Nein, nicht schlechter. Der Welt geht es besser und das weiss der Geschäftsmann 2.0 dank der TED

Das ist kein Selbstlob sondern eher der Ausdruck eines echten persönlichen Schocks! Der Geschäftsmann 2.0 liest keine Zeitungen mehr, verzichtet auch auf die Nachrichten und ist trotzdem besser orientiert als die meisten Freunde um Ihn herum. Warum das?

In seiner nun 4 Jahre weilenden Reise zur digitalen Transformation hat der Gmann einige Gewohnheiten abgelegt und einige dazugewonnen: Er lässt sich von den (schlechten) Nachrichten nicht mehr ständig berieseln. Neu informiert er sich kritisch im Web und er bildet sich (in +)formell weiter. Er ist aus der reinen Ihm nach seinem Unternehmensverkauf aufgezwungenen Profitorientierung ausgebrochen. Warum? Lest selbst hier. Heute kümmert er sich neben dem Business vermehrt auch um die Welt, um seine Familie, um seine Freunde.

Ignoranz ist überall – Leider. Bei seinen Freunden hat er beizeiten Mühe, denn das was der Spiegel-Online hier zur Ignoranz der Eliten (und über Hans Rosling) schreibt, so etwas passiert widerfährt Ihm leider recht häufig beim Dinner mit Freunden oder an der Bar beim Bier. Die – schlicht und einfach falsche – Sicht vieler Leute auf die Welt ist erschreckend! Da empfiehlt der Geschäftsmann 2.0 seinen Lieben weniger NZZ & 20Minuten und mehr TED & Hans Rosling ! Es braucht genau gleich viel Zeit 😉

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Und den Gapminder gibt es hier! Der Geschäftsmann 2.0 spielt immer wieder ein bis zwei mal pro Jahr mit seinen Kindern in diesem Tool herum….

Das Denken des ‘Politikers 2.0’ hört nicht mehr an der Landesgrenze auf – Gute Länder leisten Ihren Beitrag weltweit, so Simon Anholt und sein Good Country Index

Simon Anhalt - TED 2014 Berlin
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Eine Regierung 2.0 ist eine gute Regierung, welche nicht nur nach innen schaut sondern darum besorgt ist, dass deren Bemühungen der gesamten Menschheit auf dem ganzen Globus zu Gute kommen. Warum? Weil die Menschen gerne in einem ‘guten Land‘ leben und das die jeweilige Volkswirtschaft beflügelt!

Simon Anholt’s TED-Talk vom Juni 2014 hat im ersten Monat seiner Verfügbarkeit bereits 900’000 Viiews auf dem Zähler gesammelt- unglaublich. Sein zwanzig minütiges Referat geht darauf ein, dass die globalen Herausforderungen nicht gelöst werden können, wenn die Länder gegeneinander arbeiten, sondern wenn wenn eine Kollaboration über Grenzen hinweg stattfindet. Und Menschen leben gerne in einem guten Land, einem Land welches Gutes tut und nicht egoistisch ist. Und die Politiker sollten weltweit danach streben, Ihre Länder zu “Guten Ländern” zu formen.

Good Country Index Um diese Entwicklung zu messen, hat Anholt den sogenannten Good Country Index geschaffen, wo der jeweilige globale Beitrag eines Landes zu Wissenschaft und Technik, Kultur, Weltordnung, Weltfrieden und Sicherheit, Klimaschutz, Wohlstand und Gleichheit sowie zu Gesundheit und Wohlbefinden gemessen wird .

Good Country Index Top 10 Ranking 2014: Irland, Finnland und die Schweiz an der Spitze
Die drei gutesten Länder der Welt: Irland, Finnland und die Schweiz leisten am meissten einen positiven Beitrag für die ganze Menscheit

“Gut” ist dahingehend zu verstehen, dass damit ein positiver Beitrag eines Landes zu Gunsten des gesamten Globus und der gesamten Menschheit geleistet wird. Und davon profitiert das Land selber auch, so erklärt Anholt in seinem Beitrag, denn nicht nur die ‘guten Taten’ sind auch im Inland spürbar, sondern die dadurch generierte Reputation im Ausland hat einen massgebenden Einfluss auf die jeweilige Volkswirtschaft. Deswegen müssen Regierungen in einer globalisierten Welt auch global denken und handeln.

China, Russland, USA und Deutschland im Good Country Index 2014
Wie ‘gut’ sind denn Deutschland, die USA, China und Russland gemäss ‘Good Country Index’ ?

Liebe Politiker, wenn Euer Denken und Handeln an der Landesgrenze aufhört, dann werdet Ihr Heute und in Zukunft Eurem Land und Euren Bürgern keinen guten Dienst erweisen – Politiker 2.0 denken International und Kollaborativ.

 

So Long Euer Geschäftsmann 2.0

Stuxnet – Das ist nicht irgendein Virus, das ist die erste digitale Massenvernichtungswaffe!

Die Lektüre von Blackout hat den Geschäftsmann 2.0 dazu bewogen, den 2010 bekannt gewordenen Virus Stuxnet nachzuschlagen. Viren hatte er bis anhin nicht so ernst genommen. PC infiziert, Bank-Konto geknackt? Na und!? Natürlich ist das schlimm, genau gleich wie eine schwere Grippe oder ein Einbruch im Haus.

Doch Stuxnet (Wiki)ist eine neue Dimension eines Virus. Das ist gemäss des Spezialisten Ralph Langner „eine generische Waffenvernichtungswaffe“! Generisch heisst hier, dass der Virus* so aufgebaut ist, dass der Schadcode ‚einfach’ auf ein neues Ziel angepasst werden kann. Die Struktur von Stuxnet ist nicht alleine darauf beschränkt, iranische Urananreicherungsanlagen anzugreifen und die dort laufenden Gaszentrifugen zu zerstören! Warum Massenverrichtungswaffe? Nun, der Virus selber bringt die Leute nicht um, er ist aber in der Lage, Installationen, Maschinen etc zu zerstören, dessen Zerstörung wiederum den Tod von Menschenleben nach sich zieht.

Zum Thema gibt es einen Video eines TED-Talks von Langner, der ist mindestens so spannend wie eine Folge von CSI! (Knapp 20 Minuten). Schaut rein.

Langner bezeichnet in einem Interview der Frankfurter Rundschau diese Cyber-Waffe als einen Baukasten, welcher ohne Weiteres auf andere Ziele ausgerichtet werden kann. Das regt wieder mal zum Nachdenken an ….

…so long, Euer Geschäftsmann 2.0