Value Proposition Design macht die Jugend zu Top Verkäufern (und zu Unternehmern?)

Macht Euch auf etwas gefasst – Die Millenials werden die besten Verkäufer werden die es je gab!

Value Proposition Design macht Junge zu Top Sales!
Value Proposition Design macht Junge zu Top Sales!

Bereits Joseph Schumpeter war über die Erkenntnis erschüttert, dass die grossen Inventionen häufig von Menschen gemacht werden, welche entweder verhältnismässig jung waren oder frisch in der jeweiligen Branche arbeiteten. Warum? Wegen dem grossen Vorteil der Jugend: “They just do it!”

Junge Leute machen einfach. Sie haben weniger Berührungsängste, weniger Versagensängste und überlegen weniger. Der Ausdruck dafür heisst “Unbekümmertheit” und ist unbestrittenermassen ein Adjektiv der Jugend! Gibt man jungen Leuten eine so coole Anleitung wie Value Proposition Design als Kochbuch zum Vertriebswesen und zum Firmenaufbau. Dann werden die Jungen zu Top Verkäufern, sie verkaufen einem dann nicht mehr deren Bauchladen sondern das Wertangebot! Der Geschäftsmann 2.0 hat das in den letzten sechs Monaten mehr als ein Dutzend Mal erlebt, wie Endzwanziger Sachen mit einer Qualität “Pitchen” welche er früher nicht erlebte! Unglaublich was da abgeht….

  • Mehr Lesen zu VPD: Das Manual zu Value Proposition Design vom Geschäftsmann 2.0
  • Mehr Lesen zum Spezialgebiet “Perfect Pitch”: Pitchen mit dem Geschäftsmann 2.0
  • Weiterlesen zu VPD bei Steve Blank: http://steveblank.com/2014/10/24/17577/

 

 

 

 

 

 

 

Bild: https://twitter.com/claptonline/status/527916896512118784/photo/1

 

So politisieren EinsNuller und deren erste Schritte mit Web 2.0 – Aktuelles Beispiel Lokalpolitik rund um die Ballsporthalle Muri

Die Berner Vorortgemeinde Muri-Gümligen möchte im Gümliger Zentrum eine Ballsporthalle bauen. Ein kleines, mehrheitlich aus älteren Leuten bestehendes Initiativkomittee macht Wind dagegen, sogar auf dem Internet. Die Befürworter haben deswegen überall begonnen, die Gemeinde für Ihr Anliegen zu motivieren, nur mit dem Internet hapert es. 

Befürworter der Ballsporthalle vor dem Einkaufszentrum Gümligen
Befürworter der Ballsporthalle vor dem Einkaufszentrum Gümligen

Das Blatt Lokal-Nachrichten heizt dabei die ziemlich einseitig und pro-bürgerlich den Abstimmungskampf für die Gemeindeabstimmung am 28. September 2014 an. Die Redaktoren Doris Schöni und Fritz Mäder haben in den LoNa bereits einige Artikel zum Thema publiziert.

Interessant dabei ist, wie das unbestrittenermassen bürgerliche Lager, welches die Ballsporthalle unterstützt, die finanziellen Mittel aufwendet, um die stimmberechtigten Gemeindebürger zu mobilisieren.  Deren Aktivitäten zielen vornehmlich auf die althergebrachten Massnahmen ab. Man schreibt Briefe, legt die Pro-Flyer bei, druckt Plakate. Und: man hat sogar eine Facebook Page! Nur, wird die nirgends beworben! Auf den Flyer, Briefen und Plakaten sieht man nix! Das Gleiche gilt für die Projektseite http://www.ballsport-halle.ch/ , man hat hier offensichtlich recht Geld in die Hand genommen für eine Webseite, welche ohne Leben daherkommt, obschon sich dahinter ein ausgewachsenes CMS mit Blogmöglichkeit verbirgt.Es wird auch kein SEO (Search Engine Optimization) oder SEM (Search Engine Marketing = Google Werbung) gemacht. Auch der in der Gemeinde papiermässig omnipräsente Flyer ist mit Google nicht auffindbar! (Alternativ hier).

Sucht man bei Google “Ballsporthalle Gümligen”, so ist weder eine Webseite der Befürworter, noch die Web-Page der Gegner unter den Treffern der ersten Seite!

Web 2.0 ist Dialog, Offenheit und Klarheit. Web 2.0 ist auch Millenial-lastig. Mit einigem Glück und Aufwand kriegt man einen Netzwerkeffekt hin, eine virale Verbreitung. Die Facebook Page “Pro Ballsporthalle” konnte in den ersten 5 Tagen seiner Existenz doch knapp 400 Likes einheimsen und wurde vornehmlich von jüngeren Leuten besucht (Siehe “Age Group” rechts unten im Bild). Wieso nimmt das Initiativkomitee hier für Facebook und Google Werbung nicht ein wenig Geld in die Hand? Wieso wird für einiges Geld eine ‘tote’ Webseite aufgebaut und dann nicht mit Content beliefert?

Bei der Facebookseite "Pro Ballasporthalle" auf Facebook könnte mit Facebook Ads die Reichweite massiv verbessert werden
Mit ein wenig Facebook Werbung könnte die Reichweite ZIELGRUPPENGENAU massiv erweitert werden!

 

Direkter Dialog im Internet fehlt Das aktuelle Beispiel zeigt, dass der direkte Dialog im Internet zwischen Politik(ern) und Bürgern aktuell in der Schweiz immer noch

Der Blick der Gegner rüber zum Pro-Lager
Der Blick der Gegner hinüber zum Pro-Lager

unterentwickelt ist. Es ist nicht das erste Mal, dass der Geschäftsmann über dieses Phänomen berichtet, siehe auch den Beitrag zu TDF2013. So ein sich in den Abstimmungsresultaten niederschlagender Dialog kann ganz einfach eingerichtet (siehe FB-Seite) und angestossen (SEM/SEO) werden. Nur zur Erinnerung: Barack Obama hat Dank Social Media die beiden Wahlen 2008 und 2012 gewonnen, vorallem die Online-Kampagne 2012 konnte seinen Rückstand im Wahlkampf zu einem Vorsprung umkehren. Okay, hier geht es nicht um eine Präsidentenwahl, sondern “nur” um eine Sporthalle. Von dieser werden hauptsächlich junge Sportler profitieren. Gerade deswegen sollte man in den neuen Medien auch entsprechend präsent sein. Der Geschäftsmann 2.0 hilft gerne bei zukünftigen Kampagnen, nur melden!

Mehr zum Thema:

PS: Sollten die Lokalnachrichten von Muri-Gümligen auf diesen Artikel stossen: Sie müssen die Namen der Webseitenbetreiber von http://www.moos-guemligen.ch/ nicht anonymisieren. Diese sind eh öffentlich, jedermann und -frau kann einfach auf Whois von Switch gehen und die URL eingeben. Einen Klick später sieht man, dass eine Frau Sandra Kistler die Webseite betreibt. Das ist nicht einmal Web 2.0, das ist schon seit Beginn des Internet eingebaut!

Infografik – Nur 29% der Millenials finden persönliche Meetings nützlich: Wenn das bloss NICHT stimmt…

 

Dass 42 % der Teenager sagen, sie besitzen ein Telefon sozusagen nur deswegen, um (Kurz-) Nachrichten zu verfassen, das liegt auf der Hand. Auch die Tochter des Geschäftsmannes 2.0 sagt, Ihre liebste App sei WhatsApp.

Nur kommen da noch andere Zahlen ans Licht: Nur 29% der Millenials meinen, dass persönliche Meetings nützlich meinen (BabyBoomer: 45%) und 43% der 18-24 jährigen meinen Texten sei gleich nützlich wie eine persönliche Unterhaltung! Millenials denken gar häufig, dass ein Telefonanruf ein Eingriff in Ihre persönliche Privatsphäre sei! Kein Wunder, wenn 83% der gleichen Altersgruppe mit dem Smartphone ins Bett gehen (BabyBoomer: 50%).

Kommunikationsform altersmässig anpassen? Aus Sicht des Geschäftsmannes 2.0 könnte man hier effektiv von sozialen Defiziten sprechen. Nur sehen das die Jungen sicher anders! Trotzdem: In den letzten Jahren hat der Geschäftsmann immer wie mehr bemerkt, dass das persönliche Gespräch DIE wichtigste Kommunikationsform darstellt….  Der Geschäftsmann 2.0 dankt dem Accredited online College für die untenstehende Infografik:

Phone_text_email1

Weitere Quelle: http://www.socialnomics.net/2013/11/14/infographic-phone-vs-text-vs-email/

Mehr Lesenswertes zum Thema Millenials, GenY oder Homo Coniunctus könnt Ihr hier nachlesen.

Zukünftig gehört Programmieren zu den Grundfertigkeiten

Vor etwa 5 Jahren hatte der Geschäftsmann 2.0 ein persönliches Schlüsselerlebnis. Er war in einem Anstellungespräch mit einem jungen und aufgeweckten Berater. Der Junge, ein aufgeweckter Endzwanziger hatte sich für einen Posten als Junior BI-Consultant beworben und er wollte den Job unbedingt. Im Gespräch fragte der Geschäftsmann dann den Kandidaten, ob er gegebenenfalls Programmierkenntnisse hat  – Die Antwort war “Nein”.

Angestellt wurde der Mann trotzdem und es war eine gute Entscheidung. Doch das war nicht das angekündigte Schlüsselerlebnis. Dies kam etwa zwei Monate später. Als der Geschäftsmann durch die Büroräume ging, sah er den jungen Berater hinter dem Bildschirm, eifrig am tippen. Er ging zu Ihm, und sah, dass er ein hochkomplexes Visual-Basic Script auf seinem Laptop editierte. Auf die Frage “Was machst Du da?” kam die Antwort: “Ich scripte hier etwas kleines”. Auf die Antwort des Geschäftsmanns 2.0 “Aber Du hast mir gesagt, du könntest nicht programmieren?!” entgegnete er “Das ist ja nicht wirkliches Programmieren!”

Im Weltbild des jungen Millenial, war Programmieren nichts besonderes….
….so wird das auch bei allen anderen jungen Leuten sein, welche ständig mit dem Computer unterwegs sind. Programmieren kann heute nicht nur der Programmierer, sondern viele andere Leute auch!

Bildschirmfoto 2013-10-02 um 19.48.32Ein schönes Beispiel ist Alexandra “Alex” Jordan. Sie ist in der vierten Klasse (2013) und sie programmiert eine Social-Media Plattform für Ihre Gspänli mit Ruby on Rails.

Schaut mal ins Video rein: Hier auf TechCrunch nachzuschauen!

So Long, Euer Gmann 2.0

Führung 2.0 – alles anders? Der “Berner Leaderanlass” vom 12.9.2013 mit über 400 Gästen

So ein Thema durfte sich der Geschäftsmann 2.0 natürlich nicht entgehen lassen! Die Alumni Vereinigung der BFH Bern und die Leute rund um JCI-Bern steckten den inzwischen 8. Leaderanlass mit dem sehr interessanten Thema “Führung 2.0” an der BernExpo aus. Gregor Doser, Nadja Lang und Jean-Pierre Remund diskutierten unter der Leitung von Patrick Rohr zum Thema «Führung 2.0 – alles anders?» Ergo war der Gmann sehr gespannt auf den Inhalt des Abends.

Nadja Lang, Gregor Doser und Jean-Pierre Remund bei der Diskussion am 8. Leaderanlass in Bern
Nadja Lang, Gregor Doser und Jean-Pierre Remund bei der Diskussion am 8. Leaderanlass in Bern

Der OK-Präsident Christian Hirsig eröffnete den Abend mit der Frage, “Was ist der Unterschied des Kommunikationsverhaltens zwischen einem Unterstufenschüler und einem Oberstufenschüler? – Antwort: Der Unterstufenschüler kommuniziert mit Whatsapp und der Oberstüfeler mit Facebook…”

Anschliessend folgte eine circa stündige Diskussion mit Frau Lang von der Havelaar Stiftung, Hrn. Remund von der Kästli Beteiligungen AG und mit Gregor Doser von Google. Es wurden auch Fragen vom Plenum aufgenommen.

Diskutiert wurde dann vorallem über Führungsgrundsätze. Da hörte man Schlagwörter wie Offenheit, Vertrauen, Transparenz. Eine Vision und eine Strategie seien nötig und eine entsprechende Priorisierung sei ebenfalls notwendig, hiess es da. Weiter wurde erwähnt, dass “kleine Teams sinnvoll seien und gleichzeitig aber flache/keine Hierarchien vorzuleben seien. Der Manager als Diener/Enabler für seine Mitarbeiter und nicht als Obriger. Kommunikaton sei essentiell, Freiheiten für die Mitarbeiter – aber auch klare Ziele – sind heute notwendig. Militärische Führungserfahrung sei inzwischen kein Thema mehr in der Schweiz. Und vorallem sollte man sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren können, das ginge auch “Ohne Rutschbahnen, so wie es Google habe” 😉 Auch wenn man über notwendige finanzielle Bonus-System sprach, so sei das Geld nicht zentral für die Attraktivität einer Firma.Gegen Ende wurde die Diskussion dann schon noch knackiger: Der Wertewandel in der Gesellschaft und neue Ansprüche der Mitarbeiter an Ihre Führungskräfte wurden dann angesprochen. Nicht mehr Worklife-Balance sondern Life-Balance sei ein Thema bei Google und dort werden auch keine Mails am Abend oder über’s Wochenende verschickt. Die Ausführungen von Hrn. Remund (Kästli Bau) offenbarten ein gegensätzliches Verhalten: Mails am Wochenende, aber auch erwähnt, dass direkte Kommunikation sehr grosser Wert gelegt werde. Am Ende der Diskussion wurde einhellig festgestellt, dass der Umgang zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten im wie weniger formell wird.

Take Home Value: Was hat der Geschäftsmann 2.0 mit nach Hause mitgenommen? Bei Ihm sind – vorallem zwei Stichworte hängen geblieben: “Fehler machen dürfen” und “Transparenz”: Dieses Element ist ein zentrales Element des digitalen Zeitalters! Er hat dies ja bereits auch schon z.B bei seinem zugegebenermassen radikalen Artikel zur Demokratischen Unternehmensführung – Management im 21. Jahrhundert – explizit hervorgehoben. Ansonsten war der “Take Home Value” des Abends eher ernüchternd. Aus Optik des Geschäftsmanns 2.0 wurde viel zu wenig auf die “Erwartungen der Millenials an Ihre Führungskräfte” und auf “für Millenials angepassten Führungstechniken” eingegangen, auch wenn der Moderator versuchte, das Thema in diese Richtung zu lenken. Einzig bei Gregor Doser (Google) konnten alternative Führungsansätze erkannt werden, dass eben die Leute zwar unglaubliche Freiheiten haben, Ihnen aber auch Quartalsziele vorgegeben sind, dass die Google-Leute sich Ihrer individuellen Verantwortung umfassend bewusst sind und dass Life-Balance heute essentiell ist, weil der “mediale Load” (Druck) sehr hoch geworden sei.

Zur Führung 2.0 hätte der Geschäftsmann 2.0 auch noch Einiges ausführen können, was nicht diskutiert wurde: Zu adaptivem / agilem Management etwa, oder wieso nachhaltige und wertorientierte Unternehmensführung heute viel wichtiger ist als früher, und so weiter. Diese Themen sind ein erfolgreicher Bestandteil seiner Beratungstätigkeit! Interesse? Just call – So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Häufig gestellte Fragen zum Thema Jugend und Digitale Medien: Ratgeber der ZHAW

Goldene Regeln zum Thema ‘Social Media & die Jungen’ für Eltern, Lehrer und andere Alte…

Wen es interessiert, der soll sich doch kurz das 3.4 MB grosse PDF der zhaw hier downloaden. Die Broschüre leuchtet Medienkompetenz, Nutzungsdauer und altersgerechte Mediennutzung, Handy, Facebook und Co., Chat, Computerspiele, TV und Film , Sicherheit im Internet, Medien, Wirklichkeit und Schönheitsideale, Informationsflut und Multitasking, Internet-Pornografie, Cybermobbing, Gewalt und Medien, Onlinesucht und Downloaden und Einkaufen im Netz in Bezug auf die Kids aus.

Have a nice Weekend, Euer Geschäftsmann 2.0

Guter Clip zur Zuwanderung in der Schweiz – Wann werden wir 9 Millionen sein?

Avenir Suisse meint, dass wir gegen 2030 neun Millionen Leute in der Schweiz sein werden. Der Geschäftsmann 2.0 meint, dass es schneller gehen wird. Des wegen findet er den Ausbau unserer Infrastruktur eigentlich sehr gut und er hat eigentlich nichts gegen die Zuwanderung, diese tut uns nur gut und das Mittelland ist sowieso schon zersiedelt. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse* meint auch, dass die Zuwanderung gut ist:

Da die Zuwanderung Fakt ist und vor allem hochqualifizierte Leute in die Schweiz kommen, wird die Schweiz eines der ersten 2.0-Länder werden. Und weiterhin ein Erfolgsmodell bleiben.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

*PS: Der Geschäftsmann 2.0 ist kein voller Fan der Economiesuisse, die ist zu stark FDP und  FDP ist irgendwo 1.x 

PSPS: Danke dem Alex für den Link!

Die Jungen werden scheins „bünzlig“ – Hat das was mit dem Homo coniunctus zu tun?

Dem Gratisblatt 20 Minuten war diese “Feststellung” letzten Monat sogar eine Schlagzeile auf der ersten Seite wert (31.10.2012)! Gratisblatt hin oder her, so ein Thema scheint für die Redaktion eine gewisse Relevanz zu haben! Die Jungen wollen gemäss dem Jugendbarometer 2012 der Credit Suisse wieder ein Haus, Kind und Kegel. Werden in der Gesellschaft wieder die alten, die “klassischen” Werte gelebt? “Sehr wahrscheinlich!” denkt der Geschäftsmann 2.0, die Werte des Homo Coniunctus sind Fakt. Details können dem Werteindex 2012 entnommen werden und untenstehend hat der Geschäftsmann erneut die Gegenüberstellung der “neuen alten” Werte des Homo coniunctus zum Modell des Homo oeconomicus aufgelegt.

So Long, Euer Gmann 2.0

Habt Ihr das gemerkt? Schon wieder bestand eine verschobene “öffentliche” Wahrnehmung bei der US-Präsidentenwahl! Die “unsichtbare” Kraft von Social Media

DEUTLICHER Sieg für Obama, uns hat man im Vorfeld was anderes erzählt

Amerika hat gewählt und Barack Obama ist der klare Sieger. Dem Radio- / Fernseh- und Zeitungskonsumenten in Europa wurde in den letzten Wochen ein ganz anderes Bild vermittelt, nämlich das eines Kopf- an Kopf-Rennens!

Die “öffentliche” Berichtserstattung lag mit den Prognosen falsch – Schon wieder! Der Geschäftsmann 2.0 errinnert sich an die Prognose-Abweichung bei der Minarettinitiative in der Schweiz, da lief das ganze Land mit seinen Vorhersagen ins Leere! Oder er erinnert sich an die Affäre um den ehemaligen Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff, bei welcher die alten Medien über eine positive Meinung im Volk berichteten, die Internetgemeinde aber bereits schon stark negativ zu Wulff eingestellt war (Artikel hier). Wie bereits gesagt, da “verbirgt” sich eine politisch aktive Internetgemeinde von mehrheitlich jüngeren Bürgern im Netz. Und diese jüngeren Leute sind aktiver! Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, der ist bedeutend aktiver als z.B die Generation des Geschäftsmannes 2.0 – die Baby Boomer -, welche durch das Fernsehen dauerhaft sediert worden ist.

Ein sehr interessanter Artikel von Laurence Cruz geht auf die Bedeutung der sozialen Netzwerke für die US-Wahl ein und vergleicht die Wahl 2008 mit der jetzigen im 2012 Wahl. Dabei wird ersichtlich, dass vorallem Twitter massiv an Bedeutung gewonnen hat. Bedenke: Bei der Wahl 2008 hatte Facebook weniger als 100 Millionen Nutzer und Twitter war gerade am entstehen. Heute sieht es ganz anders aus, die ganze (westliche) Welt ist auf Facebook oder Tumblr und Twitter. Diese ist DIE Plattform: 90% der US-Senatoren und 42 der Gourverneure (Es gibt soviele wie die USA Staaten hat) haben heute ein eigenes Twitter Konto. Nur ging die Obama-Seite viel effizienter mit diesen Tools um. Obamas Kampagne machte  4x mehr Postings als Romney, siehe hierzu auch das untenstehende Video.

Auch das Nutzungsverhalten der Kandidaten selber spricht eine deutliche Sprache: Obama = 29 Tweets/Tag versus Romney = 1 Tweet/Tag, auch wenn keiner der Beiden einen wirklichen Dialog mit seiner Community führte (Keiner “retweetete” oder hat Drittcontent aus der Community “geshared”). Klar berichteten Medien über Social Media im US-Wahlkampf 2012: Das Österrreichische Wirtschaftsblatt spricht vom US Wahlkampf 2.0 und der Englische Guardian fragt bereits in einem Artikel, wie die Rolle der Medien (bzw die Überbewertung der alten Medien) bei der US-Präsidentschaftswahl 2012 in die Geschichte eingehen wird.

Fakt ist: Die klassische Berichterstattung ist auf einem Auge blind und führt damit weite Teile der westlichen Gesellschaft in die Irre! Was kann man dagegen tun? Die Analyse von “Big Data” ist die Antwort dazu! Übrigens fallen dem Geschäftsmann 2.0 einige Parallelen auf zu einem älteren Artikel auf: Die CMOs analysieren Ihre Märkte auch noch nach “alt”, genau so wie es die Meinungsforschungsinstitute und die “alten” Medien tun.

Und nicht vergessen:
Social Communities are the armies of the 21st Century! 

 

So Long, Euer Gmann 2.0

Fazit und Handlungsempfehlungen – BFH Trendstudie 2012 (7)

Fazit:

  • Gemäss der Studie nutzen über 2/3 der Firmen nicht die Vernetzungs-Kompetenz der (jungen) Mitarbeiter um sich mit Ihren Peers (Lieferanten / Kunden / Partner) stärker aufzustellen.
  • Die Jungen scheinen – was die sozialen Medien anbelangt – Privatleben und Geschäft zu trennen und Sie fügen sich in die bestehenden Firmenstrukturen ein
  • Es bestehe die Gefahr, dass die Firmen die Potentiale der Jungen nicht ausschöpfen
  • Zitat: “Gerade in einem ökonomischen Kontext, wo Innovation und Vernetzung zunehmend zu den zentralen Erfolgsfaktoren eines Unternehmens gehören, will man sich in einem globalisierten, dynamischen Umfeld erfolgreich bewegen, verwundert es, dass gerade dieser Aspekt (à Vernetzungskompetenz) bei den jungen Arbeitnehmenden offensichtlich wenig aktiv gefördert – und von der jungen Generation wenig gefordert – wird”

Handlungempfehlungen aus der Studie:

  • Kopple! (Siehe Grafik unten)
  • Das HR hat die Möglichkeit, sich bei den damit verbundenen Themengebieten zu positionieren und ist somit in der Lage, das vorhandene Potential in den jungen Leuten zugunsten der Firma zu entwicklen

Grafik: Gmann2.0

 

Quelle: BFH Trendstudie 2012 – Generation Y: Kompetenzen und Erwartungen junger MitarbeiterInnen aus Unternehmenssicht

HR-Massnahmen mit Fokus Generation Y – BFH Trendstudie 2012 (6)

Drei Viertel der Unternehmen geben an, dass Ihre Führungskräfte nicht speziell geschult werden, mit der jungen Arbeitnehmergeneration ädaquat zu kommunizierten. Dies deckt sich ebenfalls mit der E-Leadership Studie des iop , welche der Geschäftsmann ja bereits auf diesem Kanal präsentiert hat. Auch die Aussage der BFH Studie, dass der gezielte Einsatz von sozialen Medien im HR-Bereich noch nicht in der Umsetzungsphase angekommen ist, deckt sich mit der iop-Studie und natürlich auch mit den Beobachtungen des Geschäftsmannes 2.0. Weiter geben

18% der Firmen an, Ihre Führungskräfte im Umgang mit Social Media zu schulen

53% der Firmen an, nicht zu wissen, ob überhaupt Ihre Mitarbeiter die neuen Medien nutzen, zumindest

27% geben an, dass Sie es wüssten es…

Das war der vorletzte Beitrag der zur Trendstudie 2012 – Generation Y. Der letzte Beitrag mit der Zusammenfassung des Fazit und den Handlungsempfehlungen folgt in Kürze. So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quelle: BFH Trendstudie 2012 – Generation Y: Kompetenzen und Erwartungen junger MitarbeiterInnen aus Unternehmenssicht