Wunderbar – Es gibt Dropbox für Microsoft Surface Tablet/PC – Aber leider nicht im Store sofort auffindbar

Der Geschäftsmann 2.0 hatte mit seinem gestrigen Artikel über den Microsoft Surface RT “PC” sehr viel response! Sehr dankbar ist er für den Tipp, dass es Dropbox für Windows RT effektiv gibt. Interessanterweise konnte der Geschäftsmann 2.0 nach mehrmaligem Suchen im Windows Store die Dropbox App nicht finden. Aber via Google schon.

dropboxJetzt kann der Geschaeftsmann 2.0 bei diesem trüben Osterwetter wieder ein wenig mit dem Gerät pröbeln, denn mit Skifahren bei dem Wetter ist nix. Kann mir z.B einer Sagen, wie ich auf dem Surface Bilder zoomen kann? Die Zweifingermethode scheint nicht zu gehen (Das Auseinanderziehen funktioniert nicht).

Schöne Ostern, Euer Geschaeftsmann 2.0, weit entfernt von Home User 1.0 😉

Microsoft Surface Tablet/PC – Wegen einer fehlenden App für den Geschäftsmann (noch?) nicht brauchbar

Der Geschäftsmann 2.0 braucht seit Monaten ein neues Tablet undoder ein neues Notebook. Und er war wirklich sehr neugierig auf das im letzten Jahr bereits früh angekündigte Microsoft Surface. Umso grösser war die Enttäuschung, als er letzten Herbst vernehmen musste, dass das Gerät in der Schweiz nicht so schnell verfügbar werden würde.

Aber nun ist es da. In der Schweiz. Mit Schweizer Tastaturen. Also liess der Geschäftsmann seine Pläne fallen, ein sich ein (weiteres) iPad oder neues iPad-mini zuzulegen und er ging zum Fust, einem Elektronikhändler, und sah sich das Gerät mal an. Da kostet das 32Gigabyte Gerät im Bundle mit dem Touch Cover (Das ist diese Tastatur ohne Klicktasten) 680 Franken (April 2013). Sogar einen Mini-USB und einen USB –Anschluss hat das Surface. Gut! Und haptisch ist das Gerät genau gleich schön verarbeitet wie ein iPad. Sehr gut! Ein Aufstellen des Gerätes im Tastaturbetrieb ist aufgrund der Stützklappe sehr angenehm, kein Kippen oder so wie beim “kopflastigen” Asus-Transformer Tablet. Auch sehr gut!

Kommen wir zur Tastatur: Im Laden nahm sich der Geschäftsmann das Touch-Cover vor. Er startete Word, welches angenehm rasch hochkam und begann zu tippen. Wow! Das geht wirklich. Den fehlenden Tastenhub und die nicht vorhandene sonstige haptische Response versucht das Gerät mit Klicktönen zu kompensieren. Das hilft zwar, aber im lärmigen Laden ist das dann gar leise und der Geschäftsmann 2.0 weiss nicht ob dieses Klicken den Sitznachbarn im Zug nicht auf die Nerven gehen würde. “ABER ES IST KLAR eine Herausforderung, welche sich lohnt gemeistert zu werden!” dachte sich der Geschäftsmann, denn die Fehlerrate beim Tippen war zwar tief, aber im Vergleich zur normalen Tastatur doch erheblich. Natürlich waren es immer die gleichen Buchstaben, wie z.B die Leertaste oder das P.

Ok“, nach zwei Tagen Bedenkfrist ging der Gechäftsmann dann in den Laden und hat das Gerät gekauft. Im Bundle (680 CHF) ist nur die schwarze Tastatur zu haben. Er wollte eigentlich eine pinkige, die hat er sowieso nirgends gesehen und wenn er die blaue Tastatur genommen hätte, dann hätte er Surface und Tastatur separat kaufen müssen. Das hätte 40 CHF mehr gekostet. Zusätzlich zum Bundle ging beim Geschäftsmann noch die “normale” Tastatur (140 CHF) und ein VGA-Adapter (40 CHF) über den Ladentisch. Da ist man(n) dann schnell um die ca 830 CHF ärmer!

Ab nach Hause: Die Installation ging einfach, es geht einfacher mit einem Microsoft-Konto. Denn so wie bei Android will das Gerät ja die Apps etc mit einem Konto synchronisieren / ablegen. Also entschloss sich der Gechäftsmann ein – sechstes – aktives Mailkonto , diesmal bei Microsoft, anzulegen. Enttäuschung bei der Auswahl der Domain-Namen: Der PC – ja, Microsoft nennt das Gerät PC! – schlägt einem nur hotmail.de und live.de vor! Der Geschäftsmann macht den Umweg über seinen Notebook und legt dort ein outlook.com Konto an. Mit diesem neuangelegten Account geht dann die Installation bis auf eine Sache problemlos: Das Gerät scheint manchmal nicht zu merken, dass Du die Tastatur abgenommen hast! Bei der versuchten Eingabe des Usernamens und des PW wollte das Surface dem Geschäftsmann partout kein Softkey-board zur Verfügung stellen. Jetzt hockst du da und kannst keine Buchstaben eingeben! Ein schnelles Anlegen und wieder Abnehmen des Type-Covers hat dann das Problem gelöst.

Zu den Apps: Hier macht sich Ernüchterung breit: Der “Store” so heisst das Ding bei Microsoft, hat wenig Inhalt und der ist beizeiten teuer. Eine Leo App für über 3 Franken. Eine Zip-App für über 7 Franken und die viele Games sind im Gegensatz zu Android kostenpflichtig (so wie bei Apple). Die Tochter des Geschäftsmannes staunte: “Die sind bei mir ja alle Gratis!” war Ihr Kommentar. Und das Schlimmste: Eine DROPBOX-App gibt es für den Surface nicht. “OK” dachte sich der Geschäftsmann und wechselte in den Internet-Browser, ging auf dropbox.com und wollte den Dropbox-Windows Client downloaden. “Dropbox wird von diesem Gerät nicht unterstützt” war dann die Meldung. Aetschi-bätsch! Hallo lieber User, das ist das Surface RT mit einem ARM-Prozessor und dort laufen ja die klassischen Programme nicht! – Genau …. Hoffentlich kommt diese App, denn sonst kann der Geschäftsmann 2.0 dieses Gerät nicht brauchen, was sehr schade wäre.

Korrektur 29.3.2013: GefundenEs gibt Sie, die Dropbox App!

 

Achja: “Der PC” lockt sich nach einer gewissen Zeit und dann ist die Eingabe des Passworts des (Microasoft-) Kontos notwendig mit welchem man die Installation/Registration gemacht hat. Das Defavorisiert ein wenig starke Passwörter (mit Umlaut, Sonderzeichen und Nummern), weil man dann ggf mehrmals auf der Softkey-Tastatur umschalten muss…

 

Oben: Winword auf dem Surface…. …So Long und FROSTERN! Euer Geschäftsmann 2.0

Verwende als Projektmanager entsprechende Web 2.0 Tools oder erweitere Deine WordPress-Installation mit einem Projektmanagement-Plugin: Eine Übersicht

Bei den meisten Kollaborationsplattformen fehlen die Tools, um schnell und einfach Projekte managen zu können. Z.B hat das WordPress basierte BuddyPress sowas nicht, auch samepage.io fehlt so eine Projektmanagementfunktionalität.

Der Projektmanager kann Microsoft Project anwenden, aber häufig ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Alternativ kann man ein webbasiertes Tool wie Gantter zur Hand nehmen. Oder man nimmt eine der Plattformen in Anspruch. Zu den Bekanntesten gehören

Der Geschäftsmann 2.0 hat bereits mit allen diesen Tools gearbeitet. Am besten liegt Ihm Do.com, wegen der Einfachheit und der Effizienz des Tools.

Doch hat man bereits eine WordPress-Installation am Laufen, dann kommt gegebenenfalls eine Projektmanagement-Erweiterung für WordPress in Frage. Eine kurze Recherche in der sogenannten Plugin-Datenbank für WordPress zeigt, dass diverseste Projekt-Plugins für WordPress verfügbar sind. Untenstehend eine Liste mit den interessantesten Komponenten:

Update 25.2.2014: Der Geschäftsmann verwendet nur noch Asana.com!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 , Palo Stacho

PS: Hier geht’s zu einem älteren Post vom Geschäftsmann 2.0 zum Thema Projektmanagement-Tools wie Trello etc.

 

Web 2.0 mal praktisch (23) – Für den KMU war es nie einfacher sich ein eigenes Facebook zu basteln: Social Collaboration inkl Microblogging und Fileablage

Zugegebenermassen: Microsoft Sharepoint ist ein erstklassiges Team-Kollaborationswerkzeug, welches inzwischen ebenfalls “soziale Elemente” beinhaltet.  Und mit den sozusagen auf jeder Windows-Kiste installierbaren “Sharepoint Services” ist davon sogar eine äusserst kostengünstige und schlanke Variante von Sharepoint verfügbar. Aber es ist eben ein Microsoft-Produkt.

Alternativ zu Microsoft gibt es eine Fülle von Services und Produkten. In den letzten Beiträgen auf diesem Kanal wurde

Auf was soll nun der KMU bei der sozialen Kollaboration und bei der Teamarbeit setzen? Der Geschäftsmann sieht folgende Lösungsansätze für den KMU

  1. Eine BuddyPress-Installation basierend auf WordPress
  2. Eine Sharepoint basierte Lösung
  3. Eine integraler Einsatz von Google-Tools (Google+ mit Google-Drive)
  4. Den Einsatz von cloudbasierten Services wie samepage.io oder Socialcast
  5. Einen “patchwork” Einsatz diverser “Teil”-Tools wie snipia, SAP-Streamwork, Yammer, etc

Was soll jetzt genommen werden? BuddyPress kostet nichts und ist schnell installiert, es fehlen jedoch die Filesharing-Funktionalitäten, hier müsste z.B Skydrive, Wuala oder Dropbox hinzugenommen werden müssen. Sharepoint oder der kleine Bruder Sharepoint Services ist stabil, weit verbreitet und es ist eine umfassende Lösung mit allem drin. Es kostet aber meistens und es kann den häufig bereits bestehenden Microsoft Lock-In noch festigen. Google liefert alles aus einer Hand und es ist ebenfalls eine umfassende Lösung mit allem drin, doch hat alles eine eigene Bedienungsphilosophie und ein spezielles Look & Feel. Ein Kompletteinsatz der Google-Tools kann ähnliche Bedenken in Sachen Lock-In schüren, dazu werden alle Dokumente von google indiziert und gescannt. Dazu kommt, dass Google eine US-Firma ist (Auf Basis des Patriot Act verlangen die US-Behörden bei allen Softwareplattformen einen möglichen Zugriff anhand einer Hintertüre). Spezialisierte Anbieter wie samepage.io oder Socialcast bieten gute Services an. Diese sind jedoch in einer Nische und man weiss nicht wie lange diese am Markt bestehen werden.  Und zu guter Letzt kann man “Patchworklösungen” einsetzen: Die einzelnen “Toolchen” sind schnell zusammengestiefelt, aber dadurch manchmal nicht so integriert und Issues in Sachen Sicherheit (x-Passwörter, etc.) sind nicht auszuschliessen.

Es gibt also keine Universal-Lösung. Der KMU oder ganz einfach der Nutzer muss seine eigenen Bedürfnisse analysieren und dann entsprechend disponieren. Fakt ist, dass er heute viel mehr Auswahl hat, als vor 5 Jahren. Kosten tut es bei weitem nicht mehr so viel wie früher und man muss häufig auch nicht mehr ein EDV-Freak sein um die Lösungen (selber) einzurichten.

Übrigens: Der Geschäftsmann 2.0 hilft auch mal gerne bei Evaluation und Analyse von solchen Tools. Oder bei der Marktübersicht, oder ähnlichem.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – 4. März 2013

Flowboard: Projektmanagement für agile Projekte (SCRUM)

Bp-gtm-system:Team-Taskmanagement für BuddyPress Installationen

WP-Project Manager

Ndizi-Projekt Management

SP Client Document Manager, ist eher ein projektbasiertes Filemanagement, hat aber ein sehr hohes Rating mit 4.6 Sternen

Web 2.0 mal praktisch (20) – Es war nie einfacher, sich von Microsoft Exchange zu lösen

Alle “älteren” Kollegen des Geschäftsmannes 2.0 brauchen Outlook und Exchange. Das ist bei den “jüngeren” Kollegen des Geschäftsmannes gar nicht der Fall. Microsoft ist eine Krake, welche den Benutzer mit seiner Funktionalität umgarnt. Alle Manager schimpfen zwar über SAP und den Lock-in, in welchem sich viele Führungsleute mit dieser “ERP-Software” befinden.  Aber Microsoft ist schlimmer! Viel schlimmer. Wieso? Weil – zumindest ist das die Sicht des Geschäftsmannes 2.0 – durch Microsoft-Produkte die Innovationskraft der Organisation geschmälert wird, die Agilität und die Flexibilität ist tiefer. Bei Microsoft kostet ja fast alles immer etwas. Das ist z.B bei Google nicht der Fall. Die Gegenfrage könnte hier heissen: “Und was ist mit den Lock-in Gefahren bei Google?” Ja – Die gibt es selbstverständlich auch, aber der Geschäftsmann 2.0 ist der Meinung, dass der Vorteil der stärkeren Agilität und Flexibilität bei Google, sowie die dadurch höheren Innovations-Möglichkeiten die Nachteile aufwiegen! Vorallem für KMUs und bei Jungfirmen ist man sofort und unkompliziert operativ.

Google – Apps ermöglicht den Aufbau einer kompletten “Büroautomations / Workgroup Infrastruktur” innert Stunden. Auch Nicht-Techniker können das erledigen, Dummy Anleitungen gibt es im Web genug, wie z.B hier. Will man sich nicht sofort komplett von der Microsoft / Windows Welt lösen, dann muss man ja nicht gleich alles von Google verwenden.  Man kann ja mit Gmail und dem Google-Kalender und -Adressbuch starten und daneben Cloud-basierte File-Ablagen wie z.B Dropbox oder Skydrive (Microsoft) verwenden. Gmail erlaubt auch Imap und wenn man diesen Dienst zusammen mit einer Cloud-File Ablage nutzt, dann muss man sich fürs Erste keine Gedanken zum Backup machen (Der Geschäftsmann 2.0 arbeitet mit zwei Notebooks und hat die Daten dazu noch in der Cloud, sprich seine Daten sind redundant auf 3 Systemen vorhanden).

Was dem Geschäftsmann bei Google weiter gefällt: Man kann bei Gmail sofort und einfach seinen Account einrichten. Man kann gratis sogar seinen eigenen Domain-Namen hinterlegen. Bis 10 Nutzer ist der Dienst gratis. Will man die Werbung weg haben oder hat man mehr als 10 Nutzer, dann kostet das ca 5$ pro User und Monat.

Wie löst man sich nun von Exchange und migriert auf Google? Hier ein kurzer Beschrieb:

  1. Man sammelt erste Erfahrungen mit einem einzelnen Gmail Account
  2. Man löst bei Switch oder einen eigenen Domain-Namen
  3. Man richtet über Google-Apps die neue Umgebung ein (Eröffnung der Benutzer und der Mail-Adressen, es können mehrere Adressen pro User, sogenannte Aliase vergeben werden; Einpflegen des Domainnamens wie z.b [email protected] oder so.; etc)
  4. Man passt Gmail seriöser für seine Bedürfnisse an, insbesondere:
    1. Nicht vergessen gleich am Anfang die Labels einzurichten, welche der “Ordner-Ersatz” sind. Gmail kennt keine Ordner, sondern Labels. Das Gute ist, ein Mail kann mit mehreren Labels versehen werden.(Zahnrad –> Einstellungen –> Labels)
    2. Weitere sinnvolle Anfangseinstellungen (Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein)
      • Tastaturkürzel aktivieren
      • Immer https verwenden
      • Konversationssicht deaktiveren (für diejenigen, die gar nicht zschlag damit kommen)
      • Desktopbenachrichtigungen für Chats einschalten
    3. Auch die Signatur gleich am Anfang erstellen. (Ebenfalls Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein: ganz unten)
  5. Adress-Migration: Man hat die Möglichkeit, alles (Mails/Kalender/Adressen/ToDo’s/etc) zu migrieren. Wenn man einen sauberen Schnitt machen will, dann ist es gegebenenfalls besser, per Zeitpunkt X einfach umzuswitchen und die “alten” Elemente einfach auf dem alten Outlook-Client zu belassen.
    Wenn man sich für die zweite Variante entschliesst, dann braucht man trotzdem die Adressen. Das ist der einzige knifflige Teil der Umstellung. Hier das grobe Vorgehen mit Tipps:

    1. Im Outlook (2010) Datei–> Oeffnen–> Importieren–> “In Datei exportieren” wählen
    2. Kommagetrennte Werte (Windows) wählen: Ergibt ein CSV – Format
    3. Den zu exportierenden Kontaktordner wählen. Tipp: Neben dem Standardordner “contacts” gibt es auch den Ordner “Vorgeschlagene Kontakte” , denn sollte man in einem zweiten Schritt ebenfalls exportieren, denn dort sind diejenigen Email-Adressen drin mit welchen man häufig mailt!
    4. Filenamen wählen und – wichtig – anhand “Benutzerdefinierte Felder zuordnen” eine eigene Filestruktur erstellen! Die gruppierten Kontaktfelder wie zb +Name (Dahinter verbergen sich die Einzelfelder Anrede, Vorname, Weitere Vornamen, Nachname, Suffix) sind DIE Fehlerquelle für den nachfolgenden Import.
      Export laufen lassen und nun ist man bereit für den Import in Gmail.
  6. Import der CSV-Datei wie hier beschrieben.  Achtung, der Import läuft sehr schnell durch, nicht erschrecken. Und dann wichtig, wenn die Kontaktübersicht leer bleibt, bitte den Browser aktualisieren (F5) und nicht mehrmals auf den Import-Button klicken, so wie der Geschäftsmann 2.0 es getan hat.

Und schon kann man ohne Microsoft-Exchange / Outlook existieren! Was jetzt noch übrig bleibt ist das einrichten des Offline-Mails entweder anhand Google-Chrome  (Anleitung) oder mit dem ausgezeichneten Mailclient Thunderbird.

So Long, Euer nun exchangefreier Geschäftsmann 2.0 – Palo Stacho