Die 2013er Ausgabe des Videoclips, welcher das Leben des Geschäftsmannes 2.0 veränderte – Socialnomics von Eric Qualman

Mit der ersten Version dieses Videos hat alles angefangen: Der Clip und die Lektüre von Erik Qualmans Buch haben das Leben des Geschäftsmannes 2.0 verändert. Nun liegt das Video in einer 2013er Version vor. Es lohnt sich, sich das Video wieder einmal reinzuziehen, es haut einen immer noch um!

Qualman hat sein Standardwerk übrigens ebenfalls überarbeitet, es liegt in einer 2012er Version vor.

Reale Facebook Müdigkeit? US Studie von Princeton Survey Research Associates International

Ein Kollege des Geschäftsmannes 2.0 hat Studie aufgeschnappt, dass die Welt weniger auf Facebook ist als früher, hier sein Post. Man kann sich nun fragen, ob dieser Rückgang darauf zurückzuführen ist, dass Facebook nicht mehr so frisch ist und deswegen die Begeisterung abgenommen hat und nun quasi die “Phase der Produktivität” – so wie es häufig die Gartner Group in Ihrem Hypecycle beschreibt – begonnen hat. Oder wenden sich die nachwachsenden Generationen neu anderen Plattformen zu? Der Geschäftsmann persönlich glaubt an das Erste. Facebook ist gekommen um zu bleiben, die Plattform wird nicht alleine bleiben, die Chinesen z.B “dürfen” ja nicht auf Facebook, andere Länder wie Brasilien und Russland haben andere Lieblingsnetzwerke.

Der Geschäftsmann 2.0 selber hat viel Energie in Facebook gesteckt und er hatte bis heute auch Spass dabei. Auch er hat schon einige Plattformen hinter sich. Er begann mit seinem 2400 Baud Modem Ende der Achtziger bei der Bärengraben Mailbox (BGB) seine “Online Karriere”. Das Modem kostete unglaubliche fünzehnhundert Franken und man wählte sich über die Telefonleitung ein, was dann pro Monat Telefonrechnungen in astronomischer Höhe verursachte. Anschliessend kam Compuserve (Wiki ) und mit dem ersten Broswer (Wer kennt noch Mosaic?) kam AOL. Die Yahoo’s und MySpace’s etc hat er dann ausgelassen, zuviel war er unterwegs in der Freizeit und zuwenig am Bildschirm (Zu dieser Zeit hatte er ja auch noch kein Smartphone). Seit drei Jahren ist er nun bei FB, er wird wohl noch für einige Zeit dort bleiben, auch wenn er ebenfalls – so wie im Blobbeitrag des Kollegen beschrieben – weniger häufig posted und weniger online ist.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

 

Compuserve

 

 

 

 

Die dunkle Seite der ZwoNull(3): Im Zweifelsfall GEGEN den Angeklagten und niemand störts…

Es gibt schon einige Sachen, die dem Geschäftsmann 2.0 in den Zeiten des Social Business zu schaffen machen. Es geht – wieder einmal – um die Medien. Aus Langeweile schaut der Geschäftsmann kurz in die 20 Minuten Online-Ausgabe vom 28.12.2012 und trifft auf einen Artikel namens “Ein Bankenplatz geht durchs Fegefeuer“. Unter anderen Katastrophen, wie z.B die Busse für die Schandtaten rund um die Libor-Zinssatzmanipulationen der UBS liest der Geschäftsmann folgenden Untertitel:

“Hildebrand kann Unschuld nicht beweisen”

 Auch wenn es lediglich eine Feststellung im Artikel war: Ein Beschuldigter muss seine Unschuld nicht beweisen!  Aber das gilt scheinbar in den Zeiten der ZwoNull nicht mehr…. …so etwas ist schrecklich, und fragt sich, wohin diese Entwicklung führt,  findet der Geschäftsmann 2.0… …vielleicht werden sich die klassischen Medien (Siehe Transparenz & Medien) mit diesem Verhalten selber demontieren, aber sicher nicht alle und bis es soweit ist, werden viele Menschen persönliche Tragodien erleiden müssen….

Die dunkle Seite der ZwoNull(4): Burnouts nehmen immer noch zu

“Es kann jeden treffen” – So titelt einer der mehreren Beiträge in der Handelszeitung Nr. 48 vom 29.11.2012 zum Thema Burnout. Allways on, allways reply, allways online – Der Geschäftsmann kann von sowas auch ein Lied singen. Er litt neben anderem 😉 auch einige Jahre an diesem Syndrom. Zwei Sachen nimmt der Geschäftsmann aus den Artikeln mit: Einerseits scheint der Schaden enorm zu sein gemäss seco beläuft sich der volkswirtschaftliche Schaden durch Stress auf 4.2 Milliarden Franken pro Jahr! Und zwotens scheint ein durchstandener Burnout kein Karrierekiller zu sein, so Toni Brühlmann Chef der Privatklinik Hohenegg. Man wandle sich durch den Burnout zu einem sinnträchtigeren Menschen mit einem reicheren Leben!

Damit das nicht soweit kommt, hilft Abstand. Verordneter Abstand. Der Geschäftsmann hat bereits vor Jahren die Policy ins Mitarbeiterhandbuch reintun lassen, dass zwischen 1900 und 0800 niemand SMS, Mails, etc beantworten muss. Das Gleiche gilt für das Weekend. Trotzdem machen es die meisten…..

So Long, Euer das Handy am Weekend abschaltende Gmann 2.0

Habt Ihr das gemerkt? Schon wieder bestand eine verschobene “öffentliche” Wahrnehmung bei der US-Präsidentenwahl! Die “unsichtbare” Kraft von Social Media

DEUTLICHER Sieg für Obama, uns hat man im Vorfeld was anderes erzählt

Amerika hat gewählt und Barack Obama ist der klare Sieger. Dem Radio- / Fernseh- und Zeitungskonsumenten in Europa wurde in den letzten Wochen ein ganz anderes Bild vermittelt, nämlich das eines Kopf- an Kopf-Rennens!

Die “öffentliche” Berichtserstattung lag mit den Prognosen falsch – Schon wieder! Der Geschäftsmann 2.0 errinnert sich an die Prognose-Abweichung bei der Minarettinitiative in der Schweiz, da lief das ganze Land mit seinen Vorhersagen ins Leere! Oder er erinnert sich an die Affäre um den ehemaligen Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff, bei welcher die alten Medien über eine positive Meinung im Volk berichteten, die Internetgemeinde aber bereits schon stark negativ zu Wulff eingestellt war (Artikel hier). Wie bereits gesagt, da “verbirgt” sich eine politisch aktive Internetgemeinde von mehrheitlich jüngeren Bürgern im Netz. Und diese jüngeren Leute sind aktiver! Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, der ist bedeutend aktiver als z.B die Generation des Geschäftsmannes 2.0 – die Baby Boomer -, welche durch das Fernsehen dauerhaft sediert worden ist.

Ein sehr interessanter Artikel von Laurence Cruz geht auf die Bedeutung der sozialen Netzwerke für die US-Wahl ein und vergleicht die Wahl 2008 mit der jetzigen im 2012 Wahl. Dabei wird ersichtlich, dass vorallem Twitter massiv an Bedeutung gewonnen hat. Bedenke: Bei der Wahl 2008 hatte Facebook weniger als 100 Millionen Nutzer und Twitter war gerade am entstehen. Heute sieht es ganz anders aus, die ganze (westliche) Welt ist auf Facebook oder Tumblr und Twitter. Diese ist DIE Plattform: 90% der US-Senatoren und 42 der Gourverneure (Es gibt soviele wie die USA Staaten hat) haben heute ein eigenes Twitter Konto. Nur ging die Obama-Seite viel effizienter mit diesen Tools um. Obamas Kampagne machte  4x mehr Postings als Romney, siehe hierzu auch das untenstehende Video.

Auch das Nutzungsverhalten der Kandidaten selber spricht eine deutliche Sprache: Obama = 29 Tweets/Tag versus Romney = 1 Tweet/Tag, auch wenn keiner der Beiden einen wirklichen Dialog mit seiner Community führte (Keiner “retweetete” oder hat Drittcontent aus der Community “geshared”). Klar berichteten Medien über Social Media im US-Wahlkampf 2012: Das Österrreichische Wirtschaftsblatt spricht vom US Wahlkampf 2.0 und der Englische Guardian fragt bereits in einem Artikel, wie die Rolle der Medien (bzw die Überbewertung der alten Medien) bei der US-Präsidentschaftswahl 2012 in die Geschichte eingehen wird.

Fakt ist: Die klassische Berichterstattung ist auf einem Auge blind und führt damit weite Teile der westlichen Gesellschaft in die Irre! Was kann man dagegen tun? Die Analyse von “Big Data” ist die Antwort dazu! Übrigens fallen dem Geschäftsmann 2.0 einige Parallelen auf zu einem älteren Artikel auf: Die CMOs analysieren Ihre Märkte auch noch nach “alt”, genau so wie es die Meinungsforschungsinstitute und die “alten” Medien tun.

Und nicht vergessen:
Social Communities are the armies of the 21st Century! 

 

So Long, Euer Gmann 2.0

Facebook liest mit und ruft die Polizei – “Darf FB das?” fragt Josef Reitberger Chefredaktor CHIP. Falsche Frage meint der Geschäftsmann 2.0

Der Geschäftsmann 2.0 hat mit grossem Interesse das Editorial des Chip 09/2012 gelesen.  Der Josef Reitberger hat dort eine hochspannende, wenn nicht gar brisante Thematik angeschnitten. Um was geht´s? Zitieren wir doch gleich den ersten Absatz des Editorial:

Liebe Leserinnen und Leser,
am 9. März unterhielt sich ein Mann Anfang 30 mit einer 13-jährigen aus Florida im Facebook-Chat über Sex. Für den nächsten Tag verabredete er sich mit Ihr. Facebooks Analyse-Algorithmen identifizierten den Dialog als mögliche Anbahnung einer Straftat, Mitarbeiter überprüften die Chat-Protokolle und informierten die Polizei, die den Mann vor dem geplanten Treffen abfing und festnahm.

Im Nachgang stellt sich der Chefredaktor des Chip verhaltend zustimmend zu dem Vorfall und am Ende stellt er die auf der Hand liegende Frage, ob denn Facebook sowas überhaupt machen dürfe.

Der Geschäftsmann 2.0 meint, dass diese Frage, auch wenn Sie noch so offensichtlich ist, nicht die Richtige ist. Warum? Nun, das zu erklären dauert ein bizzeli länger: Facebook, wie auch die anderen sozialen Plattformen befriedigt ein menschliches Urbedürfnis, nämlich das der ungezwungenen Kommunikation. Die sozialen Netzwerke sind die neue Nachbarschaft! Das ist der Ort, wo man unverbindlichen Smalltalk machen kann und es hört/liest immer jemand zu! Und mit menschlichen Grundbedürfnissen hört man nicht einfach auf, man macht weiter, auch wenn man – wie oben beschrieben – laufend überwacht wird, egal obs richtig oder falsch ist. Es geht vielmehr um die Frage, wie man sich mit dem Big Brother Zeitalter arrangiert oder welche Umgehungs- / Abwehrstrategien einem zur Verfügung stehen.

Somit sollte die Frage eher heissen: “Wie gehst Du damit um, mit dieser Facebook-Ueberwachung?” Der Geschäftsmann kann für sich dies so beantworten:

Ich akzeptiere die Überwachung durch Facebook und durch weitere Insitutionen. Es bleibt mir ja eigentlich auch nichts anderes übrig, denn einerseits besteht die Möglichkeit dazu und wenn die Möglichkeit da ist, dann wird sie auch genutzt. Andererseits ist die Ueberwachung im Web generell integrales Element der digitalen Welt, wenn man Ja sagt zu digital, dann ist das wie das “A” und dann muss man auch zu “B”, dem Monitoring Ja sagen. Und zu guter Letzt: Das Schöne am Web 2.0 ist, dass diese Möglichkeiten in beide Richtungen funktionieren! Wenn wir in die Welt rausschauen, dann sehen wir, dass eher die Institutionen und die Firmen gläsern werden, der gläserne Bürger ist weniger der Fall!

Am Schluss möchte ich trotzdem die Frage von Hrn. Reitberger beantworten, ob Facebook sowas machen darf: Nein, Facebook darf eigentlich sowas nicht. Finde ich es falsch, ja! Kann ich etwas dagegen machen? Nein. Erwarte ich, dass Facebook damit aufhört? Nein.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

Wo sich der Schweizer Rat holt – MUI2011(12)

Wo hat sich Herr und Frau Schweizer im Jahre 2011 Rat geholt, wenn es z.B. um einen Kauf eines Fernsehers ging? Anbei die Aufteilung:

data: y&r

Nach wie vor holt man sich meistens bei seiner Familie und bei seinen Freunden direkt Rat. Und man hat gleichzeitig etwas zu reden dabei. Im Gegensatz zu diesen direkten Empfehlungen (33%) zeigt sich der Anteil, der online – im sogenannten Social Graph – eingeholt wird, mit lediglich 10% (gelb) ziemlich bescheiden. Das wird aber nicht so bleiben, denn die Sozialen Netzwerke sind die neue Nachbarschaft!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Quelle : MUI2011, Y&R

Mehr Benutzer nutzen weniger häufig Social-Media. Facebook & Co ist in der Schweiz definitiv angekommen – MUI2011(11)

Dieser Post ist kurz, aber die Zahlen sind relevant:

  • Beinahe die Hälfte der Schweizer (49%) besucht Facebook, aber weniger als ein Drittel (31%) postet aktiv. 
  • Von den auf Facebook aktiv postenden Schweizern ist es ein Drittel (34%), welches täglich Beiträge erfasst. Letztes Jahr waren es noch 37%
  • Bei den 60-69 Jährigen sind über 30% auf Facebook! Gegen 15% posten auch regelmässig
  • Bei den 50-59 Jährigen sind etwa 40% auf Facebook und über 20% posten auch regelmässig

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – Quelle : MUI2011, Y&R

Was ist eine „Realtime Social Shopping Experience“? – Frauen 2.0: Schaut Euch shopwithyourfriends.com mal an! Und erstellt Eure eigenen Lookbooks

Dieser Post gehört gang klar in die Spielen-Kaufen-Teilen Thematik. diese Plattform baut eine Community für Fashion-Liebhaber. Shop-with-your-friends baut eine Bühne für Look-Verliebte auf, wo man andere Fashionistas folgen kann und die Möglichkeit hat selber gefolgt zu werden. Man kann seine eigenen Looks, welche man dort kreiert auch in sogenannten Lookbooks speichern. “Frau” kann sogar ein Photo von sich hochladen und mit seinem selbstgestylten Outfit “einkleiden” – Nice! So Long, Pavel “Palo” Stacho

Hier geht’s lang: http://www.shopwithyourfriends.com/shopping/us-women/

PS: Hier werden jüngere Frauen angesprochen – Gemäss CEO Laurens Bushoff verweilen die Benutzer im Schnitt 18 Minuten auf der Seite und haben Fun! 🙂

PSPS: Das Lookbook kann natürlich z.B in Facebook publiziert werden

Web 2.0 mal praktisch (10 1/2) – Unterbrecher: Merken wir was? Das Internet ist fertig gebaut!

Ouff, endlich Halbzeit bei der Präsentation von modernen Geschäftsplattformen! Es kommen noch zehn Beiträge zu diesem Thema, aber heute möchte ich kurz etwas einschieben:

Das Internet ist fertig gebaut! Mit diesen einfachen und inzwischen sehr benutzerfreundlichen Plattformen einerseits und mit google, sowie mit dem ganzen “Social Web” andererseits hat das Internet ein Ausbaustadium erreicht, welches lediglich “nur noch” evolutionär weiterentwickelt werden wird.

Ich bin überzeugt, dass das Internet, Web 2.0, Social Web oder wie auch immer dieses Web heissen mag, dass dieses Web erst jetzt seine Kraft zu entfalten beginnt. Es wird unsere privaten Verhaltensweisen und unser Geschäftsgebahren in den nächsten Jahren verändern, und das massiv.

Was heisst das für den Geschäftsmann? Er muss sich mitändern, sonst geht er unter. Deswegen: Eine Business Revolution steht an! Es trifft Verkäufer, Linienvorgesetzte, Marketeers, Recruiter, HR-Verantwortliche, Einkäufer, Produzenten, Ingenieure, Geschäftsführer, alle eben….