Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Tracking – auch Mobil

Das Gute an Web 2.0 ist, dass man alles messen, siehe auch CMO-Post(6) kann. Dieser Sachverhalt ist auch der Game-Changer für die Marketingabteilung. Der Geschäftsmann 2.0 ist im IAB Mobile Kompendium auf eine einfache aber gute Grafik gestossen, welche die Thematik für Führungsleute verständlich macht:

 

 

 

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Gemessen kann alles, Clicks, Unique Users / Unique Visits, Downloads, Impressions, Costs Per Customer (CPC) etc.

Weitere Marketing- oder CMO-spezifische Überlegungen des Geschäftsmannes 2.0 zum Thema Web 2.0 & Marketing siehe hier

Quelle:  IAB Mobile Kompendium

Mobile-Werbung – Die Grundlagen: Mobile Werbemittel Kategorien

Mobile Werbung steht noch am Anfang, aber sie kommt. Der Geschäftsmann hat darüber schon in seiner MUI-Blogpost Serie berichtet. “Aber wie sieht diese Mobile Werbung denn aus und welche verschiedene Arten gibt es wohl?” hat er sich schon mehrmals gefragt. Die Antwort dafür liefert das diesjährig erschienene IAB Mobile Kompendium. Es kategorisiert nämlich Mobile Werbemittel. Kurz werden folgende Kategorien unterschieden:

  • Mobile Website Ads
  • Mobile Application Ads
  • Mobile TV Ads
  • Mobile Tablet Ads

Detailliertere Erklärung (Auszug aus IAB Media Kompendium):

  • Mobile Website Ads: Das sind Werbemittel, die auf der Webseite fest integriert werden. Sie sind statisch oder dynamisch (animiertes Gif bzw. GIF89a) und klickbar. Die Verankerung des Werbemittels orientiert sich am Bildschirm und/oder an der Website oder Applikation.
  • Mobile Application Ads: Das sind Werbemittel, die innerhalb einer Applikation auf einem Smartphone (bspw. iPhone oder Android App) integriert sind. Das Werbemittel kann entweder fix im Inhalt integriert sein oder sich am äusseren Rand des Bildschirms bzw. der App (sticky oben oder unten) orientieren. Beispiel:
  • Mobile TV Ads: Das sind Werbemittel, die im direkten Umfeld von Video Inhalten eingeblendet werden.
  • Mobile Tablet Ads: Das sind Werbemittel, die in Apps oder auf tabletoptimierten Websites ausgeliefert werden. (Bespiel Ford-Mondeo Case und L’Oréal)

Quelle: IAB Mobile Kompendium

Der Geschäftsmann 2.0 hat sich auf Anna’s Best eine indische Köstlichkeit zubereitet

Der Geschäftsmann 2.0 als Anna’s Best Koch 🙂

Das hat jetzt beim gemeinsamen Abendessen mit Freunden Spass gemacht. Die Anna’s Best App auf dem Apple App Store downloaden, Bild machen, Bild einpassen und schon fertig ist der Video-Spass! (Und die Migros hat wieder einen Ihrer Brands  in die Gesprächsrunde reingebracht). Das ist Marketing 2.0!

Das Video des Geschäftsmannes 2.0 gibt es hier: http://annasbest.ch/de/PyKnjYJoIO

Die iPhone App gibt es hier: http://itunes.apple.com/us/app/annas-best/id437057811?mt=8

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0

PS: Die Migros ist der grösste Retailer der Schweiz und eine Vorzeigefirma in Sachen 2.0

Was ist eine „Realtime Social Shopping Experience“? – Frauen 2.0: Schaut Euch shopwithyourfriends.com mal an! Und erstellt Eure eigenen Lookbooks

Dieser Post gehört gang klar in die Spielen-Kaufen-Teilen Thematik. diese Plattform baut eine Community für Fashion-Liebhaber. Shop-with-your-friends baut eine Bühne für Look-Verliebte auf, wo man andere Fashionistas folgen kann und die Möglichkeit hat selber gefolgt zu werden. Man kann seine eigenen Looks, welche man dort kreiert auch in sogenannten Lookbooks speichern. “Frau” kann sogar ein Photo von sich hochladen und mit seinem selbstgestylten Outfit “einkleiden” – Nice! So Long, Pavel “Palo” Stacho

Hier geht’s lang: http://www.shopwithyourfriends.com/shopping/us-women/

PS: Hier werden jüngere Frauen angesprochen – Gemäss CEO Laurens Bushoff verweilen die Benutzer im Schnitt 18 Minuten auf der Seite und haben Fun! 🙂

PSPS: Das Lookbook kann natürlich z.B in Facebook publiziert werden

Spielen-Kaufen-Teilen(3): Schaut morgen die Champions League (FC Basel – FC Bayern) mal anders!

In älteren Posts bin ich bereits ein auf das Thema Play-Buy-Share bei Werbung im Social Web eingegangen. Hier ist ein lustiges und kurzweiliges Beispiel spielerischer Werbung, welcher der Untergruppe “Compete” zugeordnet werden kann.

Für Fussball- / NeueWerbung- Fans: Probiert es doch morgen am 22.2.2012 um 2045 aus! Morgen spielt FC Basel gegen FC Bayern-München.  Heineken hat für Apple-Geräte (nur für Apple) ein nettes Spielchen (siehe Itunes) gebastelt, wo Ihr während dem Match Eure Prognosen abgeben könnt. Anhand des “Star Players” können Corner, Tore, etc und deren Verwertung (getroffen, gehalten, verpasst, bereinigt) vorausgesagt werden.

Ich habe es beim letzten Champions League Spiel des FC Basel gegen Manchester United auf meinem iPad versucht und es hat Spass gemacht. Da ich fussballerisch eine Pfeife bin, habe ich keinen einzigen Punkt ;-( gemacht, lustig war es trotzdem. Sogar meine Frau konnte ich damit länger vor dem TV halten, als dies bei einem Fussballmatch üblich ist.

Zwei Tipps: Ladet das Game nicht 2 Minuten vor dem Match runter, sondern ein bizzeli früher, dann seit Ihr auch wirklich parat und habt nicht so Wartezeiten wie ich. Zweitens: Gebt Eure Prognosen früh genug ab, ich war das einte oder andere Mal zu spät dran und die App hat meinen Bet dann nicht mehr akzeptiert. Diejenigen, die sich frühzeitig darüber informieren wollen, ob diese “Werbe-Game-App” etwas für sie ist, die können sich das untenstehende Info-Video anschauen. Viel Spass beim Bieten und Punkte sammeln!

Elevator Pitch 2.0 im Web am Beispiel von Excentric

Mir als Star – Trek Fan gefällt natürlich das Layout des Elevator-Pitches von Excentric, der Firma, die den Geburt-Christi Clip gemacht hat.

Elevator Pitch – What we do from Excentric (Sprache kann oben rechts geändert werden)

Der Elevator-Pitch ist eine der wichtigsten Komponenten im Leben des Geschäftsmannes. Gemeint ist damit die Antwort auf “Was machen Sie so”. Maximale Zeitdauer: Eben so lange wie eine Liftfahrt geht. Sprich ca 20 Sekunden oder weniger.

Mein Elevator-Pitch als Führungskraft eines Beratungsunternehmens im IT-Bereich geht ca 15 Sekunden. Mein Elevator-Pitch als Geschäftsmann 2.0 geht 30 Sekunden und ich kann Ihn mir nicht merken. Das ist schlecht, sehr schlecht! Ich muss das asap überarbeiten!

Warum? Jeder – der im Business viel mit neuen Leuten zu tun hat – weiss, dass es massgebend vom Elevator-Pitch abhängt,  ob man durch ein interessantes und erfolgreiches (Geschäfts-) Leben geht oder nicht. Die ersten Sekunden entscheiden, ob man beim Gegenüber ein interessanter Mensch ist oder nicht.

Welches ist Euer Elevator-Pitch? Wie lange geht Er? Schafft Ihr’s, Euren Pitch mit drei Zeilen uns hier mitzuteilen? Ich würde mich auf ein Feedback freuen!

Web 2.0 mal praktisch (7) – Noch nie war Werbung einfacher

Wir schreiben das Jahr 2012. Meine Erfahrung ist, das immer noch erschreckend viele gewerbliche Unternehmen, Dienstleister und auch Unternehmensberater die Wirkung der eigenen Homepage massiv unterschätzen! ALLE haben eine Internetpräsenz. Verhältnismässig wenige haben eine Homepage mit aktuellen Referenzen, Testimonials von Kunden (Kundenzitate) oder gar mit Preisangaben! Das ist fatal! Noch schlimmer wird es mit den Adwords (Details hier auf Wikipedia). Google verdient Milliarden mit der Online-Werbung, aber es gibt viele KMUs, die nicht Google-Adwords zum Bewerben Ihrer Leistungen auf der Homepage verwenden. Ich kenne sogar börsenkotierte Unternehmen, die diesen Werbekanal NICHT verwenden. Für jeden Werber, der up-to-date ist, ist klar, dass zu einem guten Marketing-Mix auch die ganze digitale Welt gehört, aber das hat sich noch lange nicht überall herumgesprochen.

Also: Brauchen Sie google-Adwords, schon nur durch die Verwendung erfahren Sie etwas über Besucher-Ströme oder Keyword Suchvorgänge, sie werden automatisch smarter!

Weiter: Ein wachsender Tel der Unternehmungen hat begonnen, ebenfalls eine Präsenz im Social Web aufzubauen, angefangen mit einer eigenen Facebook-Seite. Die wenigsten Firmen haben aber begriffen, dass es

  1. noch viel mehr gibt und
  2. sowas laufend Arbeit erzeugt
  3. es seine Zeit braucht

Zu 1.) Es gibt noch viel mehr! Schauen Sie sich untenstehendes Slide an: All die genannten Plattformen erlauben es Ihnen, gratis für Ihre Leistungen zu werben. Sie müssen nur der Content liefern! Apropos Content – Der muss immer relevant sein. Twittern Sie also nicht über das Wetter, sondern zB über die letzte erfolgreiche Sanierung eines Dachstocks, wenn Sie Schreiner sind, oder über die Anbringung eines Felladens für lediglich 600 Franken an einem Chalet. Das meine ich vollkommen ernst: Wieso soll ein Schreiner über seine Arbeiten nicht ein Blog führen? Ein paar Bilder oder sogar einmal ein Video sind schnell gemacht. Allzuviel muss man nicht schreiben, wenn man nicht will. Und jeden Blog-Post kann man auch über Twitter verbreiten! 

Zu 2.) Online-Präsenz generiert laufend Arbeit! Wenn man solche sachen, wie Blog, Twitter, Facebook- oder Google+ Seite etc zu verwenden beginnt, dann mag das zwar gratis sein, aber es kostet gleichwohl was. Unterhalten muss es werden! Wenn ein Twitterprofil vor monaten zum letzten Mal was getweetet hat, oder ein Blogeintrag ein Jahr zurückliegt, dann schaut das nicht so gut aus. Noch schlimmer ist es, wenn Kunden beginnen, über diese Kanäle mit Ihnen zu interagieren und ins Leere laufen! Sowas geht dann eher ins Auge und bedeutet schlechte Werbung. Die Benennung eines Community Managers oder zumindest die Zuteilung solch einer Rolle an einen Mitarbeiter (So was darf auch der Chef machen) macht in so einem Fall Sinn.

Ganz schlecht ist die Idee sich zu sagen: „Eben: Wir gehen mit unserer Firma nicht ins SocialWeb und wir brauchen auch keine Community, somit müssen wir nichts unternehmen“ Das ist der falsche Ansatz, denn diese Kanäle werden zukünftig massiv an Wichtigkeit gewinnen und es wird sich rächen, wenn man die Weichen nicht beizeiten stellt. Ein persönliches Beispiel: Visilab ist in der Schweiz nicht auf Twitter präsent, dort wurden schon einige „Beschwerden“ getweetet. Niemand hat es bei Visilab gemerkt. Mich hat Visilab als Kunden verloren.

Zu 3.) Es braucht seine Zeit. Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen, eine Community bildet sich in den seltensten Fällen innert Wochen um ein Thema. Sprich, man ist nicht von Anfang an ein Social Web Profi und eine Fangemeinde muss man sich erarbeiten. Beides braucht Monate, wenn nicht gar Jahre! Ein Grund mehr, jetzt mit der Werbung im Social Web anzufangen: Eröffnen Sie ein Blog, Twittern Sie. Erstellen Sie zumindest die Facebook-Seite Ihrer Organisation, moderieren Sie diese Seite und machen Sie Status-Updates.

VW hatte es eigentlich schon immer drauf, den mit dem viralen Video…

2012 – Es gibt wieder ein cooles Video von Volkswagen, schön! Der Geschäftsmann20 hatte schon immer seine Freude an den Videos von VW, auch als er noch V1.0 war. Den untenstehenden Clip kennt man ja, aber ganz unten kommen die wirklich coolen Videos von früher 🙂

Ab hier kommt die echte “Old School”…. virale Videos anno 2008

 

Spielen-Kaufen-Teilen: Echte Beispiele revolutionärer neuer Werbung dank Social Media

Bereits in einem älteren Post bin ich auf das „spielerische Element“ in unserem Alltag eingegangen. Letzthin durfte ich einem tollen Beitrag von Paul Adams, Head of Digital bei Leo Burnett London beiwohnen, bei welchem er aufgezeigt hat, wie sich dieses „spielerische Element“ als der Grundpfeiler neuer Werbeformen zu etablieren scheint. Dabei erkennt man langsam, wie die neuen, interaktiven und kollaborativen Ansätze von Social Media beginnen, die Werbemechanismen umzuwälzen. In seinem Referat fokussierte zeigte er auf, wie mit den Komponenten

Spielen – Kaufen – Teilen (Play – Buy – Share)

die „Grundanreize“ der Kunden angesprochen werden und somit den Menschen auch mehr Freude machen: Da ist einerseits das „Spielerische Element“,  welches die Bindung zur Marke fördert und den Kauf vorbereitet und anregt. Dann ist da der effektive Kauf, bei welchem eben ein Kauferlebnis entsteht, welches weit über den reinen Mausklick hinausgeht. Schlussendlich besteht die Möglichkeit zu interagieren und seine Story mit Anderen zu teilen, denn jeder Mensch möchte eine Geschichte erzählen. Adams zeigte einige Beispiele, welche alle auf verschiedene Art und Weise es den Kunden erlauben, untereinander oder mit der Marke zu interagieren. Jedes Beispiel verwendet dabei eines oder mehrere der Anreize um die Interaktion untereinander anzuregen (Express/Explore/Compete/Collaborate):

Sich Ausdrücken, sich Messen, Erforschen und Zusammenarbeiten

Es lohnt sich, die Beispiele durchzusehen!

  • Heineken hat eine Wettspiel-App für Fussball entwickelt, da geht es klar um den Wettbewerb (leider nur auf IOS von Apple, Itunes-Link), hab auch schon damit gespielt (Beim letzten Champions League Spiel vom FCB)
  • Birchbox zielt auf die Entdeckerin in der Frau (Das Geschäftsmodellscheint mir top! Wer klont wohl dies für die Schweiz?) Wenn man auf Youtube Birchbox eingibt kommen 7000 Videos! Hier kann man sich das Geschäftsmodell anschauen:
  • Das Waschmittel Cheers  mit einem TopSong: Dig it-get-it zielt auf Statements (Express yourself). Die 40’000 Kleidungsstücke, die man gewinnen konnte waren innert kürzerster Zeit vergeben! (Man konnte im Video auf die Klammotten klicken!). Details hier, und hier gehts zur FB-Homepage mit 70K FB-Likes!
  • Canon mit Ihrer Photo-Chain Plattform hat gleich alle Elemente adressiert: Kollaboration, das sich „Ausdrücken“, die Kollaboration anhand von Workshops/PodCasts und schlussendlich auch die Wettbewerbskomponente

Das ist coole Werbung, oder? Was ist Eure Meinung? Liebe Grüsse Pavel “Palo” Stacho