Konkurrenz für den Mac Mini? Neue Geräte der Post-PC-Ära ab 49$ (Via APC, Chromebox)

Google lanciert zusammen mit Samsung einen Mini-Desktop “PC” namens Chromebox für 329$. Via-Technologies hat ab Juli ein ähnliches Gerät sogar für lediglich 49$ im Angebot. Das sind beides Geräte, die zur Post-PC Ära gehören, sie bringen quasi Smartphone/Tablet Funktionalität auf stationäre Geräte.

  • Die Chromebox hat 4GB Ram, viel USB-Ports, Wifi und läuft mit Chrome-OS. Es hat – wen wunderts – eine komplette Google-Docs Integration, auch Offline.
  • Das Via-APC System hat “nur” zwei USB-Ports, “nur” Ethernet-LAN, “nur” 512 MB RAM und 2GB Flash-Speicher und “nur” eine spezielle Android 2.3 Version mit “speziellen” Apps. Mehr lesen kann man hier

Upgrade auf Android 4.0 – Echt mühsam: 8 Std Laufzeit, schlechtere Bedienung, Verschlechterung der Privacy!

Der Geschäftsmann 2.0 beging vor etwa 4 Wochen den Fehler, beim Weg zur Arbeit die Anfrage zum Android-Upgrade mit “Ja” zu beantworten. Seither braucht der Umgang mit dem geliebten Google Nexus S Nerven!

Das Telefon ist seit mehr als anderthalb Jahren in Betrieb und bereitete eigentlich dem Nutzer viel Freude. Installiert war Android 2.3, was durchaus ok war und anfänglich hielt der Akku auch gegen zwei Tage. Der Nutzer war vollauf zufrieden, ist das Ding doch unglaublich robust und die Kamera ein Knaller. Der Geschäftsmann hat sich zwar schon gewundert, dass in all dieser Zeit keine Meldung zu einem Systemupdate erschien, zumal das Gerät ja unter der Marke Google vertrieben worden ist. Seine Kollegen mit Ihren iPhones machten in der gleichen Zeit sicher mehr als ein Upgrade mit, schien ihm. Doch das machte nichts, man war zufrieden, basta!

Nun ist alles anders: Der Akkuverbrauch ging mit Android dermassen in die Höhe, dass nach zwei Minuten Suche im Kalender das Telefon richtig heiss wird. Die Bedienung ist nicht nur ungewohnt, sondern Sie scheint sich verschlechtert zu haben (oder meine Finger sind breiter geworden, was aber nicht sein kann). Das wirkliche Problem ist, dass nun das Handy kaum mehr einen Tag hält, normalerweise muss es nach einem normalen Arbeitstag um 1800 ans Stromkabel. Telefonieren beim Apero ist also nichts mehr.

Und da ist noch was: Der Geschaeftsmann hat im Mail so eine Meldung von Google bekommen:

Der Geschäftsmann 2.0 hat nie sowas eingestellt! Er kann sich täuschen, aber seiner Meinung nach wurden die Settings beim Upgrade von Google’s Seite her geändert oder das ist ein neues Setting, welches zugunsten von Google und zuungunsten des Nutzers ist. Wenn dem so wäre, dann widerspricht Google seinen eigenen 10 Regeln!

Nicht gut sowas…. …der Geschäftsmann ist zu alt sein Android zu flashen, zu rooten und dann wieder mit der alten Version auszustatten, auch wenns nur 20 Minuten dauert. Und noch schlimmer ist,  dass er ploetzlich beginnt, Google zu misstrauen ;-(

No Long, Palo

 

Und noch was meeganerviges: Alle meine Schweizerdeutschen Wörter, die ich im Wörterbuch beim smslen erfasst hatte, sind weg! WAS WAREN EURE ERFAHRUNGEN?

Google ist der Stahl unseres Zeitalters und warum ein “Link” so revolutionär ist

Der Geschäftsmann 2.0 hat selten länger für ein Buch gebraucht als für „Was würde Google tun?“ des Amerikanischen Journalisten,  „Dell Hell” Auslösers und Professors Jeff Jarvis. Es ist irgendwie mühsam zu lesen, obschon der Inhalt eigentlich sehr interessant und relevant ist, auch wenn das Werk bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Bereits 2009 hat dieser Mann folgendes zum Thema Vernetzung, insbesondere zum ‚Link‘ geschrieben (S. 51):

“… Im Einzelhandel, in der Medienlandschaft, im Bildungs- oder Gesundheitswesen, innerhalb der Regierung – überall – führt der Link zu einem höheren Mass an Spezialisierung, Qualität und Kooperation. er hebt die alte Rollenverteilung auf und schafft ein neues Rollenverständnis.
Der Link verändert die grundlegenden Strukturen von Gesellschaft und Wirtschaft in der gleichen Art und Weise wie Stahlträger und Schienen den Aufbau von Städten und Nationen und ihre Funktionsweise veränderterten. Google sorgt dafür, dass Links funktionieren. Google ist der Stahl unseres Zeitalters...”

Wohl wahr…. Der Geschäftsmann2.0  tut seinen Kindern Google-Aktien ins Depot.

Web 2.0 mal praktisch (19) – Es war nie einfacher, sich mit seinen Mitarbeitern und Partnern auszutauschen (Micro-) Blogging

Huch! Anscheinend sind die Bilder bei der Migration verloren gegangen! Sorry (3.3.2013)

Diejenigen, die mein Blog lesen, die wissen was ein Blog ist, sonst würden Sie ja mein Blog nicht lesen, welches ich auf WordPress (Wiki) schreibe ;-/. Von Twitter haben die meisten ebenfalls gehört, einige brauchen es sogar. Klar ist, dass Twitter sich zur Galionsfigur der Microblogging-Tools (Wiki-Eintrag hier). Blogging-Tools und Microblogging-Tools gehören irgendwie zusammen. Derjenige der bloggt, der twittert auch. Beides sind jedenfalls echt gute Mittel, um sich schnell mit seinen Partnern, Mitarbeitern oder Kunden auszutauschen. Beides sind effiziente Mittel, um die Distanz zwischen Führungskraft 2.0 und seinen Peers zu vermindern. Dies hilft vorallem, wenn die Führungskraft 2.0 und seine Mitarbeiter immer “auf Achse” sind. Es muss immer nicht Twitter, WordPress oder Blogger (gehört google) als Plattform sein. Es gibt anderes und alles liegt wie gewohnt in der Cloud, hier eine Auswahl:

Tumblr
Wie Twitter ohne die 140 Zeichen-Beschränkung, kann zum ausgewachsenen Blog ausgebaut werden. Man kann in sein “Tumblelog” auch Bild, Ton und andere Dateien reintun. Hier gibt’s ein 18-minütiges Tutorial und hier geht’s zum Wiki-Eintrag. Hätte ich Tumblr früher gekannt, dann hätte ich mir überlegt, mein Blog auf Tumblr zu führen, anstelle wie jetzt bei WordPress.

Snipia
Quasi Twittern pro Projekt. Projektgruppen anlegen, den Gruppenmitgliedern Aufgaben zuweisen, Statusupdates posten, Dateien gemeinsam mit Teammitgliedern bearbeiten. Kostenlos.

SAP Streamwork
geht in die gleiche Richtung wie Snipia. Es ist eine Microblogging, Produktivitätssteigerungs und „Decision-Support“ Plattform. Ein Mitglied kann zu einem bestimmten Gebiet/Thema/Aufgabe eine „Aktivität“ eröffnen und dann diese Aktivität mit anderen Mitgliedern teilen oder andere Mitglieder einladen (Ein bizzeli analog der Circles auf Google+) Im Informations-Strom zu einer Aktivität können alle Arten von Dokumenten (doc/xls/pdf/ppt/video/etc) hinzugelegt werden. Als zusätzliche Objekte können Elemente wie Timeline, Poll (Umfrage), Pro/Contra Liste mit den Teilnehmern geteilt werden. Abschliessend können die Entschlüsse als Decision Items festgehalten und mit den anderen geteilt werden. Zu Streamwork geht’s hier.

Yammer
Wie Twitter, ist quasi ein Firmentwitter, weil nur diejenigen mit der gleichen xyz.com  Email-Adresse die Meldungen untereinander sehen. Die unadministrierte Lösung ist gratis, die administrierte Version kann bös ins Geld gehen, vorallem wenn viele Mitarbeiter registriert sind. Ich verwende firmenintern Yammer, migriere aber immer wie mehr zu google+

Socialcast
Nachtrag 22.10.2012:Die Firma VMWare hat mit http://www.socialcast.com/ ebenfalls eine Social-Network Plattform in Angebot, welche z.B von der Firma SAS oder von Philips genutzt wird.

Socialtext
Mischung zwischen Wiki , Weblog und FirmenSocialNetwork. Man kann via Browser, Handy oder einer Adobe AIR-Applikation zugreifen. Ebenfalls ist ein Activity Stream integriert. Man kann das als eine echte Knowledgemanagement-Plattform ansehen. Kostenpflichtig, On-Demand beginnt bei 5000 USD/Jahr  für 50 Mitarbeiter. Socialtext ist nach meinem Kenntnissstand die einzige Lösung, die auch lokal, als on-premise Lösung betrieben werden kann.

Google+
Jeder Geschäftsmann sollte sich https://plus.google.com/ anschauen, jeder! Was Facebook für das Privatleben ist, könnte google+ für das Geschäftsleben (und Familienleben) werden. Google+ ist ein Blog, ein Microblog, die Aufmachung mit den Circles ist sehr ansprechend, die Integration mit gmail top und g+ konkurrenziert sogar noch Skype. Bringt man sein Unternehmen auf google+, dann braucht man kein anderes Blogging/Microblogging-Tool oder ähnlich. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass über kurz oder lang g+ der Totengräber für Yammer sein wird. Genau gleich wie Facebook ist google+ gekommen um zu bleiben. Und:Viele Geschäftsleute trauen google mehr als Facebook. Ja, ich bin ein Fan (geworden).

Hier gibt es die Wiki-Einträge zu den Blogplattformen: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Blogger.com http://de.wikipedia.org/wiki/Wordpress
Und hier gibt es noch eine laange Liste von Alternativen: 
http://www.quora.com/Who-are-the-top-competitors-to-Yammer

Führt Ihr ein “Social Business”, dann braucht Ihr sicher so ein Tool wie oben, oder? Danke für Eure Feedbacks!
So long, euer Geschäftsmann20, Palo

 

 

Web 2.0 mal praktisch (7) – Noch nie war Werbung einfacher

Wir schreiben das Jahr 2012. Meine Erfahrung ist, das immer noch erschreckend viele gewerbliche Unternehmen, Dienstleister und auch Unternehmensberater die Wirkung der eigenen Homepage massiv unterschätzen! ALLE haben eine Internetpräsenz. Verhältnismässig wenige haben eine Homepage mit aktuellen Referenzen, Testimonials von Kunden (Kundenzitate) oder gar mit Preisangaben! Das ist fatal! Noch schlimmer wird es mit den Adwords (Details hier auf Wikipedia). Google verdient Milliarden mit der Online-Werbung, aber es gibt viele KMUs, die nicht Google-Adwords zum Bewerben Ihrer Leistungen auf der Homepage verwenden. Ich kenne sogar börsenkotierte Unternehmen, die diesen Werbekanal NICHT verwenden. Für jeden Werber, der up-to-date ist, ist klar, dass zu einem guten Marketing-Mix auch die ganze digitale Welt gehört, aber das hat sich noch lange nicht überall herumgesprochen.

Also: Brauchen Sie google-Adwords, schon nur durch die Verwendung erfahren Sie etwas über Besucher-Ströme oder Keyword Suchvorgänge, sie werden automatisch smarter!

Weiter: Ein wachsender Tel der Unternehmungen hat begonnen, ebenfalls eine Präsenz im Social Web aufzubauen, angefangen mit einer eigenen Facebook-Seite. Die wenigsten Firmen haben aber begriffen, dass es

  1. noch viel mehr gibt und
  2. sowas laufend Arbeit erzeugt
  3. es seine Zeit braucht

Zu 1.) Es gibt noch viel mehr! Schauen Sie sich untenstehendes Slide an: All die genannten Plattformen erlauben es Ihnen, gratis für Ihre Leistungen zu werben. Sie müssen nur der Content liefern! Apropos Content – Der muss immer relevant sein. Twittern Sie also nicht über das Wetter, sondern zB über die letzte erfolgreiche Sanierung eines Dachstocks, wenn Sie Schreiner sind, oder über die Anbringung eines Felladens für lediglich 600 Franken an einem Chalet. Das meine ich vollkommen ernst: Wieso soll ein Schreiner über seine Arbeiten nicht ein Blog führen? Ein paar Bilder oder sogar einmal ein Video sind schnell gemacht. Allzuviel muss man nicht schreiben, wenn man nicht will. Und jeden Blog-Post kann man auch über Twitter verbreiten! 

Zu 2.) Online-Präsenz generiert laufend Arbeit! Wenn man solche sachen, wie Blog, Twitter, Facebook- oder Google+ Seite etc zu verwenden beginnt, dann mag das zwar gratis sein, aber es kostet gleichwohl was. Unterhalten muss es werden! Wenn ein Twitterprofil vor monaten zum letzten Mal was getweetet hat, oder ein Blogeintrag ein Jahr zurückliegt, dann schaut das nicht so gut aus. Noch schlimmer ist es, wenn Kunden beginnen, über diese Kanäle mit Ihnen zu interagieren und ins Leere laufen! Sowas geht dann eher ins Auge und bedeutet schlechte Werbung. Die Benennung eines Community Managers oder zumindest die Zuteilung solch einer Rolle an einen Mitarbeiter (So was darf auch der Chef machen) macht in so einem Fall Sinn.

Ganz schlecht ist die Idee sich zu sagen: „Eben: Wir gehen mit unserer Firma nicht ins SocialWeb und wir brauchen auch keine Community, somit müssen wir nichts unternehmen“ Das ist der falsche Ansatz, denn diese Kanäle werden zukünftig massiv an Wichtigkeit gewinnen und es wird sich rächen, wenn man die Weichen nicht beizeiten stellt. Ein persönliches Beispiel: Visilab ist in der Schweiz nicht auf Twitter präsent, dort wurden schon einige „Beschwerden“ getweetet. Niemand hat es bei Visilab gemerkt. Mich hat Visilab als Kunden verloren.

Zu 3.) Es braucht seine Zeit. Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen, eine Community bildet sich in den seltensten Fällen innert Wochen um ein Thema. Sprich, man ist nicht von Anfang an ein Social Web Profi und eine Fangemeinde muss man sich erarbeiten. Beides braucht Monate, wenn nicht gar Jahre! Ein Grund mehr, jetzt mit der Werbung im Social Web anzufangen: Eröffnen Sie ein Blog, Twittern Sie. Erstellen Sie zumindest die Facebook-Seite Ihrer Organisation, moderieren Sie diese Seite und machen Sie Status-Updates.

6 Eindrucksvolle Social Media Grafiken

Social Network Basics – SoMe Grafiken

Auf Soneba (Social Network Basics) hat es einen Artikel bereits vom letzten August (Aug 2011) aber trotzdem hat’s interessante Sachen drin:

  • Facebook vs Google (Wer war wieviel wo drauf?)
  • Wöchentlicher Anteil des Internet Verkehrs (Facebook/google)
  • FB & Google: Entwicklung Angestellte / Umsatz / Gewinn / Benutzer
  • Preise bei (allfälligem) Going Public
  • Der Erfolg der Anwerbung von Studenten für US-Colleges via Facebook
  • Was ist eigentlich der Inhalt von Tweets (News, Konversationen, Spam, Selbstpromotion, Blabla, etc)
  • Was ist Twitter wert?
  • Zahlen über Twitter: Alter der Nutzer, Einkommen der Nutzer, Geschlecht
  • Die bekanntesten Twitter User / Benutzer
  • Tweets pro Tag, wie lange braucht es für eine Million Tweets, wieviele Tweets pro Sekunde
  • Die besten viralen Brands 2010
  • Die bekanntesten viralen Brands
  • Die meist gesehenen viralen Videos 2010
  • Die meist geshareten viralen Videos
  • Die Zunahme von Werbeausgaben in sozialen Netzwerken

Hoffentlich gibt es nächstens ein 2011er Update 🙂