Spielen-Kaufen-Teilen: Echte Beispiele revolutionärer neuer Werbung dank Social Media

Bereits in einem älteren Post bin ich auf das „spielerische Element“ in unserem Alltag eingegangen. Letzthin durfte ich einem tollen Beitrag von Paul Adams, Head of Digital bei Leo Burnett London beiwohnen, bei welchem er aufgezeigt hat, wie sich dieses „spielerische Element“ als der Grundpfeiler neuer Werbeformen zu etablieren scheint. Dabei erkennt man langsam, wie die neuen, interaktiven und kollaborativen Ansätze von Social Media beginnen, die Werbemechanismen umzuwälzen. In seinem Referat fokussierte zeigte er auf, wie mit den Komponenten

Spielen – Kaufen – Teilen (Play – Buy – Share)

die „Grundanreize“ der Kunden angesprochen werden und somit den Menschen auch mehr Freude machen: Da ist einerseits das „Spielerische Element“,  welches die Bindung zur Marke fördert und den Kauf vorbereitet und anregt. Dann ist da der effektive Kauf, bei welchem eben ein Kauferlebnis entsteht, welches weit über den reinen Mausklick hinausgeht. Schlussendlich besteht die Möglichkeit zu interagieren und seine Story mit Anderen zu teilen, denn jeder Mensch möchte eine Geschichte erzählen. Adams zeigte einige Beispiele, welche alle auf verschiedene Art und Weise es den Kunden erlauben, untereinander oder mit der Marke zu interagieren. Jedes Beispiel verwendet dabei eines oder mehrere der Anreize um die Interaktion untereinander anzuregen (Express/Explore/Compete/Collaborate):

Sich Ausdrücken, sich Messen, Erforschen und Zusammenarbeiten

Es lohnt sich, die Beispiele durchzusehen!

  • Heineken hat eine Wettspiel-App für Fussball entwickelt, da geht es klar um den Wettbewerb (leider nur auf IOS von Apple, Itunes-Link), hab auch schon damit gespielt (Beim letzten Champions League Spiel vom FCB)
  • Birchbox zielt auf die Entdeckerin in der Frau (Das Geschäftsmodellscheint mir top! Wer klont wohl dies für die Schweiz?) Wenn man auf Youtube Birchbox eingibt kommen 7000 Videos! Hier kann man sich das Geschäftsmodell anschauen:
  • Das Waschmittel Cheers  mit einem TopSong: Dig it-get-it zielt auf Statements (Express yourself). Die 40’000 Kleidungsstücke, die man gewinnen konnte waren innert kürzerster Zeit vergeben! (Man konnte im Video auf die Klammotten klicken!). Details hier, und hier gehts zur FB-Homepage mit 70K FB-Likes!
  • Canon mit Ihrer Photo-Chain Plattform hat gleich alle Elemente adressiert: Kollaboration, das sich „Ausdrücken“, die Kollaboration anhand von Workshops/PodCasts und schlussendlich auch die Wettbewerbskomponente

Das ist coole Werbung, oder? Was ist Eure Meinung? Liebe Grüsse Pavel “Palo” Stacho

Schweizer „Digital Marketer of the Year“ und „Digital Pioneer of the Year” 2012 Awards

Der Verband IAB Switzerland hat am Digital Marketing Day vom 16. November 2012 zwei Auszeichungen vergeben:

  • Der „Digital Pioneer of the Year“ ging dieses Jahr an Roger Baur, Gründer und Inhaber von Netprofit
  • Beim „Digital Marketing Award“ ging der Preis an die SBB. Diese scheinen aber kein Federlesens drum zu machen, habe ich doch nichts darüber auf der Webseite der SBB gefunden….

Und ich gratuliere noch unserem Sami Liechti  zu dem Ihm verliehenen “Digital Lifetime Award!”

Der Geschäftsmann 2.0 hat ein neues Lieblingslied – Aus einem viralen Werbespot von P&G!

http://www.youtube.com/watch?v=KSbA_tm7Ntw

So macht man beim Business 2.0 Werbung! Der Song ist von der australischen Band Strange Talk. Das Spezielle daran ist, dass der Song durch eine Werbung bekannt worden ist. Es ist eine “versteckte” Werbung für ein im englischsprachigen Raum bekanntes Waschmittel namens Cheer von Procter & Gamble.

Das Video ist, neben dem Hammer-Song aufgrund eines speziellen Features sonst auch noch aussergewöhnlich! Findet es doch heraus und gebt mir Feedback, reinhören lohnt auf jeden Fall. Mehr dazu werdet Ihr sicher in einem späteren Post von mir hören.