Der Wert “Erfolg” feiert 2016 sein Comeback – Werteindex 2016 von Peter Wippermann

Gesundheit, Freiheit, Erfolg. Das sind die Top 3 Werte für 2016. Gesundheit bleibt top und die Erfolgsorientierung nimmt wieder zu. Erfreulicherweise nimmt der Anspruch an “Sicherheit” ab.

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Vor knapp vier Jahren hat sich der Geschäftsmann 2.0 intensiv mit dem Wertewandel in der Gesellschaft beschäftigt. Der damalige Werteindex 2012 brachte interessante Einsichten zum Einfluss der Digital Natives in unserer Welt. Nun liegt der Werteindex 2016 und die aktuelle Ausgabe zeigt wieder interessante Einsichten:

  1. Erfolg ist wieder In, von Platz 5 auf Platz 3
  2. Neu ist der Wert “Nachhaltigkeit”
  3. Der Wert Sicherheit ist abgerutscht auf Platz 10. (8tung die Grafik der “Welt” ist verwirrend)

Der Peter Wippermann hat sich mit seiner Werteindex-Reihe eine interessante Nische erobert. Gratuliere!

Der Geschäftsmann 2.0 wünscht Allen ein gesundes und erfolgreiches 2016. Für mehr Freiheit müssen wir jedoch alle dafür kämpfen! Weniger Reglemente, weniger Staat, weniger Gesetze, weniger Ordnungskräfte! In der Schweiz hat es von allem schon genug…

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Der Facebook Auftritt von PoliceBern wurde klammheimlich beerdigt

Die Facebookseite der Polizei im Kanton Bern wurde irgendwann zwischen Mai 2013 und heute (13.5.2014) vom Netz genommen. Das ist ein Armutszeugnis. Die Züricher machen das viel besser! Liebe Berner, fragt doch die Zürcher Stapo, was so etwas bringt und wie man das macht. Ansonsten berät Euch der Geschäftsmann 2.0 gerne.

Verwaister Auftritt der Berner Polizei auf Facebook
Ehemaliger Auftritt der Berner Polizei auf Facebook, der hinterlegte Link bringt keine Resultate mehr.

Der Auftritt von PoliceBern war schon lange vorher auf Facebook verwaist, wie der Geschäftsmann 2.0 hier berichtete. Klar, so eine Präsenz verursacht Aufwand und man muss sich dem Dialog, welcher dann dort entsteht, auch stellen. Es stellt sich nun die Frage, wieso man in Bern den “Weg des Abstellens” gewählt hat. Dass es auch viel besser und sympathischer geht, zeigt die Facebookseite der Stadpolizei Zürich, wie auch deren Twitter-Stream.

Stadtpolizei Zürich auf Facebook
Hohe Ratings auf FB für die StapoZH

Weekendpost: Schenkt Euch zwei Minuten und denkt nach – Geliebtes und gehasstes Smartphone

smartphone

Der Geschäftsmann kommt sich – obschon er nie und nimmer auf sein HTC one XL verzichten möchte – beizeiten vor wie ein Sklave des Telefons. Aber er hat letztes Jahr eins gelernt: Wenn man versucht, den zu geniessenden Moment aufzuzeichnen, dann kann der Genuss gar erst nicht entstehen!

Zum Weekend: Nehmt Euch zwei Minuten und schaut Euch das Video an und überlegt mal….

….have a nice WE – Euer Geschäftsmann 2.0

Danke an: http://www.filmsforaction.org/watch/i_forgot_my_phone/

Mal kurz ruhiger oder anders treten – Die Reise des Geschäftsmannes 2.0 ins digitale Zeitalter ist weit gediehen

“Von Dir habe ich wenig gelesen in letzter Zeit!“ – Dies war die Begrüssung eines guten Kollegen, als man sich letzthin zu einem Bier traf.  Einerseits hat diese Aussage den Gmann 2.0 ja sehr gefreut, dass man seine Beiträge liest und sich sogar mehr wünscht. Andererseits hat es ihn geärgert – nein, er hat sich über sich geärgert, weil in den letzten Monaten seine Beiträge schon weniger geworden sind.

"Wieder mal ein normales Buch lesen..."
“Wieder mal ein normales Buch lesen…”

Seit drei Jahren befindet sich der Geschäftsmann in seiner Transformation zum „Digital Citizen“ und diese ist weit gediehen. Unzählige Fachbücher hat er dazu gelesen, wie es sich gehört (teilweise) auf dem KIndle. Social Media, Marketing 3.0, Umgang mit Millenials / GenY’lern, Google, Facebook, SEM/ SEO und so weiter. Seine Familie wurde überschwemmt mit digitalen Gadgets: Smartphone, Tablets, iPads, iPods, Kindles, Skype-Cams, Smart-TVs, Squeezeboxes. Und von den benutzten Apps und Plattformen wollen wir gar nicht anfangen zu reden. Apropos Passwörter: Gute Idee – Der Geschäftsmann geht mal seine Passwörter zählen, mal schauen wieviele er hinbekommt…

Die Veränderung ist gemäss eigenem Dafürhalten sehr weit gediehen und fundamental. Wo der Geschäftsmann aktuell steht? Etwa bei „Version 1.85“. Und was ist anders? Viel!

  • Netzabdeckung ist sehr wichtig geworden
  • Ohne Smartphone fühlt sich der Gmann nackt
  • Seine Frau kommuniziert anders mit Ihm (Siehe den letzten Post)
  • Er hat seine Haltung zum Elektrosmog relativiert
  • Er liest keine Zeitungen mehr
  • Die Tagesschau ist kein Fixpunkt mehr
  • Er schaut ganz anders Fern (und viel weniger)
  • Er hat andere Hobbies, er bloggt zum Beispiel
  • Er hat viel mehr soziale Kontakte und das tut Ihm gut!

Doch es gibt Veränderungen, welche wirklich viel bedeutender sind, seine persönliche digitale Transformation hat auch bewirkt

  • Dass er ist aufmerksamer geworden ist,
  • Er sich mehr engagiert und kritischer ist
  • Anders denkt
  • Anders handelt
  • Sich seine Werte verschoben haben, als Privatperson und als Geschäftsmann
  • Er die Welt mit anderen Augen sieht
  • Er der Zukunft unseres wunderschönen Planeten wieder eine Chance gibt

Aber im Grunde ist der Geschäftsmann 2.0 der Gleiche geblieben. Wir sind und bleiben Menschen. Wir sind soziale Wesen und solche werden wir bleiben. Natürlich wird sich unser Verhalten ändern und es wird unglaubliche Umwälzungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft geben, aber wir werden Menschen bleiben.

Der Wunsch nach Abwechslung – Der Geschäftsmann muss zugeben,: Auch wenn die Reise ins Social Business und in die digitale Welt unglaublich inspirierend war, so war sie auch anstrengend. Ssozusagen die ganze wenige Freizeit ging über Jahre dafür drauf. Das Bedürfnis nach ein wenig Abwechslung ist in den letzten Monaten aufgetaucht: Wieder mal ein ganz normales Buch lesen, ins Kino gehen (Huch, die Kinder sind älter, man könnte wieder mal mit der Frau ins Kino gehen). Am Strand Beachball spielen und kein Fachbuch verschlingen.

Deswegen hat der Geschäftsmann in den letzten zwei, drei Monaten ein wenig Pause gemacht. Und er wird es in den nächsten Wochen weiterhin ruhig angehen!

Liebe Leser, bleibt mir aber weiterhin treu, danke – So  Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Sexismus und der #Aufschrei-Hashtag: Twitter wird auch im Deutschsprachigen Raum langsam Mainstream

In Deutschland hat ein einziger Tweet einer offenbar bekannteren Feministin mit dem Hashtag #aufschrei  eine landesweite Debatte über Sexismus losgetreten. Das nicht nur auf Twitter und im Internet und nicht nur bei IT-Nerds. Das zeigt, dass Twitter inzwischen auch in Deutschland Mainstream wird. Pikant: Die klassischen Medien, allen voran der “Stern” spielen bei der Story mit nicht gerade sauberen Mitteln, meint der Geschäftsmann 2.0. Aber das kennen wir ja auf diesem Kanal aus früheren BlogPosts, guckstu hier

 

Der Geschäftsmann 2.0 hofft und ist überzeugt, dass die neuen Generationen emanzipierter und respektvoller den Frauen gegenüberstehen werden! Dass der Sexismus mit dem “Homo coniunctus” verschwindet ist zwar wünschenswert, aber das wird wohl (leider) nicht so schnell gehen.

10 Gründe warum Deine Besten Mitarbeiter gehen – “Zum Glück” sind es immer noch (fast) die gleichen Gründe

Es gibt tausende Gründe, wieso die besten Mitarbeiter gehen. Aber dank dem Malte Polzin ist der Geschäftsmann 2.0 noch kurz vor Weihnachten auf einen süssen kleinen Blogbeitrag bei Forbes.com gestossen, in welchem es um die Kündigungsgründe geht. Es ist nie schön, wenn gute Leute gehen, aber der Geschäftsmann war schon irgendwie froh, dass es immer noch “die gleichen alten Gründe sind”, warum die Leute gehen. Dennoch: Zwei Punkte sind speziell zu beachten. Schaut Euch mal Grund Fünf (5) und Neun (9) an. Da sagt der Geschäftsmann: Demokratisiere das Unternehmen, denn ‘Sie’ sind die 99%, die Mitarbeiter!

  1. Du konntest deren Leidenschaft nicht entfachen oder in Einklang mit der Firma bringen
  2. Du hast es nicht geschafft, sie zu fordern (nicht fördern sondern, deren Intellekt fordern)
  3. Du hast nicht deren Kreativität abgeholt
  4. Du hast Ihre Kompetenzen nicht weiter entwickelt
  5. Du hast Ihnen keine Stimme gegeben
  6. Du hast Dich nicht um Sie gekümmert
  7. Du hast nicht geführt
  8. Du hast deren Beitrag nicht erkannt oder geschätzt
  9. Du hast es nicht geschafft, Ihnen (mehr) Verantwortung zu übertragen
  10. Du hast Deine Versprechen nicht eingehalten

Führung ist auch in der Zeit der digitalen Revolution ein Thema: Auch in Zeiten des Social Business…
…so Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Todesanzeige 2.0 – Wenn das Trauerschreiben über die digitalen Kanäle kommt

Der Geschäftsmann 2.0 bekam letzte Woche ein MMS eines Freundes: Beim Öffnen sieht er ein Bild des Freundes mit seiner Mutter und dem begleitenden Text muss er entnehmen, dass eben die Mutter verstorben sei und die Familie um die liebe Frau trauere.

“OK” – speziell. Der Geschäftsmann musste zunächst mal leer schlucken. “Was nun?” Schreibst Du ein SMS zurück? Schreibst Du ein Kärtchen? Rufstu an? Oder will der Versender des Todesanzeigen-MMS gar nicht angerufen werden?

In der heutigen Zeit scheint es legitim, auch solche Nachrichten über SMS oder MMS zu versenden. Wie würde der Geschäftsmann 2.0 reagieren, wenn er die gleiche Nachricht über Facebook bekommen würde? Nach einigem Nachdenken wurde er sich klar:

Egal auf welchem Kanal eine Todesanzeige jemanden erreicht: Es ist für den Absender eine schwierige Zeit und die sich darin befindlichen Menschen verdienen eine entsprechende Anteilnahme und das Mitgefühl.

Der Geschäftsmann 2.0 hat ganz normal telefonisch kondoliert.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

 

Unethischen Bankern wird in Grossbritannien der Garaus gemacht

Auf diesem Kanal geht es häufig auch um Nachhaltigkeit. Der Geschäftsmann 2.0 postuliert bereits schon seit längerem, dass wenn die Unternehmen nicht selber neben der finanziellen Bottomline auch noch Ziele im Bereich von sozialem Engagement und der Verantwortung für die Umwelt in Ihr “Programm” aufnehmen, dass dies den Firmen dann schlussendlich vom Staat oder vom Regulator aufs Auge gedrückt werden wird.

Ein aktuelles Beispiel passiert momentan in UK. Die British Bankers Asscociation bereitet ein Register aller Banker im Lande vor. Wer künftig ethische oder Branchenverhaltensnormen missachtet, wird gebrandmarkt und kann mit Berufsverbot belegt werden! Ist das der Beginn vom Ende der Heuschrecken?

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Palo Stacho – Raus aus der Komfortzone, rein in die Welt des Social Business: Der Geschäftsmann 2.0 orientiert sich beruflich neu

Seit zwei Jahren führt der Geschäftsmann 2.0 nun dieses Blog. Er bescheibt darin die Veränderungen in der Geschäftswelt und in der Gesellschaft, welche er unter dem Thema “Social Business” zusammengefasst hat. In den letzten zwei Jahren hat sich beim Geschäftsmann die bereits vorher vorhandene Vermutung gefestigt, dass es in den Unternehmen neue Führungs- und Managementansätze braucht, um in Zukunft weiterhin erfolgreich zu sein.

Diese Zukunft beginnt für den Geschäftsmann 2.0 jetzt! Er hatte das Privileg, in der Vergangenheit zwei komplette Führungszyklen durchlaufen zu dürfen. Das erste Dutzend Jahre baute er als Unternehmer eine erfolgreiche IT-Firma auf und die letzten 6 Jahre konnte er einen “Corporate Führungszyklus” als Managing Director bei einem international tätigen Konzern absolvieren.

Als Mitvierziger und nach 20 Jahren Firmenzugehörigkeit verlässt der Geschäftsmann 2.0 nun die Unternehmung, welche er in der Vergangenheit mitführen, mitaufbauen und mitgestalten durfte. Eine gute Firma. Eine erfolgreiche Firma, Eine technologisch innovative Firma. Es ist jedoch ebenfalls eine klassisch gemanagte Firma. Es ist eine Unternehmung, welche als börsenkotierte Organisation dem (Profit-) Diktat der Aktienmärkte unterworfen ist. Profit an sich ist alles andere als schlecht, nur haben sich die Wertewelt und die Führungsmaximen des Geschäftsmannes auch noch in andere Richtungen entwickelt und deswegen ist es genau der richtige Zeitpunkt, zu neuen Ufern – zu den Ufern des Social Business – aufzubrechen.

Konkrete Pläne bestehen zum heutigen Zeitpunkt keine. Klar sind bereits Ideen vorhanden und die ersten Anfragen sind auch schon eingetrudelt. Doch der Geschäftsmann 2.0 wird in den nächsten Monaten zunächst einmal bisschen kürzer treten um wieder neue Kräfte zu tanken, bevor er sich 2013 wieder ins volle Wirtschaftsleben stürzt!

Sollte bei Euch da draussen Bedarf nach dem Geschäftsmann 2.0 und seinen Kompetenzen als Führungskraft, Coach, Projektleiter oder Berater bestehen, dann steht er Euch unter der Email Adresse “palo ät stacho punkt ch” sowie unter https://www.xing.com/profile/Palo_Stacho jederzeit zur Verfügung.

So Long, Euer Palo Stacho!

PS: Das Blog läuft natürlich weiter!

 

DER Aufsteigerwert: „Transparenz“ als Hauptmerkmal des Homo coniunctus

Transparenz ist ein neuer Wert, der im Werte-Index 2009 noch nicht im Ranking war. Ohne Transparenz gibt es im digitalen Zeitalter kein Vertrauen und auch keine Authentizität des Individuums und der Organisation. Transparenz ist eines der wichtigsten Merkmale des Homo coniunctus.

Transparenz & Politik: Intransparenten Entscheidungen und der entsprechenden Politik sprechen die User die Legitimität ab. Wer sich für mehr Transparenz im Staat einsetzt, tut dies im Glauben an eine bessere, weil weniger interessengesteuerte Politik – und in die Hoffnung auf eine bessere Welt. Gesetzliche Vorgaben zum Thema Transparenz werden auch für die Wirtschaft und einzelne Unternehmen gefordert.

Transparenz und Medien: Klassische Medien gelten als intransparent, das Internet steht für Transparenz. Traditionellen Medien wird vorgeworfen, unlautere Methoden zu verwenden und eine unausgewogene Berichterstattung in Kauf zu nehmen. Im Web 2.0 ist die Kommunikation transparent und nachvollziehbar.

Transparenz & Wirtschaft: Die Wirtschaft wird nicht als besser wahrgenommen als die Politik, Ihr wird nämlich unterstellt, dass Unternehmen Fakten vertuschen um Ihren Einfluss und ihren Ertrag maximieren zu können. Firmen, die sich hier abheben können und transparent sind, haben Vorteile, denn Transparenz wird als entscheidendes Kaufkriterium besprochen. Transparenz wird zum Unternehmenswert.

Transparenz – Bedenke:

  • Um transparent zu werden musst Du Dich als Unternehmen selbst hinterfragen: Stimmen die Unternehmenswerte in Theorie und wie sehen diese effektiv in der Praxis aus? Für was stehen wir ein? Wer sind wir als Firma und was geben wir vor zu sein? Stellen wir uns wirklich so dar, wie wir effektiv sind?
  • Wenn wir transparent werden, dann sind wir zugänglich und erlauben auch Mitbestimmung unserer Kunden. Unsere Kunden kommen auf gleicher Augenhöhe daher wie wir. Wenn das der Fall wird, dann müssen wir auch teilweise auf Kontrolle und auf Macht verzichten. Wir gewinnen aber damit Vertrauen und Märkte.
  • Transparenz kann man nicht mit Marketingmassnahmen in den den Markt drücken, das ist kein Monolog sondern eine Diskussion über Unternehmensgrenzen hinweg. Es muss in allen Prozessen des Unternehmens durchgesetzt werden und man darf sich fragen, was im Unternehmen wirklich noch geheim bleiben muss.
  • Wenn etwas nicht öffentlich zu sein hat, dann ist das zu begründen und die Öffentlichkeit wird es verstehen.

….das erwartet Unternehmen in Zeiten des Social Business!

Zusammengefasst aus Werte-Index 2012 (Wippermann/Krüger)

Erste Anhäherung: Der Homo coniunctus & Unternehmen: Wie können sich Firmen auf die neue Werte-Welt einstellen? Werte-Index2012(4)

Bitte beachtet, hier wird nicht die ganze Wertewelt des Homo coniunctus wiedergegeben, sondern lediglich die Elemente des Werte-Index 2012 (Wippermann/Krüger) reflektiert. Die Mehrheit dieser Werte passen wie bereits in früheren Posts erwähnt sehr gut auf den Homo coniunctus (und weniger auf den Homo oeconomicus). Der ganze Strauss der Wertewelt des Homo coniunctus ist im Haupt-Beitrag hier nachzulesen.

WertAus Sicht des Geschäftsmannes sinnvolle Handlungsempfehlungen für Unternehmen
1. Freiheit(1)
  1. Autonomie ermöglichen
  2. Unabhängigkeit des Kunden wahren
  3. Sparringspartner und Unterstützer werden
  4. Kampf um Freiheit und Autonomie unterstützen
2. Familie (3)
  1. Familien willkommen heissen
  2. Family-Management unterstützen
  3. Familienmitglieder zusammenbringen
  4. Als Arbeitgeber Familie leben
3. Gesundheit (4)
  1. Gesundheits-Selbstoptimierer unterstützen
  2. Als Firma Gesundheits-Statement abgeben (so wie es viele beim “Carbon Footprint” bereits tun)
  3. Als Firma authentisch sein
4.) Gemeinschaft
(10)
  1. Gemeinschaften stärken
  2. Gemeinsame Werte definieren und Leben
  3. Markengemeinschaft online und offline pflegen
  4. Unternehmen und Stakeholder als Gemeinschaft verstehen
5. Sicherheit (4)
  1. Komplexität durch Optimierung reduzieren
  2. Selbstsicherheit und –Optimierung unterstützen
  3. After Sales Services ausbauen
  4. Nähe durch gelebte Werte schaffen
  5. Verbindlichkeit reduzieren
6. Erfolg (2)
  1. Erfolg neu definieren
  2. Ganzheitlichen Erfolg als Arbeitgeber definieren (nicht nur $)
  3. Erfolge bieten
  4. Kunden am eigenen Erfolg teilhaben lassen
7. Anerkennung (8)
  1. Zuhören statt Monitoring
  2. Kunden Input wertschätzen
  3. Wertschätzung gegenüber Stakeholdern zeigen und leben
  4. Eigene Werte als Firma finden und leben
8. Gerechtigkeit (9.)
  1. Belohnungssystem einrichten
  2. Sonderbehandlung gewähren
  3. Sich als fairer Arbeitgeber positionieren
  4. Gerechtigkeit lokal und global leben
9. Natur (6)
  1. Neue (Umwelt-) Standards setzen radikal und gross denken
  2. Den Konsumenten von der (Umwelt-) Verantwortung entlasten
  3. Natur erfahrbar machen
  4. Spass, Freude und Zuversicht schenken (Als Firma die Leichtigkeit behalten, nicht bierernst sein!)
10. Einfachheit (7)
  1. Keep it simple!
  2. Radikale User-Zentriertheit umsetzen
  3. Wenn es für den Kunden mal doch kompliziert wird: (Finanzielle) Kompensation durch Kulanz
11. Ehrlichkeit
  1. Souveränität und Konfliktfähigkeit beweisen
  2. Klare Sprache Sprechen
  3. Transparenz schaffen
  4. Empfehlungen generieren
12. Transparenz (-)
  1. Transparenz als Unternehmensidentität
  2. Zugänglichkeit und Mitbestimmung einräumen
  3. Bereitschaft zu Veränderungen
  4. Verständlichkeit herstellen
  5. Intransparenz begründen

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0, der auch ein vernetzter Mensch geworden ist und nun seinen Weg zum vernetzten Unternehmer eingeschlagen hat…

In welchem Kontext werden die neuen Werte diskutiert und wohin entwickelt sich der Wert? Werte-Index2012(3)

WertTrendperspektive des WertsKontext in welchem der Wert diskutiert wird
1. Freiheit(1)
  • …als Individualität
  • …als Unabhängigkeit (institutionelle Strukturen kosten mehr als sie Leisten
  • Freiheit und Sicherheit vereinbaren
  • Unabhängigkeit als Freiheit ermöglichen
  • Autonomie
  1. Bedeutung: …erlaubt Individualität (tun und lassen was man will)
  2. Kampf um Freiheit: Tunesien
  3. Individueller Lebensstil
2. Familie (3)
  • Sehnsuchtsort im hochkomplexen Alltag
  • Neue Plattform von Multi-Optimismus
  • Materielles und immaterielles Statussymbol
  1. Unglaublich viele Aspekte des Familienlebens
  2. Familie als Wert
  3. Bedrohungen von Aussen: Staat, finanzieller Druck, Kinder = Karrierekiller,
3. Gesundheit (4)
  • Ansprüche an individuelle Gesundheit steigen
  • Kapazitäten des Gesundheits-Systems sinken
  • Das Individuum entkoppelt sich vom Gesundheitssystem
  • Gesundheit als individuelle Leistung
  • Vom Patienten zum Kunden zum eigenen Projektleiter
  1. Selbstdiagnose & Therapie
  2. Gesundheitsgefahren
  3. Gesundheitssystem
  4. Spezialthemen: Gesundheit der Kinder, Fettleibigkeit, Arbeit&Ges.
4.) Gemeinschaft
(10)
  • Unsicherheit als alltägliche Rahmenbedingung
  • Sicherheit (= Halt) in selbst gewählten Gemeinschaften
  • Gemeinschaften stärken, Gemeinschaften leben
  1. Gemeinschaft allgemein
  2. Internetgemeinschaften
  3. Private Gemeinschaften
  4. Weitere: (internationale Gemeinschaft, etc).
5. Sicherheit (4)
  • Sicherheit wird unmöglich
  • Kompensation durch Vertrauen
  • Selbstsicherheit als einzige Sicherheit
  • Gutes Gefühl als Voraussetzung (Vertrauen aufbauen!)
  1. Vertrauen in Personen
  2. Vertrauen in Staat und Politik
  3. Unsicherheit
  4. Misstrauen den klassischen Medien
  5. Käuflichkeit der Redaktionen
6. Erfolg (2)
  • Erfolge offenbaren ein Wertesystem
  • Der Weg ersetzt das Ziel (Die Geschichte dahinter…)
  • Versöhnung von Glück und Geld
  • Neudefinition von Unternehmenserfolg: Definieren warum man Erfolg haben wird und nicht wieviel. Ökonomische Erfolge werden wertlos, wenn die Lebensqualität von Mitarbeitern, Kunden und anderen Menschen nicht ebenso verbessert wird.
  • Vergessen Sie Maslow: Nicht zuerst die finanzielle Sicherheit und dann die Selbstverwirklichung, sondern Beides miteinander. Oder sogar umgekehrt! Umgekehrt: Ökonomisch nachhaltig erfolgreich kann dann nur sein, wer sich selbst und seine Bedürfnisse kennt und beides auch befriedigen kann.
  1. Gegenstand des Erfolgs
  2. Wege zum Erfolg (Kooperation, Fähigkeiten, Netzwerke, Innovationsmut, Einfachheit, Authentizität)
  3. Persönliche Erfolge (Sinnfrage: “Wer Erfolg und Sinn mit Einkommen gleichsetzt, ist auf dem falschen Dampfer.” – Zitat Werte Index 2012)
7. Anerkennung (8)
  • Das organisieren in Netzwerken erfordert neue Voraussetzungen (anstelle Hierarchie)
  • Anerkennung als begehrte Währung
  • Wer anerkennt, der verpflichtet sich
  • Augenhöhe schaffen, gemeinsame Werte leben
  1. Anerkennung von Leistungen (Respekt werden am meisten intellektuellen und ideellen Leistungen gezollt)
  2. Anerkennung des Individuums
  3. Institutionelle Anerkennung
8. Gerechtigkeit (9.)
  • Wunsch nach gerechter Belohnung von Leistung
  • Ungerechtigkeit ruft Gefühl des Kontrollverlusts hervor
  • Teilweise Akzeptanz (der Ungerechtigkeit) als Anpassungsstrategie
  • Individuelle Belohnungen sorgen für Gerechtigkeit
  1. Definition von Gerechtigkeit und Fairness (Fairplay war in den Diskussionen der User sogar wichtiger als der Titel selbst – so Werteindex 2012)
  2. Ausdruck des eigenen Gerechtigkeitsempfindens
  3. Mittel zur Wiederherstellung von Gerechtigkeit
9. Natur (6)
  • Fluchtweg aus der Komplexität
  • Grüner Lifestyle als überlegener Lifestyle
  • Peak Oil, Peak Fish, Peak Resources, Peak Anything (DER Faktor: Zukunftsangst. An allen Ecken und Enden sind wir unmittelbar mit den Grenzen des Wachstums konfrontiert).
  • Sich um Sehnsucht, Lifestyle und Sorgetragen kümmern
Das

  1. Natur als Sinnbild der Ursprünglichkeit
  2. Umwelt- und Klimaschutz
  3. Umweltverschmutzung (Mensch als primärer Täter)
  4. Misstrauen gegenüber korrupten Politikern
10. Einfachheit (7)
  • Nichts ist mehr einfach
  • Technik als wichtigste Quelle und Manager von Komplexität
  • Vertrauen als Voraussetzung für Einfachheit
  • Weniger Komplexität für den Kunden, mehr für das Unternehmen
Das Web macht beides: Hyperkomplex und einfach

  1. Einfachheit allgemein
  2. Internet und IT
  3. Politik und Rechtsprechung
11. Ehrlichkeit
Ambivalenz wird der ständige Begleiter

 

  • Die Zerstörung der Kommunikation
  • Die Mobilisierung der Gegenöffentlichkeit: Was ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, bestimmen nicht mehr die Medien, sondern die User.
  • Die Wahrheit als unbekannte Variable. Alles ist relativ. Was heute richtig war, kann morgen schon falsch sein.
  • Authentizität statt Widerspruchslosigkeit. Im vollen Bewusstsein über die Schwierigkeit der Situation sehnt sich der Einzelne dennoch nach klaren Ansagen. Für Unternehmen geht es daher nicht darum, den richtigen Standpunkt zu beziehen, sondern den eigenen. Das Unternehmen wird greifbar. Der Kunde erfährt dadurch Halt und Orientierung. Gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen können so entstehen.
Transparenz, Klarheit, Glaubwürdigkeit

 

  1. Ehrlichkeit als persönliche Eigenschaft (So wird der Vereinswechsel eines Fussballspielers nicht als Illoyalität, sondern als konsequentes Verhalten gewertet, weil der Spieler den Fans gegenüber seine Motivation und Pläne erklärte)
  2. Ehrlichkeit und Politik
  3. Definition: Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit: Zur Definition der Ehrlichkeit kommt neben Aufrichtigkeit auch der Mut zur eigenen Meinung hinzu. Es geht darum, Unangenehmes oder gar Kontroverses laut aussprechen zu können. Die Einführung von Transparenz führt häufig auch zu mehr Ehrlichkeit.
à Gegenüber Unternehmen offenbaren User relative niedrige Erwartungen. Im Gegenteil: wer an das Gute in der Wirtschaft glaubt, gilt aus Sicht vieler als naiv
12. Transparenz (-)Gläserne insititutionen statt gläserne bürger

  • Steigende Komplexität weckt den Wunsch nach Kontrolle
  • Transparenz bedeutet Durch- und Überblick
  • Transparenz zur Überprüfung und Unterordnung
  • Transparenz kann Vertrauen nicht ersetzen (und umgekehrt?)
transparenz und mitbestimmung

  1. Transparenz und Politik
  2. Transparenz und die Medien
  3. Transparenz und Wirtschaft

Quelle: Werte-Index 2012 (Wippermann/Krüger) & Anmerkungen Geschäftsmann 2.0