Social Media in den Firmen ist in den Händen der Marketingabteilung – Social Media Benchmark 2012 (5)

Die Firmenverantwortung für Social Media ist gemäss untenstehenden Grafik hauptsächlich in der Marketingabteilung angegliedert. Und das wird die nächste Zeit wohl auch so bleiben, bis die heutige Führungsgeneration aus den Managementetagen rausgewachsen ist. Oder geht es schneller? Mal schauen was die Millenials (Mann hat der Gmann schon viele Posts zu denen geschrieben!) in den nächsten Jahren ausrichten können.

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Exkurs zu: „In der Zeit des Social Business erzählen Leute drei anderen Ihre gute Erfahrung und über 6000 Leuten hören von der Schlechten!“ am Beispiel der SBB #sbb #fail

“If you make customers unhappy in the pysical world, the might each tell six friends. If you make customers unhappy on the internet, tehy can eacht tell 6000 friends”. – Jeff Bezos, Amazon

Im letzten Post ging der Geschäftsmann anhand des Zitates von J. Bezos darauf ein, wie schnell und breit sich in der digitalen Welt schlechte Nachrichten verbreiten können. Dass das funktioniert zeigt ein aktuelles Beispiel des Geschäftsmannes 2.0 mit den Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Als sich der Geschäftsmann im Zug von Zürich Flughafen nach Bern beim Zugbegleiter über etwas beschweren wollte, fuhr der Kontrolleur Ihm über den Mund, es interessiere Ihn nicht, was in Zürich Flughafen passiert sei, er sei ja erst in Zürich HB eingestiegen…. Der nachfolgende Tweet erreichte zwar nicht 6000 Leute im Schritt, der Geschäftsmann hat lediglich 130 Twitter Follower, aber jetzt sind es schon 500 mehr, er schreibt ja sogar einen Blogbeitrag dazu…. ….Die SBB hat im übrigen nicht reagiert, sie hat es wohl nicht nötig, hinzuhören…. (Twitterstream von unten nach oben lesen)

Hier geht’s zu dem Twitterstream. Anmerkung des Geschäftsmannes: “Wenn ich eine Firma mit einer breiten Leistung oder einem Massenprodukt wäre, ich hätte auf jeden Fall ein Monitoring auf #fail und den eigenen Produkte- / Firmennamen am Laufen, es kostet ja in einer einfachen Version meistens nichts!” Mehr hier.

 

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In der Zeit des Social Business erzählen Leute drei anderen Ihre gute Erfahrung und über 6000 Leuten hören von der Schlechten! (J.Bezos) – Social Media Benchmark 2012 (4)

Wie sich die Zeiten ändern. Der Geschäftsmann 2.0 war zur Jahrtausendwende an einem Seminar zur Kundenpflege. Dort lernte er, dass Kunden eine gute Erfahrung weniger als einer handvoll Leuten weitererzählten, eine schlechte Erfahrung hingegen an bis gegen 10 Leute weitergeben wird. Diese Erkenntnis prägte den jungen Geschäftsmann sehr und lange Zeit war das eine seiner wichtigeren Erkenntnisse. Nun hat dieses Zitat eine Neuauflage erfahren und durch keinen anderen als durch den Chef von Amazon, Jeff Bezos. In den letzten Wochen hat der Geschäftsmann 2.0 das Zitat bereits mehrmals gesehen, also gibt er es selber auch zum Besten:

“If you make customers unhappy in the pysical world, the might each tell six friends. If you make customers unhappy on the internet, tehy can eacht tell 6000 friends”. – Jeff Bezos, Amazon


Stimmt oder? Und es gibt immer noch nicht Firmen die hinhören, z.B die Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Mehr dazu im nächsten Post.

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Der Beweis: Mehr als die Hälfte der Marketingfachleute sind noch nicht „social“! – Social Media Benchmark 2012 (3)

Join the Conversation! – Das ist das Credo von sozialen Medien und vom Web 2.0.

Wenn man die untenstehende Grafik aus dem Social Media Benchmark: Wave Two Report ein bizzeli näher anschaut, dann sieht man, dass mehr als die Hälfte der Marketeers dieses Credo nicht verinnerlicht haben. “Social” ist man erst wirklich dann, wenn man in einem Blog, Poll, Forum oder in sonsteiner Online-Diskussion interagiert! Der Geschäftsmann empfiehlt hier die Einführung DER “Social”-Messgrösse: Einer Kennzahl namens Contribution-Rate 😉 Einfach nur mitlesen reicht nicht, um “social” zu sein. Die untenstehende Grafik zeigt, dass lediglich erst 43% der Marketingfachleute im Web 2.0 interagieren und an “digitalen Konversationen beteiligt” beteiligt sind.


Nur 43% der Marketeers interagieren im Netz.

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Sind Marketingfachleute „social“? Die meisten wohl immer noch nicht – Social Media Benchmark 2012 (2)

Der Report, sagt zwar, die Marketeers seien somehow “social” aber wenn für dieses Finding das Kriterium “Wann haben Sie zuletzt Ihren Linkedin-Status geupdatet?” hinzugezogen wird (siehe zweite Grafik), dann kann der Geschäftsmann 2.0 das wirklich nicht allzu ernst nehmen! Ok, im Gegensatz zu Xing entwickelt sich LinkdeIn wirklich auch zu einer echten Social Media Plattform, aber trotzdem…

 

Der Geschäftsmann 2.0 hat gegen 50 LinkedIn Kontakte und bei Xing sind es wohl 400 (Sep 2012).

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Der Social Media Benchmark zeigt: Die Marketingleute sind nach wie vor überfordert, tun sich schwer mit dem Social Media Monitoring, Personalengpässe und fehlendes Knowhow sind an der Tagesordnung (1)

Vielen Dank an die GfM, welche dem Geschäftsmann 2.0 auf den “Social Media Benchmark – Wave Two Report” aufmerksam gemacht hat. Die Erhebung vom April 2012, welche offensichtlich nun alle 6 Monate erfolgen soll beleuchtet das Thema “Marketingfachleute & Social Media“. Die Einsichten sind interessant, teilweise sogar erheiternd. In den nächsten paar Posts geht der Geschäftsmann näher auf die Studie ein und kommentiert diese.

Wer sind die Sponsoren? Bazaarvoice, Bloomberg, GfM, Ipsos ASI

Woher kommen die Daten? Von über 2000 Marketeers aus Europa inkl UK im Zeitraum vom März/April 2012

Take Home aus dem Executive Summary der Studie, sprich diejenigen Statements oder Findings, welche dem Geschäftsmann 2.0 ins Auge gestochen sind:

  • “Activate your fans, don’t just collect them like baseball cards” (Jay Baer, Convince & Convert)
  • Die Marketingleute seien “social”: 9 von 10 Marketingleuten haben ein LindedIn Profil (Wenn DAS dass qualifizierende Merkmal für “social” ist, dann merci schön!!!)
  • Google+ hänge hinten den Erwartungen zurück.
  • Es fehle nach wie vor ein dominantes Modell für Social Media (re)sourcing.
  • Bei weniger als 20% der Firmen ist Social Media als zentrales Element in Ihrer Strategie verankert
  • Die meisten Firmen geben an, dass der Aufbau interner (SoMe) Kompetenzen der Knackpunkt sei, die wenigsten scheinen aber Ihre Personalrekrutierung darauf auszurichten oder Social Media Consultants zuzumieten
  • Die Hälfte der Firmen sammeln keine Daten zu Social Media
  • “Foggy Metrics Landscape”: Es gibt keine Best Practice Metriken zur Social Media KPI Messung (Wahrscheinlich können die Marketeers nur Nielsen-, GfM-, Gartner-, Forrester-Reports und etc lesen ;-( )

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Wie kommt man von Offline-Werbung auf Online-Plattformen?

Macht man ausserhalb des Webs Werbung und der Werbetreibende möchte die Interessenten aufs Internet kriegen, dann bieten sich folgende Möglichkeiten für Smartphone/Tablet – Nutzer an:

  • QR-Codes,
  • Beetags oder
  • Microsoft Tags

 

 

 

 

Man hält die Telefon auf das Tag und macht mit der (downgeloadeten und installierten) App ein Föteli und schon wird man im Browser auf die entsprechende Site geleitet… …der Geschäftsmann 2.0 braucht das bereits recht intensiv, obschon er zugestehen muss, dass er das Microsoft-Tag im Alltag noch nie gesehen hat.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quelle: IAB Mobile Kompendium

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Mit Smartphones überwindet man die mühsamen Medienbrüche!

Sehr interessant ist, dass man bei Werbung auf mobilen Geräten die Medienbrüche überwinden kann! Unter Medienbruch wird ein Wechsel von einem informationstragenden Medium (z.B. TV) zu einem anderen Medium (z.B. Internet), zwecks Informationsbeschaffung oder –kauf , verstanden. Der Kunde muss im Verlauf des Prozesses nicht mehr das Gerät oder sonstwas „wechseln“, es gibt keinen Unterbruch mehr, auch der Ablauf geht viel schneller. Das Mobiltelefon und insbesondere das Smartphone ist in der Schweiz stark verbreitet. Stets in Griffnähe bildet es das zentrale Kommunikationsinstrument der Verbraucher – jederzeit und überall. Neben dem Tablet natürlich….

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Tracking – auch Mobil

Das Gute an Web 2.0 ist, dass man alles messen, siehe auch CMO-Post(6) kann. Dieser Sachverhalt ist auch der Game-Changer für die Marketingabteilung. Der Geschäftsmann 2.0 ist im IAB Mobile Kompendium auf eine einfache aber gute Grafik gestossen, welche die Thematik für Führungsleute verständlich macht:

 

 

 

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Gemessen kann alles, Clicks, Unique Users / Unique Visits, Downloads, Impressions, Costs Per Customer (CPC) etc.

Weitere Marketing- oder CMO-spezifische Überlegungen des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema Web 2.0 & Marketing siehe hier

Quelle:  IAB Mobile Kompendium

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Mobile Werbemittel Kategorien

Mobile Werbung steht noch am Anfang, aber sie kommt. Der Geschäftsmann hat darüber schon in seiner MUI-Blogpost Serie berichtet. “Aber wie sieht diese Mobile Werbung denn aus und welche verschiedene Arten gibt es wohl?” hat er sich schon mehrmals gefragt. Die Antwort dafür liefert das diesjährig erschienene IAB Mobile Kompendium. Es kategorisiert nämlich Mobile Werbemittel. Kurz werden folgende Kategorien unterschieden:

  • Mobile Website Ads
  • Mobile Application Ads
  • Mobile TV Ads
  • Mobile Tablet Ads

Detailliertere Erklärung (Auszug aus IAB Media Kompendium):

  • Mobile Website Ads: Das sind Werbemittel, die auf der Webseite fest integriert werden. Sie sind statisch oder dynamisch (animiertes Gif bzw. GIF89a) und klickbar. Die Verankerung des Werbemittels orientiert sich am Bildschirm und/oder an der Website oder Applikation.
  • Mobile Application Ads: Das sind Werbemittel, die innerhalb einer Applikation auf einem Smartphone (bspw. iPhone oder Android App) integriert sind. Das Werbemittel kann entweder fix im Inhalt integriert sein oder sich am äusseren Rand des Bildschirms bzw. der App (sticky oben oder unten) orientieren. Beispiel:
  • Mobile TV Ads: Das sind Werbemittel, die im direkten Umfeld von Video Inhalten eingeblendet werden.
  • Mobile Tablet Ads: Das sind Werbemittel, die in Apps oder auf tabletoptimierten Websites ausgeliefert werden. (Bespiel Ford-Mondeo Case und L’Oréal)

Quelle: IAB Mobile Kompendium

Web 2.0 heisst auch „World of Photoshop“ – Die Beauty-Retusche oder Standardverschönerungsvorgänge bei digitalen Bildern

Zur Badeferien Lektüre gehört ab und an auch mal die “Gala”, welche sich wohl jede richtige Ehefrau mal in den Ferien kauft. Auch der Geschäftsmann war an einem Nachmittag ultimativ am Pool gelangweilt und sah sich das Blättchen mal an. Auf der Titelseite prangte die Deutsche Ex-Schwimmerin Franziska von Almsick und sah eigentlich gar nicht so übel aus. Der Eindruck täuschte, denn am gleichen Tag sah der Geschäftsmann 2.0 ebendiese Frau von Almsick im Fernsehen und die Übereinstimmung des Fernsehbilds zu den Bildern in der “Gala” war auf sehr tiefen Niveau, wenn Ihr wisst, was der Geschäftsmann damit meint….

Nun, nach einigem Stöbern im Internet und in den einschlägigen Foren, Blogs und Zeitschriften musste der Geschäftsmann erkennen, dass die Beauty-Retusche zum Standardverfahren gehört. Erstaunt stellte er aber fest, wieviel hier dazu gehört und wie fest diese Vorgänge bereits in die Bildbearbeitungsprogramme integriert sind! Also, was gehört zur Beauty-Retusche dazu?

  1. Rote Augen korrigieren (macht der Gmann auch)
  2. Haut glätten (Macht der Gmann gaaanz selten, aber megakompliziert)
  3. Augen aufhellen (Hä?)
  4. Gesicht verschlanken
  5. Pickel und Falten entfernen (Aufgrund des älter werdenden Umfelds wird diese Funktion je länger wie mehr vom Gmann2.0 angewendet)
  6. Zähne aufhellen (Oke!)
  7. Wimpern und Augenbrauen abdunkeln
  8. Glanz hinzufügen

Da staunt selbst der engagierte Laie, doch dann kommt der Knaller! Gemäss “Chip” braucht es für die Abarbeitung der obigen Liste so- und soviele Klicks in den bekannten Bildbearbeitungsprogrammen:

  • Adobe Photoshop Elements 10: 16 Klicks
  • Paintshop Pro X4: 17 Klicks
  • Photos PLus X5: 22 Klicks

Konkret heisst das für Photoshop Elements (Anzahl Klicks):

  1. Rote Augen korrigieren (2)
  2. Haut glätten (2)
  3. Augen aufhellen (2)
  4. Gesicht verschlanken (2)
  5. Pickel und Falten entfernen (1)
  6. Zähne aufhellen (3)
  7. Wimpern und Augenbrauen abdunkeln (1)
  8. Glanz hinzufügen (2)

Wahnsinn oder? Aber ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht, der Geschäftsmann brauchte schon nur knapp 10 Minuten um das Tutorial für das “Augen aufhellen” zu verstehen!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Die CMOs haben Ihre zukünftige Rolle (noch) nicht begriffen und sie richten sich deswegen falsch aus-CMO(6)

Die meisten Marketing-Chefs sind noch V1.0 und deswegen richten sich diese auch noch nach „Alt“ aus. Sie glauben immer noch, dass die klassischen Führungsqualitäten, Marktanalysen, Kreativität etc Ihre Kern-Fähigkeiten sind, um Ihrem Job gerecht zu werden.

Sträflicherweise werden Technologie-Knowhow, Wissen im Social Media Bereich und Finanzwissen vernachlässigt. Doch genau diese Kompetenzen braucht der CMO 2.0! Die Technologische Kompetenz braucht er, um das Abgreifen der Kundeninformationen aus den riesigen digitalen Datenströmen steuern und führen zu können, vielleicht – nein hoffentlich – kommt ja auch die IT-Abteilung in seine Verantwortung (Siehe Post „Wohin mit der IT im Unternehmen). Das Social Media Knowhow braucht er, weil sich dort seine Kunden tummeln. Er muss dort hinschauen, hinhören und eigentlich auch mitmachen, als Privatperson wie auch als Firmenvertreter. Und zum Finanzwissen: Heutzutage lässt sich der Erfolg des Marketings effektiv messen. Der Marketing-ROI ist Fakt, den Datenströmen aus den „Elektronischen Netzwerken“ sei Dank.

IBM Global CMO SurveyQuelle: IBM Global CMO Survey