlich ist das keine Ueberraschung bei der Googlephobie der Deutschen. Die Mitglieder leisten Ihren Beitrag, in dem Sie die (öffentlichen) Karten- und Adressdaten korrigieren und anreichern. So hat zum Beispiel für unser Beispiel oben ein gewisser Johnny Graber auf OSM die Informationen gepflegt. Er hat einige Maps im Schweizer Seeland übearbeitet hat, wie man unten sieht:

Überarbeitungen von OpenMapData Informationen eines Community Users
Überarbeitungen von OpenMapData Informationen eines bestimmten Community Users

Eine gute Sache, meint der Geschäftsmann 2.0. Auch wenn er Google mag, vertraut er lieber auf OpenData. Nur muss sich OpenStreetMap sputen, Google hat in vielen Ländern das komplettere Karten- und Adressmaterial und vorallem die bessere Suchfunktion.

Weitergehende Links:

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Eine bessere Welt und unglaubliche geschäftliche Chancen – Vivek Wadhwa (3)

Eine bessere Welt, weniger Armut, Prosperierende Wirtschaft und erfolgreiches Unternehmertun schliessen sich nicht aus. Das zeigt das Referat von Vivek Wadhwa: Der ganze Foliensatz.

In den letzten 14 Jahren ist der Anteil der Menschen, welche in absoluter Armut leben, um zwei Drittel zurückgegangen. Waren es 2000 dreissig Prozent, so sind es heute 2014 weniger als 10% (Economist). Diese Entwicklung wird DSC_0365_20140118120402995weiter anhalten, davon ist der Geschäftsmann 2.0 felsenfest überzeugt. Wenn seine Töchter gegen 2070 pensionert werden, dann wird die Technik und die Welt ebenfalls eine ganz Andere sein. Sie werden die Intelligenz der ganzen Menschheit am Handgelenk, um den Hals tragen oder implantiert haben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird es unglaubliche geschäftliche Opportunitäten geben. Google, Amazon und Facebook sind lediglich der Anfang von umwälzenden Unternehmen und Geschäftsmodellen, sowie von Technologie 2.0!

Bildet Euch selber ein Meinung, schaut Euch den gesamten Foliensatz von Vivek Wadhwa an, wohin die Reise bei der Technologie 2.0 geht. Diejenigen Unternehmen, welche die heute bestehenden Lösungsansätze in Sachen Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildung 2.0, Krankheitswesen oder ‘neue’ Nahrung kommerzialisieren können, werden die Alibabas von morgen sein! Klickt auf ein Bild und navigiert durch die ganze Bildergallerie.

 Euer Geschäftsmann 2.0 – Change Agent, Unternehmer, Project Leader,  Multiplier 

Fünf Beispiele von Technologie 2.0 – Lösungen für die Probleme der Menschheit para – Vivek Wadhwa (2)

Eine bessere Welt – Egal ob Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildungsmangel, Krankheiten, Nahrungsmittelknappheit oder Armut: Technologie 2.0 und wohl auch die Globalisierung werden die grossen Probleme der Menschheit lösen. Beispiele dazu.

Vivek Wadhwa - Humanity's Grand Challenges
Wadhwa an der ACT 2014

Der Redner, “Universaltechnologe” und Unternehmer Vivek Wadhwa (Wiki) zeigte dieses Jahr an der Konferenz ACT 2014 in Kolkata mit seiner sehr eindrücklichen Präsentation, was heute alles möglich ist. Einige ausgewählte Slides will der Geschäftsmann 2.0 Euch nicht vorenthalten.

Die Herausforderungen der Menscheit (Vivek Wadhwa) Energie, Wasser, Ausbildung, Krankheiten,  Nahrung, Armut
Die globalen Herausforderungen der Menschheit

Heute haben immer noch Milliarden von Menschen keinen verlässlichen Zugriff auf Energie, welche es für das Gesundheitswesen, Bildung, Wirtschaft und Industrie braucht. Sauberes Trinkwasser ist global knapp. Es ist allgemein bekannt, dass Bildung aus der Armutsfalle führt wie auch dass Millionen von Menschen an vermeidbaren Krankheiten leiden. Wir werden in dreissig Jahren zwei Milliarden Menschen mehr auf dem Globus sein, da braucht es auch mehr Nahrung auf dem Planeten und diese zwei Milliarden Menschen mehr sollten nicht in extremer Armut leben, so wie es heute noch Milliarden tun! Doch für alles gibt es bereits jetzt Lösungen. Hier ein paar aussergewöhnliche Beispiele vom Vivek Wadhwa:

1. Energie – Der Globus benötigt 16 Terrawatt pro Jahr, die Sonne liefert uns 6000x mehr Energie. Und dann gibt es ja noch weitere alternative Energiequellen wie Windenergie oder aus Algen gewonnener Strom.

2. Wasserknappheit – 71% des Planeten ist mit Wasser bedeckt, da wär es ja gelacht, wenn man dieses Problem nicht lösen könnte! Und ja, man braucht nur eine stabile Stromversorgung: Ein Plasmawandler reinigt Schmutz und Salzwasser in Trinkwasser um (mehr Details im nächsten Beitrag)

3. Bildungsmangel – Smartphone, Tablets und Web 2.0 werden die Bildung revolutionieren. Wer diesen Kanal schon länger liest, dem muss der Geschäftsmann 2.0 nicht mehr erklären (Details hier)

4. Krankheiten. Gedruckte Organe, bionische Prothesen und Erweiterungen oder auf den Patienten zugeschnittene Gentherapien, alles wird erschwinglich. Eine Genomentschlüsselung eines Menschen kostete im Jahr 2000 hundert Millionen Dollar, heute (2013) kostet diese weniger als zehn Tausend Dollar! Tendenz weiter fallend

5. Nahrungsmittelknappheit – Wer sagt dass wir zukünftig auf Fleisch verzichten müssen. Es gibt schon heute Studien zu Zuchtfleisch – In vitro Meat. Und natürlich werden die Äcker in die Höhe wachsen, Stichwort “Vertical Farms”. Aber vielleicht ist das ja gar nicht nötig, siehe digitale Disruption auf dem Bauernhof.

Armut – Die digitale Revolution wird weiterhin zu verminderter Armut führen. Dieser Effekt wird durch die Hyperglobalisierung unterstützt. Im Jahr 2000 lebten 30% der Menschheit unter der absoluten Armutsgrenze, heute im 2014 sind es weniger als 10% (Economist).

Im nächsten Post gibt es dann die volle Dröhnung in Sachen Wadhwa, so Long, Euer Gmann 2.0

Eine bessere Welt dank Technologie 2.0 – Vivek Wadhwa (1)

Die digitale Disruption beeinflusst alles – Die Wissenschaft hat bereits heute Lösungen für die fünf grossen Herausforderungen der Menschheit parat. Vivek Wadhwas ausgesprochen eindrückliches Referat zeigt, wie Technologie 2.0 die globalen Probleme lösen wird auch wenn wir heute skeptisch sind. 

PPP – “You know Indias’ three big P Problems? People, Pollution and Politicians!”  Das sagte der Taxifahrer dieses Jahr dem Geschäftsmann 2.0 als dieser in seinem Taxi in New Delhi herumfuhr. Auch der einfache Mann ist sich also der Herausforderungen durchaus bewusst. Auch war der Gmann 2.0 darüber erstaunt, dass das indische Taxi, wie viele übrigens, bereits mit einer Start-Stopp Automatik versehen war. Nun, Indien baut an einer besseren Zukunft: Mit Narendra Modi hat das Land einen starken und reformwilligen Politiker und dass Sie das Land dereinst auch wieder sauber kriegen werden, daran hat der Geschäftsmann keinen Zweifel mehr. Und was die Population anbelangt, auch hier ist man auf dem richtigen Weg, man kann das ja selber nachprüfen, es gibt ja Hans Roslings Gapminder und der zeigt folgende Entwicklung der indischen Bevölkerung. Hier gibt’s den Graphen dazu.

Der Welt geht es besser – In seinem letzten Beitrag ging der Geschäftsmann darauf ein, dass es uns auf dem Globus inzwischen besser geht, dass es aber immer noch vielzuviele Schwarzseher und Ignoranten auf der Welt gebe und dass jede Frau und jeder Mann heute selber nachprüfen könne, wie es um unseren wundervollen Planeten steht.

Zu verdanken ist das der wundervollen Technologie Der weltweit bekannte Redner und “Universaltechnologe” Vivek Wadhwa (Wiki) zeigte dieses Jahr an einer Unternehmerkonferenz in Kolkata, Indien, was heute alles möglich ist. In seinem Vortrag zeigte er bereits heute verfügbare und unglaubliche Technologien, welche helfen, die grossen Herausforderungen der Menschheit zu lösen. Egal ob Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildungsmangel, Krankheiten, Nahrungsmittelknappheit oder Armut – Überall sind Lösungen vorhanden!

Disruptive Technologie(n) wird zunächst unterschätzt – Diese Lösungen werden greifen, auch wenn viele heute meinen, es gehe eher bergab. So zeigte Wadhwa, dass Technoloige Anlaufzeit brauche und am Anfang einerseits viel zu hohe Erwartungen an falschen Orten gestellt würden. Andererseits entstünden Netzwerkeffekte welche die technologischen Auswirkungen stark hebeln würden. Andererseits versursachten die umwälzenden Technologien positive Auswirkungen in Gebieten, an welche man am Anfang gar nicht gedacht hatte.

Diusruptive Technologien greifen exponentiell – Im Jahr 2000 war ein $1000 Notebook in der Lage, Funktionen eines Insektenhirns durchzuführen. Heute (2013/2014) “kann der Notebook” schon die Funktionalität eines Maushirns und 2023 wird ein durchschnittlicher Notebook in der Lage sein, menschliche Gehirnwindungen nachzuvollziehen. Und gegen 2050 wird ein Notebook – sofern er dann immer noch Notebook heisst – die Brainpower der Menschheit vereinen!

Die Geschichte der Technologie hat erst begonnen! Wir wissen nicht, wohin die Reise führen wird. Social Business war der Anfang. Das ist eine unglaubliche ZwoNull, welche da auf uns zukommen wird!

Im nächsten Post werden einige Beispiele von Wadhwa’s Referat gezeigt, welche unglaublichen Technologien heute bereits vorhanden sind, um Energieprobleme, Wasserknappheit, Bildungsmangel, Krankheiten, Nahrungsmittelknappheit oder Armut zu bekämpfen.

Wer braucht schon Zukunftsforscher? (2) – Wir haben ja Google

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Zukunftsforschern ist nicht zu trauen, Trendforschern schon eher und Google-basierte Zukunftsforschung ist noch zu neu, aber auf jeden Fall amüsant. 

Der Geschäftsmann 2.0 geht gerne an Vorträge von Zukunftsforschern. Die Meisten sind ausgezeichnete Rhetoriker, welche ein unglaubliches Zukunftsfeuerwerk zünden. Leider musste der Geschäftsmann 2.0 in den dreissig Jahren seines Geschäftslebens herausfinden, dass deren Prognosen fast immer falsch sind, abgesehen von den fundamentalen Trends, welche ja auf einer soliden Datenbasis fussen.

Deswegen sind dem Geschäftsmann 2.0 Trendforscher viel lieber. Deren Trends basieren auf seriöser Datenbasis und Bandbreiten. Wenn jemand z.B Hans Rosling oder Vivek Wadhwa gesehen hat, dem kann es schon passieren, dass ein solcher Vortrag das Leben verändert. Weniger spektakulär ist es, wenn man Google zu Hilfe nimmt – und wahrscheinlich auch weniger seriös. Aber amüsant ist es alleweil, wie es die Cartoonisten von xkcd.com zeigen. Die haben aufgezeigt, was alles gemäss Googleabfragen in den nächsten 100 Jahren passiert. Viel Vergnügen beim Sudium!

Apropos:

  • Hans Rosling hat in der Tat den Geschäftsmann ausserordentlich geprägt, mehr gibt es hier.
  • Vivek Wadhwas Referat 2014 in Kolkata war etwas vom Besten, was der Gmann 2.0 je gesehen hat, mehr dazu nächstens auf diesem Kanal! Bis dahin kann der Geschäftsmann 2.0 seinen Speech zur Frau 2.0 empfehlen (women2.0 – SF Conference 2013: “Wieso sind Frauen nicht so stark bei Web2.0 & Social Media Startups vertreten? Wieso kriegen immer nur die arroganten jungen Kids das Geld bei den VCs?). Ganz gut wird es aber nach ca 6 Minuten (Direktzugriff hier), Dort erklärt Wadhwa  in drei Minuten, wieso und wie Unternehmer die Welt retten werden.
  • Die aktuellen Megatrends und die Megatrendmap von Horx gibt es hier.

Fussballvereine bekommen von der SAP eine Analyse-App – Dank Hana und Hasso Plattner

Nach der Schwinger App (Bild) kommt nun die Hana Fussball App
Nach der Schwinger App (Bild) kommt nun die Hana Fussball Analyse App

Hana macht es möglich, nach dem die SAP Schweiz letzthin eine App für das eidgenössische Schwingfest 2013 entwickelt hat, geht der SAP Mitgründer Hasso Plattner nun für den Deutschen Fussball noch viel weiter. Gemäss einem Artikel der Computerworld Schweiz entwickelt die SAP AG neue Hana-Projekte: “Zusammen mit dem deutschen Fussballbund, dem TSG 1899 Hoffenheim und dem Fraunhofer IIS arbeitet Plattners Firma an einer Analyse-Applikation für Fussballtrainer – mit Performance-KPIs für jeden einzelnen Spieler. Auch das klingt zunächst recht exotisch. SAP hat vor, die Hana-Applikation an Fussballvereine zu verkaufen, und auch die fussballbegeisterten SAP-Endanwender in der Südkurve können dann per mobiler App die Spielzüge ihrer Mannschaft analysieren.”

Hörthört, auch Fussballbegeisterte werden bald ihre eigenen Datenanalysten. Fussballfan ohne Smartphone zu sein ist bald nicht mehr möglich! Lesen Sie mehr dazu im nächsten Artikel zu den “Top-10 BI-Trends 2014”.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – und danke dem Bündeler 2.0 für die Vorlage.

Die 9 Vorsätze des Geschäftsmannes zur 2.0 für 2014

Der Geschäftsmann ist im vierten Jahr seines Blogs, seine Reise in der Welt der ZwoNull ist inzwischen weit gediehen. Auf Grunde dessen kommen langsam die wirklich harten Brocken ans Tageslicht, welche der Geschäftsmann erlernen, verinnerlichen oder abarbeiten sollte. Deswegen hat er für 2014 Vorsätze auf der Liste, welche doch herausfordernd sind:

  1. Google wird vollends zum Freund vom Geschäftsmann
  2. Sich vom PC/Notebook und von Windows lösen, sprich das Pad als primäres Arbeitsgerät nutzen.
  3. Das Passwortmanagement regeln.
  4. Die wirklich guten Apps zu leben:  AirBnBVinePinterest und Instagram
  5. Seine Bucketlist (geschäftlich & privat) einpflegen und danach leben (und zwar hier)
  6. Den ersten Video-Blogbeitrag erstellen
  7. Die neue Berufung wirklich finden und anfangen
  8. Ein Buch und ein E-Book zu schreiben, insbesondere “Das Koch-Buch zu ‘Social Business’ ” liegt Ihm immer wie mehr am Herzen.
  9. Mit “Social Business” noch mehr Umsatz machen, sagen wir mal sechs Projekte, Mandate oder Speaches

Datails dazu:

  1. Google muss Dein Freund werden und auch Google Analytics: Und um erfolgreich zu bleiben, muss man auch alles messen! Aber Achtung, nicht übertreiben. Menschliche Führungskompetenz und Empathie sind in der heutigen Zeit noch mehr gefragt. Für das Geschäftsmodell gilt aber: Messen! Der Geschäftsmann hat dies hier schon mal detailliert beschrieben un der er wird es in Zukunft noch mehr tun
  2. Ipad Air mit Logitech Keyboard ist ein ausgewachsenes Arbeitsgerät
    Ipad Air mit Logitech Keyboard ist ein ausgewachsenes Arbeitsgerät

    Pad Der PC stirbt und das Tablet wird noch stärker. Nach einer langen Evaluationsphase vom Samsung GalaxyTab (zu klein zum Arbeiten), über das Ipad 2 (zu früh) zum Surface (Windows ist für Tablets nicht geeignet), zum Ipad Mini (zu klein) endlich zur Offenbarung: Das Ipad Air ist der Knaller. Es ist das erste Tablet mit dem Potential, beim Geschäftsmann zum Hauptarbeitsgerät zu werden.

  3. Passwörter Unmengen von Passwörter, beim Geschäftsmann sind es etwa aktuell 103. So kann das nicht weiter gehen, wir schauen uns Clavid, oder die Apps OnePassword / KeePass an.
  4. Neue Apps Die Welt ist multimedial, kurz und witzig. Die Welt liebt kurze gute Stories. Das Web 2.0 benötigt kurze, gute oder schön zurechtgemachte Inhalte. AirBnB hat die schönsten Bilder von Häusern/Wohnungen, klar das Portal beschäftigt dafür auch Profi-Fotografen. Vine stösst mit 7-Sekunden Videos, 140 Zeichen und Infografiken genau in dieses Horn und Pinterest / Instagram sind per se multimedial und immer noch am Kommen, vorallem bei den Jungen.
  5. Bucketlist Das Leben ist zu kurz, die falschen Sachen zu tun. Ueberleg Dir was Du willst im Leben, geschäftlich wie privat. Schreib es runter und leb danach!
  6. Eigene Videos Die ZwoNull ist wie bereits oben erwähnt multimedial. Das beste aktuelle Beispiel ist für den Geschäftsmann immer noch der #xmasjammies Clip von letzten Weihnachten. Videodreh gehört zu den Grundkompetenzen. Punkt.
  7. Ja die Berufung. Der Geschäftsmann weiss inzwischen was er will und was er nicht will. Und das ist schon mal sehr viel! Jetzt muss er “lediglich” in diesem Kontext unternehmerisch was tun! Grosse Veränderungen sind für 2014 angesagt, sofern alles klappt. Wie er zur Berufung gekommen ist, das erzählt der Geschäftsmann nächstens hier auf diesem Kanal.
  8. Buch schreiben Der Geschäftsmann hat inzwischen genug Material für ein Buch zum Thema
    • Social Business oder einem Kochbuch für die digitale Transformation und zu
    • Führungsmodellen im 21. JahrhundertEin Buch zu schreiben ist eine Herkulesaufgabe, der Geschäftsmann hat bereits ein abgebrochenes Projekt dazu hinter sich. Will er wirklich nochmal anfangen? Er glaubt ja.
  9. SoBu Umsätze 2014: Unglaublich, der Geschäftsmann hat im letzten Geschäftsjahr 75% seines Umsatzes mit Services in neuen, vorher noch nicht angebotenen Industriebereichen gemacht! Nämlich im Umfeld von Web-Projekten und Internet-Plattformen. Er möchte aber noch mehr in den Bereich des “Social Business” und der “digitalen Transformation” reinkommen. Deswegen möchte er mindestens 6 Vorhaben rund um die ZwoNull aqkuirieren. Interesssiert? Dann hier klicken.

Was sind Euer Vorsätze zur ZwoNull im 2014? Lasst es den Geschäftsmann wissen, vielleicht hat er ja noch was vergessen!

Geschäftsmann 2.0 – Jahresrückblick 2013

Was ist aus seinen 12 Vorsätzen für 2013 passiert und was lief sonst noch? Der Geschäftsmann kann auf einen holprigen aber erfolgreichen Umstieg in seinem Berufsleben zurückblicken. Weiter gab’s über 140 Blog-Artikel, enorm viel Gelerntes und einige Gadgets kamen auch dazu.

Der erfolgreiche Umstieg im Geschäftsleben: Nach seiner Auszeit hat sich der Geschäftsmann 2.0 im Frühling 2013 auch wieder dem Business zugewandt und er ist froh, trotz anfänglichen Rückschlägen so erfolgreich unterwegs zu sein. Die letzten zwei grossen Engagements im 2013 – Eine Social Media Marketing Kampagne und die Offert- und Verhandlungs-Führung eines Grossprojektes für einen Grosskunden – waren dermassen intensiv, dass der Geschäftsmann 2.0 im 4. Quartal erheblich weniger Blog-Artikel schrieb als normal.

mikeshiva_2.0
Mike Shiva reloaded

Über 140 Blogposts – Womit wir bei den Blogartikeln wären: Im 2013 kamen zwei neue Kategorien zum Blog hinzu, nämlich die vielgelesene Kategorie “Projektmanagement” und die der “99%“: In den knapp drei Dutzend Artikeln zur letzteren Kategorie behandelte der Geschäftsmann allerlei rund um Social Communities und deren Manifestationen in der realen Welt: Da waren Artikel rund um die Minder-initiative  (Aktionärsdemo-kratie), TanzDichFrei2013, die Unruhen in der Türkei, Women2Drive oder auch eine Prognose zu zukünftigen Aufständen darunter. Natürlich gab es auch Beiträge zu anderen, auch lustigen Themen, oder der denkwürdige Artikel, welchen der Geschäftsmann 2.0 unter dem Titel “Mike Shiva reloaded” publizierte.

Enorm viel Gelerntes und neue Gadgets Nun, die neuen Gadgets behandeln wir in einigen zukünftigen Blogposts. Zum Gelernten kann der Geschäftsmann nur sagen, dass er sein Knowhow rund um die 2.0 erstmals auch bei Kunden umsetzen durfte. Da waren wie erwähnt Social Media Marketing Kampagnen dabei, der Aufbau einer neuen Webpräsenz eines KMU oder auch die Anforderungsanalyse zu einem MVP anhand der Lean-Startup Methode. Gar nicht zu reden von den knapp einem Dutzend Business-Model Generation Workshops und Strategie-Entwicklungen, die er durchführte und moderierte.

Die Erfolgskontrolle zu seinen 12 Vorsätzen. Der Geschäftsmann hat sich für 2013 Einiges vorgenommen, welche Sachen hat er erreicht? (Rot=Nicht erfüllt)

  1. Endlich Evernote zu brauchen – Ja, und es ist super!
  2. Mit Google Analytics arbeiten – Angefangen, er muss aber noch viel Lernen
  3. Sich für ein neues Tablet entscheiden und kaufen – Im dritten Anlauf ein Ipad Air
  4. Sein Passwortmanagement anhand von OpenID, gegebenenfalls mit Clavid, endlich regeln . – Nichts gemacht
  5. Die Creative Commons begreifen – Begriffen, zumindest implizit und rudimentär
  6. Ein Smartphonebasiertes – ERP einführen – Gescheitert (Banana und Google Docs tun es aktuell auch) 
  7. Die Familien Homepage hochschalten – Done!
  8. Die Shit- und Hitliste einführen – Zu wenig wichtig
  9. Den ersten Video-Blogbeitrag erstellen – Er hat Videos gemacht und geschnitten, aber nicht von sich!
  10. Eine neue Berufung finden – Halb erfüllt: Neue Jobs gefunden, neue Berufung noch nicht
  11. Das Buch zu “Social Business” fertig schreiben – Zuviel gearbeitet, zuwenig geschrieben und ein schlechtes Gewissen dabei.
  12. Endlich den “Economist” und “Wired” abonnieren – Der Economist ist mehr als genug! Schaut z.B in die aktuellsten Economist Digital Highlights rein: http://www.economist.com/dh47 

Fazit: 6 1/2 Ziele erfüllt, 5 1/2 nicht erfüllt (Hier sieht man alle Vorsätze im Detail)

Es bleibt nur noch Danke zu sagen! Liebe Leser, Kollegen und Freunde, ich möchte mich für Eure Unterstützung bedanken. Eure Kommentare und Anregungen waren und sind weiterhin hier sehr willkommen! Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen einen ganz guten Rutsch und ein erfolgreiches 2014!  – So Long Euer Palo Stacho

palosmile

Nicht vergessen:
Social Communities are the Armies of the 21st Century!

Weekendpost: Schenkt Euch zwei Minuten und denkt nach – Geliebtes und gehasstes Smartphone

smartphone

Der Geschäftsmann kommt sich – obschon er nie und nimmer auf sein HTC one XL verzichten möchte – beizeiten vor wie ein Sklave des Telefons. Aber er hat letztes Jahr eins gelernt: Wenn man versucht, den zu geniessenden Moment aufzuzeichnen, dann kann der Genuss gar erst nicht entstehen!

Zum Weekend: Nehmt Euch zwei Minuten und schaut Euch das Video an und überlegt mal….

….have a nice WE – Euer Geschäftsmann 2.0

Danke an: http://www.filmsforaction.org/watch/i_forgot_my_phone/

Der Schritt vom Geschäftsmann 1.85 auf Version 1.90 – Dematerialisere Deine Arbeitsweise mit Hilfe von Apple und Evernote

Die Dematerialisierung ist einer der wichtigsten Effekte der digitalen Revolution und des Social Business. Alle Prozesse und Leistungen welche von einem phyischen Träger befreit werden können, werden in einem besonderen Masse transformiert. Das kann man ja ganz deutlich z.B. bei der Musik oder bei den Nachrichten (Medien) betrachten. Ein Song oder ein Zeitungsartikel ist ja nichts anderes als Information. Es sind also die informationslastigen Bereiche in Gesellschaft und Wirtschaft, welche umfassend verändert werden. Disruptive Transformation nennt man so etwas: Gravierende – oder gar nicht mehr vergleichbare – Unterschiede zwischen dem „Vorher“ und „Nachher“ sind die Folge.

Mac & Evernote
Mac & Evernote

Und nun steht der Geschäftsmann 2.0 selber vor der Bewältigung seines persönlichen digitalen Paradigmenwechsels: Nämlich der Dematerialisierung seiner persönlichen Arbeitsweise. Weg vom geliebten Papier. Nicht in allen Lebenslagen, aber trotzdem umfassend und wenn möglich dauerhaft.

Jeder Knowledge Worker weiss, so etwas ist eine komplette Umstellung der eigenen Arbeitsweise. Beim Geschäftsmann 2.0 ist es die Abkehr von Gewohnheiten, welche er sich in den letzten 30 Jahren Berufstätigkeit angeeignet hat. Unglaublich, 30 Jahre sind das schon! Nur, darauf kommt es nicht an. Es geht vielmehr um die Tatsache, dass er, sofern er gesund bleibt, nochmal dreissig Jahre arbeiten wird. Dabei will er nicht zum alten Eisen gehören, zumindest was die Art und Weise der Arbeitsverrichtung anbelangt.

Jeder, der noch mehr als 20 Jahre arbeitet sollte sich auf eine volldigitalisierte und weitgehend dematerialisierte (Arbeits-) Welt einstellen, ansonsten bekommt er Probleme. Mit den jüngeren Kollegen, mit der veraltenden Arbeitsweise an sich, mit einer schleichenden Ausgrenzung und Isolation, etcetera. Volldigitalisiert heisst weniger Papier, mehr iPad, Web 2.0 und Co. Der Geschäftsmann 2.0 und dessen Familie tasten sich nun seit 3 Jahren an diesen grossen Wandel heran. Zunächst wurde überall in der Nähe ein Drucker installiert, damit man Sicherheit hatte: „Zur Not kann ich es immer wieder ausdrucken“. Natürlich kamen auch Gadgets ins Haus, für die Kinder iPods und für die Frau das iPhone, der Gmann 2.0 berichtete darüber auf diesem Kanal. Dann kamen die kleinen Schritte der Verhaltensänderungen:

  • Anstelle von Notizen macht man Photos
  • Die verbleibenden Notizen werden photografiert und das Papier weggeworfen
  • Bücher werden elektronisch konsumiert (vorallem Belletristik)
  • Man hat begonnen alles zu scannen und es ist eine Wohltat! (Der Gmann 2.0 hat drei (!) moderne Scanner zu Hause – der highspeed Doppelseitenscanner ist der Hit…)
  • Alles wird im Mail oder auf der Dropbox abgelegt
  • chefkoch.de wird mehr konsultiert als das gut sortierte Regal mit den Kochbüchern
  • ….aber es gibt auch Negatives zu berichten: Plötzlich bekommt man bei einigen Sachen Mühe, diese in den elektronischen Ablagen zu finden und ist versucht, diese dann wieder auszudrucken, damit man beim nächsten Mal nicht wieder suchen muss ;-/

Erkenntnis: Die Arbeitsweise aus dem Papierzeitalter kann nicht einfach so ins digitale Zeitalter übernommen werden, das erkannte der Geschäftsmann 2.0 bereits vor einigen Jahren. Sein Web-Mail Account hat ja auch keine 200 Ordner mehr wie früher in Outlook, sondern nur noch deren vier (Inbox, Archiv, Papierkorb, Hold/InProgress). Genau so werden die Hierarchien seiner Filesysteme immer wie flacher und vor allem Tags werden immer wie wichtiger.  Also weg, weg vom Ordner, weg vom Papier, weg von Microsoft.

Google, Mac & Evernote: A great leap forward – Ein grosser Sprung vorwärts! Mit Apple/Mac, Dropbox, Evernote und Google. Google Apps und Dropbox verwendet der Geschäftsmann schon länger. Von Dropbox ist er begeistert – NSA hin oder her. Dagegen ist Google Drive (die Filesystem Alternative von Google) keine Konkurrenz. Doch auch Google ist sehr, wirklich sehr wichtig für den Geschäftsmann 2.0 geworden. Ein Ihm bekannter anderer Blogger hat darüber einen sehr passenden Artikel mit dem Titel „Bin ich vergoogelt?“ geschrieben.  Die Googelisierung (Docs, Sites, Calendar) ist nicht einfach, der Geschäftsmann ist seit mehr als einem Jahr daran und nach wie vor nicht voll angewöhnt. Und jetzt steht obendrauf der Hauptumstieg an. Es ist quasi der Upgradepfad von Geschäftsmann V1.85 zu V1.9, um die “dematerialisierte Arbeitsweise” erreichen zu können: Es geht um die Verwendung von

Macbook / Mac OS – Dieser Upgradeschritt ist wie bereits gesagt hart für den Geschäftsmann. Gross geworden in der Welt von MS-DOS 3.0 und IBM XT wurde er von Anfang an auf Shortcuts – Tastaturkombinationen konditioniert, er arbeitet nicht nur mit der Maus. Nun, seit bald drei Monaten übt der Geschäftsmann 2.0 mit dem Mac OS rum. Und die Umgewöhnung ist echt anstrengend. Der erste Versuch zum Einstieg in den Geschäftsalltag mit Mac wurde im Juli nach einem Tag schrecklicher Uneffizienz im Job gleich wieder ausgesetzt. Die Philosophie unterscheidet sich schon erheblich von Windows und die Shortcuts sowieso. Nun wird ausserhalb des Büros ‚angelernt’.  Eins kann der Geschäftsmann auf jeden Fall sagen: Es ist schon schön, mit dem MacBook Air und mit Mac OS zu arbeiten. Und die Geräte sind übrigens gar nicht teurer als vergleichbare Windows-Maschinen, das sei hier mal gesagt! Das Thinkpad X1 Carbon ist z.B gar teurer als alle Macbooks. Wieso der Geschäftsmann 2.0 auf nach fast 30 Jahren auf Mac umsteigt? Bereits oben hat er erwähnt, dass der Umgang mit Macs sehr schön ist, haptisch ist es eine Wohltat. Kurz: Die User Experience, auf Neudeutsch “UX” ist super. Andererseits ist er Windows-Müde und dann treffen für Ihn selber alle diese Argumente zu, welche in diesem wundervollen Blogbeitrag hier angeführt werden http://stadt-bremerhaven.de/macbook-air-2013-mein-testbericht/

Evernote – Wenn man die Dokumente digitalisiert, dann muss man diese effizient suchen und finden können. Auf jedem persönlichen Gerät. Dabei helfen eine gute Suchmaschine,  gute persönliche Überschriften wie auch eine gute Verschlagwortung (Tags). Nur so ist man dann auch effizient und schnell, denn die Bandbreiten sind noch nicht soweit, dass die Systeme und Geräte innert Sekunden Vorschaulisten (Thumbnail-Previews) mit hunderten von Dokumenten mit Hunderten von Megabyte aufbauen können. Aus diesem Grund hat der Gmann 2.0 sein Evernotekonto, welches einige Jahre verwaist rumlag, wieder aktiviert. Er hat kurz nach Alternativen gesucht, wie z.B hier der Vergleich von Evernote zu Devonthink. Er hat sich aber dazu entschieden, bei Evernote zu bleiben, auch weil Ihm ein guter Freund ein paar coole Tipps gegeben hat. Wer mehr zur Verwendung von Evernote erfahren möchte, der kann sich hier kurz schlau machen, das ist ein ausgezeichneter Artikel drüber: http://www.digitalistbesser.org/evernote.

Wie es der Geschäftsmann konkret mit Evernote macht, kann im Blogpost “Starters Guide to Evernote – Evernote für Dummies” nachgelesen werden.

So dasises, bis zum nächsten Mal, Euer Gmann “V1.9” 🙂