Web 2.0 mal praktisch (3) – Nie war es einfacher Deine Kunden zu (Be-)fragen – Survey-Tools

Umfrage gefällig? Ich bekomme pro Jahr wohl ein Dutzend Umfragen. Ich rede hier nicht von den Web-Surveys die hochpoppen, wenn ich irgendeine Webseite besuche. Nein, es geht hier um die an mich persönlich adressierten Umfragen. Eine Umfrage pro Monat? Ja, das haut schon hin. Wenn ich den Absender nicht kenne, fülle ich die Umfrage lediglich aus, wenn mich das Thema interessiert oder wenn es ein „guter Zweck“ ist.

Kenne ich den Umfrage-Ersteller oder bin ich sogar Kunde, dann fülle ich die Umfrage in aller Regel aus. Ich würde sagen, dass ich in 4 von 5 Fällen den Fragebogen ausfülle. Die letzten 20 Prozent fallen dahin, weil diese bei mir zu lange liegen geblieben sind und das Rücksendedatum abgelaufen war.

Genau hier kommt der grosse Vorteil von Online-Umfrage Systemen zum Tragen. So eine Online-Survey bleibt bei mir auf der elektronischen todo-Liste und das hebt die Wahrscheinlichkeit, dass ich sowas dann auch abarbeite. Interessanterweise erinnere ich mich auch besser an Umfragen, die ich via Mail bekommen habe als an Umfragen, die mich auf dem Papierweg erreicht haben.

Sind sie im Business, dann machen Sie sicher auch Umfragen. Wenn nicht, fangen Sie damit an. Wenn Sie nicht zur ganz seltenen Kaste von Geschäftsleuten gehören, die weder Kunden noch Mitarbeiter haben (Das gibt’s!), dann sollten/müssten Sie wirklich Umfragen durchführen. Und seit einiger Zeit gibt es dafür Plattformen für jedermann: Polldaddy, SurveyMonkey, Google, Facebook,

1.) Facebook hat eine eigene Umfrage/Abstimmungs-Funktion, die erreicht aber nur die im FB registrierten User

2.) Polldaddy ist inzwischen ziemlich bekannt geworden, vorallem auch wegen dem Facebook PlugIn, das Tool gefällt mir aber nicht.

3.) SurveyMonkey ist da schon sehr viel besser! Das ist eine Profi-Plattform für Umfragen, aber die kostet, denn die Gratisversion geht nur bis 100 Teilnehmer und nur bis 10 Fragen. Wenn man mehr will, muss man gegen 30 Dollar / Monat hinblättern. Wenigstens kann man diese kostenpflichtige Profi-Funktionalität aussetzen, wenn man diese nicht braucht und diese dann reaktivieren, wenn man wieder was „Grösseres“ rauslässt.

4.) Gratis und eigentlich genau so gooood sind Umfrage-Formulare in Google-Docs! Umfrage-Formular erstellen und an Teilnehmer vermailen! Alles Gratis! Zugegebenermassen ist die Statistikfunktion nicht so sexy, aber wenn man im 2-3 stelligen Teilnehmerbereich Umfragen versendet, ist das sicher problemlos verschmerzbar.

Ich verwendete einige Zeit SurveyMonkey, habe aber gemerkt, dass es für mich google-Docs Umfrage-Formulare bei Weitem auch tun! So long, Euer Geschäftsmann20, Pavel „Palo“ Stacho