In der Zeit des Social Business erzählen Leute drei anderen Ihre gute Erfahrung und über 6000 Leuten hören von der Schlechten! (J.Bezos) – Social Media Benchmark 2012 (4)

Wie sich die Zeiten ändern. Der Geschäftsmann 2.0 war zur Jahrtausendwende an einem Seminar zur Kundenpflege. Dort lernte er, dass Kunden eine gute Erfahrung weniger als einer handvoll Leuten weitererzählten, eine schlechte Erfahrung hingegen an bis gegen 10 Leute weitergeben wird. Diese Erkenntnis prägte den jungen Geschäftsmann sehr und lange Zeit war das eine seiner wichtigeren Erkenntnisse. Nun hat dieses Zitat eine Neuauflage erfahren und durch keinen anderen als durch den Chef von Amazon, Jeff Bezos. In den letzten Wochen hat der Geschäftsmann 2.0 das Zitat bereits mehrmals gesehen, also gibt er es selber auch zum Besten:

“If you make customers unhappy in the pysical world, the might each tell six friends. If you make customers unhappy on the internet, tehy can eacht tell 6000 friends”. – Jeff Bezos, Amazon


Stimmt oder? Und es gibt immer noch nicht Firmen die hinhören, z.B die Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Mehr dazu im nächsten Post.

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Der Beweis: Mehr als die Hälfte der Marketingfachleute sind noch nicht „social“! – Social Media Benchmark 2012 (3)

Join the Conversation! – Das ist das Credo von sozialen Medien und vom Web 2.0.

Wenn man die untenstehende Grafik aus dem Social Media Benchmark: Wave Two Report ein bizzeli näher anschaut, dann sieht man, dass mehr als die Hälfte der Marketeers dieses Credo nicht verinnerlicht haben. “Social” ist man erst wirklich dann, wenn man in einem Blog, Poll, Forum oder in sonsteiner Online-Diskussion interagiert! Der Geschäftsmann empfiehlt hier die Einführung DER “Social”-Messgrösse: Einer Kennzahl namens Contribution-Rate 😉 Einfach nur mitlesen reicht nicht, um “social” zu sein. Die untenstehende Grafik zeigt, dass lediglich erst 43% der Marketingfachleute im Web 2.0 interagieren und an “digitalen Konversationen beteiligt” beteiligt sind.


Nur 43% der Marketeers interagieren im Netz.

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Sind Marketingfachleute „social“? Die meisten wohl immer noch nicht – Social Media Benchmark 2012 (2)

Der Report, sagt zwar, die Marketeers seien somehow “social” aber wenn für dieses Finding das Kriterium “Wann haben Sie zuletzt Ihren Linkedin-Status geupdatet?” hinzugezogen wird (siehe zweite Grafik), dann kann der Geschäftsmann 2.0 das wirklich nicht allzu ernst nehmen! Ok, im Gegensatz zu Xing entwickelt sich LinkdeIn wirklich auch zu einer echten Social Media Plattform, aber trotzdem…

 

Der Geschäftsmann 2.0 hat gegen 50 LinkedIn Kontakte und bei Xing sind es wohl 400 (Sep 2012).

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Der Social Media Benchmark zeigt: Die Marketingleute sind nach wie vor überfordert, tun sich schwer mit dem Social Media Monitoring, Personalengpässe und fehlendes Knowhow sind an der Tagesordnung (1)

Vielen Dank an die GfM, welche dem Geschäftsmann 2.0 auf den “Social Media Benchmark – Wave Two Report” aufmerksam gemacht hat. Die Erhebung vom April 2012, welche offensichtlich nun alle 6 Monate erfolgen soll beleuchtet das Thema “Marketingfachleute & Social Media“. Die Einsichten sind interessant, teilweise sogar erheiternd. In den nächsten paar Posts geht der Geschäftsmann näher auf die Studie ein und kommentiert diese.

Wer sind die Sponsoren? Bazaarvoice, Bloomberg, GfM, Ipsos ASI

Woher kommen die Daten? Von über 2000 Marketeers aus Europa inkl UK im Zeitraum vom März/April 2012

Take Home aus dem Executive Summary der Studie, sprich diejenigen Statements oder Findings, welche dem Geschäftsmann 2.0 ins Auge gestochen sind:

  • “Activate your fans, don’t just collect them like baseball cards” (Jay Baer, Convince & Convert)
  • Die Marketingleute seien “social”: 9 von 10 Marketingleuten haben ein LindedIn Profil (Wenn DAS dass qualifizierende Merkmal für “social” ist, dann merci schön!!!)
  • Google+ hänge hinten den Erwartungen zurück.
  • Es fehle nach wie vor ein dominantes Modell für Social Media (re)sourcing.
  • Bei weniger als 20% der Firmen ist Social Media als zentrales Element in Ihrer Strategie verankert
  • Die meisten Firmen geben an, dass der Aufbau interner (SoMe) Kompetenzen der Knackpunkt sei, die wenigsten scheinen aber Ihre Personalrekrutierung darauf auszurichten oder Social Media Consultants zuzumieten
  • Die Hälfte der Firmen sammeln keine Daten zu Social Media
  • “Foggy Metrics Landscape”: Es gibt keine Best Practice Metriken zur Social Media KPI Messung (Wahrscheinlich können die Marketeers nur Nielsen-, GfM-, Gartner-, Forrester-Reports und etc lesen ;-( )

Quelle: #SMBenchmark / http://www.smbenchmark.com

 

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Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Wie kommt man von Offline-Werbung auf Online-Plattformen?

Macht man ausserhalb des Webs Werbung und der Werbetreibende möchte die Interessenten aufs Internet kriegen, dann bieten sich folgende Möglichkeiten für Smartphone/Tablet – Nutzer an:

  • QR-Codes,
  • Beetags oder
  • Microsoft Tags

 

 

 

 

Man hält die Telefon auf das Tag und macht mit der (downgeloadeten und installierten) App ein Föteli und schon wird man im Browser auf die entsprechende Site geleitet… …der Geschäftsmann 2.0 braucht das bereits recht intensiv, obschon er zugestehen muss, dass er das Microsoft-Tag im Alltag noch nie gesehen hat.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Quelle: IAB Mobile Kompendium

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Mit Smartphones überwindet man die mühsamen Medienbrüche!

Sehr interessant ist, dass man bei Werbung auf mobilen Geräten die Medienbrüche überwinden kann! Unter Medienbruch wird ein Wechsel von einem informationstragenden Medium (z.B. TV) zu einem anderen Medium (z.B. Internet), zwecks Informationsbeschaffung oder –kauf , verstanden. Der Kunde muss im Verlauf des Prozesses nicht mehr das Gerät oder sonstwas „wechseln“, es gibt keinen Unterbruch mehr, auch der Ablauf geht viel schneller. Das Mobiltelefon und insbesondere das Smartphone ist in der Schweiz stark verbreitet. Stets in Griffnähe bildet es das zentrale Kommunikationsinstrument der Verbraucher – jederzeit und überall. Neben dem Tablet natürlich….

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Tracking – auch Mobil

Das Gute an Web 2.0 ist, dass man alles messen, siehe auch CMO-Post(6) kann. Dieser Sachverhalt ist auch der Game-Changer für die Marketingabteilung. Der Geschäftsmann 2.0 ist im IAB Mobile Kompendium auf eine einfache aber gute Grafik gestossen, welche die Thematik für Führungsleute verständlich macht:

 

 

 

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Gemessen kann alles, Clicks, Unique Users / Unique Visits, Downloads, Impressions, Costs Per Customer (CPC) etc.

Weitere Marketing- oder CMO-spezifische Überlegungen des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema Web 2.0 & Marketing siehe hier

Quelle:  IAB Mobile Kompendium

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Mobile Werbemittel Kategorien

Mobile Werbung steht noch am Anfang, aber sie kommt. Der Geschäftsmann hat darüber schon in seiner MUI-Blogpost Serie berichtet. “Aber wie sieht diese Mobile Werbung denn aus und welche verschiedene Arten gibt es wohl?” hat er sich schon mehrmals gefragt. Die Antwort dafür liefert das diesjährig erschienene IAB Mobile Kompendium. Es kategorisiert nämlich Mobile Werbemittel. Kurz werden folgende Kategorien unterschieden:

  • Mobile Website Ads
  • Mobile Application Ads
  • Mobile TV Ads
  • Mobile Tablet Ads

Detailliertere Erklärung (Auszug aus IAB Media Kompendium):

  • Mobile Website Ads: Das sind Werbemittel, die auf der Webseite fest integriert werden. Sie sind statisch oder dynamisch (animiertes Gif bzw. GIF89a) und klickbar. Die Verankerung des Werbemittels orientiert sich am Bildschirm und/oder an der Website oder Applikation.
  • Mobile Application Ads: Das sind Werbemittel, die innerhalb einer Applikation auf einem Smartphone (bspw. iPhone oder Android App) integriert sind. Das Werbemittel kann entweder fix im Inhalt integriert sein oder sich am äusseren Rand des Bildschirms bzw. der App (sticky oben oder unten) orientieren. Beispiel:
  • Mobile TV Ads: Das sind Werbemittel, die im direkten Umfeld von Video Inhalten eingeblendet werden.
  • Mobile Tablet Ads: Das sind Werbemittel, die in Apps oder auf tabletoptimierten Websites ausgeliefert werden. (Bespiel Ford-Mondeo Case und L’Oréal)

Quelle: IAB Mobile Kompendium

Schon wieder die Sonntagszeitung: Diese scheint die falsche Publikation für die digitale Community zu sein ;-)

 

Der Geschäftsmann will nicht destruktiv gegenüber der Sonntagszeitung erscheinen, aber in der heutigen Ausgabe vom 12.8.2012 ist im Gegensatz zur letzten Ausgabe (Siehe diesen Post), etwas ziemlich belustigendes drin gewesen. Wenn man diesen Artikel anschaut, dann scheint die SZ nicht die richtige Community zu haben bzw die falsche Community anzuvisieren, bzw mit dem Umgang mit der Netzgemeinde nicht geübt zu sein :-).

Der Geschäftsmann tippt hauptsächtlich auf Letzteres. Dieser Fehler ist ja schon anderen namhafteren Unternehmen unterlaufen….

So Long, Euer Gmann 2.0

(Quelle Sonntagszeitung 12.8.2012, wohl auch das Copyright…)

 

Die Community braucht man nicht aufzubauen, Sie ist schon da!-CMO(7)

Die Global CMO Survey postuliert, dass die Mehrheit der CMOs glaubt, es gebe drei wichtige Bereiche für Verbesserungen gibt

  • (Den heute mächtigen) Kunden der neuen Generation einen Nutzen bieten
  • Dauerhafte Beziehungen aufbauen und pflegen (inkl Interaktion)
  • Wert schaffen, Ergebnisse Messen („Harter“ Marketing ROI)

Beim Punkt „Dauerhafte Beziehungen aufbauen und pflegen“ beinhaltet die Studie aber einen fatalen Fehler, welcher umso schwerwiegender ist, weil sich der Fehler im Management Summary befindet. Dort steht, “dass die CMOs Online- und Offline-Communities zu gründen haben“! Hier wird tatsächlich den Firmen suggeriert, dass diese voll und ganz in der Lage sind, Communities zu gründen! Das ist falsch, beziehungsweise unmöglich.

Die Communities muss man nicht gründen, die sind schon da! Man kann die Communities übrigens auch nicht kontrollieren, geschweige denn für Werbezwecke missbrauchen! Man kann lediglich den Communities Produkte und Dienstleistungen anbieten und schauen, ob diese gebraucht werden. Sprich die Community treibt die Unternehmung und nicht umgekehrt und wenn das heute nicht der Fall ist, dann wird dies morgen der Fall sein!

Die Survey kann übrigens hier gratis als PDF bezogen werden:
http://www-935.ibm.com/services/us/cmo/cmostudy2011/cmo-registration.html

 

Die CMOs haben Ihre zukünftige Rolle (noch) nicht begriffen und sie richten sich deswegen falsch aus-CMO(6)

Die meisten Marketing-Chefs sind noch V1.0 und deswegen richten sich diese auch noch nach „Alt“ aus. Sie glauben immer noch, dass die klassischen Führungsqualitäten, Marktanalysen, Kreativität etc Ihre Kern-Fähigkeiten sind, um Ihrem Job gerecht zu werden.

Sträflicherweise werden Technologie-Knowhow, Wissen im Social Media Bereich und Finanzwissen vernachlässigt. Doch genau diese Kompetenzen braucht der CMO 2.0! Die Technologische Kompetenz braucht er, um das Abgreifen der Kundeninformationen aus den riesigen digitalen Datenströmen steuern und führen zu können, vielleicht – nein hoffentlich – kommt ja auch die IT-Abteilung in seine Verantwortung (Siehe Post „Wohin mit der IT im Unternehmen). Das Social Media Knowhow braucht er, weil sich dort seine Kunden tummeln. Er muss dort hinschauen, hinhören und eigentlich auch mitmachen, als Privatperson wie auch als Firmenvertreter. Und zum Finanzwissen: Heutzutage lässt sich der Erfolg des Marketings effektiv messen. Der Marketing-ROI ist Fakt, den Datenströmen aus den „Elektronischen Netzwerken“ sei Dank.

IBM Global CMO SurveyQuelle: IBM Global CMO Survey

Massiver Innovationsbedarf beim CMO führt zu erheblicher externer Untersützung in der Marketingabteilung – CMO(5)

Um die aktuellen Herausforderungen besser bewältigen zu können, planen die Marketing-Chefs den Hinzuzug externer Spezialisten, was selbstverständlich auch den Geschäftsmann 2.0 freut. Er meint aber, dass es besser wäre, diese Hilfe nicht nur auf das Marketing anzusetzen, sondern den angepeilten Support  direkt im CEO- / COO- Office einzugliedern!

IBM Global CMO Survey 2012

An alle interessierten Marketeers: Der Geschäftsmann 2.0 ünterstützt Sie gerne in den in der Studie genannten Herausforderungen mit detailliertem Know-How, insbesondere bei

  1. Datenexplosion (BigData),
  2. Social Media,
  3. dem ändernden Verbraucherverhalten

auf strategischer und bei 1. und 2. ebenfalls auf operativer Ebene 🙂