Youtube vor Facebook und Instagram: Die Nutzung von Social Media der Jungen in 2015

Auch wenn Facebook bei den Jungen nicht so cool zu sein scheint, 1/3 der US-Jugend ist immer eingeloggt. Die Rangfolge der Top-3 Plattformen ist klar, Youtube vor Facebook vor Instagram. Dann folgen Snapchat undoder Twitter. Und das (tiefe) Ranking von WhatsApp erstaunt.

2015-socialmedia-youth-usage-forrester-businessinsider
Quelle: Michael Kroker LinkedIn (Forrester / Business Insider)
2015-socialmedia-youth-coolness-forrester-businessinsider
Quelle: Michael Kroker LinkedIn (Forrester / Business Insider)

Der volle Artikel von Michael Kroker kann auf LinkedIn nachgelesen werden.

Die Kinder des Geschäftsmannes haben folgende Reihenfolge: WhatsApp, Instagram, Snapchat, Youtube.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Stimmen denn diese 9 grössten Social Media Irrtümer? Der Geschäftsmann 2.0 sagt ja!

Mit dem Titel “Die 9 grössten Social Media Irrtümer” geht absatzwirtschaft.de auf die “grössten” Mythen und Argumente der Neinsager ein. Ein netter Artikel, welcher es verdient, näher angeschaut zu werden.

Es werden folgende ‘Mythen’ dargeboten, der Geschäftsmann erlaubt sich, diese in kursiver Schrift zu würdigen (Wenn Falsch! hinten dran steht, dann ist es richtig, es ist ein Mythos;-)

  1. Social-Media-Aktivitäten = Social Business (Richtig, istn Irrtum)
  2. Social Media kostet nichts (Auch richtig) 
  3. Social Media ist nur für die Großen (Richtig aber einfallslos)
  4. Meine Zielgruppe ist nicht in den sozialen Medien (Wer glaubt denn das noch?)
  5. Mit SoMe gewinnt man Neukunden (Richtig ist auch ein Irrtum: Die organische Google-Suche, bezahlte Werbung bei Google und E-Mail-Marketing rangieren da weitaus höher. Aber für Upselling ist SoMe sehr gut!)
  6. In B2B ist alles anders (Richtig, sprich das stimmt nicht aus Optik SoMe)
  7. SoMe ist für moderne Marken mit jungen Zielgruppen (Richtig, das stimmt auch nicht) 
  8. Facebook reicht (Kommt drauf an, für die Alten schon) 
  9. SoMe ist anarchisch und verträgt keine Strukturen (Auch richtig, es gibt Superfans, Opinion Leaders und do’s und don’t s)

Social Media ist eben nicht gleich Social Business, aber vermutlich der ganz kleine erste Schritt dahin. Social Business entspricht eher der Enterprise 2.0

Zum Originalartikel “Die 9 grössten Social Media Irrtümer“, nehmt den Titel, vorallem das ‘grösste’ nicht so ernst! Es gibt vieeel schlimmere Irrtümer!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

72 Prozent der Buben und 92 Prozent der Mädchen sind mehrmals täglich online und zwar auf WhatsApp

Wer nach Gründen von Facebook für den Kauf von WhatsApp sucht, der wird bei bei einem guten Artikel der österreichischen Computerwelt fündig. Gemäss dem Artikel zur “Social Media Nutzung der 14- bis 19- jährigen” ist die “Generation Now” stark online vernetzt und achtet bei den Firmen stark auf die Marken-Authentizität.

WhatsApp dominiert den Allltag
WhatsApp dominiert den Allltag

Die Studienleiterin Charlotte Hager vom Marktforschungsinstitut comrecon hat in Ihrer Studie viele interessante Findings über die Millenials und Jünger (dieser Bevölkerungsgruppe sagt man wohl jetzt eher “Generation Z” oder “Generation Now”) rausgefunden. 72 Prozent der Buben und 92 Prozent der Mädchen sind mehrmals täglich online, brauchen hauptsächlich WhatsApp um mit Ihren engsten Freunden zu chatten, verwenden Twitter um Ihren Lieblingsstars zu folgen und brauchen Skype selten, denn sie haben ja ein Gratis-Mobile-Abo.

Selbstinszenierung und die Produktion multimedialer Inhalte gehört zum guten Ton, wie auch eine gewisse Vorsicht bei Postings aus Facebook, wie es scheint. Und es scheint, dass die Jungen ein explizites Communityverständnis entwickelt haben. Sie wissen was eine Community ist, was diese kann und zu welcher sie sich selber zugehörig bezeichnen. Deswegen gefällt dem Geschäftsmann 2,.0 im Artikel ganz besonders die Aussage zum Erfolgsgeheimins des Hit Radios Ö3 zu ihrem Community Aufbau: “Genau zuhören und die Wünsche der Community respektieren.”

Kurz: Werte Unternehmen, stellen sie wieder den Kunden in die Mitte Ihrer Geschäftstätigkeit, seien sie transparent und authentisch und keine Lippenbekenntnisse bitte!

Hier gehts zur Zusammenfassung der Studie

Was ist Social Media? Haarsträubende Antworten von Deutschen Wirtschaftsleuten! – Dialog 2.0 ist eine Kernkomponente im Social Business

September 2013 – Der https://twitter.com/fmpreuss hat auf einen wirklich interessanten Blogpost und ein dazu gehörendes Video von einer Deutschen Wirtschaftsmesse hingewiesen.

heise_some_blog_unternehmenskommunikationDas Video zeigt, dass – zumindest bei den Interviewpartnern – der Blick auf Social Media und die angepeilten Einsatzgebiete viel zu kurz angedacht sind! Social Media ist nicht nur Twittern, Status Updates, Werbung und Bekanntmachung der Firma/Marke/Person. Social Media ist viel mehr. Ein Führungsmedium, ein Kommunikationsmedium, ein Medium, welches den Menschen, die Gesellschaft und auch die Wirtschaft komplett verändert. Mit Social Media wurde das Internet “menschengerecht” und SoMe ist gekommen, um zu bleiben.

Nehmt Euch die Zeit und schaut Euch das Video an. Die 5 Minuten sind gut investiertes Geld, insbesondere wenn man dann selber reflektiert, was man unter Social Media versteht. Der Geschäftsmann 2.0 versteht darunter nicht nur einen wichtigen Bestandteil der Unternehmenskommunikation, sondern viel mehr: Social Business verändert die Welt!

Eine Minute im Web: 70 neue Domains, Amazon macht 83K Umsatz und 2Mio Google Suchen – Blick Infografik

1.8 Millionen Facebook Likes pro Minute – Ein Statusupdate auf Facebook ist dem Geschäftsmann 2.0 ins Auge gestochen. Ein Ihm bekannter Blogger hatte die untenstehende Infografik gepostet. Gehen wir mal davon aus, dass die Daten stimmen. Der Gmann hat gar nicht gewusst, dass die beim Blick so ansprechenden Content machen können! Auch ohne die alten Chefs :-£)

 

(Was in 60 Sek im Web entsteht: Infografik Blick)
(Was in 60 Sek im Web entsteht: Infografik Blick)

 

Hillary Clinton & Twitter: Seit gestern drauf, 1 Tweet und schon über 350K Follower (11.6.2013)

Auch Hillary Clinton hat Ihr persönliches Upgrade zur 2.0 gestartet. Seit gestern ist die Frau auf Twitter. Innert Stunden kam Sie auf über 30 000 Follower. Doch der Boost kam durch den Tweet von Barack Obama:

hillary0_barack

 

Danach nahm die die Anzahl der Follower drastisch zu:

Nach 15 Stunden Twitter Existenz schon über 320K Follower
Nach 15 Stunden Twitter Existenz schon über 320K Follower

 

5 Stunden später und wieder 30K Follower mehr, total über 350K Follower
5 Stunden später und wieder 30K Follower mehr, total über 350K Follower

Wir sind gespannt, was Frau Clinton aus Ihrer Twitterpräsenz macht. Der Benchmark ist klar: Barack Obama 😉 mit seinen über 35 Millionen Twitter Followern und aktuell gegen 9000 Tweets (zum Vergleich: Der Geschäftsmann 2.0 hat es in zweieinhalb Jahren mit seinem Twitterprofil auf lediglich 1000 Tweets gebracht)

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Die 2013er Ausgabe des Videoclips, welcher das Leben des Geschäftsmannes 2.0 veränderte – Socialnomics von Eric Qualman

Mit der ersten Version dieses Videos hat alles angefangen: Der Clip und die Lektüre von Erik Qualmans Buch haben das Leben des Geschäftsmannes 2.0 verändert. Nun liegt das Video in einer 2013er Version vor. Es lohnt sich, sich das Video wieder einmal reinzuziehen, es haut einen immer noch um!

Qualman hat sein Standardwerk übrigens ebenfalls überarbeitet, es liegt in einer 2012er Version vor.

Web 2.0 mal praktisch (23) – Für den KMU war es nie einfacher sich ein eigenes Facebook zu basteln: Social Collaboration inkl Microblogging und Fileablage

Zugegebenermassen: Microsoft Sharepoint ist ein erstklassiges Team-Kollaborationswerkzeug, welches inzwischen ebenfalls “soziale Elemente” beinhaltet.  Und mit den sozusagen auf jeder Windows-Kiste installierbaren “Sharepoint Services” ist davon sogar eine äusserst kostengünstige und schlanke Variante von Sharepoint verfügbar. Aber es ist eben ein Microsoft-Produkt.

Alternativ zu Microsoft gibt es eine Fülle von Services und Produkten. In den letzten Beiträgen auf diesem Kanal wurde

Auf was soll nun der KMU bei der sozialen Kollaboration und bei der Teamarbeit setzen? Der Geschäftsmann sieht folgende Lösungsansätze für den KMU

  1. Eine BuddyPress-Installation basierend auf WordPress
  2. Eine Sharepoint basierte Lösung
  3. Eine integraler Einsatz von Google-Tools (Google+ mit Google-Drive)
  4. Den Einsatz von cloudbasierten Services wie samepage.io oder Socialcast
  5. Einen “patchwork” Einsatz diverser “Teil”-Tools wie snipia, SAP-Streamwork, Yammer, etc

Was soll jetzt genommen werden? BuddyPress kostet nichts und ist schnell installiert, es fehlen jedoch die Filesharing-Funktionalitäten, hier müsste z.B Skydrive, Wuala oder Dropbox hinzugenommen werden müssen. Sharepoint oder der kleine Bruder Sharepoint Services ist stabil, weit verbreitet und es ist eine umfassende Lösung mit allem drin. Es kostet aber meistens und es kann den häufig bereits bestehenden Microsoft Lock-In noch festigen. Google liefert alles aus einer Hand und es ist ebenfalls eine umfassende Lösung mit allem drin, doch hat alles eine eigene Bedienungsphilosophie und ein spezielles Look & Feel. Ein Kompletteinsatz der Google-Tools kann ähnliche Bedenken in Sachen Lock-In schüren, dazu werden alle Dokumente von google indiziert und gescannt. Dazu kommt, dass Google eine US-Firma ist (Auf Basis des Patriot Act verlangen die US-Behörden bei allen Softwareplattformen einen möglichen Zugriff anhand einer Hintertüre). Spezialisierte Anbieter wie samepage.io oder Socialcast bieten gute Services an. Diese sind jedoch in einer Nische und man weiss nicht wie lange diese am Markt bestehen werden.  Und zu guter Letzt kann man “Patchworklösungen” einsetzen: Die einzelnen “Toolchen” sind schnell zusammengestiefelt, aber dadurch manchmal nicht so integriert und Issues in Sachen Sicherheit (x-Passwörter, etc.) sind nicht auszuschliessen.

Es gibt also keine Universal-Lösung. Der KMU oder ganz einfach der Nutzer muss seine eigenen Bedürfnisse analysieren und dann entsprechend disponieren. Fakt ist, dass er heute viel mehr Auswahl hat, als vor 5 Jahren. Kosten tut es bei weitem nicht mehr so viel wie früher und man muss häufig auch nicht mehr ein EDV-Freak sein um die Lösungen (selber) einzurichten.

Übrigens: Der Geschäftsmann 2.0 hilft auch mal gerne bei Evaluation und Analyse von solchen Tools. Oder bei der Marktübersicht, oder ähnlichem.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – 4. März 2013

Flowboard: Projektmanagement für agile Projekte (SCRUM)

Bp-gtm-system:Team-Taskmanagement für BuddyPress Installationen

WP-Project Manager

Ndizi-Projekt Management

SP Client Document Manager, ist eher ein projektbasiertes Filemanagement, hat aber ein sehr hohes Rating mit 4.6 Sternen

Social Collaboration für den KMU anhand von samepage.io – Minifacebook mit Fileablage, die “private social cloud” von Kerio

In einem der letzten Beiträge ging der Geschäftsmann 2.0 darauf ein, wie man mit “Buddypress” quasi gratis zu einem Firmen-Facebook kommt. Diese Variante benötigt schon einiges IT-Wissen im Betrieb, drängt sich doch damit eine Installation eines für seine Bedürfnisse eingerichteten WordPress-Blogs auf.

Filesharing & Social for Business. Wenn man nun in einem KMU engagiert ist, wenn man man den Aufwand für eine eigene WordPress-Installation ganz einfach scheut oder wenn man noch flexibler sein will, dann ist vielleicht Samepage die richtige Lösung. Samepage vereint salopp gesagt die Funktionen von Dropbox, Yammer, Facebook und die einfache Seitenerstellung für Arbeitsgruppen (analog Sharepoint-Services) zusammen in einer Cloudlösung, welche demnächst auch auf europäischen Servern gehostet werden wird.

Multimediales Filesharing erweitert mit sozialen Funktionen anhand von Samepage
Multimediales Filesharing erweitert mit sozialen Funktionen anhand von Samepage

Man erstellt für eine Aufgabe im Betrieb oder für ein Projekt eine “Page” und lädt die daran beteiligten Kollegen einfach zu dieser Seite ein. Dort kann man dann multimedial alle Objekte und Dokumente zum Thema ablegen und anhand von Feedbacks und Statusupdates die Diskussion zum Thema in sozialen Streams führen. Der Hersteller Kerio spricht von “Filesharing in einer privaten Social Cloud“. Dazu gehört auch die Verlinkung auf externen Content, eine Terminkalenderverwaltung und ebenfalls eine Aktivitätenliste. Leider kann man lediglich Aktivitäten/Pendenzen für sich selbst führen, sprich es besteht kein integriertes Taskmanagement für Arbeitsgruppen oder sonstige Projektmanagementfunktionalität.

Samepage gibt es in einer Gratisvariante (Starterplan, bis max. 10 GB Speicher) und dann in einer Premium-Variante, welche 10$ pro Monat pro User kostet. Das zwanzigminütige deutschsprachige Video untenstehend gibt einen guten Überblick auch wenn der Clip beizeiten langfädig ist: 

samepage.io ist neu, das Offering gibt es lediglich sei Februar 2013, vorher bot Kerio einen ähnlichen Service unter dem Namen “Workspace” an. Hier gibt es von Elise eine interessante Drittmeinung zu samepage und hier einen detaillierten Blogpost von Tony Lawrence. Ach ja: Scheinbar scheint es noch gute Apps für Smartphones geben, aber soweit ist der Gmann 2.0 noch nicht mit durchtesten, er hat bis jetzt lediglich den Web-, wie auch die Windows und Mac-Clients durchgetestet.

Und nun? Soll man BuddyPress oder Samepage.io wählen? Oder gar eine andere Plattform? Dies beantwortet der Geschäftsmann 2.0 in einem der nächsten Beiträge.

So Long, Euer Gmann 2.0

Häufig gestellte Fragen zum Thema Jugend und Digitale Medien: Ratgeber der ZHAW

Goldene Regeln zum Thema ‘Social Media & die Jungen’ für Eltern, Lehrer und andere Alte…

Wen es interessiert, der soll sich doch kurz das 3.4 MB grosse PDF der zhaw hier downloaden. Die Broschüre leuchtet Medienkompetenz, Nutzungsdauer und altersgerechte Mediennutzung, Handy, Facebook und Co., Chat, Computerspiele, TV und Film , Sicherheit im Internet, Medien, Wirklichkeit und Schönheitsideale, Informationsflut und Multitasking, Internet-Pornografie, Cybermobbing, Gewalt und Medien, Onlinesucht und Downloaden und Einkaufen im Netz in Bezug auf die Kids aus.

Have a nice Weekend, Euer Geschäftsmann 2.0