Der Homo coniunctus behandelt seine postkoitale Depression mit seinem Smartphone

Der Geschäftsmann wurde in den letzten Monaten von verschiedenen Seiten dazu ermahnt, sich auf den sozialen Plattformen zum Thema Sex zurückzuhalten. “Pass auf, wenn so was ein Kunde oder Dein Arbeitgeber liest”, tönte es gut gemeint von da und dort.

Picture: http://blog.surveyswipe.com
Picture: http://blog.surveyswipe.com

Nun, das Thema Sex, oder ‘Sex haben’ ist in der Wirtschaft nach wie vor verpönt. Und der Geschäftsmann ist ein Mann der Wirtschaft. “Recht haben die….” dachte sich der Geschäftsmann, “..aber trotzdem, ich habe Kinder und ich bin mit einer wundervollen Frau verheiratet, welche nebenbei noch ausserordentlich attraktiv ist….also was soll das? Die Kinder kommen doch nicht irgendwoher oder? Und was ist mit meiner schon seit langem geplanten Serie zum Thema Social-Porno Websites auf diesem Kanal? Soll ich das auch sein lassen?” 

Ob der Geschäftsmann 2.0 diese Serie fallen lässt oder nicht, das wird sich zeigen, besucht einfach weiter dieses Blog hier. Inzwischen hat der Geschäftsmann aber etwas zum Thema “Disruptive Technologien & Gesellschaftliche Veränderungen im Schlafzimmer”. Gemäss der BaslerZeitung habe man nach dem Geschlechtsverkehr, Pardon, dem “Akt”, eine kleine Depression. Jedermann der sein Pulver verschossen hat ist danach niedergeschlagen, das ist das normalste der Welt und jedem gehe das so. Um das zu lindern, griff der Kerl von Gestern noch zur Zigarette und der Homo coniunctus von Heute nimmt statt dessen das Smartphone zur Hand. Mehr dazu gibt es hier:

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Der-Klick-nach-dem-Akt/story/20174075

Das moderne Beziehungsleben ist vernetzt, digital vernetzt, auch im Bett! Der Geschäftsmann kann hierzu nur sagen: Das Smartphone kommt Ihm nicht ins Schlafzimmer!

So Long, Euer Gmann2.0!

Gefahr druch Social Media? Die Angst der Schweizer

Gesellschaftsangst Social Media? Umfrage 2012 von konsum.ch
Gesellschaftsangst Social Media? Umfrage 2012 von konsum.ch

 

 

Bizarr aber wahr: Der Geschäftsmann hat in der Ausgabe von 20 Minuten vom 11.1.2013 doch tatsächlich gelesen, dasss die Leute Angst vor einer Gefahr durch Twitter oder Facebook haben.

Trotzdem: So was ist Ernst zu nehmen. Kopfschütteln bringt nichts. Wir müssen auf die Leute eingehen und mithelfen die Ängste zur neuen Realität abzubauen.

Die 12 Vorsätze des Geschäftsmannes 2.0 zum neuen Jahr

Soll ich nun auch einen Rückblick und einen Ausblick schreiben?” fragte sich der Gmann 2.0 letztens. “Neeein, ich muss nicht alles den Anderen nachmachen“. Zumindest einen Rückblick gibt es nicht, beim Ausblick 2013 wird der Geschäftsmann 2.0 es wohl nicht verhindern können, einen Artikel zu schreiben. Denn es wird wiederum ein grossartiges Jahr für den deutschsprachigen Raum werden und 2013 ist aus Optik der ZwoNull ein Kandidat für ein ungemein spannendes Jahr! Dazu mehr in späteren Posts. Dieser Artikel hier dreht sich um seine  “Geschäftsmann 2.0 – Vorsätze“. Nun, welche Dinge zur “ZwoNull” hat er sich für 2013 vorgenommen?

  1. Endlich Evernote zu brauchen
  2. Mit Google Analytics arbeiten
  3. Sich für ein neues Tablet entscheiden und kaufen
  4. Sein Passwortmanagement anhand von OpenID, gegebenenfalls mit Clavid, endlich regeln .
  5. Die Creative Commons begreifen
  6. Ein Smartphonebasiertes – ERP einführen
  7. Die Familien Homepage hochschalten
  8. Die Shit- und Hitliste einführen
  9. Den ersten Video-Blogbeitrag erstellen
  10. Eine neue Berufung finden
  11. Das Buch zu “Social Business” fertig schreiben
  12. Endlich den “Economist” und “Wired” abonnieren

Und hier noch das “Warum”:

  1. Evernote erweitert und strukturiert das eigene, wie auch das “virtuelle” Gedächtnis und der Geschäftsmann 2.0 ist momentan doch sehr gefordert mit seinem Gedächtnis und mit den Unmengen von Geräten und elektronischen/physischen Ablagen. Er weiss seit Jahren, dass Evernote DIE Hilfe ist, aber eben: Wissen ist das eine – Machen das Andere…
  2. Google Analytics: In der Welt des www kann man alles messen. Und um erfolgreich zu bleiben, muss man auch alles messen! Gewisse Sachen muss die Führungskraft auch mal selber gemacht haben, sie kann nicht alles delegieren, sie muss auch selber mal was messen können.
  3. Welches Tablet soll es sein? Sicher kein Kindle Fire. Momentan stehen drei Modelle zur Auswahl: Ipad, Ipad Mini und Microsoft Surface. Bis anhin war der kleine Microsoft Surface mit Windows 8 RT der Topkandidat. Leider bietet Microsoft diesen nicht in der Schweiz an und somit gibt es keines dieser smarten Tastaturen, die im Cover integriert sind. Der Ipad sollte beim Geschäftsmann zwar unbedingt ersetzt werden, es fehlt ja inzwischen die Hälfte des Glases, aber ab Generation 3 sind die Dinger einfach “zu” schwer und “zu” warm. Beim Ipad Mini weiss der Gmann nicht, ob er nicht zu klein ist, auch nach dem 5 Besuch des Apple Store nicht, die inzwischen verfügbaren Ipad Mini Keyboards sind aber schon cool.
  4. Der Geschäftsmann verwaltet Unmengen von Passwörtern und es werden immer mehr. Es muss eine systembasierte sichere Lösung her. Er präferiert hier OpenID und den Anbieter Clavid.
  5. Die Welt profitiert von offenem Wissen und offenen Inhalten. Die Creative Commons regeln die Rechte von “Allgemeingut” im Web. Der Geschäftsmann 2.0 möchte auch “sein Allgemeingut” im Web und deren Rechte mal regeln.
  6. Der PC stirbt und das Tablet/Smartphone übernimmt diese Rolle. ERP-Systeme gehören auf das Smarphone und in die Cloud. Jetzt anfangen, vielleicht mit Mila.
  7. Innert zwei Jahren hat das Internet den Fernseher als Leitmedium abgelöst und die ganze Familie ist aktiver und auch kritischer geworden. Digitale Bürger brauchen auch eine Plattform und ein Sprachrohr im Web (und nicht nur auf Facebook/Twitter)
  8. Auf der Shit- und Hitliste werden die schlechten und guten Erfahrungen mit Firmen dokumentiert. Da gibt es inzwischen einige Einträge für vorbildlich agierende Firmen wie auch für Unternehmen, welche Ihre Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter mit den Füssen treten!
  9. Die Zukunft wird multimedial. Und: Videos zu einem Thema ranken viel höher bei Google-Search als Text! Die Führungskraft 2.0 muss in der Lage sein, selber Web-Content zu erfassen und zu pflegen, das ist Pflicht. Mal ein Video zu erstellen hochzuladen, das ist dann die Kür (oder Hobby…).
  10. Eine neue Berufung finden: Der Geschäftsmann 2.0 sucht sich einen neuen Job! Als Führungskraft 2.0, als Coach zum Thema 2.0 und Führung oder zu Social Business, als Berater zu diesen Themen oder als Projektleiter und Business Analyst, das macht er nämlich auch gerne. Auch die Tätigkeit als CCO würde Ihn begeistern. Wenn jemand für Ihn ein Jobangebot hat, bitte melden!
  11. Trägt nicht jeder ein Buch in sich?
  12. Es gibt aus Sicht des Geschäftsmannes lediglich zwei Printmedien, welche in der heutigen Zeit es wirklich verdienen, abonniert zu werden: Den Economist für den Teil “Geschäftsmann” und “Wired” für den Teil 2.0. Und beide hat der Geschäftsmann noch nicht abonniert! Das muss sich ändern.

Der Geschäftsmann 2.0 wünscht allen ein gutes Neues Jahr und zukünftig weniger solche “Bund”-Artikel!

Alles Gute zum neuen Jahr! Gerne nimmt der Geschäftsmann 2.0 ebenfalls von Euch Neujahrsgrüsse entgegen 🙂

Eine Sache wünscht sich der Gmann für 2013: Er hofft, dass er in Zukunft nicht mehr solche kurzsichtigen Artikel zugeschickt bekommt. Der Artikel im Bund “Ist es mit dem Wachstum vorbei?” vom 29.12.2012 wird kolportiert, dass technologische Innovationen den Globus (insbesondere die Schaffung von Arbeitsplätzen) nicht in dem Masse weiterbringen als früher.

Kurzsichtig! Meint der Geschäftsmann, er hat hier eine andere Meinung. Warum? Weil aktuell nicht nur eine technologische Innovation stattfindet. Vielmehr ist es eine Überlagerung mehrerer globaler Faktoren: Da sind die im Bund-Artikel erwähnten disruptiven Technologien. Aber dazu kommen potenzierend disruptive Kommunikationsmittel, die dritte Welle* der Globalisierung und eine wachsende neue globale Bevölkerungsgruppe der Millenials / GenY.

Giant Leap: Dieser Cocktail wird uns einen massiven Sprung nach vorne bringen! Und das beginnt Jetzt…

Happy New Year, Euer Palo

*Frei nach Huntington

Web 2.0 mal praktisch (22) – Es war nie einfacher ein Diagramm oder einen Prozess ohne Visio oder Powerpoint zu zeichnen #BPMN

Wenn der Geschäftsmann 2.0 ein Tool beherrscht, dann ist es Powerpoint. Ein anderes Werkzeug, das er (mega) gut im Griff hat(te) ist Visio. Nur – für das Erstellen von Diagrammen oder gar Prozessdiagrammen (nach BPMN 2.0) ist Powerpoint nicht geeignet*. Und Visio hat nicht jeder Kunden-PC installiert. Was tun?  Es gibt drei Möglichkeiten:

  1. Arbeite mit einem Web-basierten Diagrammtool
  2. Installiere ein Open Source Programm lokal auf dem PC oder
  3. quäle Dich weiter mit Visio oder mit Diagrammketten in Powerpoint

Nach jahrzehntelangem Schmerz mit Variante 3. hat der Geschäftsmann 2.0 sich endlich den Optionen 1. und 2. zugewandt. Vorallem die Web-basierten Diagrammtools haben es Ihm angetan. Da er öfters** mit Prozess-Design nach BPMN V2.0 zu tun hat, will er vor allem die in diesem Kontext zur Verfügung stehenden Werkzeuge betrachten.

1.Web-basierte Diagrammtools

Der Knaller: draw.io Open Source Grafik-Tool
Der Knaller: draw.io Open Source Grafik-Tool

Man kann es nicht anders sagen: http://www.diagram.ly oder https://www.draw.io/ sind einfach unglaublich. Lediglich Browser starten und draw.io als URL eingeben und schon kann man mit einem Killer-Werkzeug Diagramme oder Prozesse zeichnen. Die Grafiken kann man dann lokal speichern oder in der Cloud ablegen: Insbesondere die Integration von draw.io mit Google-Drive, dem Dropbox-Konkurrent und Nachfolger von Google-Docs ist beeindruckend.

Integration von draw.io in Google-Drive (ex Google-Docs)
Integration von draw.io in Google-Drive (ex Google-Docs)

Da bei draw.io keine Kommerzialisierung erkennbar ist, kommt man als Geschäftsmann nicht drumrum, sich zu fragen, woher und was das Tool eigentlich ist. Ganz kurz: Es ist ein Open Source Tool, welches weiterbestehen wird und hat seine Ursprünge in der Java-Communitiy (Ein Schweizer hat mal JGraph an der ETH Zürich geschrieben). Draw.io hat einen kompletten Satz von BPMN V2.0 Grafikelementen und man kann damit sehr schnell grosse Diagramme erstellen und bearbeiten. Das Handling mit den Pfeilen (Connectors/Konnektoren) ist umständlicher als beim nächsten Tool, aber dafür ist die Positionierungfunktionalität besser und die Palette von Diagrammelementen lässt keine Wünsche offen.

Ein weiterer reiner Cloud-Anbieter ist Gliffy.com. Auch hier: Lediglich gliffy.com aufrufen (Hier muss man noch einen Account anlegen, wie mühsam 😉 , das muss man bei draw.io nicht…) und Diagramme zeichnen. Bis 5 Diagramme ist es gratis, dann kostet es monatlich einen kleinen Obulus. Bei Gliffy sind aber nicht die Kosten das Problem, sondern die Tatsache, dass kein kompletter BPMN V2.0 Elemente-Satz vorhanden ist.

Gliffy, ein weiteres starkes  Cloud-Grafik-Werkzeug. Super!
Gliffy, ein weiteres starkes Cloud-Grafik-Werkzeug. Super!

Gliffy hat eine eigene Dateiablage in der Cloud und man kann die Diagramme in verschiedensten Dateiformaten exportieren. Der Geschäftsmann 2.0 verwendet dieses kommerzielle Werkzeug gerne, weil die Positionierung der Elemente sehr angenehm ist, trotz dem fehlenden BPMN V2.0 Satz (V 1.x ist aber vorhanden und reicht eigentlich vollauf, findet der Gmann)

2. Open Source Programme zur Client Installation

ech_bpm_uebersicht

 

Für eine lokale Installation auf dem PC gibt es das “eCH-0096 BPM-Tool”. Für Prozessberater, welche vermehrt mit der (schweizerischen) öffentlichen Hand zu tun haben, ist dieses eCH-Tool relevant. Das Werkzeug benötigt das Eclipse SDK, sprich fast eine lokale Java-Entwicklungsumgebung, um auf dem PC zu laufen. Die Bedienung ähnelt denn auch eher einer Programmier-Workbench, als einem Endbenutzer freundlichen Modellierungswerkzeug. Aber das ist Geschmackssache. Das Gute an dem eCH-Tool ist, dass es einerseits ein Werkzeug ist und gleichzeitig einen dokumentierten (Schweizer Behörden-) Modellierungsstandart beinhaltet: Den Schweizerischen Standard “eCH-0140 Prozesse”. Mit diesem Werkzeug kann man auch ansprechende Grafiken machen, jedoch ist der Bedienungskomfort nicht wahnsinnig und die zur Verfügung stehenden Grafik-Elemente sind auch begrenzt:

Open Source: eCH-0096 BPM Tool auf Eclipse-SDK Basis.
Open Source: eCH-0096 BPM Tool auf Eclipse-SDK Basis.

Nun, welches Werkzeug würde Geschäftsmann 2.0 empfehlen? Klar draw.io , nur hatte er bei einigen PCs Probleme mit der Integration in sein Google-Drive. Deswegen verwendet er heute Gliffy für Kundenprojekte und das eCH-0096 Tool bei der öffentlichen Hand oder bei der firmeninternen ISO9001:2008 Dokumentation.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

*Verschieb und manipulier mal Diagrammketten in Powerpoint ;-(
**Ja, der Geschäftsmann 2.0 ist auch ein Organisations- und Prozessberater  😉

Er hat ein echtes “Geschäftsmann 2.0 Weihnachtsgeschenk” bekommen! “Mind the Future” von W.I.R.E

IMAG0262Die Rückkehr des Glaubens”, “die Epidemien des 21. Jhdt”, “die neue Mittelklasse”, “Blütezeit der Schattenwirtschaft”, “Rückkehr zum Regionalen”, “Siegeszug der offenen Netzwerke”, “der globale Sommer” oder “soziale Unternehmer”: Das sind lediglich einige der Unterschriften auf den Karteikarten eines der schönsten Weihnachtsgeschenke, welches der Geschäftsmann 2.0 bekommen hat. Ein befreundetes Ehepaar – übrigens eifrige Blogleser – haben dem Geschäftsmann ein Super-Geschenk zukommen lassen:

 Es ist ein Satz Karteikarten mit dem Titel “Mind the Future” – Kompendium für Gegenwartstrends. Der u.A. von der Sarasin Stiftung gesponserte Thinktank W.I.R.E. hat wirklich eine sehr schöne Box zu den Megatrends der heutigen Zeit rausgebracht, ein Thema, mit welchem sich der Geschäftsmann ja schon früher in diesem Jahr beschäftigt hat. Gegliedert nach den Rubriken Demographie, Wirtschaft, Ökologie, Politik, Technologie, Gesellschaft und Dilemmas werden sozusagen alle Stammtischthemen sachlich in knapper Form auf den Punkt gebracht. Ungeachtet der wundervollen Aufmachung der Box und der Karten muss der Geschäftsmann sagen, dass er nicht alle prognostizierten Trends teilt! Mehr dazu kann der Leser wohl in den Kommentaren zu diesem in der Altjahreswoche entnehmen, sofern der Geschäftsmann 2.0 in den Bergen Lust hat , in die Tasten zu greifen…

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Nun stellt sich die Frage, wie der Geschäftsmann diese wundervolle Box jeweils unversehrt an den Stammtisch bekommt….und wieder nach Hause…

Weihnachtliche Grüsse, Euer Geschäftsmann 2.0

Habt Ihr das gemerkt? Schon wieder bestand eine verschobene “öffentliche” Wahrnehmung bei der US-Präsidentenwahl! Die “unsichtbare” Kraft von Social Media

DEUTLICHER Sieg für Obama, uns hat man im Vorfeld was anderes erzählt

Amerika hat gewählt und Barack Obama ist der klare Sieger. Dem Radio- / Fernseh- und Zeitungskonsumenten in Europa wurde in den letzten Wochen ein ganz anderes Bild vermittelt, nämlich das eines Kopf- an Kopf-Rennens!

Die “öffentliche” Berichtserstattung lag mit den Prognosen falsch – Schon wieder! Der Geschäftsmann 2.0 errinnert sich an die Prognose-Abweichung bei der Minarettinitiative in der Schweiz, da lief das ganze Land mit seinen Vorhersagen ins Leere! Oder er erinnert sich an die Affäre um den ehemaligen Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff, bei welcher die alten Medien über eine positive Meinung im Volk berichteten, die Internetgemeinde aber bereits schon stark negativ zu Wulff eingestellt war (Artikel hier). Wie bereits gesagt, da “verbirgt” sich eine politisch aktive Internetgemeinde von mehrheitlich jüngeren Bürgern im Netz. Und diese jüngeren Leute sind aktiver! Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, der ist bedeutend aktiver als z.B die Generation des Geschäftsmannes 2.0 – die Baby Boomer -, welche durch das Fernsehen dauerhaft sediert worden ist.

Ein sehr interessanter Artikel von Laurence Cruz geht auf die Bedeutung der sozialen Netzwerke für die US-Wahl ein und vergleicht die Wahl 2008 mit der jetzigen im 2012 Wahl. Dabei wird ersichtlich, dass vorallem Twitter massiv an Bedeutung gewonnen hat. Bedenke: Bei der Wahl 2008 hatte Facebook weniger als 100 Millionen Nutzer und Twitter war gerade am entstehen. Heute sieht es ganz anders aus, die ganze (westliche) Welt ist auf Facebook oder Tumblr und Twitter. Diese ist DIE Plattform: 90% der US-Senatoren und 42 der Gourverneure (Es gibt soviele wie die USA Staaten hat) haben heute ein eigenes Twitter Konto. Nur ging die Obama-Seite viel effizienter mit diesen Tools um. Obamas Kampagne machte  4x mehr Postings als Romney, siehe hierzu auch das untenstehende Video.

Auch das Nutzungsverhalten der Kandidaten selber spricht eine deutliche Sprache: Obama = 29 Tweets/Tag versus Romney = 1 Tweet/Tag, auch wenn keiner der Beiden einen wirklichen Dialog mit seiner Community führte (Keiner “retweetete” oder hat Drittcontent aus der Community “geshared”). Klar berichteten Medien über Social Media im US-Wahlkampf 2012: Das Österrreichische Wirtschaftsblatt spricht vom US Wahlkampf 2.0 und der Englische Guardian fragt bereits in einem Artikel, wie die Rolle der Medien (bzw die Überbewertung der alten Medien) bei der US-Präsidentschaftswahl 2012 in die Geschichte eingehen wird.

Fakt ist: Die klassische Berichterstattung ist auf einem Auge blind und führt damit weite Teile der westlichen Gesellschaft in die Irre! Was kann man dagegen tun? Die Analyse von “Big Data” ist die Antwort dazu! Übrigens fallen dem Geschäftsmann 2.0 einige Parallelen auf zu einem älteren Artikel auf: Die CMOs analysieren Ihre Märkte auch noch nach “alt”, genau so wie es die Meinungsforschungsinstitute und die “alten” Medien tun.

Und nicht vergessen:
Social Communities are the armies of the 21st Century! 

 

So Long, Euer Gmann 2.0

Die erfronenen Tomaten des Geschäftsmannes 2.0 – Der Fehler war am Anfang und nicht am Ende

Die erfrorenen Tomaten im Garten – Der Fehler passierte im Frühling und nicht im Herbst. Das gibts auch im Business

Mal was in eigener Sache und etwas nicht allzu ernstes: Beim Laub rechen musste der Geschäftsmann 2.0 feststellen, dass seine Tomaten erfroren sind. Etwas mehr im Garten, das den Wintereinbruch nicht überlebt hat. Hätte man die Tomaten besser schützen können? Ja, aber das ist nicht der Punkt! Der Geschäftsmann hat mit seinen Kindern die Tomaten schlicht und einfach zu spät gesät und angepflanzt. Der Fehler passierte im Frühling und nicht im Herbst.

Unternehmungen oder Business kann man in dieser Hinsicht durchaus mit den Tomaten vergleichen. Startet man ein Geschäft zu früh, dann “krepierts” vorher, startet man es zu spät, ist die Nachfrage nicht mehr da oder jemand anderes hat das Feld bereits besetzt.

Gerade richtig ist im Business heute (2012-2013) z. B. Beispiel der Zeitpunkt für den Cloud-Umstieg im Unternehmen oder zur echten Präsenz der Führungskräfte auf den Social-Media Plattformen, der Einführung von Micro-blogging basierter Kommunikation im Unternehmen oder von der Abkehr von Microsoft Exchange… Time for Change is now!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Der anstelle des Gärtnerns wohl besser bei den Managementhemen bleibt 😉

2/3 der Schweizer sagen, das neue Microsoft Surface Tablet wird ein Flop – Windows 8 Tablet

Umfrage im Tagi zu Surface

Gemäss der (nicht repräsentatitven) Umfrage vom Tagesanzeiger geben 2/3 der Befragten an, dass das eigene Windows 8 Tablet Gerät von Microsoft kein Erfolg werden wird. Dabei ist dieses Gerät doch mit diesem coolen Tabletschutz mit integrierter Tastatur zu haben und optional mit einer “echten Tastatur” ausgestattet, welche natürlich auch eine Schutzfunktion hat.  Hier gibts das Demovideo zum Gerät: Gut! Microsoft-Surface Demo.

Der Geschäftsmann lässt sich von den Unkenrufen der Schweizer nicht abbringen, er freut sich auf sein neues Gimmick, welches ab dem 26.10.2012 zeitgleich mit Windows 8 zu haben ist. Er hat eigentlich keine andere Reaktion erwartet, ist doch die Schweiz Apple-Weltmeister!

Banken & Social Media: Digital Natives pflegen bei finanziellen Angelegenheiten einen viel offeneren Umgang – Marc Bernegger im Tagi

Zum Weekend empfiehlt der Geschäftsmann 2.0 folgenden Beitrag des Tagesanzeigers. Es ist ein ausgezeichnetes Interview vom Marc Bernegger zum Thema Social Media und Finanzinstitute. Die Credit-Suisse scheint sich gemäss dem Artikel als offene Bank hervorzutun, was die Mitarbeiterinteraktion (Details hier: CX) anbelangt. Mit der Fidor Bank gäbe es eine erste Community Bank in Deutschland und Stockpulse analysiert Twitterstreams etc für Börsenempfehlungen. Un der Geschäftsmann 2.0 empfiehlt sich mal die im Artikel erwähnte Finanzplattform Yavalu anzuschauen.

Hier gibts ein Video zur Fidor Bank auf Deutsch

Wer übrigens lieber die Basler Zeitung liest, der kann den gleichen Artikel auch auf der BazOnline lesen 😉

 

Web 2.0 mal praktisch (20) – Es war nie einfacher, sich von Microsoft Exchange zu lösen

Alle “älteren” Kollegen des Geschäftsmannes 2.0 brauchen Outlook und Exchange. Das ist bei den “jüngeren” Kollegen des Geschäftsmannes gar nicht der Fall. Microsoft ist eine Krake, welche den Benutzer mit seiner Funktionalität umgarnt. Alle Manager schimpfen zwar über SAP und den Lock-in, in welchem sich viele Führungsleute mit dieser “ERP-Software” befinden.  Aber Microsoft ist schlimmer! Viel schlimmer. Wieso? Weil – zumindest ist das die Sicht des Geschäftsmannes 2.0 – durch Microsoft-Produkte die Innovationskraft der Organisation geschmälert wird, die Agilität und die Flexibilität ist tiefer. Bei Microsoft kostet ja fast alles immer etwas. Das ist z.B bei Google nicht der Fall. Die Gegenfrage könnte hier heissen: “Und was ist mit den Lock-in Gefahren bei Google?” Ja – Die gibt es selbstverständlich auch, aber der Geschäftsmann 2.0 ist der Meinung, dass der Vorteil der stärkeren Agilität und Flexibilität bei Google, sowie die dadurch höheren Innovations-Möglichkeiten die Nachteile aufwiegen! Vorallem für KMUs und bei Jungfirmen ist man sofort und unkompliziert operativ.

Google – Apps ermöglicht den Aufbau einer kompletten “Büroautomations / Workgroup Infrastruktur” innert Stunden. Auch Nicht-Techniker können das erledigen, Dummy Anleitungen gibt es im Web genug, wie z.B hier. Will man sich nicht sofort komplett von der Microsoft / Windows Welt lösen, dann muss man ja nicht gleich alles von Google verwenden.  Man kann ja mit Gmail und dem Google-Kalender und -Adressbuch starten und daneben Cloud-basierte File-Ablagen wie z.B Dropbox oder Skydrive (Microsoft) verwenden. Gmail erlaubt auch Imap und wenn man diesen Dienst zusammen mit einer Cloud-File Ablage nutzt, dann muss man sich fürs Erste keine Gedanken zum Backup machen (Der Geschäftsmann 2.0 arbeitet mit zwei Notebooks und hat die Daten dazu noch in der Cloud, sprich seine Daten sind redundant auf 3 Systemen vorhanden).

Was dem Geschäftsmann bei Google weiter gefällt: Man kann bei Gmail sofort und einfach seinen Account einrichten. Man kann gratis sogar seinen eigenen Domain-Namen hinterlegen. Bis 10 Nutzer ist der Dienst gratis. Will man die Werbung weg haben oder hat man mehr als 10 Nutzer, dann kostet das ca 5$ pro User und Monat.

Wie löst man sich nun von Exchange und migriert auf Google? Hier ein kurzer Beschrieb:

  1. Man sammelt erste Erfahrungen mit einem einzelnen Gmail Account
  2. Man löst bei Switch oder einen eigenen Domain-Namen
  3. Man richtet über Google-Apps die neue Umgebung ein (Eröffnung der Benutzer und der Mail-Adressen, es können mehrere Adressen pro User, sogenannte Aliase vergeben werden; Einpflegen des Domainnamens wie z.b [email protected] oder so.; etc)
  4. Man passt Gmail seriöser für seine Bedürfnisse an, insbesondere:
    1. Nicht vergessen gleich am Anfang die Labels einzurichten, welche der “Ordner-Ersatz” sind. Gmail kennt keine Ordner, sondern Labels. Das Gute ist, ein Mail kann mit mehreren Labels versehen werden.(Zahnrad –> Einstellungen –> Labels)
    2. Weitere sinnvolle Anfangseinstellungen (Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein)
      • Tastaturkürzel aktivieren
      • Immer https verwenden
      • Konversationssicht deaktiveren (für diejenigen, die gar nicht zschlag damit kommen)
      • Desktopbenachrichtigungen für Chats einschalten
    3. Auch die Signatur gleich am Anfang erstellen. (Ebenfalls Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein: ganz unten)
  5. Adress-Migration: Man hat die Möglichkeit, alles (Mails/Kalender/Adressen/ToDo’s/etc) zu migrieren. Wenn man einen sauberen Schnitt machen will, dann ist es gegebenenfalls besser, per Zeitpunkt X einfach umzuswitchen und die “alten” Elemente einfach auf dem alten Outlook-Client zu belassen.
    Wenn man sich für die zweite Variante entschliesst, dann braucht man trotzdem die Adressen. Das ist der einzige knifflige Teil der Umstellung. Hier das grobe Vorgehen mit Tipps:

    1. Im Outlook (2010) Datei–> Oeffnen–> Importieren–> “In Datei exportieren” wählen
    2. Kommagetrennte Werte (Windows) wählen: Ergibt ein CSV – Format
    3. Den zu exportierenden Kontaktordner wählen. Tipp: Neben dem Standardordner “contacts” gibt es auch den Ordner “Vorgeschlagene Kontakte” , denn sollte man in einem zweiten Schritt ebenfalls exportieren, denn dort sind diejenigen Email-Adressen drin mit welchen man häufig mailt!
    4. Filenamen wählen und – wichtig – anhand “Benutzerdefinierte Felder zuordnen” eine eigene Filestruktur erstellen! Die gruppierten Kontaktfelder wie zb +Name (Dahinter verbergen sich die Einzelfelder Anrede, Vorname, Weitere Vornamen, Nachname, Suffix) sind DIE Fehlerquelle für den nachfolgenden Import.
      Export laufen lassen und nun ist man bereit für den Import in Gmail.
  6. Import der CSV-Datei wie hier beschrieben.  Achtung, der Import läuft sehr schnell durch, nicht erschrecken. Und dann wichtig, wenn die Kontaktübersicht leer bleibt, bitte den Browser aktualisieren (F5) und nicht mehrmals auf den Import-Button klicken, so wie der Geschäftsmann 2.0 es getan hat.

Und schon kann man ohne Microsoft-Exchange / Outlook existieren! Was jetzt noch übrig bleibt ist das einrichten des Offline-Mails entweder anhand Google-Chrome  (Anleitung) oder mit dem ausgezeichneten Mailclient Thunderbird.

So Long, Euer nun exchangefreier Geschäftsmann 2.0 – Palo Stacho

Web 2.0 mal praktisch (21) – Es war nie einfacher einen Anlass oder eine Party zu organisieren – Eve & Cate

Gala Diner EO University 2011 Amsterdam
Tafeln mal anders: Gala Diner in einer Kirche gefällig?

Nein, bei Eve und Cate geht es nicht um ein Beziehungsdrama: http://www.eveandcate.com ist ein Portal, auf welchem man seinen persönlichen Festanlass planen kann. Das Gute daran ist, dass es ein Deutschsprachiges Portal ist, gemacht von Schweizern. Eveandcate ist nicht neu, hat es doch bereits 2010 den Bronze-Preis von Best of Swiss Web gewonnen. Darum ist die zentrale Datenbank schon gut gefüllt, Sie hat aktuell über 5500 Einträge (Okt 2012). Darunter befinden sich zum Beispiel

366 Eventagenturen,
824 Caterer,
2.356 Lokalitäten und
511 Künstler

Der Geschäftsmann 2.0 hat sogar was für seinen Bedarf gefunden, auch in seiner Nähe sind Anbieter gelistet. Für einen Anlass im Raum Bern suchte er jemanden, welcher für die Abend-Gesellschaft kocht und die dafür nötige Infrastruktur benötigte er auch. In der Rubrik “Mietkoch” hat er doch einige Anbieter gefunden, die Ihn angesprochen haben:

  • Antonia Koch von Bern (macht auch Kochevents)
  • fatto in casa von Niederscherli (schon von früher her bekannt, Gut)
  • Marianna Buser von Kirchlindach (man kann bei Ihr “zu Hause”  in Säriswil mitkochen)

Und das Geschirr kann man auch lokal mieten, wie z.B. beim Restaurant Bauernhof in Ulmiz. Früher hätte man Stunden oder gar Tage gebraucht um sowas zu organisieren, heute dauert es weniger als eine Stunde. Dank solchen Plattformen wie eveandcate.com ….

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

PS: Wir hätten auch einen Zauberer dazu buchen können, wir haben aber darauf verzichtet…