Tanz Dich Frei TDF2013 – Die Jungen sind kritik- und Dialogfähig, reicht das?

Dialog ohne Staat: Verschiedenste Meinungen zum dumm abgelaufenen Tanz Dich Frei Anlass 2013 auf Facebook
Dialog ohne Staat: Verschiedenste Meinungen zum dumm abgelaufenen Tanz Dich Frei Anlass 2013 auf Facebook

„Du, was hältst Du vom letzten Samstag?“ Der Geschäftsmann 2.0 wurde in den letzten Tagen beinahe ein Dutzend mal auf die Vorkommnisse der diesjährigen (2013) Tanz Dich Frei Veranstaltung angesprochen. Klar ist: Der Schuss ging heuer in Bern eindeutig nach hinten raus. Eigentich gibt es nur Verlierer, die Organisatoren, die Teilnehmer und auch die Toleranz des Staates wurden eindeutig von einer radikalen Minderheit missbraucht.

Das hat aus Optik des Geschäftsmannes zwei Gründe: Naivität und mangelnde Kommunikation.  1. Glaubt der Geschäftsmann, dass die mehrheitlich jungen Organisatoren der Veranstaltung das Gefahrenpotential zu wenig antizipiert hatten und sich lieber Gedanken rund um Ihre Umzugswagen gemacht haben, als ‚übergreifende Risiken‘ auszuloten. In der heilen Schweiz ist man ja eingelullt in ein gut verborgenes Sicherheitsdispositiv, welches einem gar nicht mehr auffällt. Und 2. Mangelnde Kommunikation. Ja, richtig mangelnde Kommunikation: Die Veranstaltung war ja nicht bewilligt, also gab es offiziell keine (erkennbaren/identifizierbaren) Gesprächspartner, welche sich im Gespräch auf ein allfälliges Debakel, welches leider im konkreten Fall eingetreten ist, hätten vorbereiten können Dieser Fehler ist beiden Seiten anzulasten. Die Behörden hätten besser die Veranstaltung bewilligt* und das Gespräch gesucht und die Organisatoren Ihrerseits hätten auch proaktiv auf die Behörden zugehen sollen. Und hier war die Motivation tief. Aus den Reihen der Veranstalter war zu hören: „Wir wollen einen Anlass ohne eine riesen Organisation, das geht auch ohne“.

Fazit: Auch in Zeiten von Facebook muss man zusammen (direkt) sprechen und die Jungen tun auch in Zeiten des Digitalen Zeitalters daran, beizeiten den Älteren zuzuhören. So wäre man vielleicht bereits vor dem Anlass darauf gestossen, dass der „Schwarze Block“ eine reale Gefahr darstellt.

* Der Geschäftsmann 2.0 weiss nicht, ob bei den Behörden überhaupt jemand einen so Antrag gestellt hat.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Jugend und Digitale Medien: Ratgeber der ZHAW

Goldene Regeln zum Thema ‘Social Media & die Jungen’ für Eltern, Lehrer und andere Alte…

Wen es interessiert, der soll sich doch kurz das 3.4 MB grosse PDF der zhaw hier downloaden. Die Broschüre leuchtet Medienkompetenz, Nutzungsdauer und altersgerechte Mediennutzung, Handy, Facebook und Co., Chat, Computerspiele, TV und Film , Sicherheit im Internet, Medien, Wirklichkeit und Schönheitsideale, Informationsflut und Multitasking, Internet-Pornografie, Cybermobbing, Gewalt und Medien, Onlinesucht und Downloaden und Einkaufen im Netz in Bezug auf die Kids aus.

Have a nice Weekend, Euer Geschäftsmann 2.0

Die Zukunft liegt in China, aber gleichzeitig beginnt das Land Vergangenheit zu werden…

china_flagDer Geschäftsmann 2.0 hat seit 2007 ein Auge auf Fernost geworfen. Seither hat er mehrere Male die Wirtschaftsmetropolen in Asien bereist und x-mal mit verschiedensten asiatischen Geschäftsleuten und Unternehmern gesprochen. Nach wie vor ist er davon überzeugt, dass die Zukunft vorallem in Indien und China liegt. Das statistische Material, welches er in der letzten Zeit zusammengetragen hat, spricht für sich (Hans Roslings Gampinder ist immer noch der Knaller). Aber trotzdem: Die Chinesen scheinen dem Geschäftsmann 2.0 zu fremd und die Inder zu “unselbstständig”. Deswegen hat sich der Geschäftsmann auch entschieden den geplanten Besuch des  Unternehmeranlasses in Indien abzusagen und er wird stattdessen 2013 sich mal Manila und die Philippinen zu Gemüte führen.

Aber zurück zum Thema China. Die sind wirklich anders als wir. Die engen Freundinnen und Freunde, welche in Hong Kong oder direkt im Reich der Mitte wohnen, bestätigen das einem immer wieder. Aber auch dort gibt es Millenials. (Seine Tags dazu im Blog: Millenials) und auch dort schreitet die “digitale Revolution” voran, siehe unten. Daneben stehen auch noch zwei andere umwälzende Meilensteine in Sachen China an:

  1. Bis im Jahr 2015 wird es kostenmässig keinen Unterschied mehr machen, ob Firmen in Amerika produzieren lassen oder in China. Deswegen haben Firmen wie Apple, Lenovo, Ford oder auch General Electric damit begonnen, die Produktion wieder “nach Hause” zu nehmen. (Quelle: Economist 19.1.2013)
  2. Dieses Jahr 2013 wird das erste Jahr mit einer abnehmenden Zahl an Arbeitskräften in China sein (Quelle: Economist WorldIn2013)
  3. Der neue Parteivorsitzende Herr Xi Jinping trifft auf die neue Facebook-Generation von Chinesen. Der anstehende Prozess im März 2013 gegen den beliebten Bo Xilai wegen Korruption wird der erste Mega-Event in China werden, welcher breit in den (chinesischen) Sozialen Medien behandelt werden wird. Nicht vergessen: Social Communities are the armies of the 21st century – auch in China. Details hier und hier.

Umwälzende Zeiten stehen auch in China an… …sie werden gleich teuer wie die Amis, der demografische Abschwung beginnt heute (2013) und die digitale Revolution lässt sich auch dort nicht aufhalten. Überlegt Euch mal, was das für uns Europäer oder generell für die OECD-Länder bedeutet…

….so Long Euer Geschäftsmann 2.0)

PS: Gemerkt? Der Geschäftsmann 2.0 hat wieder einen seiner Vorsätze für 2013 abhaken  können 🙂

Der Homo coniunctus behandelt seine postkoitale Depression mit seinem Smartphone

Der Geschäftsmann wurde in den letzten Monaten von verschiedenen Seiten dazu ermahnt, sich auf den sozialen Plattformen zum Thema Sex zurückzuhalten. “Pass auf, wenn so was ein Kunde oder Dein Arbeitgeber liest”, tönte es gut gemeint von da und dort.

Picture: http://blog.surveyswipe.com
Picture: http://blog.surveyswipe.com

Nun, das Thema Sex, oder ‘Sex haben’ ist in der Wirtschaft nach wie vor verpönt. Und der Geschäftsmann ist ein Mann der Wirtschaft. “Recht haben die….” dachte sich der Geschäftsmann, “..aber trotzdem, ich habe Kinder und ich bin mit einer wundervollen Frau verheiratet, welche nebenbei noch ausserordentlich attraktiv ist….also was soll das? Die Kinder kommen doch nicht irgendwoher oder? Und was ist mit meiner schon seit langem geplanten Serie zum Thema Social-Porno Websites auf diesem Kanal? Soll ich das auch sein lassen?” 

Ob der Geschäftsmann 2.0 diese Serie fallen lässt oder nicht, das wird sich zeigen, besucht einfach weiter dieses Blog hier. Inzwischen hat der Geschäftsmann aber etwas zum Thema “Disruptive Technologien & Gesellschaftliche Veränderungen im Schlafzimmer”. Gemäss der BaslerZeitung habe man nach dem Geschlechtsverkehr, Pardon, dem “Akt”, eine kleine Depression. Jedermann der sein Pulver verschossen hat ist danach niedergeschlagen, das ist das normalste der Welt und jedem gehe das so. Um das zu lindern, griff der Kerl von Gestern noch zur Zigarette und der Homo coniunctus von Heute nimmt statt dessen das Smartphone zur Hand. Mehr dazu gibt es hier:

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Der-Klick-nach-dem-Akt/story/20174075

Das moderne Beziehungsleben ist vernetzt, digital vernetzt, auch im Bett! Der Geschäftsmann kann hierzu nur sagen: Das Smartphone kommt Ihm nicht ins Schlafzimmer!

So Long, Euer Gmann2.0!

Der Geschäftsmann 2.0 wünscht allen ein gutes Neues Jahr und zukünftig weniger solche “Bund”-Artikel!

Alles Gute zum neuen Jahr! Gerne nimmt der Geschäftsmann 2.0 ebenfalls von Euch Neujahrsgrüsse entgegen 🙂

Eine Sache wünscht sich der Gmann für 2013: Er hofft, dass er in Zukunft nicht mehr solche kurzsichtigen Artikel zugeschickt bekommt. Der Artikel im Bund “Ist es mit dem Wachstum vorbei?” vom 29.12.2012 wird kolportiert, dass technologische Innovationen den Globus (insbesondere die Schaffung von Arbeitsplätzen) nicht in dem Masse weiterbringen als früher.

Kurzsichtig! Meint der Geschäftsmann, er hat hier eine andere Meinung. Warum? Weil aktuell nicht nur eine technologische Innovation stattfindet. Vielmehr ist es eine Überlagerung mehrerer globaler Faktoren: Da sind die im Bund-Artikel erwähnten disruptiven Technologien. Aber dazu kommen potenzierend disruptive Kommunikationsmittel, die dritte Welle* der Globalisierung und eine wachsende neue globale Bevölkerungsgruppe der Millenials / GenY.

Giant Leap: Dieser Cocktail wird uns einen massiven Sprung nach vorne bringen! Und das beginnt Jetzt…

Happy New Year, Euer Palo

*Frei nach Huntington

Guter Clip zur Zuwanderung in der Schweiz – Wann werden wir 9 Millionen sein?

Avenir Suisse meint, dass wir gegen 2030 neun Millionen Leute in der Schweiz sein werden. Der Geschäftsmann 2.0 meint, dass es schneller gehen wird. Des wegen findet er den Ausbau unserer Infrastruktur eigentlich sehr gut und er hat eigentlich nichts gegen die Zuwanderung, diese tut uns nur gut und das Mittelland ist sowieso schon zersiedelt. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse* meint auch, dass die Zuwanderung gut ist:

Da die Zuwanderung Fakt ist und vor allem hochqualifizierte Leute in die Schweiz kommen, wird die Schweiz eines der ersten 2.0-Länder werden. Und weiterhin ein Erfolgsmodell bleiben.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

*PS: Der Geschäftsmann 2.0 ist kein voller Fan der Economiesuisse, die ist zu stark FDP und  FDP ist irgendwo 1.x 

PSPS: Danke dem Alex für den Link!

Die Jungen werden scheins „bünzlig“ – Hat das was mit dem Homo coniunctus zu tun?

Dem Gratisblatt 20 Minuten war diese “Feststellung” letzten Monat sogar eine Schlagzeile auf der ersten Seite wert (31.10.2012)! Gratisblatt hin oder her, so ein Thema scheint für die Redaktion eine gewisse Relevanz zu haben! Die Jungen wollen gemäss dem Jugendbarometer 2012 der Credit Suisse wieder ein Haus, Kind und Kegel. Werden in der Gesellschaft wieder die alten, die “klassischen” Werte gelebt? “Sehr wahrscheinlich!” denkt der Geschäftsmann 2.0, die Werte des Homo Coniunctus sind Fakt. Details können dem Werteindex 2012 entnommen werden und untenstehend hat der Geschäftsmann erneut die Gegenüberstellung der “neuen alten” Werte des Homo coniunctus zum Modell des Homo oeconomicus aufgelegt.

So Long, Euer Gmann 2.0

Habt Ihr das gemerkt? Schon wieder bestand eine verschobene “öffentliche” Wahrnehmung bei der US-Präsidentenwahl! Die “unsichtbare” Kraft von Social Media

DEUTLICHER Sieg für Obama, uns hat man im Vorfeld was anderes erzählt

Amerika hat gewählt und Barack Obama ist der klare Sieger. Dem Radio- / Fernseh- und Zeitungskonsumenten in Europa wurde in den letzten Wochen ein ganz anderes Bild vermittelt, nämlich das eines Kopf- an Kopf-Rennens!

Die “öffentliche” Berichtserstattung lag mit den Prognosen falsch – Schon wieder! Der Geschäftsmann 2.0 errinnert sich an die Prognose-Abweichung bei der Minarettinitiative in der Schweiz, da lief das ganze Land mit seinen Vorhersagen ins Leere! Oder er erinnert sich an die Affäre um den ehemaligen Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff, bei welcher die alten Medien über eine positive Meinung im Volk berichteten, die Internetgemeinde aber bereits schon stark negativ zu Wulff eingestellt war (Artikel hier). Wie bereits gesagt, da “verbirgt” sich eine politisch aktive Internetgemeinde von mehrheitlich jüngeren Bürgern im Netz. Und diese jüngeren Leute sind aktiver! Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, der ist bedeutend aktiver als z.B die Generation des Geschäftsmannes 2.0 – die Baby Boomer -, welche durch das Fernsehen dauerhaft sediert worden ist.

Ein sehr interessanter Artikel von Laurence Cruz geht auf die Bedeutung der sozialen Netzwerke für die US-Wahl ein und vergleicht die Wahl 2008 mit der jetzigen im 2012 Wahl. Dabei wird ersichtlich, dass vorallem Twitter massiv an Bedeutung gewonnen hat. Bedenke: Bei der Wahl 2008 hatte Facebook weniger als 100 Millionen Nutzer und Twitter war gerade am entstehen. Heute sieht es ganz anders aus, die ganze (westliche) Welt ist auf Facebook oder Tumblr und Twitter. Diese ist DIE Plattform: 90% der US-Senatoren und 42 der Gourverneure (Es gibt soviele wie die USA Staaten hat) haben heute ein eigenes Twitter Konto. Nur ging die Obama-Seite viel effizienter mit diesen Tools um. Obamas Kampagne machte  4x mehr Postings als Romney, siehe hierzu auch das untenstehende Video.

Auch das Nutzungsverhalten der Kandidaten selber spricht eine deutliche Sprache: Obama = 29 Tweets/Tag versus Romney = 1 Tweet/Tag, auch wenn keiner der Beiden einen wirklichen Dialog mit seiner Community führte (Keiner “retweetete” oder hat Drittcontent aus der Community “geshared”). Klar berichteten Medien über Social Media im US-Wahlkampf 2012: Das Österrreichische Wirtschaftsblatt spricht vom US Wahlkampf 2.0 und der Englische Guardian fragt bereits in einem Artikel, wie die Rolle der Medien (bzw die Überbewertung der alten Medien) bei der US-Präsidentschaftswahl 2012 in die Geschichte eingehen wird.

Fakt ist: Die klassische Berichterstattung ist auf einem Auge blind und führt damit weite Teile der westlichen Gesellschaft in die Irre! Was kann man dagegen tun? Die Analyse von “Big Data” ist die Antwort dazu! Übrigens fallen dem Geschäftsmann 2.0 einige Parallelen auf zu einem älteren Artikel auf: Die CMOs analysieren Ihre Märkte auch noch nach “alt”, genau so wie es die Meinungsforschungsinstitute und die “alten” Medien tun.

Und nicht vergessen:
Social Communities are the armies of the 21st Century! 

 

So Long, Euer Gmann 2.0

Fazit und Handlungsempfehlungen – BFH Trendstudie 2012 (7)

Fazit:

  • Gemäss der Studie nutzen über 2/3 der Firmen nicht die Vernetzungs-Kompetenz der (jungen) Mitarbeiter um sich mit Ihren Peers (Lieferanten / Kunden / Partner) stärker aufzustellen.
  • Die Jungen scheinen – was die sozialen Medien anbelangt – Privatleben und Geschäft zu trennen und Sie fügen sich in die bestehenden Firmenstrukturen ein
  • Es bestehe die Gefahr, dass die Firmen die Potentiale der Jungen nicht ausschöpfen
  • Zitat: “Gerade in einem ökonomischen Kontext, wo Innovation und Vernetzung zunehmend zu den zentralen Erfolgsfaktoren eines Unternehmens gehören, will man sich in einem globalisierten, dynamischen Umfeld erfolgreich bewegen, verwundert es, dass gerade dieser Aspekt (à Vernetzungskompetenz) bei den jungen Arbeitnehmenden offensichtlich wenig aktiv gefördert – und von der jungen Generation wenig gefordert – wird”

Handlungempfehlungen aus der Studie:

  • Kopple! (Siehe Grafik unten)
  • Das HR hat die Möglichkeit, sich bei den damit verbundenen Themengebieten zu positionieren und ist somit in der Lage, das vorhandene Potential in den jungen Leuten zugunsten der Firma zu entwicklen

Grafik: Gmann2.0

 

Quelle: BFH Trendstudie 2012 – Generation Y: Kompetenzen und Erwartungen junger MitarbeiterInnen aus Unternehmenssicht

HR-Massnahmen mit Fokus Generation Y – BFH Trendstudie 2012 (6)

Drei Viertel der Unternehmen geben an, dass Ihre Führungskräfte nicht speziell geschult werden, mit der jungen Arbeitnehmergeneration ädaquat zu kommunizierten. Dies deckt sich ebenfalls mit der E-Leadership Studie des iop , welche der Geschäftsmann ja bereits auf diesem Kanal präsentiert hat. Auch die Aussage der BFH Studie, dass der gezielte Einsatz von sozialen Medien im HR-Bereich noch nicht in der Umsetzungsphase angekommen ist, deckt sich mit der iop-Studie und natürlich auch mit den Beobachtungen des Geschäftsmannes 2.0. Weiter geben

18% der Firmen an, Ihre Führungskräfte im Umgang mit Social Media zu schulen

53% der Firmen an, nicht zu wissen, ob überhaupt Ihre Mitarbeiter die neuen Medien nutzen, zumindest

27% geben an, dass Sie es wüssten es…

Das war der vorletzte Beitrag der zur Trendstudie 2012 – Generation Y. Der letzte Beitrag mit der Zusammenfassung des Fazit und den Handlungsempfehlungen folgt in Kürze. So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quelle: BFH Trendstudie 2012 – Generation Y: Kompetenzen und Erwartungen junger MitarbeiterInnen aus Unternehmenssicht

 

(Mitarbeiter-) Erwartungen der Generation Y – BFH Trenstudie 2012 (5)

“Spass im Team mit entsprechender Anerkennung für meine sinnvolle Tätigkeit ohne mich zu Tode zu rackern. Und: Privat ist Privat – Geschäft ist Geschäft”. Das sind die Topnennungen zu den Erwartungen des Arbeitsumfelds und das Gute daran: Arbeitnehmer und Arbeitgeber scheinen das gleich zu sehen!

Auf das Erwartungsmanagement ??? ist der Geschäftsmann 2.0 bereits selber in seinen Ausführungen zum Modell des Homo Coniunctus ??? detailliert eingegangen. Es liegt auf der Hand, dass die Firma nicht alle Wünsche der Mitarbeiter befriedigen kann, zumal sie immer wie mehr auseinanderlaufen. BFH-Studie hat ebenfalls diesen Bereich untersucht und hat hier (sehr gut!) detaillierte Fragen gestellt. Insgesamt standen 39 Aussagen zu Auswahl, anbei die Top-Highlights und “Lowlights”.

 

 

Interessant ist, dass die Merkmale “internationale Arbeit” und “flexible Arbeitszeitmodelle” weniger wichtig scheinen. Die Jungen wollen auch nicht unbedingt SocialMedia im Beruf nutzen, offensichtlich trennen diese Beruf und Privates. Facebook für die Buddies und nicht für die Geschäftskollegen: Privat ist Privat und Geschäft ist Geschäft, das gilt so wie es ausschaut auch bei den Millenials… ….diese Zahlen widersprechen zumindest der häufig vorgebrachten Meinung, dass sich Geschäftswelt und Privatwelt komplett vermischen werden und die weitgehende “externe” Vernetzung der Jungen findet – wenn überhaupt – im Privaten statt!

Quelle: BFH Trendstudie 2012 – Generation Y: Kompetenzen und Erwartungen junger MitarbeiterInnen aus Unternehmenssicht