Hinschauen! Der Streik Konflikt von Verdi rund um Amazon ist richtungsweisend!

Im Weltbild der 2.0 haben Gewerkschaften im eigentlichen Sinne ausgedient. Die Gewerkschaft Verdi macht aktuell Wind gegen Amazon und will, dass deren Mitarbeiter bis Weihnachten 2015 streiken. Es ist sehr spannend, ob diese für die Zukunft der Weltentwicklung schädliche Aktion gelingt!

amazon-verdiDer Geschäftsmann 2.0 kommentiert das aktuelle Weltgeschehen nur sehr selten. Aber das ist nun doch sehr interessant. Wir sind in einer Zeit, in welcher speziell in Deutschland die plattformkapitalistischen Unternehmen des Internetzeitalters unter Beschuss stehen. Aber auch im Hauptland USA sind diese unter Beschuss, dort werden die milliardenschweren Chefs dieser ehemaligen Unicorns ja inzwischen als Robber Barons, als “Raubritter” bezeichnet.

Wir erleben gerade einen interessanten Machtkampf, in welcher sich eine 1.0er Machtorganisation, nämlich eine reaktionäre Gewerkschaft sich mit einem 2.0er Tycoon, mit Jeff Bezos und seiner Amazon anlegt. Der Ausgang wird wegweisend sein und man wird daran messen können, wie stark die Revolution des digitalen Zeitalters in Deutschland angekommen ist. Zugegebenermassen ist Verdi schon ein wenig mehr als 1.0, denn die Gewerkschaft hat inzwischen das Web und die sozialen Medien für Ihre Gewerkschaftspolemik entdeckt. Es ist lustig, schaut euch mal das an: https://www.amazon-verdi.de/ und https://www.facebook.com/verdi.bei.amazon

Edit 23.12.2015 – Die vom Geschäftsmann 2.0 bestellten Waren kamen problemlos an, gar einen Tag früher als angegeben (Am 22.12.2015 anstelle 23.12.2015)

Emanzipierte Bürger brauchen keine Gewerkschaft, welche sie “schützt”. Oder was meint Ihr?

Liebe Grüsse und schöne Weihnachten

Mehr Lesen zu den sich emanzipierenden 99% kann man hier

Diese Internetplattformen sind ein Schnäppchen, kaufen Sie doch! – Yahoo, AOL, ebay, Salesforce, PayPal, Yelp, Twitter

Wurden im letzten Beitrag noch viele neue Apps und Plattformen besprochen, kommen jetzt die betagteren Player an die Reihe. Viele ältere Internetfirmen sind Kandidaten für eine Übernahme. Hier kommen die Firmen und deren Preise.

Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden
Fast keine Internetplattform zu gross um geschluckt zu werden

Es gibt viel Geld im Markt. Es gibt Dinosaurier wie IBM, Microsoft, SAP oder Oracle, bei welchen wenig Innovationskraft erkennbar ist, dafür umso mehr Geld (okay, IBM hat zumindest die Smarter Planet Initiative mit Ihrem Watson) .

Für solche Firmen könnten die obigen Kaufkandidaten interessant sein, aber nicht nur. Das Salesforce für Oracle und ggf auch für Microsoft interessant ist, liegt auf der Hand. Yelp oder Aol könnten für Amazon was sein. Twitter und Google, das hört man schon lange. Yahoo und Ebay, wer will schon die? Aber heute sind diese ehemaligen Kolosse des Internet eher Zwerge, nun ja, fast. Und bei PayPal muss man kein Superhirn sein um zu vermuten, dass sich früher oder später die grossen Banken oder ähnliche Finanzinstitute um diese Firma prügeln werden.

Langer Rede kurzer Sinn: Auch Internetfirmen haben einen Lebenszyklus und auch der läuft bei einigen schneller. Yelp ist 11-jährig, Twitter ist neun, zumindest Yahoo ist gerade 20 geworden. Aber der Kapitalismus macht auch vor Internetplattformen keinen Halt. Weiter Lesen zum Plattformkapitalismus:

Apropos, was ist Euer Tipp? Wer wird von wem übernommen? Thx für eine kurze Einschätzung.

 

Social Business kommt in die Jahre und verliert an Glanz

Cloud Computing ist nach wie vor das Top Thema und mit dem sich anbahnenden socialbusinessdownInternet der Dinge nimmt die Relevanz von “Industrie 4.0” weiter zu. Das vom Gmann20 gehegte und gepflegte “Social Business” ist auf dem absteigenden Ast, aber die Anderen verstehen darunter so profane Dinger wie Social CRM, -Collaboration oder so, was natürlich nur ein kleiner Teil ist.

Von Social Networks zur Sharing Economy hin zum Plattform Kapitalismus – Doch Cloud als Schlagwort wird sehr bald überholt werden. In den letzten fünf bis zehn Jahren sind die (Web 2.0) Plattformen oder App-basierte Plattformangebote ganz gross geworden. Der bekannte Punk Blogger Sascha Lobo hat auf jeden Fall letzten Herbst voll ins Schwarze getroffen, als er bei der in Deutschland beginnenden Googlephobie den Term Plattform Kapitalismus prägte. Inzwischen haben die Amis diesen Ausdruck wie Waldsterben oder Kindergarten übernommen!

Zurück zu Social Business & Web 2.0: Mit den Schlagwörtern ist es so eine Sache. Sie nutzen sich ab. Sie werden beizeiten falsch verstanden. Irgendwann kann man ‘es’ nicht mehr hören oder es ist ganz einfach nicht mehr interessant.

Das geht dem Geschäftsmann 2.0 genau so! Langsam ist er wirklich bei der 2.0 angekommen! Auch wenn die digitale Revolution erst angefangen hat, das Umlernen hat bei Ihm nach über fünf Jahren langsam ein Ende! Ich freue mich darauf, nicht mehr nur Fachbücher zu lesen… …und er freut sich auf die interessanten Beiträge zu den Internet Plattformen!

Quelle: Artikel im Mittelstandswiki, Plattform Kapitalismus auf Spiegel Online