Die Community als neuer Stützpfeiler der persönlichen Existenz – Die digitale Revolution trifft jeden

Die neue 360-Grad Sicht: Die Commiunity als neuer Stützpfeiler - Grafik Geschäftsmann 2.0 / Business Man 2.0

Revolution doesn’t happen when society adapts new technology, it happens when society adopts new behaviours“, schreibt Clay Shirky in seinem Buch “Here comes everybody“. Diese neuen Verhaltensweisen werden immer wie deutlicher spürbar. Einer der wichtigsten Treiber dafür ist die Community, die Gemeinschaft, auf welches das  moderne Individuum heutzutage in jeder Lebenslage zurückgreift. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Wert “Gemeinschaft” DER Aufsteigerwert des letzten Jahres (2012) war.

Dass dies zu fundamentalem Wandel führt, möchte der Geschäftsmann 2.0 anhand von zwei Grafiken veranschaulichen (360° Sichten Gmann 1.0 versus Gmann 2.0):

Die 360-Grad Sicht vor 5 Jahren mit den klassischen drei Pfeilern: Ich, Familie, Geshchäft
Die 360-Grad Sicht vor 5 Jahren mit den klassischen drei Pfeilern: Familie, Ich, Geschäft

Im digitalen Zeitalter des Social Business gibt es nun eben diesen zusätzlichen Stützpfeiler Namens “Community“, worauf die Existenz des Einzelnen neu auch ruht:

Ein neuer Stützpfeiler im Weltbild ändert das Verhalten komplett: "Community"
Ein neuer Stützpfeiler im Weltbild ändert das Verhalten komplett: “Community”

Nicht nur der Geschäftsmann, sondern jeder moderne Mensch ist mit einer neuen Dimension in seiner Welt konfrontiert. Die (digitale) Community, auch als Social Graph bekannt, führt interessanterweise zu einem Revival der zwischenmenschlichen Beziehung! Nix da mit Vereinsamung! Mehr zur Entwicklung heutiger Gemeinschaften kann man im untenstehenden Buch nachlesen:

Clay Shirky- Here comes everybody: Dabei geht es, wie sich Organisationen im heutigen digitalen Zeitalter verhalten, wie sich Menschen durch Social Media und Web 2.0 neu formieren, sich neu finden, um Dinge zu verändern. Diese Organisationen sind heute viel häufiger ohne richtigen Leader, sprich selbstorganisiert. Die heutigen Tools und Plattformen machen es ja möglich.

So Long, Euer Gmann 2.0

PS: Das war der erste Post einer kleinen Serie zum Thema – Community

Ich will die Hundeliebhaber meiner Gemeinde bewerben – Der Facebook Graph Search machts möglich

Seit Jahren weisen die Experten in Sachen Internet und Internetmarketing auf das absolute Machtpotential von Facebook hin, vorallem was die Vorrangposition von Google anbelangt. Jeff Jarvis, der Initiant der Dell-Hölle wies bereits 2009 in seinem Klassiker “Was würde Google tun” auf den Unterschied hin, dass Facebook im Gegensatz zu Google genau weiss, was die (Facebook-) Nutzer wollen. Und auch der weltbekannteste Ex-Weinhändler und Videoblogger Gary Vaynerchuk postulierte in seinem Bestseller “The Thank you Economy” die Abkehr von SEO, da diese Technoglogie (da auf Search-Engines ausgerichtet) in naher Zukunft obsolet würde

Facebook Graph Search heisst das Zauberding. Facebook ermöglicht die semantische und die “soziale” Suche nach vordefinierten Kriterien. Damit kann der Schreiner seine Hundehäuschen in der Gemeinde bewerben. Und den Monat später in der Nachbarsgemeinde. Und wieder einen Monat später im Einzugsgebiet des Mitbewerbers.

Gleichzeitig bekommt der Schreiner einen Überblick über den potentiellen Absatzmarkt. Er sieht die Gesichter, er kann die Leute auch direkt angehen. Oder ansprechen, wenn er am Sonntag mit seinem eigenen Hund spazieren geht. Oder sich mit diesen Leuten auf Facebook “anfreunden/verlinken” und dann im Monat drauf eine Direktansprache über Facebook wagen.

Facebook Graph Search ist momentan bei wenigen Pilotkunden im Rollout. Doch das ist klar die Zukunft in Sachen Internetwerbung! Mehr Details gibt es hier: http://t3n.de/news/facebook-graph-search-wissen-437328/

 

Hier noch die Bücher von Jeff Jarvis und von Gary Vaynerchuk:

Die SBB auf dem Weg zur 2.0 – SBB Connect #sbbconnect

12.12.2012 – Die SBB hat diese Woche eine eigene Social Media App gelauncht. Dank SBB Connect erfährt der Reisende 2.0 ob jemand aus seinem Social Graph (Mit-Twitterer oder Facebook-Freunde) auch im Zug hockt und die SBB scheint dies als weiteren Marketing-Kanal zu nutzen, wieso sonst gibts dann dort Gutscheine zu gewinnen?

Das ganze scheint auf dem Iphone so auszusehen (Danke an Michael Schmid):

SBB Connect App auf Iphone

 

Dazu gibt es schon einige Kommentare auf Twitter (Hier gibts den ganzen Twitterstream dazu):

Erste Kommentare zu SBB Connect auf Twitter

Der Geschäftsmann 2.0 hält es mit dem obersten Tweet: Er arbeitet nämlich sehr gerne und sehr gut im Zug, und deswegen ist er gerne für sich alleine….

Wo sich der Schweizer Rat holt – MUI2011(12)

Wo hat sich Herr und Frau Schweizer im Jahre 2011 Rat geholt, wenn es z.B. um einen Kauf eines Fernsehers ging? Anbei die Aufteilung:

data: y&r

Nach wie vor holt man sich meistens bei seiner Familie und bei seinen Freunden direkt Rat. Und man hat gleichzeitig etwas zu reden dabei. Im Gegensatz zu diesen direkten Empfehlungen (33%) zeigt sich der Anteil, der online – im sogenannten Social Graph – eingeholt wird, mit lediglich 10% (gelb) ziemlich bescheiden. Das wird aber nicht so bleiben, denn die Sozialen Netzwerke sind die neue Nachbarschaft!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Quelle : MUI2011, Y&R