In eigener Sache: Falsch verlinkte Bilder in den migrierten Blogposts – Wer kann dem Geschäftsmann 2.0 einen Tipp geben?

Bildschirmfoto 2013-09-08 um 20.56.39Wer kann dem Gmann 20 einen Tipp geben oder unter die Arme greifen? Er hat zwar alle Daten vom “alten” Blog (wordpress.com) auf seine neue Plattform www. geschaeftsmann20. com gezügelt, aber die in den Blogposts eingebetteten Bilder zeigen immer noch auf die alte URL. Wie korrigiert man das summarisch? Er will nicht jeden einzelnen von den gegen 200 Beiträgen anpassen.

Bereits vor einiger Zeit hat der Geschäftsmann 2.0 sein Blog von wordpress.com auf ein selbstgehostetes Blog gezügelt. Dabei konnte er erfolgreich auch die Blogposts und auch die Medien (Bilder, weitere Dokumente, etc) migrieren. Dies machte er folgendermassen:

  1. Neues Blog erstellen, mit definitiver URL etc
  2. “Altes” Blog unter “Tools: Export” exportieren
  3. Im Export-File (Das ist ein editierbares XML File) alle “alten” URLs mit den neuen “Ziel-URLs” ersetzen (sprich palostacho.wordpress.com durch www.geschaeftsmann20.com ersetzen)
  4. Im neuen Blog den Import fahren und fertig.

Es war wirklich erstaunlich wie einfach das vonstatten ging. Seither bloggt der Geschäftsmann auf einem eigenen WordPress-Blog und er hat seine helle Freude dran. Einige Zeit später fiel im aber auf, dass die Bilder in den migrierten Blogposts nicht sauber angezeigt wurden. Die Bilder sind zwar im System, nur zeigt in den Artikeln die Bild-URL auf die alte Adresse (siehe unten). Die Frage ist nun: Wie kann der Geschäftsmann nun alle diese URLs zusammen modifizieren? Für einen Tipp oder Hilfe ist der Geschäftsmann sehr dankbar. Er hat ja schon einige Lösungen gegoogelt, z.B ist er auf verschiedene Vorschläge gestossen, aber er schreckt vor solchen Aktionen zurück (da er zu wenig Sattelfest ist):

  • Velvet Blues Update URLs Plugin
  • Oder den direkten Change in der DB  mit dem Befehl UPDATE wp_posts SET post_content=(REPLACE (post_content, ‘{old url}’,'{new url}’)); 
    so wie hier beschreiben

Beispiele

Die URL, die funktioniert:
http://geschaeftsmann20.com/wp-content/uploads/2012/01/folie14.jpg

Die ‘alte’ nicht funktionierende URL in den migrierten Blogposts: http://geschaeftsmann20.com/wp-content/uploads/2012/01/folie14.jpg

Nochmals ein Beispiel:

  • IST: http://geschaeftsmann20.com/wp-content/uploads/2010/10/dsc_0336-mittel.jpg
  • SOLL: http://geschaeftsmann20.com/wp-content/uploads/2010/10/dsc_0336-mittel.jpg

 

Verwende als Projektmanager entsprechende Web 2.0 Tools oder erweitere Deine WordPress-Installation mit einem Projektmanagement-Plugin: Eine Übersicht

Bei den meisten Kollaborationsplattformen fehlen die Tools, um schnell und einfach Projekte managen zu können. Z.B hat das WordPress basierte BuddyPress sowas nicht, auch samepage.io fehlt so eine Projektmanagementfunktionalität.

Der Projektmanager kann Microsoft Project anwenden, aber häufig ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Alternativ kann man ein webbasiertes Tool wie Gantter zur Hand nehmen. Oder man nimmt eine der Plattformen in Anspruch. Zu den Bekanntesten gehören

Der Geschäftsmann 2.0 hat bereits mit allen diesen Tools gearbeitet. Am besten liegt Ihm Do.com, wegen der Einfachheit und der Effizienz des Tools.

Doch hat man bereits eine WordPress-Installation am Laufen, dann kommt gegebenenfalls eine Projektmanagement-Erweiterung für WordPress in Frage. Eine kurze Recherche in der sogenannten Plugin-Datenbank für WordPress zeigt, dass diverseste Projekt-Plugins für WordPress verfügbar sind. Untenstehend eine Liste mit den interessantesten Komponenten:

Update 25.2.2014: Der Geschäftsmann verwendet nur noch Asana.com!

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 , Palo Stacho

PS: Hier geht’s zu einem älteren Post vom Geschäftsmann 2.0 zum Thema Projektmanagement-Tools wie Trello etc.

 

Web 2.0 mal praktisch (23) – Für den KMU war es nie einfacher sich ein eigenes Facebook zu basteln: Social Collaboration inkl Microblogging und Fileablage

Zugegebenermassen: Microsoft Sharepoint ist ein erstklassiges Team-Kollaborationswerkzeug, welches inzwischen ebenfalls “soziale Elemente” beinhaltet.  Und mit den sozusagen auf jeder Windows-Kiste installierbaren “Sharepoint Services” ist davon sogar eine äusserst kostengünstige und schlanke Variante von Sharepoint verfügbar. Aber es ist eben ein Microsoft-Produkt.

Alternativ zu Microsoft gibt es eine Fülle von Services und Produkten. In den letzten Beiträgen auf diesem Kanal wurde

Auf was soll nun der KMU bei der sozialen Kollaboration und bei der Teamarbeit setzen? Der Geschäftsmann sieht folgende Lösungsansätze für den KMU

  1. Eine BuddyPress-Installation basierend auf WordPress
  2. Eine Sharepoint basierte Lösung
  3. Eine integraler Einsatz von Google-Tools (Google+ mit Google-Drive)
  4. Den Einsatz von cloudbasierten Services wie samepage.io oder Socialcast
  5. Einen “patchwork” Einsatz diverser “Teil”-Tools wie snipia, SAP-Streamwork, Yammer, etc

Was soll jetzt genommen werden? BuddyPress kostet nichts und ist schnell installiert, es fehlen jedoch die Filesharing-Funktionalitäten, hier müsste z.B Skydrive, Wuala oder Dropbox hinzugenommen werden müssen. Sharepoint oder der kleine Bruder Sharepoint Services ist stabil, weit verbreitet und es ist eine umfassende Lösung mit allem drin. Es kostet aber meistens und es kann den häufig bereits bestehenden Microsoft Lock-In noch festigen. Google liefert alles aus einer Hand und es ist ebenfalls eine umfassende Lösung mit allem drin, doch hat alles eine eigene Bedienungsphilosophie und ein spezielles Look & Feel. Ein Kompletteinsatz der Google-Tools kann ähnliche Bedenken in Sachen Lock-In schüren, dazu werden alle Dokumente von google indiziert und gescannt. Dazu kommt, dass Google eine US-Firma ist (Auf Basis des Patriot Act verlangen die US-Behörden bei allen Softwareplattformen einen möglichen Zugriff anhand einer Hintertüre). Spezialisierte Anbieter wie samepage.io oder Socialcast bieten gute Services an. Diese sind jedoch in einer Nische und man weiss nicht wie lange diese am Markt bestehen werden.  Und zu guter Letzt kann man “Patchworklösungen” einsetzen: Die einzelnen “Toolchen” sind schnell zusammengestiefelt, aber dadurch manchmal nicht so integriert und Issues in Sachen Sicherheit (x-Passwörter, etc.) sind nicht auszuschliessen.

Es gibt also keine Universal-Lösung. Der KMU oder ganz einfach der Nutzer muss seine eigenen Bedürfnisse analysieren und dann entsprechend disponieren. Fakt ist, dass er heute viel mehr Auswahl hat, als vor 5 Jahren. Kosten tut es bei weitem nicht mehr so viel wie früher und man muss häufig auch nicht mehr ein EDV-Freak sein um die Lösungen (selber) einzurichten.

Übrigens: Der Geschäftsmann 2.0 hilft auch mal gerne bei Evaluation und Analyse von solchen Tools. Oder bei der Marktübersicht, oder ähnlichem.

So Long, Euer Geschäftsmann 2.0 – 4. März 2013

Flowboard: Projektmanagement für agile Projekte (SCRUM)

Bp-gtm-system:Team-Taskmanagement für BuddyPress Installationen

WP-Project Manager

Ndizi-Projekt Management

SP Client Document Manager, ist eher ein projektbasiertes Filemanagement, hat aber ein sehr hohes Rating mit 4.6 Sternen

Social Collaboration für den KMU anhand von samepage.io – Minifacebook mit Fileablage, die “private social cloud” von Kerio

In einem der letzten Beiträge ging der Geschäftsmann 2.0 darauf ein, wie man mit “Buddypress” quasi gratis zu einem Firmen-Facebook kommt. Diese Variante benötigt schon einiges IT-Wissen im Betrieb, drängt sich doch damit eine Installation eines für seine Bedürfnisse eingerichteten WordPress-Blogs auf.

Filesharing & Social for Business. Wenn man nun in einem KMU engagiert ist, wenn man man den Aufwand für eine eigene WordPress-Installation ganz einfach scheut oder wenn man noch flexibler sein will, dann ist vielleicht Samepage die richtige Lösung. Samepage vereint salopp gesagt die Funktionen von Dropbox, Yammer, Facebook und die einfache Seitenerstellung für Arbeitsgruppen (analog Sharepoint-Services) zusammen in einer Cloudlösung, welche demnächst auch auf europäischen Servern gehostet werden wird.

Multimediales Filesharing erweitert mit sozialen Funktionen anhand von Samepage
Multimediales Filesharing erweitert mit sozialen Funktionen anhand von Samepage

Man erstellt für eine Aufgabe im Betrieb oder für ein Projekt eine “Page” und lädt die daran beteiligten Kollegen einfach zu dieser Seite ein. Dort kann man dann multimedial alle Objekte und Dokumente zum Thema ablegen und anhand von Feedbacks und Statusupdates die Diskussion zum Thema in sozialen Streams führen. Der Hersteller Kerio spricht von “Filesharing in einer privaten Social Cloud“. Dazu gehört auch die Verlinkung auf externen Content, eine Terminkalenderverwaltung und ebenfalls eine Aktivitätenliste. Leider kann man lediglich Aktivitäten/Pendenzen für sich selbst führen, sprich es besteht kein integriertes Taskmanagement für Arbeitsgruppen oder sonstige Projektmanagementfunktionalität.

Samepage gibt es in einer Gratisvariante (Starterplan, bis max. 10 GB Speicher) und dann in einer Premium-Variante, welche 10$ pro Monat pro User kostet. Das zwanzigminütige deutschsprachige Video untenstehend gibt einen guten Überblick auch wenn der Clip beizeiten langfädig ist: 

samepage.io ist neu, das Offering gibt es lediglich sei Februar 2013, vorher bot Kerio einen ähnlichen Service unter dem Namen “Workspace” an. Hier gibt es von Elise eine interessante Drittmeinung zu samepage und hier einen detaillierten Blogpost von Tony Lawrence. Ach ja: Scheinbar scheint es noch gute Apps für Smartphones geben, aber soweit ist der Gmann 2.0 noch nicht mit durchtesten, er hat bis jetzt lediglich den Web-, wie auch die Windows und Mac-Clients durchgetestet.

Und nun? Soll man BuddyPress oder Samepage.io wählen? Oder gar eine andere Plattform? Dies beantwortet der Geschäftsmann 2.0 in einem der nächsten Beiträge.

So Long, Euer Gmann 2.0

Bau dir gratis ein firmeneigenes Facebook mit Twitterstream und Forums-Bereich: Buddypress

Der Geschäftsmann 2.0 schwört auf WordPress. Dieses Blogging- oder Contentmanagementsystem ist wohl neben Drupal eines der bekanntesten Produkte auf dem Markt und frei verfügbar. Es gibt Zehntausende von Entwicklern, welche die WordPress Plattform weiterentwickeln und pflegen. Ebenfalls gibt es Zehntausende sogenannter Plug-In’s (aktuell 24’000), mit welchen die Funktionalität des Webauftritts individuell zusammengestellt werden kann.

Mit Buddypress ist bereits seit eigener Zeit ein Plugin verfügbar, welches eine WordPress-Installation mit Social-Network Komponenten erweitert. So kann ein auf WordPress basierendes Intranet auf einfachste Art und Weise mit

  • Erweiterten Profilen (Damit sich die Member selber besser beschreiben können)
  • Account-Setting Möglichkeiten für die Profile (Privacy, Sichtbarkeit etc.)
  • Friend-Connections
  • Private Messaging
  • Activity Streams (Wie aus Facebook bekannt, die Status-Updates können sogar mit RSS aus Drittprodukten hinaus abonniert werden)
  • User Groups
  • Diskussions-Foren und
  • Site Tracking (Man kann Buddypress auf neue Posts auf einer Dritt-Site aufmerksam machen)

“aufmotzen”.  Die Installation ist innert wenigen Minuten gemacht, da es sich, wie bereits erwähnt, um ein hochstandartisiertes Plug-In handelt. Der Geschäftsmann 2.0 hat bereits rund vor einem Jahr über Kommunikations- oder Micro-Bloggingplattformen für die Firma geschrieben und schon zu dieser Zeit verwendete er lange WordPress, doch war er sich diesen, WordPress-eigenen Funktionalitäten nicht bewusst! Es gibt einfach unglaublich viel zu entdecken in der Welt des Web 2.0!

Eine Kurzübersicht kann man sich hier anschauen, dauert 8 Minuten

Noch mehr Info erhält man hier im Artikel Firmenintranets mit WordPress realisieren – Erweiterungen (Buddypress) oder auf buddypress.org. Dieses Plugin wird beim Geschäftsmann in der Firma wohl nächstens installiert! Mal guckn….

 

Warum und wie der Geschäftsmann 2.0 auf einen eigenen Blog-/Web-Server umgezogen ist – Die WordPress Züglerei

Der Geschäftsmann 2.0 hat nun schon einige Jahre Erfahrung mit der Bloggerei und mit der verwendeten Blogging-Plattform namens WordPress. Mit WordPress kann man aber nicht nur bloggen, sondern es ist grundätzlich eine super Software zur Pflege einer Web-Präsenz. Und sie ist frei. Der Geschäftsmann braucht diese Software gratis. Und es gibt  jede erdenkliche Erweiterung für WordPress, sei es ein Web-Shop, eine Group-Buying Lösung oder ein “Buchempfehlungs-Widget” und noch vieles mehr. Auch hier ist das meiste kostenfrei. Der Geschäftsmann bloggte bis anhin auf der Gratis-Plattform wordpress.com. Es waren zwei Hauptgründe, die Ihn dazu bewogen haben, “sein WordPress” selber zu hosten:

  1. Er wollte eine eigene URL (ohne diese Übersetzung von geschaeftsmann20.com auf www.geschaeftsmann20.com)
  2. Er will ein zweites Blog führen und eine Web-Präsenz, sprich eine eigene Website aufbauen und das alles möchte er in einer einzigen gemeinsamen Umgebung pflegen.

Er hätte alternativ die Möglichkeit gehabt, bei wordpress.com für 99$ die Pro-Version zu lösen. Da hätte er die eigene URL gehabt, auch genug Platz wäre da gewesen, aber er hätte eben nicht eine eigene Webseite oder sogar mehrere davon aufbauen können.

Der ganze Umzug fand “feierabendmässig” und unkoordiniert statt. Begonnen hat er am Freitag vor drei Wochen und letzte Montagnacht war bis auf einen Punkt alles fertig. Der totale Aufwand lag unter 10 Stunden (!) wobei es nicht möglich gewesen wäre, alles am Stück zu machen, dies wegen dem Umzug der Internet-Adresse (DNS-Transfer). Für die Installation von WordPress hatte der Geschäftsmann 2.0 Hilfe von einem Kollegen, ansonsten konnte er alles selber erledigen, abgesehen von den Tipps des Bekannten. Aufgeteilt war die Arbeit in

  • die Installations-Session (2.5 Stunden)
  • 3 Abende zur Nachbearbeitung

Nun, wie lief das ab (Zeiten sind ungefähre Werte)?

  1. Vorarbeiten: Der Geschäftsmann hat sich bei Switchplus das Hosting und seinen Internetnamen gelöst (99CHF für das Hosting und 34 CHF für die .com Adresse). Der Aufwand für einen ungeübten Anwender wie den Geschäftsmann war wohl 30 Minuten, obschon das in 5 Minuten hätte erledigt werden können.
  2. Installations-Session: WordPressinstallation auf dem gehosteten Server (Zusammen mit dem Kollegen)
    1. Altes Blog exportieren, 5 Minuten
    2. WordPress-Paket aus dem Internet auf den PC runterladen und entpacken, weniger als 5 Minuten
    3. Bei Switch SQL-Datenbank aktivieren und FTP-User eröffenen, 5 Minuten
    4. Mit dem Kollegen auf dem PC das WordPress-Paket konfigurieren, Aufwand so gegen 10 Minuten,
      1. Passwort für Admin-User setzen
      2. zweiten User eröffnen
      3. SQL-Datenbank benennen / anbinden
      4. Layout aussuchen und zuordnen (So wie die Site aussehen soll)
      5. Multisite einschalten (Damit mit der gleichen Installation mehrere Internetpräsenzen / Blogs  möglich sind)
    5. Immer noch auf dem PC die alten exportierten Blogeinträge in die neue vorerst noch lokal vorhandene WordPress-Installation importieren, Aufwand weniger als 5 Minuten. Das WordPress ist nun bereit zum Upload auf den gehosteten Server
    6. Upload von WordPress auf den gehosteten Server. Da nimmt man einfach die ganze Verzeichnis-Struktur auf dem PC und kopiert das 1 zu 1 auf den Server.
    7. “Umhängen”: Ändern der DNS-Einträge bei Switch und warten bis die Aenderung überall im Internet verbreitet worden ist. Das geht im besten Fall 20 Minuten, im schlechtesten Fall 24 Stunden.
    8. Ausschalten zoneedit (Zone-Edit erledigte diese “Umleitung” von geschaeftsmann20.com auf www.geschaeftsmann20.com, die braucht es jetzt nicht mehr)
      Und fertig ist die WordPress-Installation. Ab jetzt braucht es keinen Spezialisten mehr
  3. Nacharbeiten: Als nach einigen Tagen unter der Adresse http://www.geschaeftsmann20.com dann das Blog auch erreichbar war, wurde das Zugriffsstatistik-Tool Jetpack eingerichtet, auch hier war der Aufwand weniger als 30 Minuten. Jetpack kann noch viel mehr als Statistiken, z.B. Twitter & Facebook Like-Buttons, es hat ein spezial Layout für das Lesen des Blogs via Smartphone, etc. Übrigens:
    Erweiterungen, wie z.B. diese oben beschriebene Zugriffstatistik, werden in WordPress anhand von sogenannten Plug-Ins eingespielt. Das ist unglaublich einfach: Man sucht innerhalb von WordPress im entsprechenden Menü nach dem Plug-In das man will (ähnlich einem App-Store), wählt das entsprechende Plug-In aus, klickt auf installieren und alles andere passiert quasi von selbst! Momentan (Okt 2012) gibt es 21’600 Plugins zu Auswahl.Falls beim interessierten Leser nun  die Frage aufkeimt, wieso das “Tage” in Anspruch genommen hat: Beim Installationsworkshop hatten wir vergessen, die bei Switch geänderten DNS-Einträge mit dem Speichern-Button zu bestätigen. Und so hat man Tage gewartet und es passierte nix, die DNS-Records zeigten immer noch auf das alte Blog….
  4. Nacharbeiten: Als dann die Statistiken liefen und das Blog anhand der Jetpack-Komponenten ein akzeptables Look & Feel bekam wurde in einer zweiten Feierabend-Session vor dem Fernseher noch der “Rest” gemacht. Dauer 4 Stunden, viel Zeit wurde aber damit “verbraten” die verfügbaren Plugins anzuschauen und eine Auswahl zu treffen (Diejenigen, die auf ihrem iPad z.B schon mal eine anständige Gratis-Wetter App installieren wollten, kennen das):
    1. WP to Twitter (Tweetet die Blog-Ueberschriften)
    2. Konfiguration der Facebook-Schnittstelle RSS-Graffiti (Das ist kein Plugin, sondern wird in Facebook gemacht)
    3. BWP-GXS Sitemaps (Damit Google besser findet)
    4. Nextgen-Plugin: Verbessert den Umgang mit Bildern, sprich mit der Mediathek
  5. Und zu guter Letzt wurde www.geschaeftsmann20.com “ausser Betrieb” genommen. Die Blogeinträge wurden gelöscht, damit diese nicht doppelt im Web herumstehen…

Und jetzt bloggt der Geschäftsmann 2.0 auf seiner eigenen WordPress-Installation. Hat es sich gelohnt? Ja! Es war die richtige Investition in die Zukunft, er hat jetzt alle Optionen offen, was die Ausweitung seiner Internetpräsenz anbelangt und die eigene Site ist viel schneller als die alte auf wordrpess.com. Die wenigen hundert Franken, die er dafür gebraucht hat waren es auf jeden Fall wert. Die Kosten beliefen sich auf 150 CHF für die Infrastruktur (jährlich) und 200 CHF waren die Installations- und Supportkosten (einmalig). Das wäre sogar noch billiger gegangen. Auf Fiverr.de kann man sowas schon für 5 Dollar bekommen. Der Geschäftsmann 2.0 hat aber darauf aus zwei Gründen verzichtet: Einerseits wollte er bei der Installation zuschauen und andererseits wollte er jemanden haben, mit dem er Kleinigkeiten schnell und unkompliziert auf Schweizerdeutsch besprechen konnte.

Was bleibt noch? Die Links in den alten Blogbeiträgen zeigen noch auf die alte Adresse, dies hätte man vor dem Import auf die neue Plattform korrigieren sollen! Mal schauen, was man da machen kann, der Geschäftsmann 2.0 hat momentan nicht so grosse Lust drauf, händisch seine inzwischen über 260 Artikel nachzupflegen…

…so Long Euer Gmann 2.0

Für Marcel: Jeder kann seine eigene DeinDeal/Groupon Plattform aufbauen – Er braucht nur WordPress und das entsprechende Plugin

Beispiel Group-Buying Plattform anhand WordPress (kostenlos?)

Ein Freund hat den Geschäftsmann letzthin gefragt, ob es viel Programmieraufwand brauche, so eine “Deindeal-Zähler Seite” aufzubauen. “Ich weiss es nicht” hat er geantwortet, aber zum Glück gibt es Google.

Group-Buying scheint ganz einfach zu sein: Man installiere sich das Gratis CMS-Wordpress (das ist auch die Plattform die der Gmann 2.0 zum bloggen benutzt) und installiere dazu das Group-Buying Plug-in. Voilà!

Nun, ist es wirklich so einfach? Nun, dass kann der Geschaeftsmann nicht sagen, er hat es selber noch nicht probiert…. aber für 5 Schtutz findet man auf http://www.fiverr.com jemanden der das für einen Macht, zb. die Lana25 (User)…

Hier gibts weiterführende Informationen:

http://socialcommercetoday.com/new-group-buy-wordpress-plugin-opportunity-for-brands-businesses-bloggers/

http://socialcommercetoday.com/free-groupon-plugin-for-business-brand-blogs/

Nachtrag No. 4 zu WEB 2.0 mal praktisch – Es war nie einfacher seine Webpräsenz zu erstellen und zu PFLEGEN

Für den Geschäftsmann 2.0 ist es ein Must, sich aktiv bei den elektronischen Medien zu beteiligen. Eigentlich muss er nicht, er macht das auf ganz natürliche Weise. Denn er zieht einen konkreten Nutzen draus und es ist (s)eine Art und Weise, mit seinen Kollegen und seiner Umwelt zu kommunizieren, sich zu vernetzen und schlussendlich so auch Geschäfte zu machen. Er beherrscht also Twitter, Weblogs, Facebook und gegebenenfalls auch weitere Plattformen.

Unter den “weiteren Plattformen” ist sicher auch der Webauftritt zu verstehen. Jeder Geschäftsmann 2.0 MUSS in der Lage sein, seine Web-Page oder die seiner Company zu pflegen (und das ohne vorher seinen Rechtsdienst zu fragen 😉  Heute kann man das, man muss allfällige Aenderungen nicht mehr dem externen Grafiker, der externen Web-Agentur oder der Marketing-Abteilung geben. Die besten Produkte sind sogar gratis.

Beispiel WordPress: WP ist als eine Weblog-Plattform bekannt, aber schlussendlich ist es ein ausgewachsenes CMS-System. Die schnellste Inbetriebnahme liegt bei unter einer Stunde Aufwand für versierte Laien, Profis scheinen das in Minuten zu schaffen). So geht das:

  1. Domain zusammen mit Web-Hosting z.b bei  https://www.switchplus.ch oder bei http://www.united-domains.de/ lösen (10 Minuten) und Hosting wie auch DNS aktivieren
  2. Zugang zum Hosting einrichten (Administrator einrichten inkl Passwörter, Zugänge einrichten wie FTP oder Shell- / Dateimanager – Zugriffe, etc. Das geht zwischen 10 Minuten und Stunden, wenn man nicht drauskommt oder nicht mehr in Übung ist)
  3. WordPress hier downloaden und auf dem Webhosting extrahieren und installieren (10 Minuten)

Und schon kann man an seiner Web-Präsenz arbeiten. Ich empfehle eine “Abkürzung” zur obigen Vorgehensweise: Mache 1.) Die Registration der Domain und des Webhostings selber und outsource 2.) und 3.) via fiverr.de . Dort gibt es genug Profis, die dies für einen Appel und ein Ei für Dich erledigen (KeinWitz, einfach den obigen Link drücken und schauen).

Alternativ: Man kann man auch einen WordPress Pro Account lösen. Dann lebt die eigene Webpräsenz auf den Servern von wordpress.com und man muss sich nicht um die Server etc. kümmern. Diese Option kostet 99$ im Jahr und man kann sich damit alle obenstehenden Schritte sparen.

Andere Anbieter: Es gibt zig andere solche Gratis-CMS: Kollegen von mir, die es gerne komplexer und “interessanter” haben, verwenden Typo 3, andere eben WordPress oder Drupal. Ein Vergleich der gängigsten CMS-Produkte kann hier eingesehen werden:

http://www.schulhomepage.de/cms_test/test_empfehlung_cms.php?cms=24

Web 2.0 mal praktisch (19) – Es war nie einfacher, sich mit seinen Mitarbeitern und Partnern auszutauschen (Micro-) Blogging

Huch! Anscheinend sind die Bilder bei der Migration verloren gegangen! Sorry (3.3.2013)

Diejenigen, die mein Blog lesen, die wissen was ein Blog ist, sonst würden Sie ja mein Blog nicht lesen, welches ich auf WordPress (Wiki) schreibe ;-/. Von Twitter haben die meisten ebenfalls gehört, einige brauchen es sogar. Klar ist, dass Twitter sich zur Galionsfigur der Microblogging-Tools (Wiki-Eintrag hier). Blogging-Tools und Microblogging-Tools gehören irgendwie zusammen. Derjenige der bloggt, der twittert auch. Beides sind jedenfalls echt gute Mittel, um sich schnell mit seinen Partnern, Mitarbeitern oder Kunden auszutauschen. Beides sind effiziente Mittel, um die Distanz zwischen Führungskraft 2.0 und seinen Peers zu vermindern. Dies hilft vorallem, wenn die Führungskraft 2.0 und seine Mitarbeiter immer “auf Achse” sind. Es muss immer nicht Twitter, WordPress oder Blogger (gehört google) als Plattform sein. Es gibt anderes und alles liegt wie gewohnt in der Cloud, hier eine Auswahl:

Tumblr
Wie Twitter ohne die 140 Zeichen-Beschränkung, kann zum ausgewachsenen Blog ausgebaut werden. Man kann in sein “Tumblelog” auch Bild, Ton und andere Dateien reintun. Hier gibt’s ein 18-minütiges Tutorial und hier geht’s zum Wiki-Eintrag. Hätte ich Tumblr früher gekannt, dann hätte ich mir überlegt, mein Blog auf Tumblr zu führen, anstelle wie jetzt bei WordPress.

Snipia
Quasi Twittern pro Projekt. Projektgruppen anlegen, den Gruppenmitgliedern Aufgaben zuweisen, Statusupdates posten, Dateien gemeinsam mit Teammitgliedern bearbeiten. Kostenlos.

SAP Streamwork
geht in die gleiche Richtung wie Snipia. Es ist eine Microblogging, Produktivitätssteigerungs und „Decision-Support“ Plattform. Ein Mitglied kann zu einem bestimmten Gebiet/Thema/Aufgabe eine „Aktivität“ eröffnen und dann diese Aktivität mit anderen Mitgliedern teilen oder andere Mitglieder einladen (Ein bizzeli analog der Circles auf Google+) Im Informations-Strom zu einer Aktivität können alle Arten von Dokumenten (doc/xls/pdf/ppt/video/etc) hinzugelegt werden. Als zusätzliche Objekte können Elemente wie Timeline, Poll (Umfrage), Pro/Contra Liste mit den Teilnehmern geteilt werden. Abschliessend können die Entschlüsse als Decision Items festgehalten und mit den anderen geteilt werden. Zu Streamwork geht’s hier.

Yammer
Wie Twitter, ist quasi ein Firmentwitter, weil nur diejenigen mit der gleichen xyz.com  Email-Adresse die Meldungen untereinander sehen. Die unadministrierte Lösung ist gratis, die administrierte Version kann bös ins Geld gehen, vorallem wenn viele Mitarbeiter registriert sind. Ich verwende firmenintern Yammer, migriere aber immer wie mehr zu google+

Socialcast
Nachtrag 22.10.2012:Die Firma VMWare hat mit http://www.socialcast.com/ ebenfalls eine Social-Network Plattform in Angebot, welche z.B von der Firma SAS oder von Philips genutzt wird.

Socialtext
Mischung zwischen Wiki , Weblog und FirmenSocialNetwork. Man kann via Browser, Handy oder einer Adobe AIR-Applikation zugreifen. Ebenfalls ist ein Activity Stream integriert. Man kann das als eine echte Knowledgemanagement-Plattform ansehen. Kostenpflichtig, On-Demand beginnt bei 5000 USD/Jahr  für 50 Mitarbeiter. Socialtext ist nach meinem Kenntnissstand die einzige Lösung, die auch lokal, als on-premise Lösung betrieben werden kann.

Google+
Jeder Geschäftsmann sollte sich https://plus.google.com/ anschauen, jeder! Was Facebook für das Privatleben ist, könnte google+ für das Geschäftsleben (und Familienleben) werden. Google+ ist ein Blog, ein Microblog, die Aufmachung mit den Circles ist sehr ansprechend, die Integration mit gmail top und g+ konkurrenziert sogar noch Skype. Bringt man sein Unternehmen auf google+, dann braucht man kein anderes Blogging/Microblogging-Tool oder ähnlich. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass über kurz oder lang g+ der Totengräber für Yammer sein wird. Genau gleich wie Facebook ist google+ gekommen um zu bleiben. Und:Viele Geschäftsleute trauen google mehr als Facebook. Ja, ich bin ein Fan (geworden).

Hier gibt es die Wiki-Einträge zu den Blogplattformen: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Blogger.com http://de.wikipedia.org/wiki/Wordpress
Und hier gibt es noch eine laange Liste von Alternativen: 
http://www.quora.com/Who-are-the-top-competitors-to-Yammer

Führt Ihr ein “Social Business”, dann braucht Ihr sicher so ein Tool wie oben, oder? Danke für Eure Feedbacks!
So long, euer Geschäftsmann20, Palo

 

 

Web 2.0 mal praktisch (7) – Noch nie war Werbung einfacher

Wir schreiben das Jahr 2012. Meine Erfahrung ist, das immer noch erschreckend viele gewerbliche Unternehmen, Dienstleister und auch Unternehmensberater die Wirkung der eigenen Homepage massiv unterschätzen! ALLE haben eine Internetpräsenz. Verhältnismässig wenige haben eine Homepage mit aktuellen Referenzen, Testimonials von Kunden (Kundenzitate) oder gar mit Preisangaben! Das ist fatal! Noch schlimmer wird es mit den Adwords (Details hier auf Wikipedia). Google verdient Milliarden mit der Online-Werbung, aber es gibt viele KMUs, die nicht Google-Adwords zum Bewerben Ihrer Leistungen auf der Homepage verwenden. Ich kenne sogar börsenkotierte Unternehmen, die diesen Werbekanal NICHT verwenden. Für jeden Werber, der up-to-date ist, ist klar, dass zu einem guten Marketing-Mix auch die ganze digitale Welt gehört, aber das hat sich noch lange nicht überall herumgesprochen.

Also: Brauchen Sie google-Adwords, schon nur durch die Verwendung erfahren Sie etwas über Besucher-Ströme oder Keyword Suchvorgänge, sie werden automatisch smarter!

Weiter: Ein wachsender Tel der Unternehmungen hat begonnen, ebenfalls eine Präsenz im Social Web aufzubauen, angefangen mit einer eigenen Facebook-Seite. Die wenigsten Firmen haben aber begriffen, dass es

  1. noch viel mehr gibt und
  2. sowas laufend Arbeit erzeugt
  3. es seine Zeit braucht

Zu 1.) Es gibt noch viel mehr! Schauen Sie sich untenstehendes Slide an: All die genannten Plattformen erlauben es Ihnen, gratis für Ihre Leistungen zu werben. Sie müssen nur der Content liefern! Apropos Content – Der muss immer relevant sein. Twittern Sie also nicht über das Wetter, sondern zB über die letzte erfolgreiche Sanierung eines Dachstocks, wenn Sie Schreiner sind, oder über die Anbringung eines Felladens für lediglich 600 Franken an einem Chalet. Das meine ich vollkommen ernst: Wieso soll ein Schreiner über seine Arbeiten nicht ein Blog führen? Ein paar Bilder oder sogar einmal ein Video sind schnell gemacht. Allzuviel muss man nicht schreiben, wenn man nicht will. Und jeden Blog-Post kann man auch über Twitter verbreiten! 

Zu 2.) Online-Präsenz generiert laufend Arbeit! Wenn man solche sachen, wie Blog, Twitter, Facebook- oder Google+ Seite etc zu verwenden beginnt, dann mag das zwar gratis sein, aber es kostet gleichwohl was. Unterhalten muss es werden! Wenn ein Twitterprofil vor monaten zum letzten Mal was getweetet hat, oder ein Blogeintrag ein Jahr zurückliegt, dann schaut das nicht so gut aus. Noch schlimmer ist es, wenn Kunden beginnen, über diese Kanäle mit Ihnen zu interagieren und ins Leere laufen! Sowas geht dann eher ins Auge und bedeutet schlechte Werbung. Die Benennung eines Community Managers oder zumindest die Zuteilung solch einer Rolle an einen Mitarbeiter (So was darf auch der Chef machen) macht in so einem Fall Sinn.

Ganz schlecht ist die Idee sich zu sagen: „Eben: Wir gehen mit unserer Firma nicht ins SocialWeb und wir brauchen auch keine Community, somit müssen wir nichts unternehmen“ Das ist der falsche Ansatz, denn diese Kanäle werden zukünftig massiv an Wichtigkeit gewinnen und es wird sich rächen, wenn man die Weichen nicht beizeiten stellt. Ein persönliches Beispiel: Visilab ist in der Schweiz nicht auf Twitter präsent, dort wurden schon einige „Beschwerden“ getweetet. Niemand hat es bei Visilab gemerkt. Mich hat Visilab als Kunden verloren.

Zu 3.) Es braucht seine Zeit. Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen, eine Community bildet sich in den seltensten Fällen innert Wochen um ein Thema. Sprich, man ist nicht von Anfang an ein Social Web Profi und eine Fangemeinde muss man sich erarbeiten. Beides braucht Monate, wenn nicht gar Jahre! Ein Grund mehr, jetzt mit der Werbung im Social Web anzufangen: Eröffnen Sie ein Blog, Twittern Sie. Erstellen Sie zumindest die Facebook-Seite Ihrer Organisation, moderieren Sie diese Seite und machen Sie Status-Updates.