408 CHF für 37 MB Datenverkehr: Kollateralschäden beim Upgrade von Ehefrau 1.1 auf Ehefrau 1.2

Als Geschäftsmann 2.0 hat man die Welt von Social Web verinnerlicht. Man lebt in der Welt von Blog, Social Media-Plattformen und allen anderen Elementen, die das “Mitmachweb” so bietet. Nun steht man vor der Herausforderung, dass die geliebte Ehefrau auch ein Bestandteil des persönlichen sozialen Graphen (sprich ein Element der eigenen Community) werde. Wie schön wäre es, wenn zB die Ehefrau für das anstehende Abendessen mit den Nachbarn einen Facebook-Post/Thread absetzt und den finalen Termin direkt mit einer Termineinladung über den Google-, Outlook-, oder Wasauchimmer-Kalender versendet?

Nun, da hat man mit einigen kaskadierenden Hürden  zu kämpfen, beginnend mit “Ich habe keine Zeit für Facebook, ich habe Kinder und einen Haushalt“. Wie löst man das jetzt? Der Email-Account der Frau ist da, ein Mobile auch. Nur eben in der Ausprägung V 1.1, eben mit Email aber ohne Smartphone. Also wählt man die Politik der kleinen Schritte, man führt den Lebenspartner etappenweise in die schöne grosse Welt von Web 2.0 und Social Media ein.

Erster Schritt: Man organisiert ein weisses IPhone um das Upgrade auf Ehefrau 1.2 zu starten. Iphone deswegen, weil Ich meine, IOS ist frauentauglicher als Android und in Weiss ist der WAF sicher viel mehr gegeben. Und zugegebenermassen, die Freude war sehr gross, als meine Liebste das neue Gerät in den Händen gehalten hat!

Jetzt heisst es, die Partnerin in Ruhe lassen und Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Bloss nicht dreinreden. Über minimale Leitplanken haben wir uns schon unterhalten:

Ich – “Schatz, bitte schalt das Wifi ein und verwende doch bitte dieses zu Hause, wenn Du im Internet bist, Mails über das Smartphone liest und Apps installierst. Denn Daten kosten Extra. Ach ja Schatz, apropos Daten, bitte geh doch in den Swisscom-Shop und pass Dein Abo an, denn Du hast sicher einen älteren Vertrag…”

Sie – “Ja, ich habe schon ein SMS von der Swisscom bekommen mit so was drin…”

Ich – “Ja und? Was stand drin?”

Sie – “Ich kann es Dir nicht sagen, ich habs gelöscht (mit Ihrem neuen Iphone), ich hab gedacht, es sei Werbung.”

Ich – “Passiert halt im Eifer, machs aber, geh bitte das Abo wechseln”

Inzwischen sind einige Wochen vergangen, wir sind alle beschäftigt so auch meine Frau und am Weekend öffnet man die Post, sortiert die Rechnungen und dann sieht man(n) es: Die Rechnung von der Swisscom vom letzten Monat (September 2011) beläuft sich auf über 500 CHF. Schluck. Eine nähere Analyse ergibt, dass für 37 Megabyte Datenverkehr 408 CHF fakturiert wurden!

Ich: “Du Schatz….”. Den Rest kann man sich denken. Meine Frau hat sich Grün und Blau geärgert, was verständlich ist. Seien wir ehrlich, wenn man ein Smartphone besitzt, dann sind 37 MB Datenverkehr pro Monat wirklich sehr, sehr wenig. Man(n) kann Ihr da keinen Vorwurf machen, auch der Besuch im Swisscom-Shop (oder ein Telefon auf die Hotline) war geplant, wenn man aber laufend was um die Ohren hat und in der Agglomeration wohnt, dann passiert das eben nicht sofort. Ich konnte meine Frau inzwischen davon überzeugen, dass Sie das IPhone behält und der Besuch beim Swisscom-Shop ist auch über die Bühne, alles Paletti…..

….bis auf die Mehrausgaben für die Swisscom-Rechnung….

So long, Palo Stacho 17.10.2011

Das IPhone 5 als Kick-Ass für die Swisscom oder – Apple als externer Innovationstreiber für die nationalen Netzcarrier/Telefongesellschaften

Kurz: LTE wird vor Ende 2011 in der Schweiz verfügbar sein, jedoch nicht flächendeckend. Betreiber: Swisscom. Persönliche Prognose von Palo Stacho

Weltweit tönt es, dass in allernächster Zukunft (z.B. hier) das Iphone 5 vorgestellt werden.  Welche neue Funktionen in dem Gerät vorhanden sein werden, weiss ich nicht. Aber NFC oder LTE werden es mit grösster Sicherheit sein. Wie in einem älteren Artikel bereits beschrieben, ist LTE der aktuellste Mobilfunkstandard, der in diversen Gebieten ausgerollt wird, aber in der Schweiz hapert’s damit. Nun, was hat Apple und das Iphone 5 damit zu tun? Ganz einfach: Wenn ich Apple wäre, dann würde ich meine Geräte nur einer Telefongesellschaft zur Verfügiung stellen, bei welcher alle Funktionen meines Iphones unterstützt werden.  Auch die Swisscom, die bis anhin die Iphones vertreiben durfte, wird sich diesem Diktat nicht entziehen können! Wir dürfen uns somit auf eine baldige Verfügbarkeit des superschnellen Mobilfunknetzes freuen! Fragt sich nur wo. Sicher nicht flächendeckend. In den grossen Städten und deren Agglomerationen? Nein, das darf die Swisscom aus politischen Gründen nicht, die dürfen die Landbevölkerung nicht vernachlässigen. Wo dann? Im Wallis als Pilotkanton? Möglich, aber auch hier würde der Schweizer neidvoll hinblicken. An den Flughäfen? Sicher, aber das ist die ganz billige Version, die Apple wohl nicht akzeptieren würde. Im Tessin? Möglich, meiner Meinung nach eher als im Wallis, denn im Tessin hat es noch mehr Touristen. Apropos Touristen: In den Ferienspots? Ja, warum nicht?!

Damit ergibt sich folgendes mögliche und wahrscheinliche Szenario: Per Ende 2011 stellt die Swisscom ein LTE-Mobilfunknetz zur Verfügung, zunächst auf den Flughäfen,in den Touristenorten und vielleicht noch in einem Randkanton wie dem Tessin.

Ich bin gespannt, ob diese Prognose stimmen wird. Was ist Eure Meinung? gebt mir einen Kommentar. Palo 4.10.2011

Wieso es zu meiner Blogpause kam (2): Tablets sind halt keine Net- oder Notebooks

Samsung Galaxy Pad

Beide untenstehenden Tablets sind unserer Familie ans Herz gewachsen. Auch wenn wir Youtube am Fernseher (ja das geht!) schauen könnten, meistens tun wir es aufm Tablet. Niemand bei uns hat ein Problem damit, dass das Samsung ein Androidgerät ist und das Ipad2 über Apple-IOS verfügt. Ich bin zwar nicht der Freund des imperialistischen Apfelkonzerns, schlicht und einfach, weil sich noch nie ein proprietäres, geschlossenes System, wie es das der Apple-Geräte mit iTunes ist, sich im Markt hat nachhaltig durchsetzen können. ABER: Der Umgang mit den Apple Geräten ist schon einen Tick einfacher und auch angenehmer. Doch zurück zu beiden Geräten:  Das Schöne ist, dass keines der Beiden bis jetzt einen Absturz hatte, beide laufen und laufen und laufen.

Samsung Galaxy Tab P1000 und Ipad2 im Vergleich
Samsung Galaxy Tab P1000 und Ipad2 im Vergleich

Aber um das gehts ja bei diesem Post nicht. Ich wollte eigentlich schreiben, wieso ich eine Weile nicht mehr gebloggt hatte. Aebe: Es waren, Facebook, Youtube, Games angesagt. UND: Für mich ganz persönlich liegt die Schwelle, schnell etwas zu Tippen auf einem Tablet viel höher.
Man kann mich nun fragen, wieso ich mir nicht das Asus Transformer besorgt habe. Das ist wirklich ein Super-Gerät, ich durfte es in den Ferien ausprobieren. Nur wird das Asus-Transformer mit der Tastatur, welche ja noch eine zweite Batterie drin hat, dann doch schon recht schwer. Bei dem Gewicht greife ich lieber zum Notebook, nur bootet mein alter Panasonic 2 Minuten lang….