Kleinanzeigen in der Zeitung, das war Gestern

Wer schaltet heute noch Kleinanzeigen in einem Printmedium? Wohl niemand mehr, dafür gibt es ja diverse Plattformen, geordnet nach Themengebieten. Die Auktionsplattformen www.ricardo.ch und www.ebay.ch kennt wohl inzwischen jeder, aber es gibt mehr und viele Plattformen bieten heute auch eine Smartphone-App an:

Kleinanzeigenportale: Hervorzuheben ist hier sicher http://www.kleinanzeigen.ch und deren Facebook-Seite http://apps.facebook.com/kleinanzeigen/?ref=ts bis heute hat diese Page 1000 Likers

http://www.piazza.ch oder http://www.tutti.ch oder http://www.tradus.ch oder http://www.craigslist.org (Craigslist ist DIE revolutionäre Kleinanzeigen-Plattform aus den USA, auch nach Jahren kommt diese in einem spartanischen Outfit daher)

Tauschbörsenhttp://www.exsila.ch

Autoshttp://www.autoscout24.ch oder http://www.auto.ricardo.ch oder http://www.car4you.ch

Immobilien: http://www.nzzdomizil.ch oder http://www.immostreet.ch oder http://www.immoscout24.ch oder http://www.homegate.ch oder http://www.newhome.ch oder  http://www.immoclick.ch. Will man diese Portale nicht einzeln abklappern, dann empfiehlt es sich bei „Aggregatoren“ vorbeizusurfen, wie z.B. http://www.comparis.ch. Letzthin haben wir in der Familie gerade eine Anzeige auf homegate.ch geschaltet. Die Annonce war zwei Wochen geschaltet und kostete uns gegen 150 Franken, vermittelt wurde die Immobilie, die wir ausgeschrieben hatten, aber dann doch über ein Inserat auf der Kleinanzeigentafel des lokalen Coop-Geschäfts 😉

Die obige Auflistung hat keinen Anspruch an Vollständigkeit aber die Menge der für die Schweiz verfügbaren Services zeigt, dass der Markt beachtlich ist und Fakt ist, dass diese Plattformen allesamt zu den Sargnägeln der Zeitungs- und Zeitschriftenindustrie gehören!

Demnächst: Megaschnelles Mobile-Datennetz in den Bergstationen der Schweiz (LTE)

Letzthin habe ich hier in einigen Posts über die Verfügbarkeit von LTE sinniert und die Frage gestellt, wie lange uns die Swisscom diese neue Generation von mobilen Datendiensten vorenthalten will. Jetzt macht unser nationaler Carrier ernst, auch ohne einen Treiber wie zB das Iphone 5: Von Anfang Dezember 2011 bis voraussichtlich Mitte 2012 findet ein LTE-Pilotprojekt in verschiedenen Schweizer Tourismusregionen statt. Dazu erschliesst Swisscom folgende Gebiete: Davos, Grindelwald, Gstaad, Leukerbad, Montana, Saas Fee und St. Moritz/Celerina.

Scheinbar will man mit Davos anfangen, was einleuchtet, wenn man bedenkt, dass dort ja Ende Januar am WEF sich die globalen Wirtschaftsgrössen ein Stelldichein geben.

Die volle Pressemeldung gibt es hier.

15 Jahre ist es her: Meine Vorläufer des heutigen Smartphones (Do you remember Psion Organizers?)

Smartphone Vorläufer des letzten Jahrtausends, Psion 3a, 3c und Psion Revo

Lang ist es her. Beim Entrümpeln sind mir einige Zeitzeugen zwischen die Finger gekommen, die sogar noch funktioniert haben! Meine mehr als fünfjährige Psion-Ära begann so gegen 1996 mit dem 3a. Ein “Unfall” 1997 (Ich bin auf den geöffneten Psion gestanden) führte dann zum hintergrundbeleutchteten 3c. Weihnachen 1999 leistete ich mir den vielgelobten Revo, der aber nicht meinen Erwartungen entsprach und sogar mehrfach auf Garantie ausgewechselt werden musste. Der Revo war übrigens auch das einzige Gerät, welches bei der neulichen Entsorgung nicht mehr im betriebsbereiten Zustand war… Und Ihr? Wer hatte von Euch noch so ein Ding? Oder was Ähnliches? Ist sogar ein Photo vorhanden? So Long, Palo Stacho

Smartphone Vorläufer des letzten Jahrtausends, Psion 3a, 3c und Psion Revo
Smartphone Vorläufer des letzten Jahrtausends, die Organizer Psion 3a, 3c und Psion Revo

408 CHF für 37 MB Datenverkehr: Kollateralschäden beim Upgrade von Ehefrau 1.1 auf Ehefrau 1.2

Als Geschäftsmann 2.0 hat man die Welt von Social Web verinnerlicht. Man lebt in der Welt von Blog, Social Media-Plattformen und allen anderen Elementen, die das “Mitmachweb” so bietet. Nun steht man vor der Herausforderung, dass die geliebte Ehefrau auch ein Bestandteil des persönlichen sozialen Graphen (sprich ein Element der eigenen Community) werde. Wie schön wäre es, wenn zB die Ehefrau für das anstehende Abendessen mit den Nachbarn einen Facebook-Post/Thread absetzt und den finalen Termin direkt mit einer Termineinladung über den Google-, Outlook-, oder Wasauchimmer-Kalender versendet?

Nun, da hat man mit einigen kaskadierenden Hürden  zu kämpfen, beginnend mit “Ich habe keine Zeit für Facebook, ich habe Kinder und einen Haushalt“. Wie löst man das jetzt? Der Email-Account der Frau ist da, ein Mobile auch. Nur eben in der Ausprägung V 1.1, eben mit Email aber ohne Smartphone. Also wählt man die Politik der kleinen Schritte, man führt den Lebenspartner etappenweise in die schöne grosse Welt von Web 2.0 und Social Media ein.

Erster Schritt: Man organisiert ein weisses IPhone um das Upgrade auf Ehefrau 1.2 zu starten. Iphone deswegen, weil Ich meine, IOS ist frauentauglicher als Android und in Weiss ist der WAF sicher viel mehr gegeben. Und zugegebenermassen, die Freude war sehr gross, als meine Liebste das neue Gerät in den Händen gehalten hat!

Jetzt heisst es, die Partnerin in Ruhe lassen und Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Bloss nicht dreinreden. Über minimale Leitplanken haben wir uns schon unterhalten:

Ich – “Schatz, bitte schalt das Wifi ein und verwende doch bitte dieses zu Hause, wenn Du im Internet bist, Mails über das Smartphone liest und Apps installierst. Denn Daten kosten Extra. Ach ja Schatz, apropos Daten, bitte geh doch in den Swisscom-Shop und pass Dein Abo an, denn Du hast sicher einen älteren Vertrag…”

Sie – “Ja, ich habe schon ein SMS von der Swisscom bekommen mit so was drin…”

Ich – “Ja und? Was stand drin?”

Sie – “Ich kann es Dir nicht sagen, ich habs gelöscht (mit Ihrem neuen Iphone), ich hab gedacht, es sei Werbung.”

Ich – “Passiert halt im Eifer, machs aber, geh bitte das Abo wechseln”

Inzwischen sind einige Wochen vergangen, wir sind alle beschäftigt so auch meine Frau und am Weekend öffnet man die Post, sortiert die Rechnungen und dann sieht man(n) es: Die Rechnung von der Swisscom vom letzten Monat (September 2011) beläuft sich auf über 500 CHF. Schluck. Eine nähere Analyse ergibt, dass für 37 Megabyte Datenverkehr 408 CHF fakturiert wurden!

Ich: “Du Schatz….”. Den Rest kann man sich denken. Meine Frau hat sich Grün und Blau geärgert, was verständlich ist. Seien wir ehrlich, wenn man ein Smartphone besitzt, dann sind 37 MB Datenverkehr pro Monat wirklich sehr, sehr wenig. Man(n) kann Ihr da keinen Vorwurf machen, auch der Besuch im Swisscom-Shop (oder ein Telefon auf die Hotline) war geplant, wenn man aber laufend was um die Ohren hat und in der Agglomeration wohnt, dann passiert das eben nicht sofort. Ich konnte meine Frau inzwischen davon überzeugen, dass Sie das IPhone behält und der Besuch beim Swisscom-Shop ist auch über die Bühne, alles Paletti…..

….bis auf die Mehrausgaben für die Swisscom-Rechnung….

So long, Palo Stacho 17.10.2011