Wie Alphabet/Google aktiv den deutschen Sprachraum diskriminiert. Der Film “Code Girl” ist trotzdem sehenswert!

Väter und Töchter, schaut den Film Code Girl, das ist mehr als Inspiration, leider nicht auf Deutsch! Wenn nicht bis am 5.11.2015 gratis auf Youtube, dann halt im Kino.

Nur bis am 5.11.2015 - Der Codegirl Film auf Youtube als Sneak Preview - Made with Code Initiative
Nur bis am 5.11.2015 – Der Codegirl Film auf Youtube als Sneak Preview

Vom ländlichen Moldavien, übers städtische Brasilien bis hinzu ins zu einer Agglomeration in Massachusetts: Der Film folgt CODEGIRL Teams im High-School-Alter. Mädchen aus aller Welt, die drei Monate Zeit haben, um eine mobile Anwendung zu entwerfen, welche ein Problem in ihrer Gemeinde löst. Das Siegerteam erhält zehntausend Dollar, um ihre App zu vervollständigen. Aber jedes Mädchen entdeckt für sich etwas Wertvolles auf dem Weg. Deutschsprachige Codegirls: Meldet Euch doch hier an! https://www.madewithcode.com/

Nur bis am 5.11.2015 – Der Codegirl Film auf Youtube als Sneak Preview:  

Leider nicht auf Deutsch. Der Geschäftsmann 2.0 wollte diesen Film mit seiner Tochter auf Deutsch sehen, leider hat er Ihn nicht gefunden! Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Hindi sind auf Youtube vorhanden, aber nicht auf Deutsch. Meint Ihr, ist das Absicht?

Sagt dem Geschäftsmann 2.0 Eure Meinung, So Long, Euer Palo Stacho.

Verkehr 2.0 wird Europa und die Finanzindustrie mehr verändern als alles Andere

Autonome, fahrerlose Fahrzeuge und die deflationären Kräfte der Sharing Economy werden die vom Autobau geprägte europäische Wirtschaft in nicht geahntem Masse umwälzen. Das Gleiche gilt für die Versicherungsgesellschaften, deren Autoversicherungsgeschäft sich in in Luft auflösen wird.

“Es wird weniger Autos in den Strassen haben – Vielleicht nur 30% der Menge, welche heute vorhanden ist” – Sebastian Thrun, früherer Entwicklungsleiter des Google Auto

Ein typisches Auto wird in 96% der Zeit nicht gebraucht.  Eine Studie der Columbia

Ich bin ein Disruptor - Google Auto by Angelina
Ich bin ein Disruptor;  Google Auto by Angelina

Universität sagt aus, dass die 13’000 ‘Cabs’ in New York durch 9’000 selbstfahrende Taxis ersetzt werden könnten. Eine andere Studie der OECD für die Stadt Lissabon zeigt, dass “Taxibots” die Anzahl benötigter Fahrzeuge in der Stadt um 80 bis 90 Prozent verringern würden. Gemäss dem Economist hat in der Region San Franzisco niemand Angst vor den Google Autos, Zwar nerven sie, weil die Fahrzeuge warten, bis der Fussgänger den Streifen ganz verlassen hat, aber ansonsten sind diese akzeptiert. Bis heute haben diese 2.9 Millionen Kilometer zurückgelegt, dabei gab es nur 12 kleine Unfälle, keine Verletzten und schon gar keine Toten!

Wenn 90% der Fahrzeuge in den USA selbstfahrend wären, dann würden die jährlichen Verkehrstoten von 32’000  auf 11’300 fallen und die Städte könnten die Parkplätze, welche durchschnittlich 24% der Stadtfläche ausmachen, anders nutzen.

Und in Europa? Rosige Aussichten für Google, Tesla und die USA und hoffentlich auch für Europa! Unser Kontinent wird mitgeprägt vom Autobau, sei es bei den Italienern, bei den Franzosen und bei den Deutschen sowieso. Auch Grossbritannien hat eine riesige Automobilindustrie, auch wenn es keine britischen Volumenmarken mehr gibt. Portugiesen, Spanier und Tschechen haben auch riesige Autofabriken. Natürlich freut es auch jeden Europäer, wenn seine Städte nicht mehr mit belegten Autoparkplätzen zugestopft sind und es viel weniger Unfälle und Verkehrstote gibt. Nur, was passiert mit der Automobilindustrie, was passiert mit den (europäischen) Autobauern, wenn diese nur noch ein Drittel ihres heutigen Volumens verkaufen? Was passiert mit den Automotive Zulieferern in der Schweiz, wenn die Deutschen nur noch 30% des heutigen Auftragsvolumens vergeben? Und was passiert mit den Versicherungsgesellschaften, nicht nur in der Schweiz, sondern überall? Es wird viel weniger Automobilversicherungspolicen mehr geben und da die Risiken im Strassenverkehr massiv zurückgehen werden, gibt es für die Versicherungsgesellschaften nichts mehr zu verdienen! – Wir werden über Jahrzehnte eine deflationäre Marktentwicklung erleben. Jeder Banker und Volkswirtschafter hat Angst vor einer Deflation, aber die U(e)BER-Deflation wird kommen wie das Amen in der Kirche!

Ist das gut? – Musk und Page als reizender Stachel im Fleisch der europäischen Wirtschaft  Das deflationäre Marktumfeld ist das einte, das andere ist der Arbeitsmarkt: Wie sieht denn die europäische Wirtschaft und dessen Arbeitsmarkt aus, wenn die Autobauer zukünftig 70 – 80% weniger Belegschaft brauchen?

Hoffen wir, dass Larry Page von Google und Elon Musk von Tesla als Stachel in der Europäischen Automobilindustrie genügend weh tun, dass wir uns auf dem ‘alten Kontinent’ tiefgreifend erneuern werden!

Fazit: Verkehr 2.0 wird ergo einen riesen Einfluss haben, viel mehr auf unsere Wirtschaft als auf unsere Mobilität, einverstanden?!

Wir leben in spannenden Zeiten! So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quellen: Urban Mobility System Upgrade (see PDF), Economist, Columbia University ‘Transforming personal mobility’

Achtung: Totgesagte könnten viel länger leben als gedacht: Google vs Printmedien (Axel Springer)

Verlagshaus 1.0 kontra Adwordskonzern 2.0: Axel Springer ist ein heimlicher König in Deutschland und wird alles tun um in Europa Google zurückzudrängen. Wer der Sieger wird, ist schwer abschätzbar. 

In den letzten Beiträgen hat der Geschäftsmann über die Umwälzung im Werbemarkt geschrieben und Google dabei als grossen Gewinner prognostiziert. Aber Achtung: Nach dem NSA Skandal wird in Europa der EU-Opinion Leader Deutschland das ‘Web 2.0 Heft’ in die Hand nehmen. Die Deutsche Industrie 4.0 Initiative dazu war schon vor der Schnüffelaffäre am Laufen und wird dadurch noch mehr Aufwind erhalten.  Zusammen mit der Opposition der deutschen Verlagshäuser könnte den Web 2.0 Giganten ernste Probleme bereiten. Der Geschäftsmann 2.0 erwartet, dass Facebook und vor allem Google in den nächsten Jahren in der EU ein umso steiferer Wind ins Gesicht blasen wird!

faz_google_16_apr_2014Wann beginnt man mit dem Versuch Google zu zerschlagen? Mathias Döpfner geht bei den Topshots der Deutschen Politik ein und aus. Er ist der Chef von Axel Springer, eines der mächtigsten noch verbleibenden Verlagshäuser dieser Erde. Die klassischen Medien sind in Deutschland nach wie vor über Verhältnis fest im Sattel und konnten in den letzten Jahrzehnten erfolgreich Ihr Geschäftsmodell gegen digitale und auch gegen Printmedien schützen, so gibt es ja bei unseren nördlichen Nachbarn keine Gratiszeitungen. Burda und Axel Springer sind nicht nur die absoluten Meinungsbildner im Land. Sie sind auch in der Lage, die Deutsche Politik direkt zu beeinflussen. Und das werden Sie auch tun. Vordergründig werden von Herrn Dopfner noch offene Briefe an den Google Chef Eric Schmidt geschrieben, aber hinten rum laufen garantiert alle Bemühungen, damit die Deutsche Regierung das natürliche Monopol von Google zerschlägt (zumindest in Europa). So eine Massnahme könnte auch das Überleben der Dinosaurier Springer und Burda und deren aktuellen Geschäftsmodelle sicherstellen.

Es bleibt spannend in der Verlagsindustrie, bei der Digitalen Revolution und auch in der Deutschen Politik, welche auch uns in der Schweiz massgebend beeinflussen wird!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

 

 

Die Deutschen Hoffnungen in Industrie 4.0 werden am Beispiel der Berliner Bemühungen schön aufgezeigt. Dieser zweieinhalbminütige Audiobeitrag ist hörenswert und wirft die Frage auf, wieso wir in der Schweiz diese Strömung nicht aufnehmen!?

Wir sind erst am Anfang – Kaufen Sie Google Aktien, sie können nichts falsch machen

Der Werbemarkt von 500 Milliarden pro Jahr – Was sich früher Tausende Fernseh/Radiostationen und zehntausende von Printmedien teilten, geht nun alles an fast nur ein Unternehmen: Google.

Google wird noch mehr verdienen
Google wird noch viel, viel mehr verdienen

Google ist nur am Anfang der Weltherrschaft. Einerseits sind deren Tools, die Google-Apps noch vor dem Tipping-Point, denn es gibt noch zuviel an Microsoft Office gewöhnte Chefs. Und andererseits werden die Einnahmen für Paid-Search bei Google explodieren. Siehe der grüne Bereich in der Grafik (Quelle: ZenithOptimedia/Economist)

Und: Das Internet ist erst 25 Jahre alt, wir sind erst am Anfang der Millenial-Revolution!

Somit muss man auch kein Finanzprofi sein, um die Empfehlung abzugeben, dass man nichts falsch machen kann, wenn man sein Geld in Google-Aktien anlegt, oder?

So Long Euer Gmann 20

Nutzen Frauen das Web intelligenter? – Google als ultimative Antwortmaschine

Die Vorschlagsfunktion der Google Suche offenbart einem immer wieder Unglaubliches. Offensichtlich fragen Frauen die Suchmaschine mehr um Rat als Männer und dabei sind sie böser als wir Männer es Denken: Schaut selber! – Ein nicht ganz ernst gemeinter Blogpost.

Das sind doch nur Frauen-Searches oder?
Das sind doch nur Frauen-Searches oder?

Apropos: Die Guzo Jungs Roman Tschäppeler und Mikael Krogerus haben solche Analysen schon vor Jahren vorexerziert: “Was Massen meinen” ist kurzweilig und lesenswert!

Mehr Guzo beim Gmann 2.0 – So Long….

Wie Gadgets 2.0 Freude machen: Heute hat jeder Zugriff auf den TV, egal ob Android, Mac/iOS oder Windows – Google Chromecast ist ein Knaller

Wenn man zu Hause einen Gemischtwarenladen an Geräten von verschiedenstlicher Provenienz hat, dann ist Google Chromecast für lächerliche 45 CHF / 40 EUR der Knaller, auch wenn der Streaming Stick bei der vom Geschäftsmann 2.0 am meisten gewünschten Funktion (noch) Mängel hat. 

Chromecast: Ausgezeichnete Videoqualität bei Youtube
Chromecast: Ausgezeichnete Videoqualität bei Youtube

Persönlicher Erfahrungsbericht Google Chromecast – Vor einem Monat war der Gmann 2.0 drauf und dran, einen PC für das Wohnzimmer zu kaufen und diesen am grossen TV anzuschliessen. Schlussendlich findet das Familienleben dort statt. Aber in Anbetracht der Technologiedichte in diesem Raum sagte er sich immer “Nein, das ist einfach Overkill” ! Seine Kollegen sagtem Ihm immer “Du brauchst keinen PC, nimm doch AppleTV”. Aber das kam für Ihn nie in Frage, es hat beim Gmann zuviele Windows- und Android Geräte im Haushalt und das wird noch eine Weile so bleiben.

Das Browserfenster auf den Fernseher werfen – Als der Geschäftsmann aber irgendwo mitbekam, dass man mit Hilfe von Google Chromecast ein Browserfenster auf den TV übertragen kann, da wurde er sofort hellhöhrig. Das Gerät wurde rasch gegoogelt und umgehend bestellt, beim Preis von 45 CHF war dabei nicht viel Ueberlegenszeit notwendig.

Streaming eines Browserfensters in Chromecast
Ein Browser-Tab vom PC auf den TV zeigen. Diese Funktion war erst zwei Tage nach der Installation “plötzlich” auf Google Chrome verfügbar!

Brutal einfache Installation und die erste vorläufige Enttäuschung – Nach einigen Tagen kam das Gerät mit der Post. Auspacken, den Chromecast in einen freien HDMI-Port anschliessen und auf der anderen Seite das Micro-USB Kabel für die Stromversorgung anstecken. Google ChromeCast GrössenvergleichAnschliessend konfiguriert man mit mit der auf irgendein Gerät heruntergeladenen ChromeCast-App den Stick. Dank Wifi-Direkt geht das so einfach, dass der Gmann hier nicht darauf eingehen will, man sollte einfach sein WLAN-Passwort kennen und wissen, an welchem HDMI-Port man den Stick angesteckt hat. Zwei Minuten später konnten mit allen Geräten, egal ob Win-Notie, Mac, Ipad oder Android Smartphone Youtube Videos auf den TV gestreamed werden. Super! Anschliessend wollte die Familie prüfen, ob man nun wirklich Browserfenster rüberbeamen konnte. Nur, nirgends konnte man den im obersten Bild gezeigten Button finden, weder auf dem Win-Notebook, dem Mac oder auf den Ipads. Also versuchte man ein Update des Chrome-Browsers beim Windows-Gerät, es half nichts. Auch beim Mac führte man ein Update des Chrome Browsers durch. Auch hier kein Resultat, der Chromecast-Button erschien einfach nicht.  Enttäuschung machte sich breit.

Der ChromeCast-Button ist plötzlich da -Die Überraschung kam einen Tag oder zwei später – Später in der Woche nach dem Abendessen, die Kinder im Bett, wollte sich der Geschäftsmann dem Problem annehmen. Er nahm den Familien-Notebook zur Hand und startete Google Chrome. Und plötzlich war der ChromeCast Button da! “Einfach so”. Seither benutzt die ganze Familie die “Google Tab Streaming Funktion” regelmässig. Sie schaut so z. B. Fernsehsendungen, welche Sie verpasst hat, aus den jeweiligen ‘Mediatheken’ der Fernsehanstalten. Das geht ziemlich gut.

ChromeCast Icon unter dem Bluetooth-Icon
ChromeCast Icon auf Android Smartphone

Erfahrungen und Wissenswertes – Tab Streaming braucht Saft, alles andere nicht. Tablets und Smartphones können aktuell (Okt 2014) immer noch ‘nur’ Youtube. Das kann man sonst noch berichten:

  • Wenn man Youtube Videos mit dem Chromecast schaut, dann belastet das Streaming weder das Wifi des Clients, noch den Prozessor: Es schaut offensichtlich so aus, dass Chromecast die Wiedergabe an den ‘Youtube-Server’ übergibt und dann Youtube direkt auf den Stick streamt und nicht den ‘Umweg’ über das Client Gerät nimmt.
  • Gestreamte Browser Tabs von Google Chrome funktionieren nur auf dem Mac und dem PC
  • Streamt man vom PC her ein Browser Tab mit einem Video, z.B eine Fernsehsendung, dann braucht das starke Ressourcen auf dem Client. Die Bilder ruckeln bei einem Highend Windows Notebook mit Intel Core I5 der ersten Generation (Samsung Series 9x, Jahrgang 2011) doch stark, dagegen hilft zu einem guten Stück eine reduzierte Auflösung z.B. 480p, siehe Bild weiter unten. Leider behebt das das Ruckeln nicht ganz. Das ist schade und ein Mangel.
  • Beim Einsatz eine Macbook Air mit Core I7 Prozessor der dritten Generation (2013) sieht man kein Ruckeln mehr, aber man hört das Gebläse vom Mac. Das Ruckeln liegt übrigens nicht an mangelnder Bandbreite.
  • Google Chrome auf Smartphones, Iphones und Ipads unterstützt gestreamte Browser Tabs nicht
  • Einige Blogs berichten, dass das Google Nexus das einzige Smartphone ist, welches Browserfenster auf den TV übertragen kann
  • Selten, ganz selten kann der ChromeCast Stick nicht angesprochen werden oder wird vom HDMI Port nicht erkannt. Einfach ausstecken und USB-Stromkabel unterbrechen. Nach dem erneuten Einstecken geht es wieder.
  • Wie bereits oben gesagt ist die ChromeCast Funktion ggf nicht sofort auf dem PC verfügbar auch wenn die ‘neueste’ Browserversion von Google Chrome installiert ist.
CPU Usage streaming Browser Tab using ChromeCast from Google
Auslastung bei Streaming eines Videos eines Browser-Tabs
CPU Usage while streaming a Youtube Video on Google ChromeCast
Keine Auslastung beim PC beim Streamen eines Youtube Videos mit Chromecast auf dem TV

Mehr zu Gadgets 2.0 gibt es hier: Die Logitech UE BoomBoxen

Hat jemand von Euch auch das Ding zu Hause? Was sind Eure Erfahrungen?

Die Zukunft der Süsswaren: Kitkat Version 4.4 – Nestlé hat aus der Vergangenheit gelernt.

Errinnert Ihr Euch noch? Vor einigen Jahren war doch Nestlé nach Dell etwa die zweite der grossen Firmen, welche mit einem Shitstorm konfrontiert worden war. Damals hatte sich der Lebensmittel-Konzern nicht dem Dialog und den unangenehmen Fragen gestellt, welche rund um die Verwendung von Palmöl in Kitkat Riegeln aufgetaucht waren. Es wurden Posts auf Facebook gelöscht oder sogar die FB-Site für Kommentare gesperrt, was natürlich die Aufregung noch mehr anheizte.

Heute ist die Awareness und der Umgang bei Nestle in Sachen Web 2.0 und Soziale Netzwerke ein komplett anderer. Als Google die neue Android Version mit dem Namen “Kit Kat” benennen wollte und bei Nestlé anfragte, da hat der Schweizer Food-Gigant innert einer Stunde zugesagt (hier).  Und die Vermarktung auch entsprechend ausgerichet: http://www.kitkat.com

LG GM20

PS: Es ist ja ein kooles Video, zuletzt gesehen an der TEDx 2013 (Post hier)

Eine Minute im Web: 70 neue Domains, Amazon macht 83K Umsatz und 2Mio Google Suchen – Blick Infografik

1.8 Millionen Facebook Likes pro Minute – Ein Statusupdate auf Facebook ist dem Geschäftsmann 2.0 ins Auge gestochen. Ein Ihm bekannter Blogger hatte die untenstehende Infografik gepostet. Gehen wir mal davon aus, dass die Daten stimmen. Der Gmann hat gar nicht gewusst, dass die beim Blick so ansprechenden Content machen können! Auch ohne die alten Chefs :-£)

 

(Was in 60 Sek im Web entsteht: Infografik Blick)
(Was in 60 Sek im Web entsteht: Infografik Blick)

 

Verwende als Projektmanager entsprechende Web 2.0 Tools oder erweitere Deine WordPress-Installation mit einem Projektmanagement-Plugin: Eine Übersicht

Bei den meisten Kollaborationsplattformen fehlen die Tools, um schnell und einfach Projekte managen zu können. Z.B hat das WordPress basierte BuddyPress sowas nicht, auch samepage.io fehlt so eine Projektmanagementfunktionalität.

Der Projektmanager kann Microsoft Project anwenden, aber häufig ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Alternativ kann man ein webbasiertes Tool wie Gantter zur Hand nehmen. Oder man nimmt eine der Plattformen in Anspruch. Zu den Bekanntesten gehören

Der Geschäftsmann 2.0 hat bereits mit allen diesen Tools gearbeitet. Am besten liegt Ihm Do.com, wegen der Einfachheit und der Effizienz des Tools.

Doch hat man bereits eine WordPress-Installation am Laufen, dann kommt gegebenenfalls eine Projektmanagement-Erweiterung für WordPress in Frage. Eine kurze Recherche in der sogenannten Plugin-Datenbank für WordPress zeigt, dass diverseste Projekt-Plugins für WordPress verfügbar sind. Untenstehend eine Liste mit den interessantesten Komponenten:

Update 25.2.2014: Der Geschäftsmann verwendet nur noch Asana.com!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 , Palo Stacho

PS: Hier geht’s zu einem älteren Post vom Geschäftsmann 2.0 zum Thema Projektmanagement-Tools wie Trello etc.

 

Web 2.0 mal praktisch (23) – Für den KMU war es nie einfacher sich ein eigenes Facebook zu basteln: Social Collaboration inkl Microblogging und Fileablage

Zugegebenermassen: Microsoft Sharepoint ist ein erstklassiges Team-Kollaborationswerkzeug, welches inzwischen ebenfalls “soziale Elemente” beinhaltet.  Und mit den sozusagen auf jeder Windows-Kiste installierbaren “Sharepoint Services” ist davon sogar eine äusserst kostengünstige und schlanke Variante von Sharepoint verfügbar. Aber es ist eben ein Microsoft-Produkt.

Alternativ zu Microsoft gibt es eine Fülle von Services und Produkten. In den letzten Beiträgen auf diesem Kanal wurde

Auf was soll nun der KMU bei der sozialen Kollaboration und bei der Teamarbeit setzen? Der Geschäftsmann sieht folgende Lösungsansätze für den KMU

  1. Eine BuddyPress-Installation basierend auf WordPress
  2. Eine Sharepoint basierte Lösung
  3. Eine integraler Einsatz von Google-Tools (Google+ mit Google-Drive)
  4. Den Einsatz von cloudbasierten Services wie samepage.io oder Socialcast
  5. Einen “patchwork” Einsatz diverser “Teil”-Tools wie snipia, SAP-Streamwork, Yammer, etc

Was soll jetzt genommen werden? BuddyPress kostet nichts und ist schnell installiert, es fehlen jedoch die Filesharing-Funktionalitäten, hier müsste z.B Skydrive, Wuala oder Dropbox hinzugenommen werden müssen. Sharepoint oder der kleine Bruder Sharepoint Services ist stabil, weit verbreitet und es ist eine umfassende Lösung mit allem drin. Es kostet aber meistens und es kann den häufig bereits bestehenden Microsoft Lock-In noch festigen. Google liefert alles aus einer Hand und es ist ebenfalls eine umfassende Lösung mit allem drin, doch hat alles eine eigene Bedienungsphilosophie und ein spezielles Look & Feel. Ein Kompletteinsatz der Google-Tools kann ähnliche Bedenken in Sachen Lock-In schüren, dazu werden alle Dokumente von google indiziert und gescannt. Dazu kommt, dass Google eine US-Firma ist (Auf Basis des Patriot Act verlangen die US-Behörden bei allen Softwareplattformen einen möglichen Zugriff anhand einer Hintertüre). Spezialisierte Anbieter wie samepage.io oder Socialcast bieten gute Services an. Diese sind jedoch in einer Nische und man weiss nicht wie lange diese am Markt bestehen werden.  Und zu guter Letzt kann man “Patchworklösungen” einsetzen: Die einzelnen “Toolchen” sind schnell zusammengestiefelt, aber dadurch manchmal nicht so integriert und Issues in Sachen Sicherheit (x-Passwörter, etc.) sind nicht auszuschliessen.

Es gibt also keine Universal-Lösung. Der KMU oder ganz einfach der Nutzer muss seine eigenen Bedürfnisse analysieren und dann entsprechend disponieren. Fakt ist, dass er heute viel mehr Auswahl hat, als vor 5 Jahren. Kosten tut es bei weitem nicht mehr so viel wie früher und man muss häufig auch nicht mehr ein EDV-Freak sein um die Lösungen (selber) einzurichten.

Übrigens: Der Geschäftsmann 2.0 hilft auch mal gerne bei Evaluation und Analyse von solchen Tools. Oder bei der Marktübersicht, oder ähnlichem.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – 4. März 2013

Flowboard: Projektmanagement für agile Projekte (SCRUM)

Bp-gtm-system:Team-Taskmanagement für BuddyPress Installationen

WP-Project Manager

Ndizi-Projekt Management

SP Client Document Manager, ist eher ein projektbasiertes Filemanagement, hat aber ein sehr hohes Rating mit 4.6 Sternen

Web 2.0 mal praktisch (20) – Es war nie einfacher, sich von Microsoft Exchange zu lösen

Alle “älteren” Kollegen des Geschäftsmannes 2.0 brauchen Outlook und Exchange. Das ist bei den “jüngeren” Kollegen des Geschäftsmannes gar nicht der Fall. Microsoft ist eine Krake, welche den Benutzer mit seiner Funktionalität umgarnt. Alle Manager schimpfen zwar über SAP und den Lock-in, in welchem sich viele Führungsleute mit dieser “ERP-Software” befinden.  Aber Microsoft ist schlimmer! Viel schlimmer. Wieso? Weil – zumindest ist das die Sicht des Geschäftsmannes 2.0 – durch Microsoft-Produkte die Innovationskraft der Organisation geschmälert wird, die Agilität und die Flexibilität ist tiefer. Bei Microsoft kostet ja fast alles immer etwas. Das ist z.B bei Google nicht der Fall. Die Gegenfrage könnte hier heissen: “Und was ist mit den Lock-in Gefahren bei Google?” Ja – Die gibt es selbstverständlich auch, aber der Geschäftsmann 2.0 ist der Meinung, dass der Vorteil der stärkeren Agilität und Flexibilität bei Google, sowie die dadurch höheren Innovations-Möglichkeiten die Nachteile aufwiegen! Vorallem für KMUs und bei Jungfirmen ist man sofort und unkompliziert operativ.

Google – Apps ermöglicht den Aufbau einer kompletten “Büroautomations / Workgroup Infrastruktur” innert Stunden. Auch Nicht-Techniker können das erledigen, Dummy Anleitungen gibt es im Web genug, wie z.B hier. Will man sich nicht sofort komplett von der Microsoft / Windows Welt lösen, dann muss man ja nicht gleich alles von Google verwenden.  Man kann ja mit Gmail und dem Google-Kalender und -Adressbuch starten und daneben Cloud-basierte File-Ablagen wie z.B Dropbox oder Skydrive (Microsoft) verwenden. Gmail erlaubt auch Imap und wenn man diesen Dienst zusammen mit einer Cloud-File Ablage nutzt, dann muss man sich fürs Erste keine Gedanken zum Backup machen (Der Geschäftsmann 2.0 arbeitet mit zwei Notebooks und hat die Daten dazu noch in der Cloud, sprich seine Daten sind redundant auf 3 Systemen vorhanden).

Was dem Geschäftsmann bei Google weiter gefällt: Man kann bei Gmail sofort und einfach seinen Account einrichten. Man kann gratis sogar seinen eigenen Domain-Namen hinterlegen. Bis 10 Nutzer ist der Dienst gratis. Will man die Werbung weg haben oder hat man mehr als 10 Nutzer, dann kostet das ca 5$ pro User und Monat.

Wie löst man sich nun von Exchange und migriert auf Google? Hier ein kurzer Beschrieb:

  1. Man sammelt erste Erfahrungen mit einem einzelnen Gmail Account
  2. Man löst bei Switch oder einen eigenen Domain-Namen
  3. Man richtet über Google-Apps die neue Umgebung ein (Eröffnung der Benutzer und der Mail-Adressen, es können mehrere Adressen pro User, sogenannte Aliase vergeben werden; Einpflegen des Domainnamens wie z.b [email protected] oder so.; etc)
  4. Man passt Gmail seriöser für seine Bedürfnisse an, insbesondere:
    1. Nicht vergessen gleich am Anfang die Labels einzurichten, welche der “Ordner-Ersatz” sind. Gmail kennt keine Ordner, sondern Labels. Das Gute ist, ein Mail kann mit mehreren Labels versehen werden.(Zahnrad –> Einstellungen –> Labels)
    2. Weitere sinnvolle Anfangseinstellungen (Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein)
      • Tastaturkürzel aktivieren
      • Immer https verwenden
      • Konversationssicht deaktiveren (für diejenigen, die gar nicht zschlag damit kommen)
      • Desktopbenachrichtigungen für Chats einschalten
    3. Auch die Signatur gleich am Anfang erstellen. (Ebenfalls Zahnrad–> Einstellungen –> Allgemein: ganz unten)
  5. Adress-Migration: Man hat die Möglichkeit, alles (Mails/Kalender/Adressen/ToDo’s/etc) zu migrieren. Wenn man einen sauberen Schnitt machen will, dann ist es gegebenenfalls besser, per Zeitpunkt X einfach umzuswitchen und die “alten” Elemente einfach auf dem alten Outlook-Client zu belassen.
    Wenn man sich für die zweite Variante entschliesst, dann braucht man trotzdem die Adressen. Das ist der einzige knifflige Teil der Umstellung. Hier das grobe Vorgehen mit Tipps:

    1. Im Outlook (2010) Datei–> Oeffnen–> Importieren–> “In Datei exportieren” wählen
    2. Kommagetrennte Werte (Windows) wählen: Ergibt ein CSV – Format
    3. Den zu exportierenden Kontaktordner wählen. Tipp: Neben dem Standardordner “contacts” gibt es auch den Ordner “Vorgeschlagene Kontakte” , denn sollte man in einem zweiten Schritt ebenfalls exportieren, denn dort sind diejenigen Email-Adressen drin mit welchen man häufig mailt!
    4. Filenamen wählen und – wichtig – anhand “Benutzerdefinierte Felder zuordnen” eine eigene Filestruktur erstellen! Die gruppierten Kontaktfelder wie zb +Name (Dahinter verbergen sich die Einzelfelder Anrede, Vorname, Weitere Vornamen, Nachname, Suffix) sind DIE Fehlerquelle für den nachfolgenden Import.
      Export laufen lassen und nun ist man bereit für den Import in Gmail.
  6. Import der CSV-Datei wie hier beschrieben.  Achtung, der Import läuft sehr schnell durch, nicht erschrecken. Und dann wichtig, wenn die Kontaktübersicht leer bleibt, bitte den Browser aktualisieren (F5) und nicht mehrmals auf den Import-Button klicken, so wie der Geschäftsmann 2.0 es getan hat.

Und schon kann man ohne Microsoft-Exchange / Outlook existieren! Was jetzt noch übrig bleibt ist das einrichten des Offline-Mails entweder anhand Google-Chrome  (Anleitung) oder mit dem ausgezeichneten Mailclient Thunderbird.

So Long, Euer nun exchangefreier Geschäftsmann 2.0 – Palo Stacho

Wart Ihr heute Samstag schon auf Google? Dann macht es und spielt ein bizzeli – 46. Geburtstag von Startrek

Eine Hommage an Raumschiff Enterprise am 8.9.2012 auf Google

Gemeinschaftsstiftende Anlässe und -Momente sind in der Zeit des Social Business (noch) Mangelware. Die Atomisierung der Neigungen und der Werte der Bürger des 21 Jahrhunderts macht das gemeinsame Erleben von “Events” etc nicht einfacher. Der Geschäftsmann 2.0 erinnert sich sehr deutlich daran, wie er als Junge zusammen mit der ganzen Familie am Sonntagabend um 1830 vor dem Fernseher sass und “Raumschiff Enterprise” (Star Trek) schaute! Am Morgen danach hatte man dann genug Diskussionsstoff für den Pausenplatz. Heute scheint Raumschiff Enterprise / Star Trek seinen 46. Geburtstag zu feiern! Klickt ein bizzeli auf dem Logo rum, es fägt!

So Long, Euer Gmann 2.0

PS: Klar liebt der Gmann 2.0 Star Trek!