Häufig gestellte Fragen zum Thema Jugend und Digitale Medien: Ratgeber der ZHAW

Goldene Regeln zum Thema ‘Social Media & die Jungen’ für Eltern, Lehrer und andere Alte…

Wen es interessiert, der soll sich doch kurz das 3.4 MB grosse PDF der zhaw hier downloaden. Die Broschüre leuchtet Medienkompetenz, Nutzungsdauer und altersgerechte Mediennutzung, Handy, Facebook und Co., Chat, Computerspiele, TV und Film , Sicherheit im Internet, Medien, Wirklichkeit und Schönheitsideale, Informationsflut und Multitasking, Internet-Pornografie, Cybermobbing, Gewalt und Medien, Onlinesucht und Downloaden und Einkaufen im Netz in Bezug auf die Kids aus.

Have a nice Weekend, Euer Geschäftsmann 2.0

Die Zukunft liegt in China, aber gleichzeitig beginnt das Land Vergangenheit zu werden…

china_flagDer Geschäftsmann 2.0 hat seit 2007 ein Auge auf Fernost geworfen. Seither hat er mehrere Male die Wirtschaftsmetropolen in Asien bereist und x-mal mit verschiedensten asiatischen Geschäftsleuten und Unternehmern gesprochen. Nach wie vor ist er davon überzeugt, dass die Zukunft vorallem in Indien und China liegt. Das statistische Material, welches er in der letzten Zeit zusammengetragen hat, spricht für sich (Hans Roslings Gampinder ist immer noch der Knaller). Aber trotzdem: Die Chinesen scheinen dem Geschäftsmann 2.0 zu fremd und die Inder zu “unselbstständig”. Deswegen hat sich der Geschäftsmann auch entschieden den geplanten Besuch des  Unternehmeranlasses in Indien abzusagen und er wird stattdessen 2013 sich mal Manila und die Philippinen zu Gemüte führen.

Aber zurück zum Thema China. Die sind wirklich anders als wir. Die engen Freundinnen und Freunde, welche in Hong Kong oder direkt im Reich der Mitte wohnen, bestätigen das einem immer wieder. Aber auch dort gibt es Millenials. (Seine Tags dazu im Blog: Millenials) und auch dort schreitet die “digitale Revolution” voran, siehe unten. Daneben stehen auch noch zwei andere umwälzende Meilensteine in Sachen China an:

  1. Bis im Jahr 2015 wird es kostenmässig keinen Unterschied mehr machen, ob Firmen in Amerika produzieren lassen oder in China. Deswegen haben Firmen wie Apple, Lenovo, Ford oder auch General Electric damit begonnen, die Produktion wieder “nach Hause” zu nehmen. (Quelle: Economist 19.1.2013)
  2. Dieses Jahr 2013 wird das erste Jahr mit einer abnehmenden Zahl an Arbeitskräften in China sein (Quelle: Economist WorldIn2013)
  3. Der neue Parteivorsitzende Herr Xi Jinping trifft auf die neue Facebook-Generation von Chinesen. Der anstehende Prozess im März 2013 gegen den beliebten Bo Xilai wegen Korruption wird der erste Mega-Event in China werden, welcher breit in den (chinesischen) Sozialen Medien behandelt werden wird. Nicht vergessen: Social Communities are the armies of the 21st century – auch in China. Details hier und hier.

Umwälzende Zeiten stehen auch in China an… …sie werden gleich teuer wie die Amis, der demografische Abschwung beginnt heute (2013) und die digitale Revolution lässt sich auch dort nicht aufhalten. Überlegt Euch mal, was das für uns Europäer oder generell für die OECD-Länder bedeutet…

….so Long Euer Geschäftsmann 2.0)

PS: Gemerkt? Der Geschäftsmann 2.0 hat wieder einen seiner Vorsätze für 2013 abhaken  können 🙂

“Ich finde es extrem fahrlässig, wenn sich die Banken nicht in Social Media bewegen” – punktmagazin.ch

Aktuell beschäftigt sich der Geschäftsmann 2.0 ein wenig mit dem Thema “Finanzbranche und 2.0”. In diesem Zusammenhang ist Ihm ein Interview mit Marc Bernegger zur “Zukunft des Bankenwesens” vom Punktmagazin in die Hände gefallen.

Die Erkenntnisse aus diesem interessanten Interview sind schnell zusammengefasst:
Die Banken sind generell hintendrein, was die 2.0 anbelangt
und nach der Krise des Investementbankings käme nun die Krise des Retailbankings, welches wegen Ihres veralteten Geschäftsmodells, Ihrer hohen Gebühren und
u.A auch wegen der hohen Abzügen nicht performende Fonds(manager)
an den Pranger kommt. Anglikanische Institute seien scheinbar weiter.

Dem Geschäftsmann gefiel besonders die Antwort von Marc Bernegger auf das Statement, “dass Banken in den sozialen Kanälen nicht aktiv” seien:

“…Ich finde es extrem fahrlässig, wenn sich ein Institut nicht aktiv in diesen Kanälen bewegt. Nur schon um zu erfahren, welche Themen in der Community diskutiert werden. Social Media bietet sich geradezu an, um Reklamationen aufzufangen und die Bedürfnisse der Kundschaft zu erfahren…”
Genau! Das wäre der erste Schritt, aber wirklich nur der erste Schritt auf dem Weg zur Bank 2.0!

So Long, Euer Gmann 2.0

Den ganzen Artikel von Marc P. Bernegger hier lesen.

Die erfronenen Tomaten des Geschäftsmannes 2.0 – Der Fehler war am Anfang und nicht am Ende

Die erfrorenen Tomaten im Garten – Der Fehler passierte im Frühling und nicht im Herbst. Das gibts auch im Business

Mal was in eigener Sache und etwas nicht allzu ernstes: Beim Laub rechen musste der Geschäftsmann 2.0 feststellen, dass seine Tomaten erfroren sind. Etwas mehr im Garten, das den Wintereinbruch nicht überlebt hat. Hätte man die Tomaten besser schützen können? Ja, aber das ist nicht der Punkt! Der Geschäftsmann hat mit seinen Kindern die Tomaten schlicht und einfach zu spät gesät und angepflanzt. Der Fehler passierte im Frühling und nicht im Herbst.

Unternehmungen oder Business kann man in dieser Hinsicht durchaus mit den Tomaten vergleichen. Startet man ein Geschäft zu früh, dann “krepierts” vorher, startet man es zu spät, ist die Nachfrage nicht mehr da oder jemand anderes hat das Feld bereits besetzt.

Gerade richtig ist im Business heute (2012-2013) z. B. Beispiel der Zeitpunkt für den Cloud-Umstieg im Unternehmen oder zur echten Präsenz der Führungskräfte auf den Social-Media Plattformen, der Einführung von Micro-blogging basierter Kommunikation im Unternehmen oder von der Abkehr von Microsoft Exchange… Time for Change is now!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Der anstelle des Gärtnerns wohl besser bei den Managementhemen bleibt 😉

Zum Weekend – Besser als jede Postkarte: Ein kontinuierlicher Facebook-Stream aus den Ferien

Mit Twitter geht’s nicht so gut, umso besser dafür mit Facebook!

Der obenstehende Post von der Rita Späni, auch hier zu erreichen, hat den Geschäftsmann zum nachdenken gebracht. Seit einer Woche ist er wieder im Job und verrichtet seine Arbeit als General Manager und als Projektleiter und in dieser Zeit haben Ihn wirklich viele Leute auf seine Ferien angesprochen. Der Geschäftsmann hat nämlich in den Ferien nicht so viel getwittert, aber dafür kontinuierlich Facebook Postings gemacht und zwar konsistent, als wäre es eine Reise. Dies ist gut angekommen! Viel besser als die Postkarten, die man bekommt und dann an den Kühlschrank hängt und vergisst! Dabei viel auch auf, wieviel man von Leuten angesprochen worden ist, die zwar sozusagen nie was posten, aber offensichtlich trotzdem auf Facebook “mitlesen”.

Also, schön posten, das gibt nach den Ferien ganz tolle Gespräche – und das in der REALEN Welt…

So Long Euer Gmann 2.0

PS: Das Pic ist hier zu finden: http://www.facebook.com/theweek

Facebook verliert erstmals Nutzer in Deutschland – Ist das Schlimm? Nein

Gemäss der Zeitschrift Werbung und Verkauf ist die Höhe der Deutschen Userzahlen von Facebook von knapp 24 Millionen auf 23.8 Millionen gesunken. Im Artikel wird aber darauf hingewiesen, dass das Ruhrgebiet von Facebook noch nicht “erschlossen” ist und dass dort (das ist ja die grösste “Agglomeration” bei unserem Nachbarn) Zuwachsraten von 50% verzeichnet werden.

Der Geschäftsmann meint, dass sowas nicht Schlimm ist, der Zuwachs wird weiter anhalten. Die elektronischen Netzwerke sind die neue Nachbarschaft! Auch in Deutschland wird das so werden!

So Long, Euer Gmann 2.0, Pavel “Palo” Stacho

Die Top10 Social Media Plattformen seien 92 Milliarden USD wert – Diesen Monat wissen wir ob es stimmt

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In einem Beitrag von T3N  wird eine Studie der Hoch-schule für Wirtschaft  Zürich erwähnt, wonach die Top10 der SoMe- Brands über 98 Milliarden US-Dollar wert seien. Ob das stimmt, das wird sich in den nächsten Wochen zeigen, will doch Facebook im Mai 2012 an die     Börse gehen.  Die Studie rechnet mit 29 Milliarden USD für den Branchenprimus Facebook. Da geben einige arrivierte Finanzanalysten ganz andere Zahlen von sich: Die Pivotal Research Group spricht von 75 Mia USD andere Auguren mit 60 Mia (bearish) bis 100 Mia (bullish) USD.

Zum Vergleich: Die “schwerste” Schweizer Firma, die Nestle ist mit 183 Mia USD kapitalisiert.  Sollte Facebook wirklich mit gegen 100 Mia kapitalisiert werden sollen, dann ist eine virtuelle Plattform etwa halb so wertvoll wie die echte Güter produzierende Nestle??? Da staunt der Geschäftsmann 2.0 und weiss nicht, ob er begeistert oder einfach nur den Kopf schütteln soll….

So Long, Euer Geschaeftsmann20, Palo Stacho

Zum Vergleich

Warum der Geschäftsmann 2.0 auf Facebook sein muss und aus den Fehlern der Anderen lernen sollte

“Facebook – die neue Nervenbahn unserer Gesellschaft” so titelt ein Post vom Thomas Knüwer. Dieser Artikel beschreibt treffend, wieso sich Geschäftsleute bzw Führungskräfte ebenfalls auf Facebook engagieren sollten. Wertvoll sind auch die negativen Beispiele, der er dort aufzeigt, sei es von

  •  Christian Wulff, dem deutschen Präsidenten
  •  dem Burda Verlag und
  •  von Lidl.

Insbesondere der Fall Wulff ist interessant. Dort, so analysiert Knüwer, herrscht in der Blogosphäre und in der SocialMedia-Gemeinde eine negative Meinung zum deutschen Bundespräsidenten vor. Im Gegensatz dazu kommunizieren die (TV-) Medien, dass aufgrund einer Telefonumfrage 60% der Bevölkerung meint, Wulff hätte eine zweite Chance verdient. Diese Telefon-Kampagne hätte aber nur eine Minderheit der Deutschen befragt, nämlich die digitalen Exilanten und Randgruppen (Wer nimmt unter Tage noch ein Festnetztelefon ab?). Interessant.

Aber eins zeigt dieses Beispiel: Da zeichnet sich eine Management Revolution ab, Unternehmensführer und auch deren Unternehmungen und Marken, müssen sich dem Dialog im sozialen Web stellen, ansonsten, verlieren sie – egal wie, aber irgendwie!

Spielen-Kaufen-Teilen: Echte Beispiele revolutionärer neuer Werbung dank Social Media

Bereits in einem älteren Post bin ich auf das „spielerische Element“ in unserem Alltag eingegangen. Letzthin durfte ich einem tollen Beitrag von Paul Adams, Head of Digital bei Leo Burnett London beiwohnen, bei welchem er aufgezeigt hat, wie sich dieses „spielerische Element“ als der Grundpfeiler neuer Werbeformen zu etablieren scheint. Dabei erkennt man langsam, wie die neuen, interaktiven und kollaborativen Ansätze von Social Media beginnen, die Werbemechanismen umzuwälzen. In seinem Referat fokussierte zeigte er auf, wie mit den Komponenten

Spielen – Kaufen – Teilen (Play – Buy – Share)

die „Grundanreize“ der Kunden angesprochen werden und somit den Menschen auch mehr Freude machen: Da ist einerseits das „Spielerische Element“,  welches die Bindung zur Marke fördert und den Kauf vorbereitet und anregt. Dann ist da der effektive Kauf, bei welchem eben ein Kauferlebnis entsteht, welches weit über den reinen Mausklick hinausgeht. Schlussendlich besteht die Möglichkeit zu interagieren und seine Story mit Anderen zu teilen, denn jeder Mensch möchte eine Geschichte erzählen. Adams zeigte einige Beispiele, welche alle auf verschiedene Art und Weise es den Kunden erlauben, untereinander oder mit der Marke zu interagieren. Jedes Beispiel verwendet dabei eines oder mehrere der Anreize um die Interaktion untereinander anzuregen (Express/Explore/Compete/Collaborate):

Sich Ausdrücken, sich Messen, Erforschen und Zusammenarbeiten

Es lohnt sich, die Beispiele durchzusehen!

  • Heineken hat eine Wettspiel-App für Fussball entwickelt, da geht es klar um den Wettbewerb (leider nur auf IOS von Apple, Itunes-Link), hab auch schon damit gespielt (Beim letzten Champions League Spiel vom FCB)
  • Birchbox zielt auf die Entdeckerin in der Frau (Das Geschäftsmodellscheint mir top! Wer klont wohl dies für die Schweiz?) Wenn man auf Youtube Birchbox eingibt kommen 7000 Videos! Hier kann man sich das Geschäftsmodell anschauen:
  • Das Waschmittel Cheers  mit einem TopSong: Dig it-get-it zielt auf Statements (Express yourself). Die 40’000 Kleidungsstücke, die man gewinnen konnte waren innert kürzerster Zeit vergeben! (Man konnte im Video auf die Klammotten klicken!). Details hier, und hier gehts zur FB-Homepage mit 70K FB-Likes!
  • Canon mit Ihrer Photo-Chain Plattform hat gleich alle Elemente adressiert: Kollaboration, das sich „Ausdrücken“, die Kollaboration anhand von Workshops/PodCasts und schlussendlich auch die Wettbewerbskomponente

Das ist coole Werbung, oder? Was ist Eure Meinung? Liebe Grüsse Pavel “Palo” Stacho